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Dieses mediale Praxisbuch gibt dir die Möglichkeit, dich mehr und mehr in der medialen Verbindung im Hier und Jetzt anzunehmen und wahrzunehmen. Dieses Buch ist für diejenigen von euch bestimmt, die über die medialen Grundlagen hinausgewachsen sind. Es ist für dich niedergeschrieben worden, damit du dich selbst mit deinen medialen Gaben und in der Verbindung mit deinen Geistigen Helfern weiter erforschen kannst. Am Ende dieser Übungsreise wirst du in der eigenen medialen Verbindung gefestigter sein. Du wirst dich und deine medialen Gaben klarer und selbstsicherer annehmen und diese in deinem Alltag so nutzen können, dass du andere damit nachhaltig berührst. Es geht in diesem Buch darum, denjenigen die über den Anfang als Übende hinausgehen möchten ein mediales Praxisbuch an die Hand zu geben, um die nächsten, weiterführenden Schritte zu gehen. Dabei darfst du erkennen, dass dir ein ganzes Alphabet an medialen Praxisübungen geschenkt wird, das selbst mit Z nicht endet. Denn diese Übungsset wird ergänzt durch Übungsanleitungen, die Martin in einem Tiefschlaf unter Trance von seinem Geistigen Freund »Rudolph« übermittelt hat.
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Seitenzahl: 153
Veröffentlichungsjahr: 2024
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„Ist es nicht schön,
gemeinsam zu erkennen,
gemeinsam zu erfahren,
wie wichtig das
Jetzt
ist?“
Rudolph
Einführung
Grundlagen Medialität Jetzt 2.0
A) Erfolgreich starten: Ganz in dir DA-SEIN
B) Dein Körper: Deine mediale Klangschale
C) Deine Intention ist der Schlüssel zum Ziel
D) Dein Gegenüber wahrnehmen: Das Anders-Sein sein zu lassen
E) Eine klare Verbindung zur Geistigen Welt aufbauen
Das mediale Urvertrauen aufbauen
F) Blockaden lösen: Dein Erregungszustand
G) Eine klare, wahrhaftige Antwort auf deine Frage
H) Deine Freude in dir weiter entfalten
I) Intensivere Freude am Da-Sein empfinden
J) Dem Da-Sein mehr Raum lassen
K) Neue Seins-Dimensionen erforschen
L) Dein Drohnen-Bewusstsein entfalten
Mit deinen Geistigen Freunden im Hier und Jetzt zusammen sein
M) Die Geschenke deines Lebens bewusster willkommen heißen
N) Blockaden lösen: Mediale Geschenke willkommen heißen
O) Blockaden lösen: Die eigene Tatkraft aktivieren
P) Eins-Sein mit deinen Geistigen Freunden
Q) Der mediale Treibstoff: Deine Liebe
R) Deine medialen Gaben erweitern
S) Der Urvertrauenstest: Lass dich innerlich fallen
T) Blockaden lösen: Aus dem Tal der Tränen herauswandern
U) Eine spielerische Leichtigkeit erlangen
V) Spiele mit deinen neuen Fähigkeiten
W) Lerne von deinen wahren Lehrern
X) Blockaden lösen: Das Nachfassen
Y) Deine Medialität im Hier und Jetzt
Z) Die Zusammenarbeit: Die Liebe ist das, was am Ende zählt
Ergänzende „Rudolph“-Übungen
Ä) Unsere Denkmuster und Handlungen
Ö) Die Bedeutsamkeit der verpassten Ereignisse
Ü) Unseren Lebensraum gestalten
Fragen & Antworten
Ausklang
Buch-Zusammenfassung
Zur Beachtung
Danksagung
Es gibt viele Konzeptionen, Philosophien, Ideen und Vorstellungen darüber wie Medialität gelehrt werden sollte, um ans Ziel zu kommen. Und wir, Martin und Iris, sind einige dieser Wege selber gegangen, haben Seminare besucht und vieles gelernt, auch um für uns entscheiden zu können, was für uns stimmig und wahrhaftig ist und was nicht.
