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Dieses Buch ist für Menschen, die alles haben: Eine schöne Wohnung, eine geregelte Arbeit, einen mehr oder minder routinierten Terminplan mit einmal Sport die Woche, vielleicht sogar Yoga und eine feste Vorstellung, wie alles zu sein hat. Also für Menschen, denen es so richtig gut geht. Oder? Sie funktionieren gut und das Einzige, was Ihnen zu sich einfällt, ist: Ich funktioniere gut, aber ist das jetzt alles? Dieses Buch ist dazu da, vom Nein zurück zum JA zu finden, von leer zu ausgefüllt. Wie geht das? Die Lebensaufgabe von Mirja Geertz lautet: Mutter Erde, berührende Kraftplätze. Hört sich schräg an? Findet sie auch. Aber, Mirja findet unberührte, berührende Kraftplätze wie ein Trüffelschwein. In diesem Buch nimmt sie Sie mit auf Reisen, die nirgendwo anders enden als nur bei sich selbst und zu keiner anderen Zeit stattfinden als im jetzigen Moment. Folgen Sie ihr in eine etwas andere Reiseerzählung. Vom Zufallspilgern zum Selfie mit Mönch. Von im Dunkeln leuchtenden Gebetsketten zum Schamanen. Vom Kuhhirten auf einem Kathedralendach zum Equinox in einem der Sieben Weltwunder. Von einer Massentour in Petra zum aufregendsten Ausblick ohne Netz, frei nach dem Motto: DAS ist der Rhythmus, wo man mit muss ... hin zum Erleben an unberührten, berührenden Kraftplätzen. Trauen Sie sich? Vertrauen Sie. Schwer war gestern.
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Seitenzahl: 79
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Dieses Buch ist für Menschen, die alles haben: Eine schöne Wohnung, eine geregelte Arbeit, einen mehr oder minder routinierten Terminplan mit einmal Sport die Woche, vielleicht sogar Yoga und eine feste Vorstellung, wie alles zu sein hat.
Also für Menschen, denen es so richtig gut geht. Oder?
Sie funktionieren gut und das Einzige, was Ihnen zu sich einfällt, ist: Ich funktioniere gut, aber ist das jetzt alles?
Dieses Buch ist dazu da, vom NEIN zurück zum JA zu finden, von leer zu ausgefüllt.
Wie geht das?
Die Lebensaufgabe von Mirja Geertz lautet: Mutter Erde, berührende Kraftplätze.
Hört sich schräg an? Findet sie auch. Aber, Mirja findet unberührte, berührende Kraftplätze wie ein Trüffelschwein.
In diesem Buch nimmt sie Sie mit auf Reisen, die nirgendwo anders hinführen als zu sich selbst und zu keiner anderen Zeit stattfinden als im jetzigen Moment.
Folgen Sie ihr in eine etwas andere Reiseerzählung. Vom Zufallspilgern zum Selfie mit Mönch. Von im Dunkeln leuchtenden Gebetsketten zum Schamanen. Vom Kuhirten auf einem Kathedralendach zum Equinox in einem der Sieben Weltwunder. Von einer Massentour in Petra zum aufregendsten Ausblick ohne Netz, frei nach dem Motto: DAS ist der Rhythmus, wo man mit muss ... hin zum Erleben an unberührten, berührenden Kraftplätzen.
Trauen Sie sich? Vertrauen Sie. Schwer war gestern.
TEIL I EINLEITUNG
TEIL II MEXIKO
TEIL III JORDANIEN
TEIL IV SEVILLA
TEIL V MYANMAR
TEIL VI CHICHÉN ITZÁ
TEIL VII PILGERN
PILGERN 1 SEE GENEZARETH UND JERUSALEM, ISRAEL
PILGERN 2 MOSAIKKARTE, MOSESBERG UND BETHANY, JORDANIEN
PILGERN 3 SINAI UND KATHARINENKLOSTER, ÄGYPTEN
TEIL VII FORTSETZUNG FOLGT ...
Relaxen & Auft anken, Mexiko, majestätische Elefanten, Kenia
Ausflug zum Taj Mahal, Friseurplausch in Indien auf der Straße, Bergstamm in Peru (von oben)
Das Leben ist dazu da, um es zu leben. Lebe.
Mirja, die mit der Erde tanzt. Teil der Gruppe (wie Sie) an unberührten, berührenden Kraftplätzen, Teotihuacan, Mexiko
Was erwartet Sie?
Liebe Leser,
vielen Dank für Ihr Vertrauen und dass Sie das Abenteuer wagen, mit mir durch diese Seiten zu reisen.
