MOJA & deren schwarzen Berge - Franz.J. G. - E-Book

MOJA & deren schwarzen Berge E-Book

Franz.J. G.

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Beschreibung

Bürgerkrieg und Nachkriegszeit. Aus der Sicht der Völker des Balkans Anno 1981. Wien. Ein Bezirkspolizist, trifft auf zwei geheimnisvolle Frauen: Anna und – Moja. Irgendwo im Montenegro Wiens. entstand eine folgenreiche Freundschaft, aus der Freundschaft – wurde Liebe. 17 Jahre später.1998 - Er erhielt einen polizeilichen Auftrag – nach Montenegro ! in den realen Balkan, an die Adria. In die Bucht von Kotor. Dort Moja zu Ihm: “ ich hab dich gerufen.“ Er:“ warum ? „ Worauf Moja: „du sollst mir Frieden schaffen“. Drei Frauencharaktere ziehen einen roten Faden durch das Geschehen. Aus ihnen läßt sich auch sehr gut, das Bild der Veränderung im Frausein, nach dem Krieg der Kriege, und dessen Auswüchse erkennen.

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Veröffentlichungsjahr: 2023

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MOJA

 

„wie phantastisch wäre es doch,

&deren schwarzen Berge

Kriege & Frauen

 

 

Autor:

 

Der Autor und Erzähler, F.J.G schreibt aus Sicherheitsgründen im Pseudonym. Auch die Protagonisten sind fiktiv, ebenso wie Orte des Geschehens.

 

Zuviele Erzähler, Freunde und Familien wären ansonst in Gefahr der Entdeckung, waren sie doch zu nahe am wirklich Geschehenen.

 

Und doch:

 

„wie phantastisch wäre es doch,

hätt die Wirklichkeit märchenhaftes,

und die Märchen Wirklichkeit“

 

Es gäbe mehr Platz für das Wesentliche.

 

 

*****************************

 

 

 

In Buchform ist eine Auflage angedacht,

Erscheinungsdatum Herbst 2023, limitiert 500 Exemplare

Pilum Literatur [email protected]

2231 Strasshof an der Nordbahn

 

Copyright©2018 Franz.J.G

Rückmeldungen werden gern gelesen:

[email protected]

 

 

 

Zur Einstimmung

 

Montenegro - der Krieg ist vorbei !

- oder doch nicht ?

 

In den gebeutelten Regionen Montenegro´s, Bosnien´s, Kroatien´s, dem Dreiländereck, des Westbalkans führte das wirtschaftliche Überleben, nach dem Bürgerkrieg, zu Grabenkämpfen zwischen Tälern und Kleinregionen, zwischen Straßenbanden und Familienclan´s.

Denn noch wenige hatten begriffen, daß nur ein Zusammenhalt der oben genannten, das Ziel der Reise sein kann.

Hier kreisen Gedanken über Europas Geschichte, jüngster, wie hundertjähriger. Regionaler, wie auch kontinental beeinflußter Politik, die befrieden könnte, wär sie nur respektvoll, und nicht von Macht und Gier, vor allem aber nicht von Unwissen begleitet.

 

Die Erzählung läßt auch über die Unfähigkeit und mörderische Starrigkeit der Völkergemeinschaft UNO ahnen, und dem angsterfüllten Agieren, der angeblich noch schuldbelasteten EU-Länder - sprich Deutschland, Frankreich, auch Brüssels – wie üblich willfährig, das Agieren der USA.

 

Vor allem aber das, sich ständig wiederholende Leiden, der zurück- und alleingebliebenen Frauen - ein Jahrtausende altes historisches Ritual.

 

Wobei schon erwähnenswert grotesk ist, daß das eigentlich die große Chance der Frauen im 21. Jhdt. war, sich und ihrer zu beweisen. Und Jahre später, nachdem SIE, die Frauen & Mütter, alles aufgebaut hatten, mußten sie erdulden, von den Männern wieder in die Küche verbannt zu werden.

