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Dies ist nur eine sehr kurze und natürlich stark abgewandelte Zusammenfassung der Geschehnisse in den letzten Wochen und Monaten. Mir ist klar geworden, dass niemand in einer Beziehung leben sollte die ihn nicht glücklich macht, in der man sich schlecht füht und für alles verantwortlich gemacht wird. Ich hatte gehofft, dass meine Liebe zu ihm stark genug sei. Ich drohte an den inneren Verletzungen zu zerbrechen... Mit jemandem der mir Angst einjagt und mich wie eine Putzfrau, Spielzeug und eine Bedienstete behandelt konnte ich einfach nicht mehr zusammenleben.
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Seitenzahl: 14
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Juliet Hikari
Mein Weg
Eine sehr kurze Geschichte wie ich lernte mich wieder selbst zu schätzen
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Ein normaler Morgen
Der Ausdruck der Dankbarkeit
Das letzte Wochenende
Impressum neobooks
Es war nur ein Tag wie jeder andere. Normal. Langweilig. Einfach. Zumindest glaubte ich das, als ich früh morgens aus meinem Bett aufstand. Ich streckte mich und blinzelte ein paar Mal gegen die Müdigkeit an. Das orangefarbene Licht der aufgehenden Sonne schimmerte durch meine cremefarbenen Vorhänge. Man hätte meinen können mein Zimmer stand in Flammen. Dies hätte wohl schon der erste Hinweis auf meine bevorstehende Reise zu mir selbst sein können. Doch ich war damals noch blind. Damals…
Das hört sich an als lägen Jahre dazwischen doch es waren nur wenige Wochen. Neben mir regte sich eine dunkle Gestalt. Ein Grummeln wurde mir entgegengebracht und ich versuchte schnellst wie möglich aus dem Zimmer zu entkommen. Ich schloss die Tür leise hinter mir und dort stand ich nun. In einer Wohnung die nie mein Zuhause war, an einem Ort der mir viel Kummer bereit hatte. Schnell suchte ich meine restliche Kleidung zusammen und verschwand ins Badezimmer. Dort viel ich wieder in die tägliche Routine. In das Monotone. Das Langweilige. Wie ich dies verabscheute…
Etwas Rouge auf die Wangen, ein wenig Kajal um die Augen und die Haare gekämmt. Der Versuch irgendwie frisch und glücklich auszusehen scheiterte jeden Morgen. Doch trotzdem gab ich mein Bestes. So wie ich immer mein Bestes gab um andere glücklich zu machen. Denn wenn andere glücklich sind müsste ich es doch auch sein! Zumindest glaubte ich damals noch tief und fest daran.
