Mister X - der Eine für Sunny? - Chibi - E-Book

Mister X - der Eine für Sunny? E-Book

Chibi

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Beschreibung

Kaum zu glauben, aber die erste Liebe kann einen selbst über Jahre später noch mitnehmen. In diesem Buch erzähl ich über Sunny und ihre erste große Liebe in der Oberschule, die sie bis heute noch verfolgt. Die vorliegende Kurzgeschichte beschreibt den außergewöhnlichen Verlauf einer Jugendliebe, die bis ins mittlere Alter anhält. Seid gespannt, ob Sunny ihren Mister X für sich gewinnen kann. Es ist sehr authentisch und emotionsreich geschrieben, da die Autorin Herz und Seele beim Schreiben rein gesteckt hat. Es wurde bewusst die Erzählform gewählt, da die Autorin den Lesern über über ihre Liebe und ihre Schuljahre erzählen wollte. Sunnys Leben wird in mehreren Kurzgeschichten, Stück für Stück den Lesern offenbart. Die Geschichten sind nicht in der chronologischen Reihenfolge.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Chibi

Mister X - der Eine für Sunny?

Wie eine Entscheidung das ganze Leben ändert

- eine Geschichte über Sunny- nach einer wahren Begebenheit

Inhaltsverzeichnis

Impressum

Mister X - der Eine für Sunny?

Wie eine Entscheidung das ganze Leben ändert

- eine Geschichte von Salma Saidi

- nach einer wahren Begebenheit

Die kleine Sunny ist in ärmlichen Verhältnissen groß geworden. Sie hatte ihr ganzes Leben nach materieller Sicherheit und Glück gestrebt. Sie hatte ihr ganzes Leben von klein auf durchgeplant gehabt. Da sie unbedingt Karriere machen wollte, beschloss sie sehr früh eine Familie zu gründen. Eine Familie mit Mann und Kindern waren in Ihrer Zukunft unvermeidbar gewesen. Das gehörte zum Leben dazu. Sie wollte unbedingt immer einen Jungen und ein Mädchen. Der Junge sollte der Ältere sein. Und so kam es. Sie hatte verhältnismäßig früh ihren Partner kennengelernt und auch kurz darauf Kinder bekommen. In ihrer Vorstellung sollte der eine Partner ihr ganzes Leben bei ihr bleiben. An dieser Vorstellung blieb sie auch sehr lange hängen. Es ist nicht so, dass sie nie jemanden

anderen geliebt hatte. Oh doch, das hatte Sie. Sie hatte auch des öfteren für Jungs geschwärmt, auch für die, bei denen sie sich das später nicht erklären konnte. Doch an ihre erste große Liebe erinnert sich noch heute. Es passierte in der weiterführenden Schule und sie war sich sehr lange nicht im Klaren, was ihre Gefühle anging. Sie wurde auch sehr konservativ und konventionell erzogen. Männlich Freunde waren Tabu, geschweige denn Beziehungen. Sie wusste nicht, was es heißt zu lieben, oder wie liebe sich anfüllt. Sie wusste auch nicht, wie sie erkennen sollte, dass jemand sie mochte. Da sie auch noch die Überzeugung von einem einzelnen Partner im Leben vertrat, konnte sie sich auch nicht auf ihre Gefühle einlassen

Sie fand es, eine Beziehung mit 16 Jahren einzugehen sei zum Untergang verurteilt. Deshalb leugnete sie unter anderem ihre Gefühle für diesen einen Jungen. Da Sunny sich nie wirklich mit Mädchen verstanden hatte, da sie anders war als andere Mädchen, hatte sie nur männliche Freude, von denen Zuhause keiner wissen durfte. Sunny verschloss sich immer mehr und mehr in ihrer eigenen Welt. Sie hat früh gelernt, sich verstellen zu müssen, bzw. sich an ihre Umgebung anzupassen. Zu Hause hat sie das erzählt, was man hören wollte und auch in der Schule zeigte sie nie ihr wahres Gesicht. Mit den Jahren verlor sich Sunny und sie wusste selbst nicht, wer sie wirklich ist. Sie konnte immer so werden, wie man sie haben wollte. Aber na ja, über Sunnys Persönlichkeit kann ich ja später erzählen.

Zurück zu ihrer großen Liebe: Es musste ja so kommen, dass ihre große Liebe sich im Kreis ihrer besten Freude befand. Um es zu verstehen, muss man erst mal wissen, wie sich Sunny und nennen wir ihn Mister X, zum ersten Mal getroffen haben. Nach ihrem ersten aktiven Treffen hätte keiner vermuten können, dass er zu Mister X wird, geschweige denn, dass sie Freunde werden. Mister X war nicht in Sunnys Klasse, sondern in der Parallelklasse. Rein theoretisch hätten sie die ersten zwei Jahre in der weiterführenden Schule keine Berührungspunkte gehabt, da klassenübergreifende

