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In diesem spannenden, rasanten und actionreichen Krimi ermitteln die drei Jungdetektive McGrey in ihrem wahrscheinlich schwierigsten und unheimlichsten Fall. Ein Adliger bittet das Trio um Hilfe, da in seiner Ahnengruft schauererregende Geräusche und Stimmen zu hören sind. Die Ermittlungen führen die Detektive in fast unlösbare und sogar lebensgefährliche Situationen. Nicht nur die Story an sich macht das Lesen wert, auch die unterschiedlichen Charaktere der Hobbydetektive garantieren amüsante, knifflige und spannende Momente. Viele Wendungen halten bei den Leser/innen bis zum Ende die Spannung hoch. Einige Testleser im Vorfeld der Veröffentlichung lasen das Buch in einem Rutsch durch. Jetzt den coolen Trailer ansehen: https://youtu.be/gw_s57FDIrI
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Seitenzahl: 103
Veröffentlichungsjahr: 2019
Markus Dahl
McGrey - Junge Detektive
Markus Dahl
McGrey - Junge Detektive
Gruft des Schreckens
Jugendkrimi
Erste Auflage im Juni 2019
als Taschenbuch
Alle Rechte beim Autor
Copyright © 2019
Alle Rechte vorbehalten
Verlag und Druck:
tredition GmbH
Halenreie 40-44
22359 Hamburg
www. mc-grey. de
Fotografie, Composing: Markus Wimmer
Foto Autor: Alex Schelbert
Covergestaltung: mittels Comiclife
Hintergrundbild Cover: Getty Images Intern.
ISBN 978-3-7497-0525-2 Paperback
ISBN 978-3-7497-0526-9 Hardcover
ISBN 978-3-7497-0527-6 eBook
Ein ganz herzliches Danke an all die lieben Menschen, die mich bei diesem Buch unterstützt haben.
Als erstes natürlich an meine wundervolle Tochter. Danke, dass
Du mich überhaupt erst zum Schreiben animiert hast und für
Deine super Unterstützung vom Anfang bis zum Ende des Buchs.
Ganz besonders danke ich Dir, lieber Milo, für Deine Mithilfe.
Du bist einfach sensationell. Ich freue mich schon auf die
Zusammenarbeit beim nächsten Fall.
Nicht zu vergessen Alex und Andi. Eure Ranch AP Stable/
Gaistahler Hof hat mir nicht nur die Ruhe zum schreiben gegeben. Vielmehr ist sie auch die Vorlage für den McGrey-Hof.
Und natürlich auch an meine Muse, die mein Geheimniss bleiben soll, dass der Zauber nicht vergeht.
Inhalt
Pauline, Meilo und Emelia
Raum der Dunkelheit
Die Gruft
Die Anstecknadel
Verbotene
Der Zettel Die alte Mühle
Der Komplize
Das Tagblatt
Alois und Egon
Wer ahnt denn sowas
Frau Hirmer
Gefahr auf dem Autoplatz
Leugnen ist zwecklos
Alfred
Pauline, Meilo und Emelia
Hallo, ich bin Pauline McGrey!
Meine Hobbys:
Detektivermittlungen, Lesen, Reiten Meine besten Freunde:
Meilo und Emelia
Mein Lieblingsplatz:
Die Pferdeställe auf unserem Hof
Meine größte Herausforderung:
Mein Cousin Meilo
Das will ich mal werden:
Kommissarin
Wenn Du Lust hast mir zu schreiben:
Hallo, ich bin Meilo McGrey!
Meine Hobbys:
Detektivermittlungen, Moped fahren, Taekwondo
Meine besten Freunde:
Pauline und Emelia
Mein Lieblingsplatz:
Überall, wo ich mit dem Moped hinkomme
Meine größte Herausforderung:
Besser sein als Pauline
Das will ich mal werden:
Profi Taekwondo Kämpfer
Wenn Du Lust hast mir zu schreiben:
Hallo, ich bin Emelia McGrey!