Was Sie hier nicht finden, sind detaillierte Reiseberichte, das können Google und TripAdvisor viel besser als ich. Also beschreibe ich nicht jede Kirche, jeden Palast, jedes Bauwerk und jede Landschaft, sondern nur, was wichtig ist.
Ich konzentriere mich auf Orte oder Situationen, die kraftvoll sind.
Natürlich besuche ich auch, wenn ich unterwegs bin, bekannte Tempel und Museen, berühmte Kathedralen, namhafte Plätze, Kraftorte und Pilgerstätten, die wilde Natur, malerische Inseln, den Dschungel, das Meer ...
Allerdings führt mich so ein Besuch häufig ganz woandershin, als ich es erwarte.
Mein Tag entwickelt sich häufig wie eine Blumenknospe, die langsam aufgeht. Am Abend habe ich die geöffnete Blüte in den schönsten Farben vor mir und dann erst merke ich:
Heute, heute habe ich wieder mit der Erde getanzt.
Was Sie auf den nächsten Seiten finden?
Sie werden hier, in hoffentlich für Sie kurzweiliger Art und Weise, an Plätze mitgenommen oder Situationen miterleben, die Frieden schenken, Ihnen ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern und Sie zu sich selbst führen. In der Einleitung erfahren Sie kurz etwas zu meiner Person.
Wie Claudi, eine gute Bekannte, es ausdrückt: Ich habe die Fähigkeit „authentische Kraftplätze zu finden wie ein Trüffelschwein“. Kraftplätze, an denen Sie berührt werden.
.... Jeglicher Anzug und jede Uniform werden zu eng
Mirjas Suche nach dem Glück
Hallo, mein Name ist Mirja, aber das wissen Sie ja schon.
Wenn ich meinen Namen buchstabieren soll, sage ich normalerweise „Mir“ wie Frieden, „ja“ wie nein.
Als ich vor kurzem in Zaghreb war, sagte mir eine nette Gruppe von Frauen, dass mein Name „Frieden“, auf Kroatisch bedeutet. Allmählich fällt alles an seinen Platz.
Aber zurück auf Anfang:
Seit 15 Jahren tingle ich durch die Welt, obwohl man das eigentlich nicht tingeln nennen kann. Ich war Reiseleiterin, Hostess auf Kreuzfahrtschiffen, Management Trainee in den USA, Programmdirektorin in Russland auf Flussschiffen, habe mich als Zugbegleiterin auf der Seidenstraße in den Ländern, die auf „stan“ enden versucht und irgendwie bin ich dann dabei hängengeblieben, weltweit Konzepthotels zu eröffnen, um dann als Corporate Quality Manager in Vietnam und Jordanien zu arbeiten.
Das hört sich exotisch an, nicht wahr? In den letzten acht Jahren bin ich im Management tätig und haue mir zwölf bis 16 Stunden am Tag mit Arbeit um die Ohren. Häufig ohne freien Tag in der Woche, mit bis zu vier Länderwechseln im Jahr und immer auf der Suche nach dem Glück.
Könnten Sie mir das mal eben definieren? Das mit dem Glück, meine ich. Eben. Und dann, für eine wie mich? Keine eigene Familie, Arbeit als Lebensinhalt, gepaart mit diesem unstillbaren Durst, nach der nächsten Magie, dieser Schönheit, die die Seele tanzen lässt, im Großen wie im Kleinen, mit allen Sinnen eintauchend in Berührendes, Fremdes, Erstaunliches.
Sprich: Ich will das Leben spüren in all seinen Farben, nicht nur manchmal, sondern immer. Kurz: Ich will tanzen.
Farbe ins Leben. Fotos: handgerollte vietnamesische Räuchertäbchen, frische marokkanische Tajine aus dem Feuer, Farbe auf Indisch (von oben)
Glück per Definition
Natürlich habe ich in jedem Land im Laufschritt die Schönheit dieser Welt entdeckt und dann immer wieder bei mir gedacht: Aha, deswegen mache ich mir diesen Stress immer und immer wieder.
So, was war Glück nochmal?
Natürlich, auch die Liebe meiner Familie und Freunde, ohne die ginge es nicht.
