Microsoft Azure für Dummies - Frank Geisler - E-Book

Microsoft Azure für Dummies E-Book

Frank Geisler

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Beschreibung

Dieses Buch erklärt Ihnen die Grundlagen von Azure, der Microsoft-Cloud-Technologie, und beschreibt klar und verständlich die grundlegenden Dienste. Nach der Lektüre können Sie die unterschiedlichen Cloud-Betriebsmodelle (Infrastructure as a Service, Platform as a Service und Software as a Service) unterscheiden und einschätzen. Sie kennen die wichtigsten Azure-Dienste und können dann eigene Azure-Umgebungen aufbauen. Damit Sie die Dienste auch automatisieren können, finden Sie im Buch viele Beispiele mit Azure CLI Code.

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Microsoft Azure für Dummies

Schummelseite

In diesem Buch finden Sie viele Kommandos für die Azure CLI, die wichtigsten davon haben wir hier für Sie nochmal zusammengetragen. Grundsätzlich sind diese Befehle immer nach demselben Schema aufgebaut:

Die Befehle, die Sie brauchen werden, bestehen immer zunächst aus dem Befehl az, der kennzeichnet, dass das, was folgt, ein Befehl für die Azure CLI ist. Es folgt dann der Bezeichner des Objekts, mit dem Sie arbeiten möchten. Als nächstes kommt die Aktion, die Sie durchführen möchten, also create, delete oder update. Dann folgen die Parameter, die für den jeweiligen Befehl benötigt werden.

Eine gute Übersicht über die Befehle und deren Parameter finden Sie übrigens unter https://docs.microsoft.com/en-us/cli/azure/reference-index?view=azure-cli-latest.

ALLGEMEINE BEFEHLE

Mit Powershell bei Azure anmelden:

az login --tenant <Ihre Tenant ID> --use-device-code

Eine Ressourcengruppe erstellen:

az group create ` --location "<Azure Zielregion>" ` --name "<Name der Ressourcengruppe>"

VIRTUELLE MASCHINEN

Ein virtuelles Netzwerk anlegen:

az network vnet create ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --name "<Name des Netzwerks>"

Eine virtuelle Maschine anlegen:

az vm create ` --name "<Name der virtuellen Maschine>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --image <Name der Vorlage>

Alle verfügbaren Vorlagen auflisten:

az vm image list --all

STORAGE

Ein Speicherkonto anlegen:

az storage account create ` --name "<Name des Speicherkontos>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --location "<Azure Zielregion>" ` --sku <Name der verwendeten SKU>

DATENBANKEN

Als Open-Source-Datenbank hält Azure für Sie MySQL, MariaDB und PostgreSQL bereit. Setzen Sie einfach als Art der Datenbank die Werte mysql, mariadb oder postgres ein.

Die verfügbaren SKUs auflisten:

az <Art der Datenbank> server list-skus ` --location "<Azure Zielregion>"

Einen Datenbankserver anlegen:

az <Art der Datenbank> server create ` --location "<Azure Zielregion>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --name "<Name des Servers>" ` --admin-user "<Login Name des Administrator-Benutzers>" ` --admin-password "<Passwort des Administrator-Benutzers>" ` --sku-name "<Name der verwendeten SKU>"

Eine Datenbank anlegen:

az <Art der Datenbank> db create ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --server "<Name des Datenbankservers>" ` --name "<Name der Datenbank>"

Einen Redis Cache anlegen:

az redis create ` --location "<Azure Zielregion>" ` --name "<Name des Redis Cache>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --sku <Name der verwendeten SKU> ` --vm-size <Größe der zugrundeliegenden virtuellen Maschine>

Für SQL-Server Datenbanken (Azure SQL Database) legen Sie einen Datenbankserver mit dem obigen Befehl an und verwenden dabei sql als Wert für die Art der Datenbank.

Eine serverlose SQL-Server Einzeldatenbank anlegen:

az sql db create ` --name "<Name der Datenbank>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --server "<Name des Servers>" ` --edition "<Name der zu verwendenden Edition>" ` --family "<Generation der zugrundeliegenden VMs>" ` --compute-model Serverless ` --auto-pause-delay <Sekunden, nach denen die Datenbank angehalten wird> ` --capacity <Anzahl von Kernen>

Auflisten der verfügbaren Editionen:

az sql db list-editions ` --location "<Azure Zielregion>" ` --output table

COSMOS DB

az cosmosdb create ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --name "<Name des Cosmos DB-Kontos>" ` --locations regionName="<Erste Azure-Zielregion>" failoverPriority=0 ` --locations regionName="<Zweite Azure-Zielregion>" failoverPriority=1 ` --enable-multiple-write-locations

In der Cosmos DB eine Datenbank mit der SQL API anlegen:

az cosmosdb sql database create ` --account-name "<Name des Cosmos DB-Kontos>" ` --name "<Name der Datenbank>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --throughput 400

In der Datenbank einen Container für Daten anlegen:

az cosmosdb sql container create ` --account-name "<Name des Cosmos DB-Kontos>" ` --database-name "<Name der Datenbank>" ` --name "<Name des Containers>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --partition-key-path "<Pfad zum Partitionsschlüssel der Daten>"

WEBANWENDUNGEN

Einen App-Service-Plan anlegen:

az appservice plan create ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --name "<Name des App-Service-Plans>"

Eine Webanwendung anlegen:

az webapp create ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --name "<Name der Webanwendung>" ` --plan "<Name des App-Service-Plans>"

Die Credentials zum Veröffentlichen einer Webanwendung auslesen:

az webapp deployment list-publishing-credentials ` --name "<Name der Webanwendung>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>"

Eine Konfigurationseinstellung vornehmen:

az webapp config appsettings set ` --name "<Name der Webanwendung>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --settings MEINE_EINSTELLUNG="<Wert der Einstellung>"

Eine Azure Function anlegen:

az functionapp create ` --name "<Name der Azure Function>" ` --storage-account "<Name des verknüpften Speicherkontos>" ` --consumption-plan-location "<Azure-Zielregion>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --functions-version 3

AZURE DATA FACTORY

Eine Data Factory anlegen:

az datafactory factory create ` --location "<Azure-Zielregion>" ` --name "<Name der Azure Data Factory>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>"

CONTAINER

Eine Azure Container Instance erzeugen:

az container create ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --name "<Name der Containerinstanz>" ` --image <Name des Docker-Images>:latest

Eine Container Registry anlegen:

az acr create ` --name "<Name der Container Registry>"` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --sku Standard

Einen Kubernetes-Cluster anlegen:

az aks create ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --name "<Name des Clusters>" ` --node-count <Anzahl der benötigten Knoten>

IOT UND DATENSTRÖME

Einen IoT Hub anlegen:

az iot hub create ` --name "<Name des IoT Hub>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --partition-count 2 ` --sku F1

Einen Event Hub Namespace anlegen:

az eventhubs namespace create ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --name "<Name des Namespace>" ` --location "<Azure-Zielregion>" ` --sku Standard ` --enable-auto-inflate ` --maximum-throughput-units 20

Einen Event Hub im Namespace anlegen:

az eventhubs eventhub create ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --namespace-name "<Name des Namespace>" ` --name "<Name des Event Hub>" ` --message-retention 4 ` --partition-count 15

Einen Stream-Analytics-Job anlegen:

az stream-analytics job create ` --name "<Name des Stream-Analytics-Jobs>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>"

ML UND COGNITIVE SERVICES

Die verfügbaren Arten der Cognitive Services auflisten:

az cognitiveservices account list-kinds

Ein Cognitive-Services-Konto anlegen:

az cognitiveservices account create ` --kind <Art des Dienstes> ` --location "<Azure-Zielregion>" ` --name "<Name des Dienstes>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --sku S0

Einen Azure-Machine-Learning-Arbeitsbereich anlegen:

az ml workspace create ` --workspace-name "<Name des Arbeitsbereichs>" ` --location "<Azure-Zielregion>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>"

MEHRWERTDIENSTE

Einen Synapse-Arbeitsbereich anlegen:

az synapse workspace create ` --name "<Name des Arbeitsbereichs>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --file-system "<Name des Dateisystems>" ` --storage-account "<Speicherkonto für das Dateisystem>" ` --sql-admin-login-user "<Name des Administrators>" ` --sql-admin-login-password "<Passwort des Administrators>" ` --location "<Azure-Zielregion>"

Einen Databricks-Arbeitsbereich anlegen:

az databricks workspace create ` --location "<Azure-Zielregion>" ` --name "<Name des Arbeitsbereichs>" ` --resource-group "<Name der Ressourcengruppe>" ` --sku standard

Microsoft Azure für Dummies

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie;detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

© 2021 WILEY-VCH GmbH, Weinheim

Wiley, the Wiley logo, Für Dummies, the Dummies Man logo, and related trademarks and trade dress are trademarks or registered trademarks of John Wiley & Sons, Inc. and/or its affiliates, in the United States and other countries. Used by permission.