Nachdem wir den ersten Band „12 Schritte zu deiner Medialität“ veröffentlicht hatten, trat „Rudolph“1 im Herbst 2019 in unser Leben. „Rudolph“ ist eine vom All-Einen geliehene weltliche Persönlichkeit, die durch den fest schlafenden Martin mit mir, Iris und ggf. anderen anwesenden Personen spricht. Wir können ihn seitdem immer wieder zu festen Terminen alles fragen, was wir eine höhere Instanz fragen wollen. Auf einer sehr partnerschaftlichen Ebene entfalten sich nun unsere oft tiefsinnigen, philosophischen Gespräche. Rudolph ermutigt uns, er verwirrt uns und gibt uns auch in unserer eigenen Medialität neue Lernimpulse, um uns tiefer in die Mystik unseres Da-Seins hineinzuführen.
So sind wir beide in den letzten Jahren entwachsen aus den Modellen und medialen Schulungsansätzen, die uns im Außen vorher liebevoll vorgelebt und weise vermittelt wurden. Heute sind wir sicher, dass der schnellste und wahrhaftigste Weg sich medial zu entwickeln, der ist, der eng mit den eigenen Geistigen Freunden, Helfern und Heiler gegangen wird. Unsere Geistigen Freunde sind es, die mit Liebe, überirdischer Intelligenz, Güte und Klarheit, jede einzelne*2 von uns anleiten die eigene mediale Gabe zu entwickeln und zu entfalten. Sie sind es, die uns Lebensereignisse schenken, die unser Vertrauen in die Verbindung mit der Geistigen Welt stärken. Sie führen uns in Erfahrungsräume, die unseren eigenen Horizont erweitern und unsere medialen Kompetenzen erweitern lassen. Daher dient diese vorliegende Praxisreihe dir, deine Verbindung zu deinen Geistigen Freunden zu stärken, so dass du bewusster in den Genuss ihrer Entwicklungsimpulse kommst.
*
Nicht jede findet vor Ort eine Praxisgruppe, innerhalb deren sie ihre medialen Fähigkeiten üben, weiter verfestigen und sich austauschen können. Noch ist es nicht soweit, dass es in jedem größeren Ort mediale Praxisgruppen in der gleichen Anzahl und Diversität von Yoga-Kursen oder Tennisvereinen gibt. So sind wir alle, die gerne mediale Erfahrungen sammeln, vermeintlich auf uns alleine gestellt. Aufbauend auf unserer Einsicht, dass wir uns am schnellsten und maßgeschneidert medial entfalten, wenn wir nur unseren Geistigen Freunde Gehör schenken, sind wir beide überzeugt, dass du liebe Leserin auch alleine Fortschritte machen und wunderbare Erfahrungen sammeln kannst.
Im Band „12 Schritte zu deiner Medialität“ wurden dir Grundlagen der Medialität vermittelt, wie du den Kontakt mit deinen Geistigen Freunden und Helfern aufbauen und pflegen kannst. Du magst am Anfang vielleicht gezweifelt haben, ob du alleine mit den Übungseinheiten zurechtkommst und du tatsächlich eine mediale Verbindung wahrnehmen wirst. Aufgrund der vielseitigen Rückmeldungen unserer Leser, können wir dir versichern, dass dies wunderbar klappt. Und bevor du dich den nun folgenden Übungen widmest, lass für dich noch einmal Revue passieren, was du selber alles beim selbständigen Üben der Einheiten aus dem Übungs-Band Nr. 1 „12 Schritte zu deiner Medialität“ oder durch den Besuch von Weiterbildungen erfahren hast:
Welche Erfahrungen hast du bereits gesammelt?
Welche Erkenntnisse gewonnen?
Was ist seither in Bezug auf deine mediale Entfaltung geschehen?
Welche der praktizierten Übungen funktionieren gut für dich und welche eher nicht?
Welche Übungen bereiteten dir Freude und zu welchen musstest du dich überwinden oder konntest dich gar nicht motivieren, sie überhaupt anzugehen?