Meine Hobbys:
Detektivermittlungen, Faulenzen, Reiten
Meine besten Freunde:
Pauline und Meilo
Mein Lieblingsplatz:
Mein Sofa und Bett
Meine größte Herausforderung:
Meine Schwester und mein Cousin
Das will ich mal werden:
Tierärztin
Wenn Du Lust hast mir zu schreiben:
Raum der Dunkelheit
Das Atmen fiel ihr schwer! Panik breitete sich in ihrem ganzen Körper aus. Sie zitterte wie verrückt. Da war es schon wieder. Dieses leise, gurgelnde Röcheln. Was sagte die Stimme, die immer näher auf sie zukam? Sie konnte sich nicht bewegen. Die Fesseln schnitten ihr in ihre Handgelenke. Wie ein eisiger Pfeil durchschnitt die Stimme den dunklen Raum, direkt auf Paulines Kopf zu. Das Blut stockte ihr in den Adern, jetzt verstand sie klar und deutlich, was gemeint war. "Du wirst diesen Raum nie wieder verlassen. Du hast unsere Ruhe gestört, Eindringling. Dafür musst Du büßen."
Sie versuchte, sich ihrer Fesseln zu entledigen. In diesem Moment spürte sie, wie sich zwei kalte Hände von hinten auf ihre Schultern legten. War das das Ende? Furchtbare Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Sie hatte solche Angst.
Ach, hätten sie doch bloß nicht diesen Fall angenommen. Die Bilder der letzten Tage rasten an ihrem geistigen Auge vorbei. Pauline erinnerte sich, wie alles angefangen hatte, auf der kleinen Pferderanch ihrer Eltern.
Einige Tage zuvor.......
In einem beschaulichen Ort in Süddeutschland liegt der Pferdehof McGrey. Dort wuchs Pauline gemeinsam mit ihrer Schwester Emelia auf.
Meilo, der Cousin der beiden Schwestern schraubte gerade das neue Hinweisschild an die Scheunentür. Zusammen mit Pauline und ihrer Schwester Emelia betätigen sich die drei Jugendlichen als Hobbydetektive.
Da riss ihn Pauline aus seinen Gedanken, "Meilo, Herr Huber benötigt unsere Hilfe."
»Guten Tag, Meilo McGrey. Wie können wir Ihnen denn behilflich sein?«, er reinigte sich seine Hände, dann ging er einen Schritt auf Herrn Huber zu.
Dieser runzelte die Stirn: »Man hört, wenn es um knifflige Fälle geht, gibt es keine Besseren als Euch!«
Pauline streckte sich: »Absolut korrekt.«
»Um welche Art von Fall handelt es sich denn?«, warf Meilo ein. Er legte das restliche Handwerkszeug auf die Bank neben sich.
»In meinem geerbten Haus in den Bergen gehen unerklärliche Dinge vor sich.«
Meilo fragte: »Wann traten die Phänomene das erste Mal auf?«
»Seit dem Erbe. Vor ungefähr einem Jahr«, antwortete Herr Huber.
Pauline trat einen Schritt zurück: »Unerklärliche Dinge?«
»Ja, einmal hören wir Stimmen, dann wieder eine Art Gurgeln. Man munkelt, der Geist des ursprünglichen Bauherrn, Herzog Stephan II, geht seit seinem Tod dort umher.«
»Sie stammen direkt von Herzog Stephan II ab?«, fragte Pauline. Sie traute diesem Herrn Huber nicht.
Bevor dieser antworten konnte, zog Meilo an der Scheunentür: »Lassen sie uns doch lieber hoch in unser Büro gehen.«
Es ging vorbei an den Stroh-, dann um die Heuballen herum. Eine Treppe hinauf. Durch eine Tür auf den Speicher. Hinein in das Büro der jungen Detektive.
»Vorsicht, Kopf einziehen!«, warnte Pauline Herrn Huber noch rechtzeitig.
VBitte, nehmen Sie doch hier auf dem Sofa Platz«, sagte Meilo.
Herr Huber nahm das Angebot gerne an. Er bedankte sich, während er im Sessel versank. Die beiden Detektive setzten sich in die Sessel gegenüber.
Hmm ... Mitte, Ende 40, teurer Anzug, gepflegtes Aussehen, Designerbrille .... Warum er wohl ausgerechnet zu uns kommt, fragte sich Pauline.
»Ach, sagen Sie, wer schickte Sie gleich noch mal zu uns?«, wollte Pauline wissen.
Herr Huber zog die Mundwinkel nach oben: »Sagte ich eigentlich noch gar nicht ... Den Tipp gab mir aber eine Freundin, Lise Hallertauer.«
Jetzt erinnerte sich Meilo: »Stimmt, Tante Lise erzählte mir letztens von einem adligen Freund«. Seine Augenbrauen zuckten.
Die Stimme klang scharf: »Okay, es spukt also der Geist von Herzog Stephan II in Ihrer Berghütte?« Er unterbrach kurz seine Rede.