Wiley, die Bezeichnung »Für Dummies«, das Dummies-Mann-Logo und darauf bezogene Gestaltungen sind Marken oder eingetragene Marken von John Wiley & Sons, Inc., USA, Deutschland und in anderen Ländern.

Das vorliegende Werk wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen Autoren und Verlag für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen und Ratschlägen sowie eventuelle Druckfehler keine Haftung.

Print ISBN: 978-3-527-71835-1ePub ISBN: 978-3-527-83271-2

Coverfoto: © serpeblu – stock.adobe.comKorrektur: Claudia Lötschert, Neuss

Über die Autoren

Dr. Benjamin Kettner ist Mitgründer und CTO der ML!PA Consulting GmbH. Er promovierte im Jahr 2012 an der Freien Universität Berlin in angewandter Mathematik. Zur Zeit seiner Promotion war er Mitglied des DFG Forschungszentrums Matheon – Mathematik für Schlüsseltechnologien und Mitglied der Arbeitsgruppe Computational Nano Optics am Zuse Institut Berlin.

Während der Promotion und des Studiums beschäftigte er sich mit Softwareentwicklung und Programmierung sowie Datenbanken und Datenmodellen. Nach der Promotion arbeitete er als Berater bei einem Microsoft-BI-Partner, wo er technischer Projektleiter war und außerdem den Bereich Forschung und Entwicklung leitete und als Softwarearchitekt tätig war.

Im Jahr 2015 gründete er die ML!PA Consulting GmbH, einen Microsoft-Partner mit Schwerpunkten in den Bereichen Advanced Analytics, Internet der Dinge und Cloud-Lösungen. Dort ist er als CTO und Softwarearchitekt tätig und konzipiert, entwickelt und gestaltet Kundenlösungen. Die ML!PA Consulting GmbH wurde im Jahr 2017 als einer von nur vier Partner-des-Jahres-Finalisten der Firma Microsoft im Bereich Internet der Dinge ausgezeichnet.

Dr. Benjamin Kettner ist in der Microsoft-Data-Plattform-Community aktiv, leitet dort die Regionalgruppe Berlin des PASS Deutschland e. V. und tritt häufig als Autor von Blogbeiträgen und wissenschaftlichen Artikeln sowie als Sprecher bei technischen Veranstaltungen auf.

In seiner Freizeit macht er in Metal-Bands Krach (Lieferant für die tiefen Töne), hört Musik und fachsimpelt darüber, fährt auf Konzerte und Festivals oder spielt mit Pia.

Frank Geisler ist geschäftsführender Gesellschafter der GDS Business Intelligence GmbH und beschäftigt sich in seinem Unternehmen mit dem Microsoft BI Stack, Azure, künstlicher Intelligenz und Machine Learning. Er besitzt zahlreiche Microsoft-Zertifizierungen, unter anderem Azure Solutions Architect Expert, Azure Administrator Associate und DevOps Engineer Expert. Zusätzlich ist er auch zertifizierter Microsoft-Trainer. Mit Datenbankthemen beschäftigt er sich seit dem SQL Server 6.5 und gehörte mit zu den ersten Personen in Deutschland, die sich mit Microsoft Azure beschäftigt haben.

Frank hält des Öfteren Vorträge auf nationalen und internationalen Konferenzen, an Universitäten oder bei Usergroup-Treffen und schreibt regelmäßig Artikel für verschiedene deutsche Fachzeitschriften. Außerdem hat er einige Bücher veröffentlicht, unter anderem hat er ein grundlegendes Buch zum Thema »Datenbanken«, »Docker für Dummies« und »Power BI für Dummies« geschrieben. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des PASS Deutschland e. V. und ist zusammen mit Dirk Hondong Chapter Leader der Regionalgruppe Münsterland.

Für seine Community-Arbeit ist Frank im Juli 2014 zum Microsoft MVP SQL Server ernannt worden und hält den Titel seitdem.

In seiner Freizeit beschäftigt er sich gerne mit seiner Tochter Elisa (inzwischen 3), hört Heavy Metal, guckt Filme, die außer ihm mal wieder niemand gesehen hat, und spielt X-Box – auch mit Ben. Außerdem betreibt er zusammen mit Tillmann Eitelberg und Ben Weissman den Podcast »Please Talk Data To Me« (http://www.pleasetalkdatatome.de).

Danksagung der Autoren

Ben Kettner: Freya (hab weiter Kraft), Pia (bleib weiter froh) und meiner Familie und meinen Freunden, besonders Frank (dass wir das Projekt gemeinsam gestemmt haben) und die #SQLFamily.

Frank Geisler: Natürlich möchte ich mich hier an erster Stelle bei Ben bedanken. Nachdem Frau Baulig auf ihn mit der Idee zu »Azure für Dummies« zugekommen ist, hat er sich direkt bei mir gemeldet und angefragt, ob wir das zusammen machen sollen. Aufgrund der hervorragenden und spaßigen Zusammenarbeit bei »Docker für Dummies« musste ich keine Sekunde überlegen und hab sofort zugesagt. Weiter möchte ich Frau Baulig für das Lektorat danken.

Ja, und dann ist da noch Dirk, den Ben und ich bei einigen Partien Borderlands davon überzeugen mussten, als Fachlektor für dieses Buch zur Verfügung zu stehen. Und ich muss sagen, lieber Leser, das hat sich richtig gelohnt! Dirk hat sich über sehr viele hervorragende Anmerkungen und Einwände eingebracht, ohne die dieses Buch ein anderes geworden wäre (und zwar kein besseres).

Eine wichtige Person bei meiner Azure-Reise war und ist Patrick Heyde von der Microsoft Deutschland GmbH, der für mich immer eine besondere Inspiration in Bezug auf Azure war. Dafür vielen lieben Dank, Patrick! Bei In Flames möchte ich mich für »I am above« bedanken, dass ich auf Dauer-Repeat während des Schreibens gehört habe.

Zum Schluss möchte ich auch noch Aurelia danken, die eine wundervolle Mutter für meine kleine Tochter Elisa ist (ja, Elisa, hier steht Dein Name ;)). Ihr rockt!

Inhaltsverzeichnis

Cover

Titelblatt

Impressum

Über die Autoren

Danksagung der Autoren

Vorwort

Warum Azure?

Warum »für Dummies«

Warum jetzt?

Einführung

Über dieses Buch

Über Azure

Was Sie nicht lesen müssen

Törichte Annahmen über den Leser

Wie dieses Buch aufgebaut ist

Symbole, die in diesem Buch verwendet werden

Wie es weitergeht

Teil I: Azure-Grundlagen

Kapitel 1: Was ist Cloud Computing? Was ist Microsoft Azure?

Cloud-Merkmale

Geschmacksrichtungen der Cloud

Cloud-Bereitstellungsmodelle

Die Cloud wirtschaftlich betrachtet

Kapitel 2: Die Azure-Architektur

Azure-Management-Tools

Azure-Konten, -Abonnements und -Verwaltungsgruppen

Azure-Regionen und -Geografien

Azure-Ressourcen und -Ressourcengruppen

Kapitel 3: Azure Marketplace und Dienste

Kapitel 4: Rechte, Rollen und Richtlinien

Sicherheitskonzepte in Azure

Geteilte Verantwortlichkeit für die Sicherheit

Rollenbasierte Zugriffskontrolle

Azure-Sperren

Azure-Richtlinien

Kapitel 5: Support anfordern

Ein Ticket eröffnen

Azure Service Level Agreements (SLAs)

Der Azure Advisor

Weitere Unterstützungsangebote

Kapitel 6: Azure und der Datenschutz

Das Azure Trust Center

Das Service Trust Portal

Der Compliance-Manager

Das Azure Security Center

Azure-Security-Komponenten für den Datenschutz

Kapitel 7: Was kostet das alles?