 

Ein großer Vertrauensbruch in der Geschlechterharmonie. Viele Kompetenzen, die sie sich erworben, zurecht erworben, wurden ihnen wieder genommen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Frauen am „Schwarzem Berg“ ließen das nicht zu. Sie übernahmen Berufssparten und ließen sich auch durch Clan-politische Einflüsse nicht aus der Ruhe bringen.

Es ist erstaunlich, zu erkennen, (Sobald man sich mit dieser Thematik eingehender befaßt), wie weit Kriege, deren Frauen, über Generationen prägen.

 

Die Großmutter, von der Urgroßmutter vermittelt, teilt an ihre Tochter, die, deren Töchter, und diese bis in die Heutzeit, an die Ururenkelinnen, Erlittenes, und zu Erleidendes.

Viele Ängste, letztendlich aber auch Durchhaltewillen, über Jahrzehnte.

 

Vor allem in unserem Zentraleuropa, ist das aus Verhaltensweisen zu lesen. Diese Art der generationsüberschreitenden Message, läßt sich vermutlich bis in die Urzeit verfolgen.

Der Clan, der schützende Mann, doch letztendlich: den Schutz der eigenen Gene bestimmten Frauen.

Denn nicht wie irrtümlich behauptet, wollen nur Männer ihr Erbgut verbreiten

– die Frauen noch mehr, jedoch etwas subtiler und -

 

Mit mehr Raffinesse.

 

 

 

 

 

MOJA&deren schwarzen Berge

Kriege & Frauen

 

 

 

 

 

Irgendwo, am Balkan, zwischen

Bergen und Meeresküsten…

 

Alle Personen (Fast alle) sind frei erfunden, der Ort ist lebendig, und

Jederzeit an ähnlichen Orten, gebeutelt von Kriegen und die Hoffnung Frieden zu finden.

Anna (2. Taufname Rosmarin) off. Schwester,

jedoch eigentliche , Cousine, Ziehtante und Zofe – Mutter seines Sohnes

Moja (offiz. Taufname Maria-Katharina), adeliger Sproß, mit königlichem Anspruch

Verona (Mutterfreundin), wegweisend, sehr belesene,

inspirierende Persönlichkeit für IHN

Miriam – seine späte Liebe, Sprachgelehrte, Wirtschaftsdoktorat, Animateurin zum Broterwerb

Patron (Fürst) Familienoberhaupt, der zum väterlichem Freund erblüht

Bosco (Annas liebender Mann) lebt auf und unterstützt

Irina (Fürstin mit Kalkül und Kinderproblem)

Alexander, Regent & sein 2. Sohn

Cousin Slavko, Ziehvater von Miriam, sein Spion & Berater

Renate (Freundin, ganz besondere, im Kollegenkreis)

Lana, Chefin im Wolfstal

Anastasia, mystische Gestalt, Heilerin & Druide (auch heimliche Mutter von Miriam)

Elisa, die adoptierte Tochter aus Kanada

Corinna, Managerin, Produktionsleiterin Kalifornien/Filmbranche (europ. Wurzeln)

Eveline, sein Ruhepol im Kreuttal

O. (Leo) sein Freund aus Wien und Ordonanz des Gouv.

Chef, der Gouverneur mit Schwächen, ein Deutscher

General, sein Mentor, die graue Eminenz im Innenministerium, bald auch Freund

Ann-Catherin, seine Enkeltochter

ER, SEIN, IHM, erinnernder Erzähler, wahrer und fiktiver, wie gewünschter Erlebnisse

 

Fensteröffnung zur zeithistorischen Einstimmung

Für die weniger oberflächigen Leser dieser Zeilen

 

Nach dem Yugosl. Völkerkrieg, senden UNO und Brüssel Spezialeinheiten in die wieder- und neuentstandenen Kleinstaaten, sowie den Enklaven, entlang der Demarkationslinien.

Dort führte das Streben nach wirtschaftlichem Überleben, zu Grabenkämpfen zwischen Tälern und Kleinregionen, zwischen Straßenbanden und Familienclan´s.

