Masquerader - Patrice Raske - E-Book

Masquerader E-Book

Patrice Raske

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Beschreibung

Es ist das erste Mal, dass Melanie in einen Swingerclub geht. Dort erwartet sie eine prickelnde und aufregende Nacht mit diesem einen Mann. Sie weiß nicht, wie er heiß, sie sieht nur sein Tatoo...

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Seitenzahl: 20

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Über die Autorin

Masquerader

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Impressum

Masquerader

Von Patrice Raske

Über die Autorin

Geboren wurde die Autorin Mitte der 80er Jahre in einer Kleinstadt in NRW. Nach den ersten Versuchen mit historischen Kurzgeschichten kam sie schließlich zu erotischen Texten. Dabei beschränkt sie sich nicht nur auf Belletristik, sondern bringt auch das ein oder andere Gedicht zu Papier.

Masquerader

Melanie war fast den ganzen Tag nervös. Ihre Freundin Anne hatte sie dazu überredet, mit in einen Swingerclub zu kommen. Eigentlich hätte sie sich nie vorstellen können, jemals so eine Lokalität aufzusuchen, aber mit Anne an ihrer Seite würde es sicherlich interessant werden.

Sie waren beide Single, aber auch, wenn sich der ein oder andere nur schwer vorstellen konnte, dass Frauen so ticken konnten: Auch sie hatten Bedürfnisse.

Die Kleiderwahl war relativ simple. Sicher sollte es angemessen sein aber für sich hatte Melanie beschlossen, nicht zu „nackt“ zu erscheinen und entschied sich für ein flachsfarbenes Negligee und dunkle Dessous, die sie in einen kleinen Rucksack packte.

„Na, bist du soweit?“, fragte Anne sie, nachdem Melanie sie eingelassen hatte.

„Ich denke schon. Zumindest glaube ich das. Auf den Weg dorthin kannst du mir sicherlich einiges dazu erzählen. Ich war ja noch nie in einem.“

„Na klar. Es ist aber wirklich nichts schlimmes. Vor allem heute ist das sehr spannend.“

Sie liefen zu Melanies Auto und fuhren los.

„Dann erzähl mal. Was ist da heute so besonderes?“

„Heute läuft der Abend unter dem Motto „Carnivale di Venezia“. Man wird also von den Anwesenden die Gesichter nicht erkennen.“

„Und die mich also auch nicht. Das ist gut. Ich habe doch etwas Angst, dass ich da auf Arbeitskollegen treffe. Das wäre so etwas von peinlich.“

„Ich denke, die Sorgen sind unberechtigt. Schließlich würde es für die auch unangenehm sein, wenn du sie da siehst.“

„Ist dir das schon mal passiert?“

„Nein“ beruhigte sie Anne. „Es wird dich ganz bestimmt gefallen.“

„Muss ich da alles machen?“

„Um Gottes Willen, nein. Alles kann, nichts muss. Und sollte sich dennoch jemand dir gegenüber aufdringlich werden, was du nicht willst, sagen wir das den Betreibern, die sich dann darum kümmern werden.“

„Was machen die dann mit demjenigen?“

„Erstmal verwarnen und wenn weitere Beschwerden kommen, aus dem Club verweisen.“

„Wirklich?“