Bezugsmodelle für Azure

Der Azure-Preisrechner in Aktion

Teil II: Azure-Infrastrukturdienste

Kapitel 8: Virtuelle Maschinen

Eine virtuelle Maschine anlegen

Eine virtuelle Maschine konfigurieren

Backup einrichten

Überwachung mit Log Analytics

Der Bastionhost

Verfügbarkeitsoptionen für virtuelle Maschinen

Kapitel 9: Netzwerk, Firewalls und VPN

Virtuelle Netzwerke

VPN-Gateways (Gateways für virtuelle Netzwerke)

Netzwerk-Peering

Netzwerksicherheitsgruppen

Loadbalancer

VNET-Dienstendpunkte

Azure-Firewall und Application Gateway

Benutzerdefinierte Routing-Tabellen und Routen

Kapitel 10: Storage

Azure-Speicherkonten

Tools, mit denen Sie mit Azure-Speicherkonten arbeiten können

Kapitel 11: Active Directory

Azure Active Directory

Azure-Active-Directory-Gruppen

Active Directory Domain Services

Wann sollte man was verwenden?

Hybride Umgebungen

Teil III: Azure-Plattformdienste

Kapitel 12: Relationale Datenbanken: Open Source

Relationale Datenbanken

Open Source in Azure?

Azure Database for MySQL

Azure Database for MariaDB

PostgreSQL

Redis Cache

Kapitel 13: Relationale Datenbanken: Azure SQL

Preismodelle und SKUs

Dienstebenen

Verwenden Ihrer Datenbank

Kapitel 14: Nicht-relationale Datenbanken

Cosmos DB

Weitere NoSQL-Datenspeicher

Weitere Dienste im Marktplatz

Kapitel 15: Web-Apps und APIs

Architektur für Cloud-Anwendungen

App-Service-Pläne

Webanwendungen

Berechtigungen und Integration

Überwachung und Skalierung

Kapitel 16: Serverless Computing in Azure

Serverlose Azure Functions

Weitere Serverless-Dienste

Bringen Sie alles zusammen

Kapitel 17: Daten bewegen: Azure Data Factory

Eine Azure Data Factory anlegen

Die Oberfläche der Azure Data Factory kennenlernen

Ihre erste Pipeline in der Azure Data Factory

Ein Blick hinter die Kulissen

Kapitel 18: Container, Registries und Kubernetes

Grundlegende Elemente der Container-Technologie

Azure Container Instance

Azure Container Registry

Azure Kubernetes Service

Kapitel 19: IoT, Datenströme und weitere Dienste

Azure IoT Hub

Azure Event Hub

Azure Service Bus

Azure Storage Queues

Azure Stream Analytics und Time Series Insights

Teil IV: Mehrwertdienste auf Azure

Kapitel 20: Cognitive Services

Im Angebot

Verwendung der Cognitive Services

Kapitel 21: Azure Synapse Analytics

Lernen Sie Synapse Analytics kennen

Erstellen Sie einen Synapse-Analytics-Arbeitsbereich

Mit Azure Synapse Analytics arbeiten

Kapitel 22: Azure Databricks

Verwaltete Databricks-Cluster

Die Databricks-Weboberfläche

Azure-Ressourcen

Kapitel 23: Azure Bot Service

Das Bot-Framework

Bereitstellung auf Azure

Ihren Bot entwickeln

Kapitel 24: Machine Learning in Azure

Die Azure Data Science VM

Azure Machine Learning

Teil V: Der Top-Ten-Teil

Kapitel 25: Die zehn wichtigsten Dienste

Virtuelle Maschinen

Azure Active Directory

Azure-SQL-Datenbank

Azure Data Factory

Azure IoT Hub

Azure Virtual Network Gateway

Azure-Webanwendungen

Azure Event Hub

Azure Logic Apps

Azure Functions

Kapitel 26: Die zehn wichtigsten Hilfsmittel und Tools

Visual Studio Code

Git

Azure DevOps

Power BI

Azure Kostenrechner

Azure Storage Explorer

Azure Data Studio

Azure-Portal

Azure-CLI

Visual Studio

Kapitel 27: Die zehn wichtigsten Tipps, um Kosten zu sparen

Start small

Stoppen Sie nicht benötigte Dienste und VMs

Nutzen Sie den Azure Advisor

Minimieren Sie ausgehenden Datenverkehr

Nutzen Sie alle Optionen für Azure-Speicherkonten

Nutzen Sie die Skalierungsmöglichkeiten der Cloud

Nutzen Sie Plattformdienste

Nutzen Sie serverlose Dienste

Skripten Sie Ihre Umgebung

Lesen Sie die Anleitung

Kapitel 28: Zehn Mythen über Azure

Azure ist teuer!

Die Daten sind nicht sicher!

Ich habe keine Kontrolle, wo meine Daten liegen!

Azure kostet mich meinen Arbeitsplatz!

Microsoft kann auf alle meine Daten zugreifen!

Man kann nur Microsoft-Software in Azure laufen lassen!

Wenn ich mit Azure starte, bin ich für immer an Microsoft gebunden!

Ich muss alles auf einer virtuellen Maschine betreiben!

Ich brauche einen Windows-PC, um Azure-Ressourcen zu administrieren

Für unsere Systemlandschaft bietet Azure keine Vorteile

Stichwortverzeichnis

End User License Agreement

Tabellenverzeichnis

Kapitel 5

Tabelle 5.1: Azure-Supportpläne

Tabelle 5.2: SLA-Prozentwerte umgerechnet auf absolute Zeitangaben

Kapitel 8

Tabelle 8.1: Befehle zum Erzeugen einer virtuellen Maschine mit PowerShell

Tabelle 8.2: Azure-CLI Befehle zum Erzeugen und Steuern einer VM

Kapitel 9

Tabelle 9.1: Private IP-Adressräume

Kapitel 11

Tabelle 11.1: Vergleich Geräteverwaltung AzureAD und Azure Active Direc...

Kapitel 14

Tabelle 14.1: APIs und Speicher-Arten

Kapitel 19

Tabelle 19.1: Vergleich IoT Hub, Event Hub und Service Bus

Kapitel 20

Tabelle 20.1: Bestandteile der Cognitive Services (wird fortgesetzt)

Illustrationsverzeichnis

Kapitel 1

Abbildung 1.1: Verteilte Zuständigkeiten je nach Cloud-Dienstmodell

Kapitel 2

Abbildung 2.1: Das Azure-Portal

Abbildung 2.2: Die Azure-Cloud-Shell im Portal

Abbildung 2.3: Azure Management Groups

Abbildung 2.4: Eine Liste der Azure-Regionen

Kapitel 3

Abbildung 3.1: Auf den Azure Marketplace zugreifen

Abbildung 3.2: Nach Azure-Diensten im Marketplace suchen

Kapitel 4

Abbildung 4.1: Defense in Depth

Abbildung 4.2: Geteilte Verantwortlichkeiten beim Betreiben einer Cloud Lösung

Abbildung 4.3: Zugriffssteuerung für eine Azure-Ressource

Kapitel 5

Abbildung 5.1: Der Menüeintrag

NEUE SUPPORTANFRAGE

Abbildung 5.2: Der Assistent zum Erstellen eines Supporttickets

Abbildung 5.3: Empfehlungen des Azure Advisors

Abbildung 5.4: Azure Advisor-Score

Kapitel 6

Abbildung 6.1: Der Compliance-Manager

Kapitel 7

Abbildung 7.1: Der Azure-Preisrechner

Kapitel 8

Abbildung 8.1: Virtuelle Maschinen suchen

Abbildung 8.2: Einen neuen virtuellen Computer erstellen

Abbildung 8.3: Abonnement auswählen und Ressourcengruppe erstellen

Abbildung 8.4: Verschiedene Images stehen zur Auswahl.