Denn nur wenige hatten begriffen, daß nur ein Zusammenhalt der oben Genannten, das Ziel der Reise sein kann.

Die Jahrtausend alte Seilschaften wurden durch Zwietracht sähenden Oligarchen der kommunistischen Zeit gezielt zerstört und bedurften Erneuerung.

 

So auch an der Grenze Bosniens zu Montenegro, ebenso Dalmatien/Kroatien. Handelswege waren zerstört oder die Clanführer gemeuchelt, wodurch Orientierungslosigkeit die Situation verschärfte.

Ein speziell ausgebildeter Polizist, ER aus Wien, hauptsächlich auf Grund seiner jahrelangen Erfahrungswerte, in SEINEM Balkan in Wien, der Brigittenau / Leopoldstadt, und anderen Bezirken. Auch wegen seiner Slawischkenntnisse, landete er im April 1998 in Kotor – südlicher Balkan.

 

Und Anderes ist für ihn auch dort nicht zu erkennen, der Völkermix (zwar etwas dezimiert) der verschiedener Volksgruppen – es spielt sich dort genauso wie in seiner Bundeshauptstadt,

würden nicht Straßenbahn und U-Bahnen fehlen, wähnte man sich in der dortigen Regionshauptstadt (mit Monarchistischer Architektur) im „Kleinbalkan Wien“.

Begegnungen mit Personen aus der Wienzeit, erinnern an die 80ziger Jahre, zwischen seinen Erlebnissen und dortigen Vorfällen, fließen immer wieder, Erinnerungen an wunderbare Freundschaften, deren Entstehung und Auswirkungen. So manches, das er damals nicht verstanden, wird plausibel und enträtselt.

 

So wandert die folgende Geschichte ständig zwischen den Zeiten und Episoden. Aber auch zwischen, längst vergangenen und vergessen geglaubt zu habenden Gefühlen. Vieles läßt sich erahnen, ähnelt doch die Situation der, nach dem Untergang der Monarchien 1918 – 80 Jahre vorher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fast immer sind es die Frauen, die am meisten Leid erdulden müssen. Sie sind es, die den Müll der Geschichte entsorgen, neues „Gebären“, um alten „Ziegeln“

neues Leben einzuhauchen

 

Inhaltsverzeichnis wird der Blätternde hier vergeblich suchen: Leser dieser Geschichte sind eingeladen, intensivst in die Erzählungen,

der Erlebnisse einzutauchen.

 

Der Schreiber & Erzähler dieser Zeilen nimmt sich die Freiheit, historisches mit Fiktivem, die Sprache, authentisch bis historisch zu interpretieren, um auch hier wieder fiktiv zu verwenden.

 

 

 

 

 

 

..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und so begann alles

 

Damals. Frühjahr 1998.

 

ER hatte stinknormalen Streifendienst, Uniform, Streifenwagen, durch „Sein Revier“.

Ein Funkspruch: Kommissariat anfahren.

Eingetroffen, der Kommissariatschef: „Du mußt zum Alten (Offizier)“

ER:“ gut“. Der Chef im Hinausgehen: „Josef, hast schon wieder rebelliert. – Wir werden sehen Chef, schließt du dich dem Erschiessungskommando an?“

Der Chef, sich auf die Schaufel genommen ertappt: „Schau dast raus kummst.“

Er trat lachend ab und zum Bezirksoffizier (dessen Charakterbeschreibung: inkompetent, korrupt, und noch dazu strohdumm) wo ER natürlich ohne Dienstkappe, und ohne Strammstehen nur fragte: „Sie haben mich gerufen Herr Oberst „

Sein dicker Hals, war noch mehr aufgeblasen als vorhanden:

“Ohne Salutieren, keine Meldung, was unterstehen sie sich!“

ER: „Also zum Ersten, ist Salutieren ohne Kappe lächerlich, zudem, daß sie mich herbefohlen haben, hab ich bereits gemeldet, oder ist ihnen das Entgangen?“

Der: „Wo ist ihre Dienstkappe, verdammt, sie sind nicht richtig adjustiert.“

ER: „Zieht’s hier, in der heiligen Zentrale? Denn nach Hausverstand, verwenden wir im Weinviertel innerhalb des Hauses, keine Kopfbedeckung. Nah vielleicht ist das in Grinzing anders. Die liegen ja auch etwas höher als wir hier in der Au.“

Und lies jedes einzelne Wort genüsslich aus seinem Vokabular.