Stand auf und fuhr dann fort. »Also das seit ungefähr 600 Jahren? Vielleicht sollten Sie ihm eine kostenlose Gurken-Feuchtigkeits-Gesichstmaske spendieren! Seine trockene Haut juckt bestimmt schon. Vielleicht beruhigt ihn das. Sie können dann, so von Adligem zu Adligem, in ihrer Berghütte über alte Zeiten quatschen!v
Pauline rutschte auf Ihrem Sessel herum: »Meilo!"«
Stille ... Dann aber lachte Herr Huber: »Hä, hä, hä. Lise hat mit Deiner Beschreibung nicht untertrieben. Wir können aber gerne gleich alle gemeinsam zu der ... wie sagtest Du doch gleich noch ? ... Berghütte fahren. Dann könnt Ihr es Euch selbst ansehen. Mein Chauffeur parkt vorne auf Eurem Hof.«
Pauline stand jetzt auch auf: »Eigentlich kein Problem, wir müssen nur noch meine Schwester Emelia holen.«
Sie spurtete die Treppen hinunter, einmal quer über den Hof, zu dem Putzplatz, wo ihre Schwester Emelia gerade ihr Pferd Magic striegelte. Pauline keuchte noch etwas: »Hey Emelia, es gibt eventuell einen neuen Fall.«
Emelia lehnte sich an die Boxentür: »Was denn für einen?«
Pauline berichtete ihrer Schwester von Herrn Hubers angeblichem Spukhaus.
Emelia zog am Sattelgurt: »Wieso angeblichem?«
»Wahrscheinlich liegt hier ein neurologisches Handicap vor?«, antwortete Pauline.
Emelia musste lachen: »Wie, beim Geist?«
»Och, nein Du Wissenschaftsbanause. Nach elektrischen Stimulation kann es bei Menschen zu Geisterillusionen kommen. Das belegen neueste Forschungen.«
»Danke für diesen Ausflug in die Neurowissenschaft,
Du wandelndes Lexikon. Bitte gib mir noch ein paar Minuten, dann können wir losfahren.«
Kurz darauf saßen alle in Herrn Hubers Limousine. Das Auto raste über die Landstraße. Der Chauffeur Alfred, ein kleiner untersetzter Mann, ca. Mitte Vierzig, mit Halbglatze, fuhr wie ein Henker. Der Akzent von Alfred hörte sich für die jungen Detektive sehr ungewöhnlich an.
Emelia bekam ein komisches Gefühl im Bauch: »Herr Huber, kann ihr Chauffeur bitte etwas langsamer fahren? Mein Frühstück sagt sonst wieder guten Tag.«
»Keine Sorge, nur noch den Berg rauf und zweimal abbiegen«, antwortete dieser.
Kurz darauf rollte der Wagen in eine Hofeinfahrt.
Meilo traute seinen Augen nicht: »Respekt ... Das nenne ich mal eine große Berghütte.«
Herr Huber konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen: »Ja, herzlich willkommen auf Gut Huber meine jungen Freunde!«
»Wie viele Zimmer gibt es denn auf dem Anwesen? Das sieht ja aus wie ein Schloss!«, sagte Emelia.
Alfred stieg aus dem Auto, um den Mädchen die Tür aufzuhalten, und sagte dann: »Insgesamt 25 Zimmer, plus die Häuser für das Personal im hinteren Bereich des Grundstücks, die Kellergewölbe und nicht zu vergessen, die Familiengruft.«
»Na, hoffentlich lagert der Wein nicht genau neben den Skeletten der Vorfahren«, sagte Meilo.
Er stieg als Letzter aus dem Auto aus. Demonstrativ zeigte er mit seinen Daumen nach unten, weil Alfred ihm als Einzigen nicht die Autotür zum Aus steigen geöffnet hatte. Seine beiden Cousinen grinsten spöttisch zurück.
Herr Huber strich sich über das Sakko. Er forderte alle auf, ihm ins Haus zu folgen.
»Sieh Dir nur dieses tolle Anwesen an, wie im Mittelalter«, flüsterte Emelia ihrer Schwester zu.
Herr Huber führte alle direkt in den Speisesaal, in dessen Mitte ein riesiger Holztisch stand.
Meilo lächelte: »Willkommen, Ritter der Tafelrunde!«
Auf dem Tisch standen mehrere Karaffen mit frisch zubereitetem Zitronen-Minze-Wasser.