Abbildung 8.5: Den Typ der virtuellen Maschine wählen

Abbildung 8.6: Den Benutzernamen und das Kennwort für den Administrator festlegen

Abbildung 8.7: Eingehende Ports festlegen

Abbildung 8.8: Einen neuen Datenträger hinzufügen

Abbildung 8.9: Einen neuen Datenträger erstellen

Abbildung 8.10: Einstellungen für das virtuelle Netzwerk

Abbildung 8.11: Die Startdiagnose für eine virtuelle Maschine

Abbildung 8.12: Überprüfen und erstellen

Abbildung 8.13: Bereitstellung einer virtuellen Maschine

Abbildung 8.14: Eine RDP-Verbindung aufbauen

Abbildung 8.15: Eine RDP-Verbindung herunterladen

Abbildung 8.16: Warnung vor der Remote-Verbindung

Abbildung 8.17: An der virtuellen Maschine anmelden

Abbildung 8.18: Identitätswarnung

Abbildung 8.19: Desktop der virtuellen Maschine

Abbildung 8.20: PowerShell-Cmdlets und Azure-CLI herunterladen

Abbildung 8.21: Azure-Cloud-Shell starten

Abbildung 8.22: Die Azure-Cloud-Shell, eine Shell im Browser

Abbildung 8.23: Die in PowerShell erstellte virtuelle Maschine

Abbildung 8.24: Eine virtuelle Maschine herunterfahren

Abbildung 8.25: Die Linux-VM

Abbildung 8.26: Mit Mobax-Term auf die Linux-VM zugreifen

Abbildung 8.27: Eigenschaften der VM in der Cloud-Shell

Abbildung 8.28: Ein Beispiel für eine ARM-Vorlage

Abbildung 8.29: Status des Sicherungsprozesses

Abbildung 8.30: Schaltfläche zum Hochladen von Dateien

Abbildung 8.31: Eine virtuelle Maschine im Log-Analytics-Arbeitsbereich hinzufüge...

Abbildung 8.32: Die virtuellen Computer für die Überwachung auswählen

Abbildung 8.33: Den virtuellen Computer dem Log-Analytics-Arbeitsbereich hinzufüg...

Abbildung 8.34: Der Azure-Bastionhost

Abbildung 8.35: Zugriff auf eine VM über den Bastionhost

Abbildung 8.36: Hochverfügbarkeit für virtuelle Maschinen

Kapitel 9

Abbildung 9.1: Netzwerk-Peering in Azure

Abbildung 9.2: Gateway Transit

Abbildung 9.3: NSG auf dem Subnetz und auf dem NIC

Abbildung 9.4: Interne und externe Loadbalancer

Kapitel 10

Abbildung 10.1: Ein einfaches relationales Schema

Abbildung 10.2: Ausgabe von --query-examples

Abbildung 10.3: Hochladen einer Datei mit az storage blob upload

Kapitel 11

Abbildung 11.1: Azure AD als SSO-Konzentrator

Abbildung 11.2: Entscheidungsbaum für die Cloud-Authentifizierung

Kapitel 12

Abbildung 12.1: Eine Webseite bezieht Daten aus einer Datenbank, um sie dem Benut...

Abbildung 12.2: Datenbank-Ressourcen im Azure-Portal

Abbildung 12.3: Einen MySQL-Server mit der Azure-CLI anlegen

Abbildung 12.4: Ihr neu erstellter Redis Cache im Azure-Portal

Kapitel 13

Abbildung 13.1: Anlegen eines Servers für eine SQL-Datenbank

Abbildung 13.2: Verfügbare Optionen für SQL-Datenbanken

Abbildung 13.3: Die Optionen für das Erstellen serverloser SQL-Datenbanken

Abbildung 13.4: Dienstebenen im Azure-Portal

Abbildung 13.5: Firewall-Regeln für den Azure SQL Server

Abbildung 13.6: Startbildschirm von Azure Data Studio

Abbildung 13.7: Anmeldedaten für die Datenbank eingeben

Abbildung 13.8: Server-Informationen nach Verbindung zum Server

Kapitel 14

Abbildung 14.1: Die Schnellstartseite eines leeren Cosmos DB-Kontos

Abbildung 14.2: Cosmos DB-Konto mit einer Datenbank mit SQL-API

Abbildung 14.3: Cosmos DB mit Datenbank mit SQL-API und Container

Abbildung 14.4: Option zum Aktivieren des hierarchischen Namespace für Speicherko...

Abbildung 14.5: NoSQL-Datenbanken im Marktplatz

Kapitel 15

Abbildung 15.1: Dienst-Architekturen und Monolithen

Abbildung 15.2: Ihr erster App-Service-Plan

Abbildung 15.3: Skalieren Ihres App-Service-Plans

Abbildung 15.4: Übersicht über Ihre neu angelegte Webanwendung

Abbildung 15.5: Einrichten einer verwalteten Identität im Azure-Portal

Abbildung 15.6: Schutz Ihrer Webanwendung

Abbildung 15.7: Application-Insights-Startseite

Abbildung 15.8: Erstellen einer Regel für das Skalieren Ihrer Webanwendung

Kapitel 16

Abbildung 16.1: Übersichtseite bei einer neuen Azure Function

Abbildung 16.2: Die Azure-Functions-Erweiterung in Visual Studio Code

Abbildung 16.3: Verschiedene Trigger für Ihre Azure Function

Abbildung 16.4: Ihre Function ist fertig zum Testen.

Abbildung 16.5: Ihre Function in Ihrer Functions-App veröffentlicht

Abbildung 16.6: Eine serverlose SQL-Datenbank

Abbildung 16.7: Cosmos DB im serverlosen Modus anlegen

Abbildung 16.8: Eine serverlose Dienst-Architektur

Kapitel 17

Abbildung 17.1: Eine neue Azure Data Factory im Portal

Abbildung 17.2: Azure Data Factory – Bearbeiten und Überwachen

Abbildung 17.3: Grafischer Editor der Azure Data Factory

Abbildung 17.4: Aktivitäten für Ihren Datenfluss

Abbildung 17.5: Ihr neuer Copy-data-Task

Abbildung 17.6: Ein neues Dataset anlegen

Abbildung 17.7: Anlegen eines verknüpften Diensts

Abbildung 17.8: Die Quelle Ihres Datenflusses ist fertig.

Abbildung 17.9: Anlegen des Ziel-Datasets für Ihren Copy-data-Task

Abbildung 17.10: Angeben der Zieltabelle

Abbildung 17.11: Die Ausführung Ihrer Pipeline ist abgeschlossen.

Abbildung 17.12: Die mit Ihrer Azure Data Factory verknüpften Dienste in der Azur...

Kapitel 18

Abbildung 18.1: Vergleich zwischen virtueller Maschine und Container

Abbildung 18.2: Ausgabe von az container create

Abbildung 18.3: Website des Containers

Kapitel 19

Abbildung 19.1: Ein typischer IoT-Datenfluss

Abbildung 19.2: Telemetriedaten Ihres IoT Hub

Abbildung 19.3: Architektur von Event Hubs

Abbildung 19.4: Ihr erster Event Hub

Abbildung 19.5: Übersicht über Ihren neuen Stream-Analytics-Job

Abbildung 19.6: Exemplarische Verwendung von Stream Analytics

Abbildung 19.7: Time-Series-Insight-Beispieldaten

Kapitel 20

Abbildung 20.1: Zusammenhang zwischen Algorithmus und trainiertem Modell

Abbildung 20.2: Die API-Konsole zum Testen Ihres Cognitive Service

Abbildung 20.3: Spracherkennung der Beispieltexte

Abbildung 20.4: Der Intelligent Kiosk

Kapitel 21

Abbildung 21.1: Architekturdiagramm für einen dezidierten SQL-Pool mit 4 Rechenkn...

Abbildung 21.2: Architekturdiagramm für einen serverlosen SQL-Pool bei einer Abfr...

Abbildung 21.3: Startseite Ihres neuen Synapse Analytics Workspace

Abbildung 21.4: Möglichkeiten zum Arbeiten mit Daten in Azure Synapse Analytics

Abbildung 21.5: Rollen für Ihr Speicherkonto zuweisen

Abbildung 21.6: Mit Ihrem Workspace verknüpfte Dienste

Abbildung 21.7: Datei im Speicherkonto im Synapse Studio

Abbildung 21.8: Abfragen einer Datei im Speicherkonto

Kapitel 22

Abbildung 22.1: Azure-Databricks-Architektur

Abbildung 22.2: Einen Databricks-Cluster konfigurieren

Abbildung 22.3: Funktionsweise des Cluster-Pools in Databricks

Abbildung 22.4: Dialog, um ein neues Notebook anzulegen

Abbildung 22.5: Laden von Daten in einem Notebook

Abbildung 22.6: Die Azure-Ressourcen eines Databricks-Clusters

Kapitel 23

Abbildung 23.1: Übersicht: Das Bot-Framework als Brücke zwischen dem Benutzer und...