 

Der wollte nochmals zu einem Schreianfall ansetzen, doch dann (ein Geistesblitz !?) drehte er sich zum Fenster:“ Warum man ausgerechnet sie anfordert, ist mir schleierhaft, aber sie sollen ins Innenministerium, zum General - ein neuer Job.“

Und verstummte.

Nachdem IHM die ‚Sekunden des Wartens zu lang wurden, stampfte er mit dem Fuß krachend auf den alten, abgetretenen Parkettboden, schlug die Hacken zusammen:“ Herrrrrrr….Oberst !!“ absolvierte einen gelungenen „Rechtsum“, und staffelte wie ein Nazioffizier aus der „Zentrale“. DER, der Oberst, fuhr erschrocken herum, wußte offensichtlich nicht, wie ihm geschah. Sprachlos erstarrt.

ER - kurz vor der Tür, wendete den Kopf – um im normalen Ton von sich zu verlauten:

„Und das hätten sie mir nicht auch am Telefon erzählen können, denn ich hätte eigentlich Außendienst,

also Wichtigeres zu tun. „

 

Dessen Brüllen hörte er nur mehr halblaut, im Stiegenhaus.

 

Im Erdgeschoß der Chef:“ Und?“

 

ER frech wie immer: „Ich muß ins Innenministerium - wenn ich zurückkomm - also wenn - und ich dann General bin, lös ich dich hier ab Chef.“

Und ahnte gar nicht, wie sehr er recht behalten sollte.

 

Als der Chef lachte, Er nur dazu: „Was weiß ich, irgendein Auftrag, ich erzähl wenn ich zurück komm.“

 

Dann sein Anruf, bei der Funkzentrale: “Jacky, wir müssen ins Ministerium, kannst du uns 1 Stunde freischalten „– Gut danke, ja, eine Pizza nehm ich dir mit.“

Hierzu muß man wissen: es war üblich, die Funker, mit seltenen Speisegenüssen zu belohnen (die sie sehr wohl selbst bezahlten, aber, vom Funksessel, war es schwierig, zur Pizzeria, zudem damals, gab’s noch keinen Zustelldienst)

 

Dann aufs Wachzimmer: „könnt ihr mir FZA (Überstundenausgleich) freischaufeln, für Nachmittag“ und erklärte, was vorhin schon erwähnt.

 

Zog sich Zivilsachen an und ließ sich von Eva in das Ministerium chauffieren. Letztere war furchtbar nervös und sorgte sich offensichtlich um ihn: „Was wollen die denn von dir ?“

 

„Keine Sorge Eva, nur ein spezieller Auftrag, wir werden sehen, jedenfalls will ich in Zivil, allein schon, um etwas anzuecken,

vorsichthalber.“

Sie: „Vorsichtshalber ? wie meinst du das .“

„Nun, ich möchte vor Beginn an klarstellen, daß man mit Josef nicht alles machen kann - es ist mehr ein symbolischer Akt. Verstehst du?“

Schweigen.

Ihr Blick sagte deutlich – denn ihr wurde Obrigkeitsdenken in die Wiege gelegt - nein, sie verstand nicht, oder hatte zu viele Sorgen.

 

Im „Stasi-Bunker“

 

Im 3. Stock, der „Stasi“ wie er sie gerne nannte, klopfte er beim General an – „Herein“.

Dort war ihm überraschenderweise sofort gemütlich: „Ein rauchender, hemdsärmeliger Grauhaariger – die Ordensjacke salopp am Sessel hängend.

 

Nachdem er sich vorgestellt (darum zivil, als keine Hacken und keine Meldung) hatte, sah ihn der General über die Brille her sehr beobachtend an.