Auch in dem vorliegenden Band wirst du auf Übungen treffen, die dir mehr liegen und andere eher weniger. Sei dir dessen einfach bewusst, dass dies ganz normal ist. Dieser vorliegende Band legt den Fokus auf die Entwicklung deiner eigenen Medialität in Verbindung mit deinen eigenen Geistigen Freunden und Helfern3. Auch diesmal werden Übungen vorgestellt, die jede Einzelne von euch unabhängig von Dritten und ohne große Vorkenntnisse ausprobieren kann. Diese Übungen dienen dem Entfalten deiner eigenen Medialität und der Stärkung deines Vertrauens in deine eigene Verbindung mit der Geistigen Welt.
Die Übungen bauen aufeinander auf, d.h. sehr oft wird bei späteren Übungen auf frühere Übungssequenzen verwiesen. Insbesondere dann, wenn es ganz normal ist, dass zu diesem Zeitpunkt innere Blockaden und Widerstände auftauchen. Lass dich dann nicht beirren, sondern spüre hinein, was gerade für dich stimmiger ist: Zu der empfohlenen Übung zurückzukehren oder eine Auszeit zu nehmen. Was immer dir geeignet erscheint, vertraue dir und deinem eigenen Urteilsvermögen.
Der letzte Teil des Buches beantwortet Fragen die uns immer wieder auch von sehr lang praktizierenden Personen gestellt werden. Die Antworten auf Fragen, die während einer Sitzung mit „Rudolph“ gestellt wurden, wurden anonymisiert abgetippt und dir ebenfalls in kursiver Schrift zur Verfügung gestellt.
Auch hier bitten wir dich, die Antworten als Impuls für die Entwicklung deiner eigenen Perspektiven zu nehmen und eigenverantwortlich zu schauen, ob diese „Rudolph“-Perspektive zu deiner aktuellen Lebensperspektive passt. Denn das ist immer wieder ein besonderes Anliegen von uns und „Rudolph“: dass du für dich selber deine eigene Medialität entfaltest, die eigenen Übungen mitgestaltest und so deine ganz eigene, einzigartige Art Medialität zu leben und mit anderen zu teilen.
Am Ende dieser sehr individuellen Praxisreise wirst du dein eigenes Licht, deine eigene Kraft eindeutiger wahrnehmen können. Du wirst lernen, tief und unerschütterlich deinen Geistigen Freunden zu vertrauen, die dein Leben auf ihre Weise bereichern werden, so wie du das, was du erlebst in das All-Eine einbringst.
1 „Rudolph“ ist eine verstorbene Persönlichkeit, die seit 2019 mit uns wöchentlich kommuniziert, während sich Martin in einem Tief-Schlaf-Trance Zustand befindet. Du findest die Original-Abschriften der ersten Tonaufnahmen in der Buchreihe „Nachrichten aus der Anderen Welt – von einem den sie Rudolph nannten“ dokumentiert.
2 Um die Lesbarkeit zu erhöhen, werde wir abwechseln die weibliche oder die männliche Anrede im Text verwenden, um beiden Geschlechtern die notwendige Wertschätzung entgegen zu bringen.
3 Wir verwenden abwechseln die Bezeichnung, Geistige Freunde, Geistige Helfer, Geistige Wesen oder Freunde, um den überweltlichen Wesenheiten, dem All-Einen, die für uns da ist und mit uns arbeitet, eine „weltliche“ Form zu geben.
In diesem ersten Übungsabschnitt schauen wir uns ein paar wesentliche Grundlagen der Medialität an, die falls sie noch nicht beherrscht werden, ein Grund sein können, warum die Wirkung bzw. die Erfahrung in deiner medialen Arbeit nicht so ist, wie von dir gewünscht. Dein Körper ist bei deiner Arbeit eine ganz wichtige Resonanz-Schale, die wir noch einmal intensiv erfahren wollen. Erst, wenn wir unseren Körper sehr gut kennen, ihm vertrauen und wertschätzen, werden wir in der Lage sein, auch ganz feine Einflüsse die von außen auf uns einwirken wahrzunehmen.
Als nächstes betrachten wir noch einmal genauer, wie du deine Intention am Anfang und am Ende deiner medialen Arbeit so setzt, dass die gewünschten positiven Auswirkungen für deine mediale Arbeit sich manifestieren können. Nun sind wir soweit, dass wir deine horizontalen medialen Fähigkeiten stärken. Dies geschieht, indem wir erste Erfahrungen sammeln, wie du andere Menschen in deiner Umgebung, auch im Kontrast zu dir selbst, in ihrem Da-Sein wahrnimmst. So lernst du noch mehr zu unterscheiden, welcher Seins-Zustand in deiner Wahrnehmung zu dir gehört und was von außen an dich herangetragen wird und zu dem aktuellen Seins-Zustand deines Gegenübers gehört.