Pauline nahm einen Schluck, dann sprach sie das Thema Spuk an: »Okay, Herr Huber, hier auf ihrem Anwesen gehen also Geister um! Wo genau spukt es denn?«
»In der Gruft und dem Gewölbe fast immer. Aber eigentlich haben wir es bisher überall gehört«, antwortete er.
Fordernd beugte sich Pauline nach vorne: »Wer genau ist wir und wie spukt es denn?«
Herr Huber schluckte und räusperte sich: »Wir, damit meine ich Alfred gemeinsam mit mir. Was den Spuk betrifft .... Wie schon auf Eurem Hof gesagt, einmal hören wir Stimmen, dann wieder ein Gurgeln. Manchmal auch eine Art Stöhnen.«
Paulines Augen blitzten auf: »Also, ich glaube nicht an übernatürliche Kräfte. Meistens gibt es für diese Ereignisse natürliche Ursachen.«
Meilo, eher der pragmatische Typ, immer noch erbost wegen Alfred, sprang von dem Holzsessel auf. Er lief zur Tür: »Na, dann lasst uns doch mal nachsehen! ... Wo lang geht es denn nun zum Knochenlager?«
Pauline verdrehte die Augen: »Meilo!«
»Schon okay«, sagte der Gutsherr. Dann stand er auch auf: »Wir wollen der Sache ja auf den Grund gehen. Alfred, nehmen Sie bitte auch die Fackelanzünder mit.«
Was erwartet die jungen Detektive in der Gruft? Spukt es dort wirklich?
Die Gruft
Alle liefen los bis zum Treppenabgang. Es roch muffig. Ein falscher Schritt auf den rutschigen, unebenen Steinstufen und der Abflug wäre garantiert. Vorsichtig arbeitete sich die Gruppe bis zu der Eisentür am Ende des Abstiegs vor. Man konnte schon fast nichts mehr sehen. Nur noch ein paar gebrochene Lichtstrahlen fanden ihren Weg bis nach unten.
Mit einem entsetzlichen Quietschen öffnete Herr Huber die Tür. Dahinter konnte man nicht mal die Hand vor Augen erkennen. Wie ein Blitz zuckte der Fackelanzünder durch die Finsternis. Langsam gewöhnten sich ihre Augen an das Licht der Fackel.
»Hier entlang. Bleibt dicht hinter mir. Man kann sich schnell verlaufen in diesem Labyrinth«, sagte Herr Huber.
Er verschwand in der Dunkelheit. Die Eiseskälte kroch ihnen in die Glieder. Den jungen Detektiven gruselte es bei dem Gedanken, sich in diesen Katakomben auf Herrn Huber verlassen zu müssen. Außer den beiden Männern kannte niemand den Weg. Was, wenn plötzlich die Fackel ausging? Gar nicht auszudenken, hier alleine umher zu irren.
Meilo folgte Herrn Huber: »Wie lange brennt solch eine Fackel eigentlich?"
Alfred, für die drei Detektive nur noch Mister Unsympathisch, antwortete: »Exakt 20 Minuten. Wenn Du Dich also bitte auf den Weg konzentrieren könntest, kommen wir hier sicher auch alle im Hellen wieder raus.«
Zum Glück verbarg die Dunkelheit Meilos Blick zu Alfred.
Herr Huber blieb ruckartig stehen: »An diesem Abzweig fehlt der Hinweis zur Familiengruft? Wie kann der verschwinden? Alfred, warum kommen Sie nicht Ihrer täglichen Aufgabe nach, die Gänge zu kontrollieren? Fehlte das Schild schon gestern Abend? .... Na ja, egal. Dann bringen Sie morgen eben noch mal neue Schilder an. Wir müssen auf jeden Fall rechts entlang. Ich erkenne die Kratzer an der Wand wieder. Dort kommt auch gleich das nächste Fackellager.«
Emelia zitterte vor Kälte und Nervosität: »Wie viele Abzweigungen gibt es denn hier unten?«
»Exakt .... «, wollte Alfred gerade wieder ansetzen.
Da unterbrach ihn Pauline. Sie wollte klarstellen, wem die Frage eigentlich galt und sagte provokant: »Herr Huber?!«
Dieser schmunzelte: »Exakt kann ich Dir das gar nicht sagen, dazu müssten wir hier unten erst einmal elektrisches Licht verlegen.«
Er atmete durch: »So, hier wären wir im Vorraum zu unserer Familiengruft! Wir denken, die Geräusche gehen von diesem Raum aus.«
Plötzlich fegte ein eisiger Luftzug durch den Raum. Die Fackel erlosch sofort. Schlagartig herrschte totale Finsternis.