Nach langer Pause sein Zeichen für den Sessel.

 

„Keine Uniform?“ „Eigentlich Herr General, bin ich schon in meinem FZA, da sie jedoch gerufen haben. Zudem, mit meinen 3 Sternchen, würd ich doch verblassen, neben so vielen Abzeichen, an ihrer Brust.“

Der schmunzelte und drehte sich zum Fenster.

„Jaja, ich hab schon gehört von Euch, undiszipliniert, respektlos, aber auch sehr effektiv in der Arbeit, sehr beliebt in der Bevölkerung.

Nun diese Eigenschaften werden sie auch brauchen, in ihrer neuen Verantwortung.“

ER sah ihm nur fragend in die Augen und wartete - wortlos.

 

„Wir haben eine neue, sehr hohe Verantwortungsaufgabe für Sie. Sie müssen in den Balkan.“

Jetzt fühlte er sich selbst auf den Arm genommen (wie der Spruch so schön österreichisch sagt).

Daher schmunzelnd: „in dem bin ich bereits - seit 16 Jahren nun schon.“ General lachte hellauf: „Nein, nein, ich will sie nicht verschaukeln: Montenegro / Bosnien, wird ihr neuer Aufenthalt die nächsten Monate sein.“

 

Sein inneres AHA, blies er leicht aus den Lippen und stand auf:

 

„Muß !?“ und sah ihn provokant direkt in dessen durchdringenden Augen.

 

DER drehte sich wieder zum Fenster: „sie werden hochdekoriert, und natürlich dem Rang entsprechend entlohnt.“

 

ER lächelte:“ Nun gut, und welcher Art wäre meine Aufgabe, wenn sie mich darüber aufklären möchten, bevor ich mich entscheide, ob und überhaupt, ich in den Balkan fahre.“

 

DER sah ihn an, ja, das war höflich umschrieben, aber auf den Punkt gebracht.

Bevor der General zum Antworten kam, hinzu:“ Denn es wird ihnen ja bekannt sein, daß ich Familie habe UND zurzeit mein Domizil restauriere - also ein Heim schaffe.“

 

DER setzte sich nun. Und wies seine Hand einladend zum Sessel:

„Ich weiß. Ich weiß. Doch sie werden hoch entlohnt, sie erhalten als Generalmajor, mit den Auslandsentschädigungen ihr vierfaches Gehalt.

Damit sollten sie Handwerker für Ihr Haus engagieren können. Und alle 2 Monate, ist eine Urlaubswoche eingeplant.“

 

(den Generalmajor, konnte er sich nicht vorstellen, wie sollt das möglich sein - ohne Matura ??) So hörte ER nur aufmerksam zu.

 

„Ich möchte nicht verhehlen, es ist eine sehr schwierige Aufgabe. Es sind auch schon mehrere Ihrer Vorgänger gescheitert, meist da sie kein Gefühl für die Region und deren Kultur hatten.

Nicht wirklich gefährlich, mehr denn, das Zusammenführen der einzelnen Clan´s .

G. blickte sekundenlang in Seine Augen.

„UND sie sind doch ein Freigeist, nicht wahr!“

 

„Dort haben sie die Möglichkeit, ihr eigenes Kommissariat zu formen, so wie sie es gerne hätten.“

lockte der Ministerial.

 

ER lächelte, etwas schmunzelnd – wobei ihm gleichzeitig klar wurde, daß ihn der alte Fuchs, direkt dort, wo er angespornt werden konnte, angesprochen hatte.

Daher dann:

„Ich danke für ihre Ausführungen, doch wenn sie erlauben, will ich das noch mit meiner Familie und Freunden besprechen, Wenn ich, wie gesagt, WENN, ich diese Aufgabe übernehme, die zugegebener Maßen sehr viele Anreize hat,

dann muß ich vieles Klären und auch vororganisieren. Ich bin mir der Ehre, diese Verantwortung zu übernehmen bewußt, und bedanke mich.“

 

Stand auf und blickte in die grauen Augen: „Ja, jetzt verstehe ich, warum sie mir empfohlen wurden. Sprachbegabt, verantwortungsbewußt, zielbewußt und trotzdem respektvoll, wenn er will.“

Etwas Pause.

