14,99 €
Filou ist ein Katzenjunge, der auf einem Bauernhof lebt. Eines Tages zieht er los und trifft auf Hugo, später gesellt sich noch Tiger hinzu. Die drei gründen die Miezekatzen-Bande. Sie wollen immer zueinander halten – und sich vor allem nie wieder langweilen. Gemeinsam haben sie viel Spaß, tollen im Heu, ärgern den Hofhund und besuchen die anderen Hoftiere. Sie denken sich allerlei Schabernack aus und manchmal geht ein Abenteuer auch schief. Zum Beispiel wenn die Wäsche auf der Leine plötzlich über und über mit Lehm bedeckt ist oder die Eier aus dem Hühnerstall sich als zerbrechlicher erweisen als vermutet. Auch das Surfen auf einem Baumrindenbrett muss erst einmal tüchtig geübt werden. Doch das Trio lässt sich nicht entmutigen und entdeckt die Welt Tag für Tag neu.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 23
Veröffentlichungsjahr: 2022
Inhaltsverzeichnis
Impressum 2
Liebe Kinder! 3
Der kleine Katzenjunge 5
Hugo 6
Schafe 10
Karo 15
Wasser 21
Wäsche 29
Hühner 34
Kühe 38
Impressum
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie.
Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.
Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.
© 2022 novum publishing
ISBN Printausgabe: 978-3-99131-781-4
ISBN e-book: 978-3-99131-782-1
Lektorat: Susanne Schilp
Umschlag- und Innenabbildungen: Jutta Kluge
Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh
www.novumverlag.com
Liebe Kinder!
Zuerst will ich euch sagen, wie ich auf die Idee gekommen bin, Katzengeschichten zu schreiben.
Als mein Enkel auf die Welt gekommen ist, gab es so niedliche Fotos von ihm. Das war die Anfangszeit, in der alle Kleinen ständig Grimassen ziehen.
Manche Fotos waren so lustig und die Mimik hat mich an Katzen erinnert – die Augenbrauen hochgezogen, die Augen zu, die Stirn in Falten … Ich habe dann immer gesagt: „Hier sieht er aus wie eine Miezekatze.“ Oder ich habe seine Mama gebeten: „Schick doch noch ein Foto, wenn er wieder das Miezekatzen-Gesicht macht.“
Als ich dann zu Besuch bei ihnen war und für meinen Enkel die Schlafwache übernommen habe, war ich bemüht, ihn morgens, wenn er putzmunter war, so lange wie möglich „ruhig zu halten“. So ist mir spontan die erste Katzengeschichte eingefallen, die mit dem Toben auf dem Heuboden. Ich habe leise erzählt und er hat zugehört und beim Erzählen vom „Toben“ und „Jagen“ ging sein Körper voll in Aktion. Beide Beine wurden gleichzeitig mit einem Ruck gestreckt und die Arme flogen in die Höhe, so, als ob er unbedingt mitmachen wollte.
Ja, so ist mir die Idee mit dem Geschichtenschreiben gekommen.
Der kleine Katzenjunge
Es war einmal ein kleiner Katzenjunge mit hellbraun-weißem Fell. Er lebte auf einem Bauernhof und hatte dort bei einer freundlichen Menschenfamilie seinen Platz. Für ihn wurde gut gesorgt, er bekam zu essen und hatte auf dem Hof viele Schlafstellen.
Der Katzenjunge war erst zehn Wochen alt, aber schon so neugierig, munter und flink. Er tapste überall herum, war mal hier, mal dort und seinen großen, braunen und schelmischen Augen entging nichts. In jedes Töpfchen musste er schauen, alles anstupsen und er wollte alles wissen. Ständig war er in Bewegung. Nur manchmal suchte er sich ein gemütliches sonniges Plätzchen zum Träumen.
Mit allen Tieren, die auf dem Hof lebten, hatte er schon Bekanntschaft geschlossen. Der Name des kleinen Katzenjungen war Filou.
Hugo
Als Filou eines Tages so beim Träumen war, kam ihm eine Idee. Er dachte: „Ich muss ein bisschen vom Hof weggehen und die Gegend erkunden. Wer weiß, was es noch alles auf der Welt zu entdecken gibt.“