Und:
im Regenwald unter einem Wasserfall duschen in Puerto Rico, auf Bali, Thailand oder der Dominikanischen Republik
im einheimischen Souk in Marrakesch im Sand sitzend Minztee trinken
mit freien Delfinen auf Teneriffa schwimmen
Dörfer in Mexiko, Vietnam, Ägypten, Thailand, Marokko, Tunesien, Frankreich und Peru besuchen
einfach nur SEIN dürfen auf den Gilis
Orcas und Buckelwale in freier Wildbahn beobachten
Avocados, Bananen, Kakao direkt vom Baum und Strauch pflücken und gleich in den Mund stecken
beim Sonnenuntergang oder während des Vollmonds im Meer schwimmen
kunterbunte Märkte mit ihren Gerüchen auf der ganzen Welt
Salsa tanzen in einem Wohnzimmer in Havanna und Tango in den Milongas Buenos Aires‘
im Schweigekloster in Thailand das buddhistische Oberhaupt treffen
Kirchen und Paläste bewundern und sich in Labyrinthen von barocken Gärten verstecken
eine Blumenzeremonie mit Priester und Heiler auf Bali
bei den Sufis übers Feuer springen
auf Santorini auf einem Berg sitzend bei einem Glas mitgebrachtem Rotwein einen dieser berühmten Sonnenuntergänge erleben
eine dampfende Gemüsetajine in einem Dorf in Marokko essen
eine Papier- und Stempelfabrik in Indien besuchen, wo das Papier noch handgeschöpft wird und die Muster handgestempelt werden
die Dachterrassen dieser Welt: über Hanoi und den Reisfeldern Vietnams, über dem Roten Platz in Moskau, über dem Meer in Kenya …
Flussfahrten überall auf der Welt wie in Indien, Vietnam, Russland ...
Hab ich noch etwas vergessen? Was denken Sie?
Natürlich, die imposanten, seelenberührenden kleinen und großen Kraftplätze unserer wunderschönen Erde:
Macchu Picchu in Peru
Angkor Wat in Kambodscha
die Sonnen- und Mondpyramide in Teotihuacan in Mexico
die unbekannten Buddha-Berge in Thailand
der Urwald in all seiner Kraft
und viele mehr.
So, nun haben wir alle zusammengeträumt. Nur leider, wie erwähnt, ist das NICHT mein Normalzustand. Massentourismus mag ich persönlich nicht.
Ich arbeite allerdings, Sie erraten es sicherlich gleich.
Richtig – im Massentourismus.
Die Menschen, die vor Ort im Massentourismus arbeiten, entfernen sich häufig von ihrer ursprünglichen Kultur und verändern ihre traditionell überlieferten Werte. Die Natur leidet und wird leider viel zu oft zum respektlos behandelten Nebenprodukt. Nachhaltig ist nach dem Profit rein gar nichts mehr und Schönheit kann ich in diesen Betonsiedlungen nur noch schwer finden.
Hier kann ich atmen: Angkor Wat, Berge zwischen Vietnam und China im Morgennebel, Ha Giang Distrikt, Macchu Picchu, Tempel „Taman Ayun“ auf Bali (von oben)
Ich bin Skulpturen Fan, Hermitage, St. Petersburg
Die Lebensaufgabe: Wie finde ich, was alle suchen?
Mir wird häufig bescheinigt, Du hast doch dieses oder jenes Talent wie gutes Organisieren, Qualität prüfen, Konzepte durchsetzen, ... Das stimmt schon. Ich habe sogar ein paar mehr. Doch was gut für die anderen ist, heißt nicht, dass es auch gut für mich ist. Sie kennen das sicher. Erfüllung fühlt sich anders an, oder? Gehen Sie jeden Abend erfüllt aus Ihrem Büro?
Ich bin leer. Da gibt es nichts hinzuzufügen.
Was nun?
Viele Meditationen, Schamanen- und Temazcalbesuche, Banyas, Heiler, Priester, Mönche, Yoga, Massagen, Gesichtslesen, weise Bücher später bin ich zuhause und als ausgeprägter Workaholic – gelangweilt.
Also, ich bin gelangweilt und dann fällt mir diese Werbung in die Hand „bei Anruf Lebensaufgabe“.
Stephan Möritz schreibt hier, er teile mir meine Lebensaufgabe in einer halben Stunde mit.
Ja klar, denke ich mir, ich suche wie eine Bekloppte, laufe über die ganze Welt und dieser Stephan von dieser Annonce erzählt sie mir gleich am Telefon. Gut, mach ich. Gesagt, getan.
Finden Sie das ein bisschen merkwürdig?
Und so kommt es, dass ich um 5 Uhr oder ist es um 6 Uhr eines Morgens für 10 Minuten stillschweigend am Telefon sitze, in Erwartung zu hören, wo ich nach der ganzen Herumrennerei mein Zuhause und meine erfüllende Lebensaufgabe finde. Nur noch ein paar Momentchen und ich weiß, dass
ich diesen ganzen Reisestress hinter mir lassen kann. Denkste.