Der General abschließend: „Es gibt 2 Leute, in diesem Betonbunker hier, denen ich vertraue, die nenn ich Ihnen, sobald sie unterwegs sind. Sie haben alle Vollmachten, die der Polizei - den zu gründenden Polizeiapparat - betreffend - und nur der dortige Gouverneur steht über Ihnen. Von Brüssel und der Uno gibt es auch sehr viel Rechtsbeihilfe - doch trauen sie denen nicht wörtlich, viele sind Windlichter. Ja und, sie können sich einen Adjutanten aus dem Offizierskorps auswählen - einen Vermittler zwischen Administrative und Legislative, sie kennen das ja.“

„Ich erwarte ihre Antwort, am Freitag. Und – hier - meine Mobilnummer. Sie können mich jederzeit anrufen.“

 

 

 

So trat er vor den Tisch und reichte ihm die Hand.

 

Alles war gesagt.             Wieder im Funkwagen:

 

Eva: “Nah sag schon, das hat ja ewig gedauert.

Welcher Auftrag?“

ER: „ich soll in den Balkan, eine Gruppe ausbilden.“

Eva, fehlte vorerst die Luft zum Atmen,

geschweige denn zum Reden. (was manchesmal sehr gut wäre).

 

ER: „Ich weiß noch nicht, oder eigentlich schon, doch meine Familie, ich muß erst abklären. Immerhin wäre ich Monate weg. Und meine Hausrestaurierung…….!“

 

Gedankenpause. Sie war sprachlos, nur die Sorge um ihn schrie förmlich aus ihren Augen.

 

ER: „Jedoch die Herausforderung Eva, ist eine besondere, die ich niemals wieder bekomm.“

Sie: „warum? Ausbilden tust du hier auch, seit Jahren. Zudem, es ist immer noch brandgefährlich in diesem Hexenkessel.“

 

„Ja Eva, ja, sicher, doch diesesmal Eva: diesesmal könnte ich selbst gestalten, viel mehr als ich mir erhofft.“

 

Schweigen.

 

ER weiter: „Eva, ich bin nur dem Gouverneur der Region unterstellt. Ich kann mir das Team aussuchen, kann ausbilden lassen, wie ich es sehe, Ihnen Feingefühl, Mitgefühl, und Raffinesse beibringen, noch dazu: Bekomm ich techn. Unterstützung. Offiziellen Auftrag von Uno, Brüssel und von Wien…….und so weiter.

 

Weißt du, das wäre eine große, und nachhaltige Aufgabe.“

 

Eva schwieg. Vermutlich auch, da sie ihre Tränen nicht im Griff hatte. Ihre Stimme schon gar nicht.

Er wußte, daß es ihr nahe gehen wird, obwohl sie zeitweise von seinen, wie sie meinte, verrückten Methoden nichts hielt. So fühlte sie sich doch sehr wohl, unter seinem Schutzmantel - und vielleicht auch ein bisschen Mehr.

Für ihn war es Freundschaft, Kameradschaft, und manchesmal Zuhören, wenn es ihr schlecht ging, fast väterliches.

 

So schwieg auch er.

 

Nach der Pizzaablieferung in der Funkzentrale jedoch: „Komm, wir haben noch einen Job.“

„Wohin?“, würgte Eva aus sich.

„Jetzt Wachzimmer, dann, in Zivil ins Piano, eine Observierung, vermutlich Taschendiebstahl im Milieu. Ich kann jedoch auch allein, wenn du keine Zeit hast. Nur, es kann schon einige Stunden dauern?“

 

Eva: „OK, ich nehm mir Zeit, Robert, wird uns vorfahren. „

„Nein, ein Funkwagen, der wär zu auffällig, wir fahren mit meinem.