Abbildung 23.2: Architektur einer Bot-Anwendung

Abbildung 23.3: Kommunikationsfluss im Bot-Framework

Abbildung 23.4: Übersichtsseite Ihres Bot-Diensts

Abbildung 23.5: Kanäle für Ihren Bot

Abbildung 23.6: Der Bot Framework Composer

Abbildung 23.7: Ihren Bot bearbeiten

Abbildung 23.8: Ihr Bot im Bot Emulator

Kapitel 24

Abbildung 24.1: Das Azure ML Studio

Abbildung 24.2: Eine Beispiel-Pipeline

Abbildung 24.3: Visualisierung der Daten an einem Schritt im Datenfluss

Orientierungspunkte

Cover

Inhaltsverzeichnis

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Vorwort

Im Oktober 2008 hatte Microsoft zum ersten Mal die Entwickler-Community auf eine Plattform losgelassen, die damals noch »Windows Azure« hieß (wie spricht man das eigentlich richtig aus?). Schon die Namensgebung lässt vermuten, was Microsoft mit der Plattform erreichen wollte: Man wollte an die (gewinnträchtigen) Erfolge von Windows als Entwicklungsplattform anschließen. Die Vision von Bill Gates des »PC auf jedem Schreibtisch« war weitestgehend umgesetzt, und spätestens die Veröffentlichung des ersten iPhones, nur ein Jahr zuvor, hatte klar gemacht, dass die Zukunft des Rechnens nicht mehr auf dem Schreibtisch stattfinden würde.

In etwa zur gleichen Zeit ging die »Elastic Compute Cloud« (EC2) von Amazon aus der Beta-Phase in Produktion und prägte damit die Diskussion rund um Cloud Computing maßgeblich. Die Idee dahinter fand ich persönlich gleichermaßen einfach und ziemlich genial: Was macht Amazon mit den massiven Rechenkapazitäten, die in der Zeit zwischen Thanksgiving und Weihnachten benötigt werden, den Rest des Jahrs aber nicht? Ganz einfach: Sie verkaufen die Kapazitäten an diejenigen, die ihre Kapazitäten auch nur unregelmäßig ausnutzen. Gerade Webserver mussten immer für Spitzenkapazitäten ausgelegt werden, standen dann aber die meiste Zeit gelangweilt rum. Warum also die Hardware nicht effizienter nutzen?

Ich kam damals aus der Softwareentwicklung bei einem mittelständigen Maschinenbauer und war fasziniert von der Vorstellung, meine Entwicklungs- und Produktionsmaschinen einfach mit ein paar Konsolenkommandos bestellen und nutzen zu können. Endlich keine langwierige Diskussion mehr mit Budget- und IT-Verantwortlichen; Kreditkarte gezückt, los ging es: ein Traum.

Alle begeisterten Cloud-Evangelisten haben anfangs aber auch sehr viel Aufklärungsarbeit leisten müssen. Die Bereitstellung von virtuellen Maschinen auf »der Infrastruktur von jemand anderem« hatte nämlich sehr viel Ähnlichkeit mit bestehenden IT-Konzepten. Hätte ich damals für jedes »Cloud ist alter Wein in neuen Schläuchen« nur einen Euro bekommen, hätte ich die IT-Branche frühzeitig verlassen und mich zur Ruhe setzen können.

Natürlich war damals Cloud Computing keine absolute IT-Revolution. Es war ein Stück weit »Zeitgeist-IT«; eine Kombination aus Web Services, Virtualisierung, Grid-, Autonomous- und Utility Computing. Der typische IT-»Hype Cycle« aus totaler Euphorie und anschließendem »Tal der Tränen« wurde selbstverständlich auch hier durchlaufen.

Persönlich bin ich aber aus einem ganz wichtigen Grund nicht dem Trend ins Tal gefolgt. Und dieser Grund hieß »Windows Azure«. Azure war damals nämlich fundamental anders als Amazons EC2: Statt auf »Infrastructure as a Service« (IaaS) zu setzen, wollte Microsoft ja eine Entwicklungsplattform schaffen und hat mit »Platform as a Service« (PaaS) gestartet.

Auf einmal hatte ich die zweite »Cloud-Erleuchtung«: Ich musste mich um NICHTS mehr kümmern, um meine Anwendung ins Internet zu bringen. Keine Server hochfahren, patchen, nichts mehr installieren oder konfigurieren. Auf Knopfdruck in meiner Entwicklungsumgebung wurde meine Anwendung paketiert und auf Azure wahlweise in einer Test- oder Produktionsumgebung bereitgestellt. Daten konnte ich in einer Datenbank ablegen, die von Microsoft komplett verwaltet wurde. Egal ob eine oder eine Million Besucher*innen, meine Anwendung hielt und skalierte. Ich. War. Im. Entwicklerhimmel.

Na klar, heute würde man damit keine Full-Stack-Entwickler*innen mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Continuous Deployment ist heute Standard für alle, die in der Webentwicklung was auf sich halten. Mehrere Tausend Releases am Tag? Wettbewerbsvorteil und Umsatzbringer für die großen Webplattformen. Aber damals wurde ein System mit acht Kernen und 15 GB Arbeitsspeicher noch als »Extra Large« bezeichnet, und DevOps war noch in den Kinderschuhen. Kurzum, es war ein Blick in die Zukunft der Softwareentwicklung.

Amazon hatte mit seinem damaligen Ansatz aber einen ganz entscheiden Wettbewerbsvorteil: Die meisten Bestandsapplikationen waren noch nicht serviceorientiert, lose gekoppelt und über leichtgewichtige Protokolle kommunizierend. Die wichtigsten Anwendungen folgten zumeist immer noch monolithischen Architekturkonzepten, und die Unternehmen suchten nicht nach neuen Plattformen, sondern nach kostengünstigen Alternativen für ihre eigene Infrastruktur. Kein Wunder, dass »Windows Azure« erst mal ein Ladenhüter blieb, während die Amazon Web Services immer mehr Fans fanden.

Warum Azure?

Erst fast fünf Jahre, nachdem Azure das erste Mal für die Entwickler zur Verfügung stand, nahm Azure Fahrt auf. Im April 2013 veröffentlichte Microsoft nun auch eigene Infrastrukturdienste und eine wichtige Preisstrategie: Diese »Commodity«-Dienste, also beispielsweise Rechenleistung, Speicher, Netzwerkbandbreite, sollten niemals teurer sein als bei Amazon. Es war also klar, dass sich Microsoft als »Cloud Company« sah und massiv investieren musste, um verlorenen Boden gutzumachen.

In den folgenden Jahren wurde genau das gemacht: Im Februar 2014 wurde Satya Nadella, ehemaliger Chef der Cloud-Dienste bei Microsoft, der neue CEO und er gab die vermutlich entscheidenden Strategien vor. Fortan wurde in alle Cloud-Dienste und die wichtigen Grundlagen investiert: eine Milliarde im Jahr in Sicherheit, eine Milliarde in künstliche Intelligenz, neue Rechenzentrumsregionen in aller Welt.

Außerdem hat Satya die neue Mission von Microsoft geprägt: »Jeden Menschen und jede Organisation auf dem Planeten dazu befähigen, mehr zu erreichen.« Diese Mission wurde bei Azure nur ein Monat später direkt umgesetzt: Aus »Windows Azure« wurde »Microsoft Azure«. Es folgten Investitionen in Linux und ganze Open-Source-Ökosysteme, um Azure für alle Entwickler nutzbar zu machen. Außerdem wurde mit GitHub eine der wichtigsten Entwicklerplattformen der Welt gekauft. Azure sollte keine Plattform mehr für wenige Microsoft-Nutzer sein, sondern ein »Weltcomputer« für alle. Unabhängig von Programmiersprache, Plattform, Datenbanken und anderen Anforderungen.

Heute ist Microsoft Azure DIE zentrale Cloud-Plattform von Microsoft, die nicht nur über 400 verschiedene Infrastruktur- und Plattformdienste bietet, sondern auf der auch alle anderen Microsoft-Dienste aufsetzen: Office, Dynamics 365 und LinkedIn als Software-as-a-Service-Angebot (SaaS) bis hin zur Xbox-Plattform. Das alles ist mittlerweile in weltweit mehr als 60 Regionen verfügbar, was mehr ist als bei allen anderen Hyperscale-Cloud-Anbietern zusammen. Azure ist nicht mehr nur auf die Rechenzentren von Microsoft beschränkt, sondern kommt in Form von Mikrochips für Internet-of-Things-Anwendungen oder als Hardware für das eigene Rechenzentrum.