Besitzt du die Fertigkeit dich in deinem Körper klar wahrzunehmen und dich in der Abgrenzung zu anderen klar auf allen Ebenen deines Seins zu erfahren, dann ist es soweit, dass du auf Basis deiner bislang gesammelten Erfahrungen die Verbindung zu unseren Geistigen Freunden noch genauer und umfassender kennenlernst.
Idealerweise, wirst du am Ende dieser Übungsreihe bereits ein klareres inneres Wissen besitzen, wann du mit deiner Wahrnehmung bei dir, wann bei deinem menschlichen Gegenüber und wann du tatsächlich mit deinen Geistigen Freunden verbunden bist. Oder in den Worten von Rudolph:
In der 1. Übung in unserem ersten Buch „12 Schritte zu deiner Medialität“ stellten wir bereits dar wie du in deine eigene Kraft findest, indem du stillsitzt und dich in deinem Körper Stück für Stück wahrnimmst. Die folgende Übung baut darauf auf, mit dem Ziel dir dein eigenes Urvertrauen deutlicher aufzuzeigen und es zu erweitern.
Setze dich hin und tue nichts. Nimm deinen Atem wahr und folge ihm bitte, wie er durch deine Nase in deinen Körper strömt und wieder aus diesem herausströmt. Nimm im ersten Anlauf deinen eigenen Rhythmus wahr, mit dem du startest. Jeder Rhythmus ist hier willkommen, denn es ist dein Rhythmus zu dieser Zeit im Hier und Jetzt.
Nimm nun deinen Körper wahr, scanne ihn wie im 1. Buch beschrieben von unten bis oben zur Schädeldecke in kleinen Schritten. Nimm hier liebevoll im Detail wahr, wo es zwickt und zwackt, wo du eine Wohlfühlempfindung hast, wo sich die Grenzen verwischen. Nimm die Stellen in deinem Körper wahr, an denen du durchlässig bist., vielleicht auch Stellen die du bislang kaum oder gar nicht in ihrer Gänze wahrnehmen konntest. Registriere einfach die Unterschiede in der Wahrnehmung deines Körpers, lasse ihn so sein, wie er gerade ist. Wenn möglich – bewerte nicht.
Nun gehst du mit einem Teil deines Bewusstseins nach innen, d.h. tauche tief in deinen Körper ein, so als wolltest du im tiefsten Bereich deines Seins wie in einen großen inneren See eintauchen und dich in die wunderschöne Tiefe versinken lassen. Tauche so tief wie möglich ab in dein eigenes Urvertrauen, in das Zentrum deines Seins. Wenn du dann angekommen bist, in deinem Zentrum deines Seins, dann verweile dort für einige Minuten. Geh´ hier in die Stille und schau, ob du hier mit deiner Aufmerksamkeit bleiben kannst. Bist du soweit, dass du in der Tiefe deines Seins in Stille verweilen kannst, dann weite dein Bewusstsein und nimm deinen Körper von innen wahr. Schau zum Beispiel einmal, ob du von innen einen Hohlraum erahnen kannst, den dein Körper bildet. Auch das wird nicht jedem sofort gelingen und doch ist es nicht das, was bedeutend ist.
Bedeutend ist, dass du diesen Ort in dir selber erforschst. Werde dir gewahr, dass dieses Gefäß, das du Körper nennst, ganz individuell für dich erschaffen wurde, es hat sich mit deinem Leben entfaltet. Dieses körperliche Gefäß ist nur da, weil du hier auf dieser Erde eine weltliche Erfahrung machen wolltest. Und ja, du wolltest es, denn nur mit dieser Intention ist es überhaupt erst möglich in einen Körper zu gelangen. Ohne die Intention, den Willen auf Erden zu sein, wärst du nicht hier. Daher mache dir bitte bewusst, dass dieser Körper dir in Liebe gegeben wurde. Er ist ein Gefäß der Liebe, der für dich da ist. Ist die Zeit für dich gekommen, dann tauche behutsam wieder in dein Alltagsbewusstsein auf und lass´ die Erfahrung eine Weile in dir nachklingen.