Doch vorher bitte noch aufs Kommissariat, zum Chef. “

 

Beim Chef (ein alter Haudegen, kam als Justizler zur Polizei, Stammbaum im Weinviertel, geradeaus, gfernst, aber gerecht)

„Chef, ich habe eine Bitte, gib mir 2 Wochen von meinem Resturlaub. Ich hab einiges zu regeln.“

 

Der, wie immer schelmisch: „Soll das heißen du löst mich nicht ab, ich hatte schon Hoffnung in Pension gehen zu können.“

 

ER hatte nur einen ernsten Blick für ihn, keine Scherze wie sonst, um dann:

„wie wärs, wir treffen uns in unserem Stammwirtshaus? Morgen zum Frühschoppen? Dann erzähl ich Euch.“

Der: „Ja gut, hab übrigends bereits einen Anruf von einem General aus dem Stasibunker bekommen.

Wir sollen dir so weit wie möglich entgegenkommen - dienstmäßig, vielleicht auch Urlaub.“

 

ER: „Grummelnd, denn er hatte ja offiziell nicht zugesagt,

Gut, dann bis morgen.“

 

Dann wieder zu Eva in den Funkwagen.

ER wartete, bis Dienstende im Café Visasvis.

 

Und so genossen sie noch einen gemeinsamen Abend, zu zweit, das Essen war vorbereitet, sie genossen guten Wein, und Tanz. Der ominöse Taschendieb, tauchte natürlich nicht auf, wen wundert’s.

Er wollte ihr diesen Abend schenken.

 

Für sich war schon entschieden - er wird die Herausforderung annehmen.

 

Anschließend zu Renate, schon vorher verständigt, ein Besuch bei Ihr. Der fiel schon etwas emotionaler aus. Denn Renate war verliebt, richtig verliebt, obwohl sie wußte daß er Familie, und somit keine Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft bestand.

Mehr eine verstehende, innige Freundschaft, die sie beide verband.

Ein zärtlicher, fast asketischer Abend - wären dann nicht doch etwas mehr Funken…….

Dennoch blieben, beide, wie schon vorher, Freunde, bis zu Ihrem Scheiden – viel zu früh ging sie von uns.

 

Der Frühschoppen

 

So traf er sich, mit dem Chef Franz, dem Altchef, ebenfalls Franz, sowie 3 engere Kollegen im Brigittenauer Hof.

 

Erst wurde natürlich gescherzt, neuer Tratsch, wie beim Frühschoppen unter Kollegen üblich……doch dann der Neugierigste von ihnen, Robert:

„Jetzt erzähl endlich, wurdest du strafversetzt?“

Natürlich großes Gelächter.

 

Somit erzählte er vom Gespräch mit dem General.

Anfangs sprachlos, purzelten die Fragen rund um auf ihn ein:

„meine Sprachen, langjähriger Ausbildner…da gäbe es einige“

 

Mehr kann ich Euch auch nicht sagen, aber diese Chance ist reizvoll.

 

Warum ER den Auftrag erhalten hatt?

 

„Nur so viel: er hat durchblicken lassen, daß ich von sehr hoher Stelle empfohlen wurde, hmm- also keine Ahnung, denn meine Freunde in höheren Etagen sind gezählt,

jedenfalls im Polizeiapparat.

 

Doch er, der General, wußte sehr detailliert Bescheid über mich, vom Werdegang, Frechheiten, bis zum Privaten.“

Jedoch etwas anderes, natürlich will ich Kontakt zu euch halten. Telefonisch ist zu riskant, wer weiß welche Telefone sicher sind.

Ich will nicht, daß ihr oder Eure Familien gefährdet seid.“

 

Der Chef: „nun so schlimm wird es doch nicht werden“

 

ER mahnend:“ ich hatte heute ein Gespräch mit einem hochrangigem Bosnier, der mich sehr wohl warnte, vorsichtig zu sein. Die rivalisierenden Clan´s haben Arme wie ein Oktopus – mit einem Wort - das reicht bis zu uns. Und vergeßt nicht, schlägst du dem Kraken einen Arm ab, wachsen 2 nach.“

 

 

 

Die Freunde zhaus – die Abmachung

 

Die wichtigsten Freunde zuhaus, lud er zu einem gemeinsamen Kellerabend - da keinerlei Geburtstag, oder sonstiges zu feiern würdiges anstand, waren die natürlich verwundert. Doch eben das Geheimnisvolle, in seiner Einladung, die er natürlich bewußt einfließen ließ, war Anreiz genug.

