Mein Corona Drama - Barbara Wonschik - E-Book

Mein Corona Drama E-Book

Barbara Wonschik

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Beschreibung

In der vorliegenden Schrift berichtet die Autorin über ihre Corona Infektion im April 2021. Sie beschreibt darin das Fortschreiten der Krankheit von der ersten Zeit zu Hause über den Aufenthalt im Krankenhaus bis zum Wechsel in die Intensivstation, in der sie sich 10 Tage lang an der Grenze zwischen Leben und Tod befand.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 35

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Meiner Enkelin Saskia gewidmet

Das Coronavirus trat erstmals im Dezember 2019 in Deutschland auf und führte in der Folge zu einer Pandemie, die zum 11. März 2020 ausgerufen wurde. Die durch das Virus ausgelöste Krankheit bekam den Namen „SARS-CoV“, was in etwa „Schweres Akutes Atemwegs-Syndrom“ bedeutet.

Die Ärzte warteten sehnlichst auf einen Impfstoff gegen dieses gefährliche Virus, der bald u. a. auch von einem Forscherehepaar entwickelt wurde und der von einigen Firmen, insbesondere den Firmen Biontech und Pfizer, produziert wurde. Weitere Impfstoffvarianten schlossen sich in der Folgezeit an, so dass noch im Jahre 2020 mit einer breit gefächerten Impfaktion begonnen werden konnte. Zusätzlich mussten die Menschen in geschlossenen Räumen, auch bei Menschenansammlungen im Freien, eine Maske tragen und circa zwei Meter Abstand voneinander halten.

Zunächst wurden die alten Menschen in Heimen oder zu Hause geimpft, später konnte sich die übrige Bevölkerung, gestaffelt nach Alter, einer Corona-Impfung unterziehen. Es wurden große Impfzentren angelegt, die die Termine nach einem besonderen Verfahren telefonisch vergaben.

Mein Termin für die Erstimpfung wurde noch im Jahr 2020 für den 29. März 2021 festgelegt. Die Zweitimpfung sollte sechs Wochen später erfolgen.

Am Montag, dem 29. März 2021 holte mich meine Tochter Bettina von zu Hause ab und begleitete mich zum Impfzentrum in Hürth. Ich hatte einen Termin um 17.30 Uhr, und obwohl viele Menschen in langen Schlangen anstanden, war alles so gut organisiert, dass ich relativ schnell an die Reihe kam.

In einer geschlossenen Kabine verabreichte mir eine Ärztin die Spritze mit dem Impfstoff Biontech/Pfizer in den Oberarm. Anschließend musste ich mich in einem speziellen Areal des Zentrums 15 Minuten lang ausruhen. Als keine Impfreaktion auftrat, durfte ich mit meiner Tochter nach Hause fahren. Auch am Abend und am nächsten Tag blieb ich ohne Reaktion und hatte nur eine schwache Rötung an der Einstichstelle der Nadel.

Bettina hätte sich sehr gern an diesem Tag auch impfen lassen, aber das wurde ihr verwehrt, da sie altersmäßig noch nicht an der Reihe war und die Impfstoffdosen nicht in ausreichendem Maße vorhanden waren.

Am nächsten Tag, Dienstag, dem 30. März, hatte ich einen Termin bei meiner neuen Friseurin Melek. Sie achtete sehr streng darauf, dass ihre Kunden und die Angestellten durchgehend eine Maske trugen. Anders war es bei meiner Fußpflegerin, die ich um 13 Uhr aufsuchte. Sie selbst trug die ganze Zeit einen schwarzen Mundschutz. Ich dagegen verbrachte dort zwar die ersten Minuten mit der Maske, nahm sie aber nach einiger Zeit ab, weil sie mir lästig war und mir der Behandlungsraum von vielen anderen Sitzungen so vertraut war, dass ich mich sicher fühlte. Aus der Rückschau betrachtet könnte ich mich bei diesem Termin angesteckt haben. Ich erfuhr nämlich später, dass bei der Fußpflegerin eine Corona-Infektion vorlag, deren Symptome sich erst nach meinem damaligen Termin gezeigt hatten.

Am Mittwoch, dem 31. März kamen meine Enkelin Ricarda und ihr Freund Justin zu mir zum Abendessen. Angesichts der grundsätzlich drohenden Ansteckung mit dem Coronavirus gab es keine Berührungen zur Begrüßung, aber wir verbrachten einige unterhaltsame Stunden am Esstisch. Ebenso normal verlief der Gründonnerstag, der 1. April. Mein Gefährte Hartmut und ich fuhren zu einem Bridgenachmittag zu unseren Freunden Sigrid und Charly in deren Wohnung, die beide bereits gegen Corona geimpft waren. Wir hielten bei der Begrüßung und beim Abschied Abstand voneinander, saßen uns aber fast drei Stunden lang beim Spiel am Tisch gegenüber.

Da Bettina plante, mit ihrer Familie über die verlängerten Osterfeiertage in den Schwarzwald zu fahren, wollte sie sich am Ostersamstag, dem 3. April von mir verabschieden. Ich hatte sie zu einem späten Frühstück zu mir eingeladen. Wir umarmten uns nicht, saßen uns aber während ihres etwa zweistündigen Aufenthaltes am Esstisch gegenüber.

Am selben Tag um 15 Uhr war ich mit meinen Freundinnen Inge und Uta zu einem Waldspaziergang verabredet. Das machten wir in der Pandemiezeit des Öfteren, indem wir uns am Waldrand trafen, uns an der frischen Luft unterhielten und dann wieder auseinandergingen. Dieses Mal kamen aber die beiden Frauen nach dem Spaziergang auch noch zu einem Kaffeestündchen zu mir ins Haus. Es war ein gemütlicher Nachmittag, den wir drei sehr genossen. Zum Abschied umarmte mich Uta herzlich, während Inge sich nur mit Gesten von uns verabschiedete.