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Blockaden auflösen: Schwierigkeiten mit dem In-Sich-Fallen-Lassen
Wer beim In-Sich-Fallen-Lassen ein inneres Zögern spürt oder auch ein Zurückweichen, dem mag gesagt werden, dass dies ganz natürlich ist. Schließlich bist du mit deiner Aufmerksamkeit gewöhnt im Außen zu sein, und nicht in der Tiefe deines Seins. Es ist also etwas ganz Ungewöhnliches, Fremdes, sich in sein Inneres fallen zu lassen. Das Nicht-Fallen-Lassen oder Nicht-So-Weit-Fallen-Lassen bedeutet nicht, dass du kein oder wenig Urvertrauen besitzt. Es zeigt dir nur auf, dass es in dieser Übungseinheit noch nicht aktiviert ist. Auch an dieser Stelle der Übung gilt: solltest du Schwierigkeiten haben, dich in dein Sein fallen zu lassen, dann wähle den folgenden Umweg und gehe wie beim Tango im Wiegeschritt vor:
Beginne wie oben beschrieben. Setze deine Intention mit dem Wunsch dich in dein inneres Sein fallen zu lassen, folge der inneren Bewegung soweit, bis du ein Zurückweichen, eine Furcht-Empfindung wahrnimmst und kehre dann wieder zu deinem Anfangsbewusstsein zurück. Wiederhole diese Bewegung, tauche soweit du kannst ein (bildlich gesprochen: nur die Fußzehe) gehe zurück in dein Alltagsbewusstsein und wiederhole die vorherigen Schritte. Übe diese Sequenz immer wieder, bis du merkst, dass es für dich heute genug ist.
Wiederhole diese Übung mehrmals im Monat und du wirst feststellen, dass du mit der Zeit immer weiter eintauchst, du dieses Gefühl des In-Sich-Fallen-Lassens immer mehr zulassen kannst. Gleichzeitig vertraust du dir immer mehr, du lernst dein eigenes Urvertrauen mit all seinen möglichen Tiefen und Grenzen kennen und kannst es auf deine Weise schrittweise weiter ausbauen und verfestigen.
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Blockaden auflösen: Eigenes Körperbild
Manchmal hindern uns aber auch unsere Gedanken daran, den eigenen Körper mit Neugierde und Offenheit erforschen zu wollen; all das wahrzunehmen was in unserem Körper vermeintlich nicht funktioniert, was weniger schön ist. Falls du in diese Situation kommst, empfehlen wir dir deine gedankliche Aufmerksamkeit auf all das zu lenken, was in deinem Körper funktioniert und einfach schön ist: von den inneren Organen angefangen, den verschiedenen Kreisläufen, Hormone produzierende Drüsen und die oft übersehenen und doch so wirkungsvollen Ausscheidungsmechanismen. Gib dich diesem aktiv herbeigerufenen Gedankenspiel für einen Moment hin. Auch wenn immer wieder Gedanken hineinhuschen, die dich auf die nicht funktionierenden Bestandteile deines Körpers oder gar Schmerzen hinweisen, führe deine Aufmerksamkeit immer wieder auf all das zurück, was gerade gut läuft. Und mit gut laufen meinen wir, auch die Kreisläufe, Organe, Teile deines Körpers, die du gar nicht oder nur schwer wahrnehmen kannst.
Nimmst du hierbei Schmerzen in deinem Körper wahr, dann wirst du trotz Schmerzen erkennen, dass an anderen Stellen deines Körpers alles ganz in deinem Sinne läuft. Und ja, wer Schmerzen hat: es gilt nicht, diese zu ignorieren, sie aufzulösen, sondern diese auch da sein zu lassen wo sie gerade sind und sie idealerweise nur kurz zur Kenntnis zu nehmen. Doch auch dann bitten wir dich den Fokus ein wenig zu erweitern auf das, was trotz der Schmerzen in deinem Körper alles so fein läuft und gut funktioniert. Wiederholst du diese Zwischenübung ebenfalls einige Male wird der Punkt kommen, wo dich deine Gedanken bzgl. dessen was alles in deinem Körper nicht stimmt nicht mehr behindern. Dann ist der Weg frei für deine ganz persönliche Forschungsreise in deinem Körper. Und wer weiß, dann lernst du deinen Körper als Gefäß unendlicher Liebe neu kennen.