Fächer erst später angeboten wurden. Doch wie es das Schicksal so will, trafen sie sich bereits in der ersten Klasse der weiterführen Schule. Er war einer unter den sechs Personen in seiner Klasse, die mit Sunny zusammen einen Zusatzkurs besuchen mussten. Insgesamt mussten 24 Schüler aus seiner Klasse diesen Kurs besuchen. Aus Sunnys Klasse waren es nur 5 und in der dritten Parallelklasse waren es auch nur 4. Deshalb wurde die Klasse von Mister X auf die anderen Klassen verteilt. Somit wurden sechs Personen in die Gruppe von Sunnys Klasse geschickt und Mister X war darunter. Ich möchte jetzt keine Wahrscheinlichkeit berechnen, aber einer von 22 zu sein, ist schon schicksalhaft meiner Ansicht nach. So zurück zum Thema. Mister X sah damals nicht hübsch aus und hatte einen unglaublich komplizierten Namen. Na ja, hatte er eigentlich nicht. Er hatte einfach nur einen Doppelnamen, denn er immer ganz schnell hintereinander gesagt hat, wenn er sich vorstellte. Da er mit seinen 13/14 Jahren sehr nervös war. Das würde er heute wahrscheinlich leugnen. Doch wenn Sunny daran denkt, warum sie bis zum Ende des Schuljahres nicht wusste, wie Mister X tatsächlich heißt, beweist das Gegenteil. Es ist ja nicht so, dass sie nicht mehrmals nach nachfragte. Doch das tat sie nur raushören konnte sie es nicht, da es immer schnell und genuschelt kam. Dazu muss man aber auch sagen, dass Sunny nicht die besten Ohren hat. Na ja, jedenfalls wenn sie Mister X ansprechen wollte oder musste, sagte sie immer: „Hallo“, oder so was wie „Entschuldige du da!“ Das hat immer ganz gut funktioniert. Also lernte sie Mister X bereits im ersten Jahr auf dieser Schule kennen. Da sie nur eine einzelne Stunde in der Woche zusammen hatten, haben sie sonst keine großen Berührungspunkte gehabt. Es war an dieser Stelle nur wichtig zu erwähnen, dass das Schicksal sie schon damals zusammen führte. Sunny war zu dem Zeitpunkt aber auch keine ausgeformte Persönlichkeit. Sie war etwas schüchtern und weitgehen nicht so extravertiert, wie heute. Sie war auch weniger offen, als zwei Jahre später. Aber Mister X hat damals schon ihre Aufmerksamkeit geweckt, ohne dass sie es bewusst wahrnahm. Sie fand ihn klasse.

Das nächste Jahr auf der weiterführenden Schule war das einzige Jahr, in dem Sie tatsächlich keine Berührungspunkte hatten. Sie waren zusammen in der Schule und nahmen sich nicht wirklich war. Zumindest erinnere ich mich nicht an irgendwelche Berührungspunkte. In der Zeit entwickelten sich zwei Persönlichkeiten. Sie wurden Selbstsicherer und weniger introvertierter. Mister X bekam in seiner Klasse den Spitznamen „Klassenclown“ und Sunny in ihrer Klasse „Story Maker“. Nach Sunnys Erinnerung ist die zweite Klasse recht schnell vorüber gegangen. In der Zeit hat Sunny geschafft für einen nichts nutzt zu schwärmen. Sie war auch der festen Meinung diesen Nichtsnutz zu lieben. Doch das war nicht der Fall, hinterher betrachtet. Sunny wusste einfach nur nicht, was wahre Liebe ist. Er war einfach nur ein Junge mit

Einem Bad Boy Image. Und das zieht viele Mädchen magisch an. Aber beim genaueren Hinschauen merkt man dann, dass es nicht mehr ist als nur Fassade. Nach der zweiten Klasse hat dieser Junge aufgrund von verschiedenen Delikten die Schule verlassen müssen. Soweit Sunnys Erinnerung reichen, gab es in ihrem Leben keine längeren Phasen, ohne dass sie für jemanden schwärmte. Sie war des Öfteren verknallt. Aber geliebt hat sie nur einmal. Das weiß sie jetzt.

So weiter im Text: Wir wollen ja wissen, wie Sunny zu ihrer großen Liebe kam. Das dritte Jahr hatte ganz ruhig und voller Zuversicht begonnen. Ein neuer Junge kam in Sunnys Klasse, der gleich ihre Aufmerksamkeit geweckt hatte. Im Nachhinein betrachtet ist Sunny sich sicher, dass er auch was für sie empfunden hatte. Damals waren beide 15. Das war ja das perfekte Alter für Beziehungen und Dates. Doch nicht für Sunny. Sie mochte zwar den Jungen in ihrer Klasse und wer weiß, wo sie heute wären, wenn die sich gedatet hätten. Er war ein begabter Klavierspieler, ein Künstler besser gesagt. Aber Fakt ist, dass sie sich nicht dateten und er nach der vierten Klasse die Schule erneut gewechselt hat, auf eine musikalische Schule. Zurück zu Mister X. Das Jahr hatte begonnen und einige Kinder mussten sich Bücher aus dem Bücherkeller abholen. Da Sunny noch etwas mit ihrem Lehrer zu besprechen hatte, bat sie ihre einzige Freundin schon mal vorzugehen und sich anzustellen. Man kann sich vorstellen, wenn viele Kinder während der Pause Bücher abholen müssen, war die Schlange unglaublich lang. Sunnys Freundin war aber recht schnell unten und war ganz vorne, als Sunny runterkam. Sie ging natürlich trotz starker Proteste an der Schlange vorbei. Für das damalige Verständnis war das ja völlig in Ordnung. Heute würde Sunny eventuell anders handeln. Der Punkt ist dieser: Sie ging auch an Mister X vorbei, der sich mit seinen Freunden mitten in der Schlange befunden hat.

---ENDE DER LESEPROBE---