Warum »für Dummies«

Wo fängt man eigentlich an, wenn man sich heute ernsthaft mit Microsoft Azure beschäftigen möchte? Persönlich hatte ich das Glück, dass ich Azure von den ersten Babyschritten bis zum heutigen Umfang schrittweise begleiten konnte. Das hat es leicht gemacht, mit der Entwicklung Schritt zu halten und die immer häufiger werdenden Neuigkeiten zu verdauen.

Wer heute einsteigt, der hat diesen Luxus nicht mehr. Zu den über 400 Services gibt es jedes Jahr über 1.000 Neuerungen und Änderungen. Es gibt absolut keine Chance mehr, alle Bereiche in Azure in gleicher Tiefe zu beherrschen. Dazu kommt, dass mit Cloud Computing auch viele organisatorische Aspekte neu erlernt werden müssen: Flexiblere Entwicklungs- und Betriebsprozesse, die die besonderen Eigenschaften der Public Cloud berücksichtigen und nutzen, neue Sicherheitsarchitekturen, Berücksichtigung von Datenschutz- und industriespezifischen Compliance-Anforderungen, ausgefeiltes Kostenmanagement und vieles mehr sind nur die Grundlagen für den professionellen Einsatz aller Hyperscale Clouds.

Neben der Vielzahl der Services, Änderungen und organisatorischen Anforderungen ist die notwendige Tiefe der Kenntnisse in den einzelnen Bereichen eine große Herausforderung. Die Microsoft Press konnte im ersten deutschen Buch zu Azure auf rund 320 Seiten das Thema noch in guter Tiefe ziemlich abschließend behandeln. Heute würde der Umfang noch nicht einmal mehr reichen, um das Thema der virtuellen Maschinen befriedigend abzuhandeln; von den Entwicklerdiensten oder industriespezifischen Lösungen einmal komplett abgesehen.

Es braucht also kein Buch mehr, sondern eine Bibliothek. Technisch tiefe Details abzudrucken, lohnt sich eh schon lange nicht mehr; noch während die Druckmaschine läuft, ändern sich Schnittstellen und Funktionen. Diese Details sind dementsprechend auch in der offiziellen Dokumentation am besten aufgehoben.

Dem Buch »Microsoft Azure für Dummies« kommt daher eine weitaus wichtigere Aufgabe zu: Eben weil Microsoft Azure so umfangreich ist, wird Azure am besten als Teamsport betrieben. Wer auch immer diesem Team angehört, muss mit seinen Teamkolleg*innen eine gemeinsame Sprache finden, um effizient arbeiten zu können. Je nach Einsatzgebiet – Rechenzentrumsersatz, Entwicklungsplattform oder Digitale Transformation – braucht jedes Team seine eigenen Dialekte dieser Sprache und wird zusätzlich noch eigene Begriffe entwickeln. Dafür bedarf es aber gemeinsamer Sprachwurzeln und diese sollten in einem gemeinsamen Verständnis der wirklich grundlegenden Aspekte von Microsoft Azure liegen. Dieses Buch liefert dazu einen wichtigen Beitrag.

Warum jetzt?

Der offizielle Start von Azure in Deutschland war im November 2009 (auf der CloudConf in Stuttgart, mit immerhin ungefähr 100 Cloud-Interessierten). Seitdem ist offensichtlich viel passiert: Microsoft umarmt Linux und die Open-Source-Communitys, entwickelt sich vom »Windows & Office«-Shop zur Cloud Company, kauft und verkauft Nokia, fokussiert sich neu und treibt heute die Forschung zu Quantum-Computing, zum Umweltschutz und zum verantwortlichen Einsatz von künstlicher Intelligenz voran. Hätte man dieses Buch denn dann nicht ein paar Jahre früher gebraucht?

Tatsächlich ist der Zeitpunkt für die Veröffentlichung eines deutschen Buchs aber aus meiner Sicht perfekt gewählt. Klar, es ist schon ein paar Jahre her, dass Satya Nadella feststellte, dass jedes Unternehmen auf dem Weg ist, eine »Software-Company« zu werden. Aber in letzter Zeit kann man nun auch in der breiten Öffentlichkeit feststellen, was das tatsächlich bedeutet.

Immer häufiger tauchen die strategischen Partnerschaften von Microsoft mit deutschen Unternehmen wie Allianz, Commerzbank, SAP, Telekom, Volkswagen und vielen weiteren in der breiten Öffentlichkeit auf. In diesen Partnerschaften geht es gezielt um Digitalisierung und Innovation in den Kernprozessen der Unternehmen, im Falle von Volkswagen zum Beispiel um das autonome Fahren. Kein Wunder, denn immer mehr Unternehmen machen Innovation durch Software zur Chefsache.

Als Azure vor über zehn Jahren der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, hatte man große Ziele: Man dachte nicht an die Optimierung der Serverauslastung, sondern wollte Innovation durch Software schneller und einfacher möglich machen. Während früher ganz entspannt alle drei Jahre eine neue Softwareversion auf den Markt kam, treiben uns heute Entwickler-Communitys an, noch mehr Funktionalität direkt in unsere Plattform zu integrieren, damit sie selbst weniger Zeit für »Commodity« und mehr Zeit für Differenzierung und Innovation haben. Was damals noch leicht am Markt vorbei ging, ist heute Standard und Mindestanforderung, um im digitalen Wettbewerb bestehen zu können.

Nach all den Jahren, in denen ich mich jetzt mit Azure beschäftige, glaube ich, dass die größten und wichtigsten Innovationen der Microsoft-Cloud-Plattform erst noch bevorstehen. Es gibt also keinen besseren Zeitpunkt, in das Thema »Microsoft Azure« einzusteigen, als jetzt! Nur eine Frage: »Wie spricht man das eigentlich richtig aus?«

Patrick SchidlerHead of Azure Cloud & Marketing OperationsCloud & Enterprise GroupMicrosoft Deutschland GmbH

Einführung

Als der Wiley-Verlag auf uns zugekommen ist und vorgeschlagen hat, ein Dummies-Buch über Azure zu schreiben, haben Ben und ich uns angeschaut und erst mal gesagt »Ein solches Buch ist komplett unmöglich!«. Wir arbeiten schon seit über zehn Jahren, auch in direkter Zusammenarbeit mit Microsoft, mit und an Azure und wissen, dass Azure so unglaublich vielschichtig und groß ist, dass es sehr schwierig ist, ein einziges Dummies-Buch über Azure zu schreiben. Mit seinen über 700 Diensten könnte ein solches Buch eine einfache Aufzählung der Dienste mit ungefährer Funktion sein, und schon wäre dieses Buch gefüllt.

Aber genau diesen Ansatz wollten wir uns und auch Ihnen werter Leser ersparen. Für uns wäre es extrem langweilig gewesen, ein solches Buch zu schreiben, und das Resultat wäre sicherlich nicht unbedingt lesenswert gewesen.

Wir möchten uns auch nicht zu sehr auf das Cloud-Modell »Infrastructure as a Service« fokussieren, denn das ist nicht unbedingt so, wie man Cloud-Technologien unserer Meinung nach einsetzen sollte. »Infrastructure as a Service« kann höchstens der Einstieg sein, und eigentlich sollten Sie sich eher mit »Platform as a Service« beschäftigen.

Über dieses Buch

Wir haben »Azure für Dummies« in drei Haupt-Teile gegliedert: Azure-Infrastrukturdienste, Azure-Plattformdienste und Azure-Mehrwertdienste. Sicherlich können wir im Rahmen dieses Buchs nicht auf jeden der über 700 Dienste in aller Tiefe eingehen, da man wahrscheinlich zu jedem einzelnen Dienst ein eigenes »…für Dummies«-Buch schreiben kann. Uns geht es vielmehr darum, Ihnen einen Einstieg in die Welt von Azure zu geben und Sie ein bisschen herumzuführen und hier und da einmal stehen zu bleiben, innezuhalten und den einen oder anderen Dienst etwas näher zu betrachten.