Erfolgreich starten: Ganz in dir DA-SEIN
1. Setze dich bitte hin und tue nichts. Nimm deinen Atemrhythmus wahr und folge ihm.
2. Nimm nun deinen Körper wahr, indem du ihn von unten bis oben zur Schädeldecke in kleinen Schritten scannst.
3. Nun gehe mit einem Teil deines Bewusstseins nach innen, d.h. tauche tief in deinen Körper ein, als wolltest du im tiefsten Bereich deines Seins wie in einen großen inneren See eintauchen und dich in seiner wunderschönen Tiefe versinken lassen. Tauche so tief wie möglich ab in dein eigenes Urvertrauen, in das Zentrum deines Seins.
4. Wenn du angekommen bist, in deinem Zentrum deines Seins, dann verweile dort für einige Minuten und schau, ob du mit deiner Aufmerksamkeit verweilen kannst.
5. Wenn dir das gelingt, dann weite dein Bewusstsein und nimm deinen Körper von innen heraus wahr.
6. Erforsche deinen Körper von innen.
7. Mache dir dabei bewusst, dass dir dieser Körper in Liebe gegeben wurde. Er ist ein Gefäß der Liebe.
8. Ist die Zeit für dich gekommen, dann tauche behutsam wieder in dein Alltagsbewusstsein auf.
9. Lass diese Erfahrung eine Weile in dir nachklingen.
Aufbauend auf der vorherigen Übung, kommt nun eine Abwandlung, die dir helfen wird dich und deinen Körper noch besser kennen, wertschätzen und wahrnehmen zu können. Du wirst dich an dieser Stelle fragen, warum benötige ich diese Erfahrung, wenn ich doch mit meinen Geistigen Freunden in Verbindung gehen möchte? Was bringt mir diese Übung? Nun, deine Geistigen Freunde kommunizieren mit dir auch über deinen Körper. Dein Körper ist bildlich gesprochen wie eine Klangschale, ein Instrument, durch den nicht nur die Schwingungen der Liebe, sondern auch die Botschaften aus der Anderen Welt vermittelt werden. Wenn du zum Beispiel vorhast, dich für verstorbene Wesenheiten zur Verfügung zu stellen, um nachvollziehbare und eindeutige Jenseitskontakte für Mitmenschen durchzuführen, dann wirst du diese Übung immer wieder gerne machen wollen.
Auch für diejenigen unter euch die als Heilerin unterwegs sein wollen, mag diese Übung hilfreich sein. Denn, wenn du weißt, wie sich zum Beispiel dein Fuß anfühlt, dann kannst du klarer wahrnehmen, wenn sich dieses Gefühl ändert sobald du mit einem deiner geistigen Heilerinnen oder auch Verstorbenen in Kontakt trittst und diese über deine Wahrnehmung im Fuß eine Botschaft vermitteln wollen. Sei es, dass der übermittelte Verstorbene besondere Füße hatte (zu groß, sehr klein, zusammengeschnürt, mit vielen Schwielen und Blasen, etc.) oder aber, dass dich die Geistige Welt im Sinne der medizinischen Hellsichtigkeit auf Krankheitssymptome oder Ursachen im Fuß hinweisen wollen und ihr gemeinsam entsprechende Heilimpulse setzen könnt. Somit wird dein Körper (und damit meinen wir nicht nur deinen physischen Körper) zur Klangschale für die Informationsschwingungen die deine Geistigen Freunde dir vermitteln wollen.
Wir werden uns in dieser Übungsanleitung tatsächlich gleich auf unseren Fuß konzentrieren. Du kannst die aktuelle Übung jedoch auch beliebig abwandeln und andere Teile deines Körpers, Organe, Kreisläufe usw. ganz bewusst auf diese Weise erforschen.
