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MEIN WIND ist eine Sammlung von meinen Gedichten. Unausgeträumte, ferne Träume sternenklare Nächte, verträumte, blinzelnde, vom Mondlicht beleuchtete, jugendliche Wünsche...
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Seitenzahl: 23
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Ich weiß, ich wünschte mir für
einen Moment lang wegzuflattern,
auf den Flügeln des Glücks,
irgendwohin, egal wo,
und damals nichts ahnend,
dass ich in dieser Ferne ohne dich,
wie ein Fremder unter Fremden,
auch mich selbst in uns suchend.
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MEIN WIND
REGENTROPFEN
TAUCHE EIN
MEIN STERN
WENN
LIEBE IST
ICH LIEBE
ÜBER DIE LIEBE
WER WÜRDE DEM WIDERSTEHEN?
MIT DIR
NEBEN DIR FÜHLE ICH MICH GELIEBT
ERINNERE DICH AN MICH
LASS MICH WEINEN
ES WIRD VERGEHEN
JETZT REICHT´S
FÜR ALL JENE
ES GIBT NÄCHTE
IM VORBEIGEHEN
LEBEN ZU ZWEIT
ES IST SCHÖN
WECK MICH NICHT IM TRAUM AUF
SCHLENDERE HIN, GEDICHT
VERIRRTES GEDICHT
TAG
KANN?
WIE EINST
FÜR SIE BEIDE
SCHREI DER SEELE
SOMMERNACHT
ICH BIN EINE VON DENEN
WENN DICH JEMAND LIEBT
GRUNDLAGE
DIE KRAFT DER LIEBE
DIESELBEN AUGEN
SCHAU MICH AN
LEERE OHNE DICH
WENN DER ENTHUSIASMUS STIRBT
WENN DER SCHLUMMERNDE SCHLUMMERT
FEBRUAR
WENN DU VON ALLEN WEGGEHST
TRÄNEN WERDEN MIT DER SEELE GEWASCHEN
IN WELCHER WELT?
MANTEL
NUR NACHTS
GRILLENDE NACHT
WENN WIR DIE ZEIT VERGEUDEN
WIDME DICH DER LIEBE
ES WERDEN VIELE
FÜR EINEN BEGINN OHNE ENDE
WENN SIE DICH FRAGEN WERDEN
Unausgeträumte, ferne Träume
sternenklare Nächte, verträumte, blinzelnde,
vom Mondlicht beleuchtete,
jugendliche Wünsche
mit einem Seufzer von Wind
begleitet bis zur Erfüllung.
Wach träume ich auch
mitten in der Morgendämmerung,
der Atem heißer Lippen,
die Berührung warmer Hände,
das Zittern der Körper.
Das Flüstern sanfter Worte und
die Turbulenz der Venen.
Ich fühle, während verschlafen ich noch
Schritte in einen neuen Tag mache,
dieselben zähle ich auch nicht,
weil das kein Traum ist, du...
Du bist wirklich.
Du existierst.
Du, mein Wind,
wie sehr liebe ich es, dich zu spüren,
ich mag es, wenn du mein Haar durchdringst,
manchmal kalt und grob,
manchmal zärtlich und warm.
Wenn du mit einem leisen Geflüster umarmst,
Umarmung in Umarmung
in verflochtenen Händen,
einem neuen Tag entgegenschreitend,
und nicht die Schritte zählend.
Ich weiß, ich wünschte mir für
einen Moment lang wegzuflattern,
auf den Flügeln des Glücks,
irgendwohin, egal wo,
und damals nichts ahnend,
dass ich in dieser Ferne ohne dich,
wie ein Fremder unter Fremden,
auch mich selbst in uns suchend.
Wie viele Tropfen,
entlang dem Fenster,
und mit welcher Geschwindigkeit,
gleiten sie nur?
Mit Blicken verfolge ich,
während der Regen fällt,
unzählige sind es,
während eine Spur,
nur von den letzten bleibt...
Tauche mit der Seele ein
in meine Welt,