Azure ist ein »bewegliches« Ziel. Das bedeutet, dass sich Azure ständig verändert und weiterentwickelt. Genau das ist aber einer der Vorteile der Cloud-Technologie. So kann es beispielsweise passieren – und genau das ist auch beim Schreiben dieses Buchs passiert –, dass sich Befehle ändern. Wo immer es uns möglich war, haben wir deshalb Links zu Inhalten im Internet hinzugefügt. Hier finden Sie weitere Informationen und Neuigkeiten.

Über Azure

Azure und die Cloud-Technologie gewinnen in Unternehmen immer mehr Gewicht. Die Entwicklungsgeschwindigkeit in der IT hat sich erheblich beschleunigt, und es ist recht schwierig, diese Geschwindigkeit mit Systemen, die vor Ort betrieben werden, abzubilden. Gerade in der aktuellen Situation – wir haben dieses Buch während der Corona-Pandemie 2020/2021 geschrieben – ist es wichtig, dass Unternehmen zur Unterstützung der Mitarbeiter im Homeoffice schnell dazu in der Lage sind, Umgebungen aufzubauen, die Heimarbeits-Szenarien unterstützen.

Die Digitalisierung in Deutschland hat durch die Corona-Krise weiter Fahrt aufgenommen und dies ist auch ein Trend, der nach überstandener Krise anhalten wird. Unsere Kunden, die bereits vor der Pandemie eine Cloud-Strategie hatten, kommen besser durch die Krise als die, die das bisher nicht hatten und die auch keine Strategie für Homeoffice hatten.

Mit Azure kann man:

Infrastruktur in der Cloud bereitstellen

Lokale Netzwerke an die Cloud anbinden

Systeme als Plattformdienste zur Verfügung stellen

Komplexe Systeme als Mehrwertdienste nutzen

Schnell Umgebungen bereitstellen

Sich auf Aufgaben konzentrieren, die Mehrwerte für das Unternehmen liefern

Dieses Buch sollte jeder lesen, der professionell oder privat im IT-Umfeld unterwegs ist und schauen möchte, wie er seine Umgebungen und Prozesse mit der Cloud-Technologie verbessern und erweitern kann. Die Geschwindigkeit, in der sich die Cloud-Technologien und Microsoft Azure entwickeln, ist so rasant, dass man schnell den Anschluss verlieren kann, wenn man nicht zumindest ein Grundverständnis dieser großartigen neuen Technologie hat.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Cloud-Lösungen genauso selbstverständlich entwickelt und bereitgestellt werden, wie das momentan noch mit On-Premises-Lösungen und virtuellen Maschinen der Fall ist.

Was Sie nicht lesen müssen

Dieses Buch ist als Einführung in Azure gedacht und kann in einem Stück von vorne bis hinten durchgearbeitet werden. Natürlich können Sie jederzeit Kapitel überspringen, in denen Themen behandelt werden, die nicht interessant für Sie sind. So können Sie beispielsweise das Kapitel über Open-Source-Datenbanken als Plattformdienste überspringen, wenn Sie nicht planen, Open-Source-Datenbanken als Plattformdienste einzusetzen.

Wir empfehlen Ihnen auf jeden Fall, den ersten Teil einmal zu lesen, da hier grundsätzliche Sachverhalte erklärt werden, auf denen die anderen Teile aufbauen. Das Wissen, das hier vermittelt wird, benötigen Sie, um den Rest dieses Buchs zu verstehen. Ansonsten schauen Sie gerne in den Teil oder das Kapitel, der beziehungsweise das Sie momentan am meisten interessiert.

Trotz allem möchten wir Sie dazu einladen, auch Kapitel zu lesen, die vielleicht nicht sofort von Interesse für Sie sind. Möglicherweise bringen wir Sie in dem Kapitel ja auf die eine oder andere Idee. Unser Ziel haben wir aus unserer Sicht vollständig erreicht, wenn es Ihnen beim Lesen des Buchs ab und zu so geht wie unserem Fachkorrektor Dirk, der sich gedacht hat: »Wow! Das wusste ich ja noch gar nicht! Unglaublich!«

Letztendlich ist es aber natürlich Ihr Buch, und Sie können damit machen, was Sie möchten. Wir haben unser Ziel erreicht, wenn Sie nach dem Lesen des Buchs einen groben Überblick über Azure und die angebotenen Cloud-Dienste haben und wissen, wie Sie Ihre Lösung – im besten aller Fälle ohne »Infrastructure as a Service« – in Azure umsetzen können.

Törichte Annahmen über den Leser

Da Sie sich die Einführung bis hierhin durchgelesen haben, gehen wir davon aus, dass Sie ein Interesse an Azure und Cloud-Technologien haben. Als wir uns zusammengesetzt haben, um dieses Buch zu schreiben, haben wir uns natürlich viele Gedanken gemacht, wer Sie sind, werter Leser, der sich dieses Buch kauft und durchliest. Dabei haben wir die folgenden möglichen Lesergruppen identifiziert:

Sie sind IT-Administrator. Als IT-Administrator liegt es in Ihrer Verantwortung, IT-Systeme für das Unternehmen, in dem Sie arbeiten, oder für Ihre Kunden zu betreiben und zu warten. Zu Ihren Aufgaben gehört es, Backups zu machen, Updates einzuspielen, neue Systeme zur Verfügung zu stellen und dafür zu sorgen, dass die von Ihnen betreuten Systeme performant laufen. Sie haben festgestellt, dass die Anforderungen und Ansprüche an die IT immer größer werden und dass Sie sich mit einer Vielzahl an neuen Technologien auseinandersetzen müssen.

In diesem Fall ergibt es sicherlich Sinn, sich einmal die Möglichkeiten anzuschauen, die Azure im Modell »Infrastructure as a Service« bietet. Hier können Sie vorhandene Systeme leicht migrieren und profitieren gleichzeitig davon, dass Sie Automatisierungen nutzen können. Und seien wir mal ehrlich – niemand hat richtig Lust, Updates in einen Exchange- oder SQL-Server einzuspielen.

Sie möchten eine neue Anwendung entwickeln. Dabei möchten Sie sichergehen, dass diese Anwendung auf jeden Fall auch skaliert werden kann und dem großen Andrang der User am Black Friday oder irgendeinem anderen für Ihre Anwendung wichtigen Tag standhalten kann. Da Sie aber noch nicht genau wissen, ob Sie einen User, hundert User oder zehntausend User haben werden, möchten Sie erst einmal klein starten.

Auch dann ist Azure die richtige Umgebung für Sie, und Sie sollten sich einmal die in Teil III vorgestellten Plattformdienste anschauen, aus denen Sie Ihre Anwendung zusammenbauen können. Und das Beste daran: Sie müssen sich nicht mit der Verwaltung einer notwendigen, aber nichtsdestotrotz lästigen Infrastruktur herumschlagen.

Sie sind IT-Leiter oder Geschäftsführer. Als IT-Leiter benötigen Sie einen Überblick über die Möglichkeiten, die Azure bietet, und zwar auf einem relativ hohen Niveau, Sie möchten aber trotzdem bei Designentscheidungen mitreden können (»Nein, wir bauen unser System jetzt nicht auf »Infrastructure as a Service« auf, nur weil das die einfachste Lösung wäre!«).

Dann ist dieses Buch genau richtig für Sie, weil alle Themenbereiche angerissen und Vor- und Nachteile der einzelnen Vorgehensmodelle herausgestellt werden.

Sie sind Auszubildender oder Student im IT-Bereich. Na, dann wollen wir Ihnen auf jeden Fall schon mal zu einer Berufswahl gratulieren, mit der Sie eine glänzende Zukunft in einem Job vor sich haben, der niemals langweilig wird, weil sich Ihr Berufsfeld ständig neu erfindet und weiterentwickelt.

Und eine dieser Weiterentwicklungen stellt die Cloud-Technologie dar. Da sich gerade sehr viel in Richtung Cloud verschiebt, ergibt es auf jeden Fall Sinn, sich einmal über die Cloud und im Speziellen über Azure, eine der erfolgreichsten Cloud-Lösungen am Markt, zu informieren. Und um einen Überblick zu bekommen, dazu dient genau dieses Buch.

Außerdem ist es für Sie vielleicht auch sinnvoll, sich im Bereich Cloud zertifizieren zu lassen. Hier gibt es die Prüfung AZ-900 – Azure Fundamentals von Microsoft, über die Sie nachweisen können, dass Sie ein grundlegendes Verständnis von der Azure-Cloud haben. Auch wenn dieses Buch kein explizites Lehrbuch für diese Prüfung ist, wird doch ziemlich viel von dem Inhalt dieser Prüfung in diesem Buch behandelt. Ben und Frank sind übrigens offiziell von Microsoft zertifizierte Trainer für die in diesem Buch behandelten Themen.

Sie haben allgemein Interesse an neuen Technologien.

Dann ticken Sie genau so wie wir, und wir möchten Sie nicht davon abhalten, dieses Buch von vorne bis hinten zu verschlingen.

Auch wenn Sie sich jetzt nicht in einer dieser Gruppen wiederfinden. Sie sollten auf jeden Fall sicher im Umgang mit Ihrem PC sein. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen Windows-PC, einen Mac oder ein Linux-System handelt. Außerdem sollten Sie keine Angst davor haben, ein Skript einzugeben und auszuführen. Alles andere werden Sie in diesem Buch lernen.

Wie dieses Buch aufgebaut ist

Dieses Buch gruppiert zusammenhängende Azure-Themen in einzelne Teile.

Teil I: Azure-Grundlagen

Dieser Teil gibt Ihnen eine Einführung in Cloud-Technologien und insbesondere natürlich in Microsoft Azure. Hier lernen Sie:

Was ist Cloud Computing? Welche unterschiedlichen Betriebsmodelle gibt es und wie unterscheiden sich diese voneinander?

Was ist Iaas, PaaS und SaaS und wie unterscheiden sich diese voneinander?

Welche Tools gibt es, um mit Azure zu arbeiten?

Wo können Sie Dienste und Produkte einkaufen?

Wie bekommen Sie Hilfe?

Wie sieht es in Azure mit der Sicherheit und dem Datenschutz aus?

Was kostet es, in Azure Ressourcen zur Verfügung zu stellen?

Wie funktioniert die Rechtevergabe?

Wie kann man bestimmte Funktionen einschränken?

Teil II: Azure-Infrastrukturdienste

Die einfachste Möglichkeit, Systeme in der Cloud bereitzustellen, stellt das sogenannte Rehosting dar, bei dem einfach Systeme statt lokal als »Infrastructure as a Service« in der Cloud betrieben werden. Teil II beschäftigt sich genau mit diesem Themenkomplex. Hier lernen Sie:

Was sind virtuelle Maschinen in Azure?

Wie verbinden Sie Ihr lokales Netzwerk mit einem virtuellen Netzwerk in Azure?

Wie verbinden Sie virtuelle Azure-Netzwerke untereinander?

Welche Möglichkeiten gibt es in Azure, unstrukturierte Daten zu speichern?

Wie funktioniert das Azure Active Directory?

Teil III: Azure-Plattformdienste

Der eigentliche Charme von Cloud Computing liegt darin, dass Sie eben keine Infrastruktur als Service aufbauen müssen, sondern dass Sie IT-Systeme als Plattformdienste nutzen können und sich somit nicht um deren Verwaltung kümmern müssen. Und genau um diese Plattformdienste geht es in diesem Teil. Hier lernen Sie:

Welche relationalen Open-Source-Datenbanken werden in Azure als Dienste bereitgestellt?

Welche Plattformdienste bietet Microsoft im Bereich Microsoft SQL Server in der Cloud an?

Welche nicht-relationalen Datenbanken unterstützt Microsoft Azure?

Wie können Sie Web-Apps und -APIs mit Azure bereitstellen

Was genau ist Serverless Computing und was bietet Azure da an?

Wie stellen Sie in Azure Datenladestrecken für Datenbanken bereit?

Was bietet Azure an Unterstützung für Container an?

Wie realisieren Sie mit Azure IoT, Datenströme, Suche und weitere Dienste?

Teil IV: Mehrwertdienste auf Azure

Neben den in den anderen Teilen besprochenen Bausteinen gibt es in Azure noch sogenannte Mehrwertdienste. Bei diesen Diensten handelt es sich um komplexe Systemumgebungen, die dabei helfen sollen, bestimmte Aufgaben der IT und der Datenanalyse effizient zu lösen. In diesem Teil lernen Sie:

Was Sie mit den Cognitive Services machen können

Was genau Azure Synapse ist und wie Ihnen dieses Produkt bei der Datenanalyse weiterhilft

Wie Sie einen Databricks-Cluster in Azure aufbauen

Wie Sie einen Bot mit dem Azure Bot Framework bauen

Wie Sie Modelle mit Azure Machine Learning bereitstellen

Teil V: Der Top-Ten-Teil

Kein Dummies-Buch wäre vollständig ohne den Top-Ten-Teil. Hier finden Sie

Die zehn wichtigsten Dienste

Die zehn wichtigsten Hilfsmittel und Tools

Die zehn wichtigsten Tipps, um Kosten zu sparen

Zehn Mythen über Azure

Symbole, die in diesem Buch verwendet werden

Damit Sie dieses Buch einfacher lesen und leichter benutzen können, machen Sie Symbole auf bestimmte Informationen aufmerksam.

Der Finger mit dem Faden kennzeichnet etwas, das Sie sich gut einprägen sollten, zum Beispiel einen besonderen Befehl, den Sie bei der Arbeit mit Azure immer wieder verwenden können, oder ein grundlegendes Konzept, das für das Verständnis von Azure wichtig ist.

Zum Leidwesen unserer Lektorin sind wir richtige echte Tekkis (nicht verwechseln mit Trekkies), die aus der Technik-Ecke kommen und auch nur manchmal unter der Woche Ausgang haben. Wenn es mal wieder mit uns durchgeht und es technische Informationen gibt, die wir besonders interessant finden, haben wir sie mit dem Dummies-Mann markiert. Sie können die Texte lesen, um weitere technische Hintergrundinformationen zu bekommen. Müssen Sie aber nicht. Sie können Azure auch ohne diese Informationen nutzen.

Wenn Sie beim Experimentieren und Herumprobieren vorsichtig sein müssen, damit Sie keine wichtigen Daten verlieren oder Ihre Umgebung ansonsten irgendwie beschädigen, haben wir die entsprechenden Informationen mit dem Warndreieck markiert. Sie sollten sich an die Ratschläge halten, um Schlimmeres zu verhindern.

Mit der Glühbirne kennzeichnen wir einen besonderen Tipp, der Ihnen Vorteile bringt, wenn Sie ihn befolgen.

Und eine nette Geschichte aus der IT-Welt oder aus unserem Arbeitsalltag finden Sie bei der Sprechblase.

Wie es weitergeht

Was wir Ihnen dringend empfehlen, ist, die Beispiele auszuprobieren und nachzubauen. Den Code für die Beispiele gibt es gesammelt auf der Wiley-Homepage unter www.wiley-vch.de/ISBN9783527718351 und auch in einem GitHub-Repository, das Sie unter https://github.com/azure-fuer-dummies finden.

Bei Azure ist es wie beim Schwimmen – Sie lernen Azure nicht, indem Sie am Beckenrand stehen und uns beim Schwimmen zuschauen; Sie lernen Azure nur dann, wenn Sie sich selbst ins Becken wagen und Schwimmbewegungen machen. Klar, zuerst ist es ein wenig kalt und unangenehm, aber nach ein paar Schwimmzügen gewöhnen Sie sich an die Temperatur, und dann geht es richtig los.

So, und nun genug der einführenden Worte. Krempeln Sie die Ärmel hoch und schauen Sie einmal, was Azure für Sie bereithält! Einen letzten Tipp wollen wir Ihnen aber noch auf den Weg geben: Hören Sie nie auf zu lernen – niemals! Dafür gibt es jeden Tag zu viel Neues in Azure.

Teil I

Azure-Grundlagen

IN DIESEM TEIL …

Lernen Sie Cloud Computing kennenErfahren Sie, was IaaS, PaaS und SaaS istLernen Sie die Tools kennen, mit denen Sie in Azure arbeitenWie Sie Hilfe holen könnenWie Azure abgerechnet wirdWie sicher Azure istWie Sie Rechte vergeben können

Kapitel 1

Was ist Cloud Computing? Was ist Microsoft Azure?

IN DIESEM KAPITEL

lernen Sie Cloud-Konzepte kennenlernen Sie die Cloud-Begriffe kennenlernen Sie die unterschiedlichen Cloud-Bereitstellungsmodelle kennen