Seine Freunde, der G. der Tischler, S. der Elektriker, E. der Installateur, und der Maurer –fast alle hatten ihm in den letzten Jahren freundschaftlich geholfen, so er auch ihnen.

 

Doch diesmal ging es um mehr – vieles wäre durchzuführen / zu organisieren - er würde sie diesmal entlohnen.

 

Zuerst wies er sie in sein neues Vorhaben ein, erzählte und erklärte, um im Anschluß:

„Diesmal, ist Freundschaftshilfe zuviel verlangt, es werden vermutlich je 2 WOE pro Monat nötig sein und ich ersuch euch, zusammen zu arbeiten. Wir verrechnen.

 

Und einer müßt das auch managen – ich dachte dabei an H., der Euch organisieren könnte.

 

Die Vereinbarung mit dem General

 

Wie vereinbart, sein Anruf an den General allerdings schon am Donnerstag, und das am Abend, wo er hoffen konnte, daß der nicht mehr im Büro abgehört werden konnte.

Der, wirkte nicht sonderlich überrascht, vielleicht etwas erfreut, das konnte er jedoch nicht heraushören. ER ersucht um ein 4Augengespräch, außerhalb der „Burg“.

General zeigte keine Animositäten, die Frage war nur, wo!?

 

Sein Vorschlag: sein Wirt, ein alter Freund, am Hannovermarkt – öffnet um 5 Uhr und schließt um 18 Uhr – dort sei es ruhig, vor allem, keine Zaungäste, die Gefahr der Abhörung äußerst gering.

Und der Wirt, kenne alle seine Gäste, der würde sofort Alarm schlagen. Natürlich in Zivil, möglichst unauffällig.

Zu seiner Überraschung stimmte der General zu. Obwohl er das Gefühl hatte: der fand das alles ziemlich übertrieben - aber –

er kam.

 

 

Gleich von Beginn an, klärend:“ Ich spiele nicht auf Geheimagent, jedoch hatte ich ein aufklärendes Gespräch, mit einem langjährigem Freund - aus der jugoslawischen Szene“.

So erzählte er von den Erläuterungen eines bosnischen Clanchef´s, mit dem er seit Jahren befreundet.

 

Alles – zumindest vieles, sei bereits „verwanzt“. Firmen bis zu Ministerien, wichtige Verbindungsachsen…usw.

 

„Kommt die Putzfrau, techn. Personal, oder einfache Handwerker ….schon vermehren sich Wanzen ohne Befruchtungsvorgang. Mithelfer ehemalige Agenten der Sowjetunion und Yugo.

 

Da wurden dann erstmals auch Generals Augen größer.

 

ER ausführend: „Zur Abwehr, sind Scanner nötig – doch die Guten, gibt es nur im Ausland. Und teuer „– also Bedingung 1. Spesenkonto, höheres, oder wie immer das heißen sollte, zuvorderst brauchte er finanzielles Kleingeld für dringende Anschaffungen.

Der General: „Gut, über Brüssel, das wäre möglich, und, weiters?“

ER: „Ich hab mir schon einen Einblick auf die polizeiliche Lage rund um Tivat geben lassen - ich nehm an , daß auch Sie von der desaströsen, bis lächerlichen Situation informiert sind.

 

General: „nun, das ist ja der Hauptgrund Ihres Einsatzes - es wird ihnen zugeschrieben, daß sie Vertrauen zu den einheimischen Strukturen schaffen könnten.“

 

ER: Ich hoffe es und werd, die jetzt stationierten EU- und UNO Polizisten/Soldaten in Tivat zentrieren - in Kotor, in der alten Kaserne, gründe ich eine neue Einsatzgruppe, mit Einheimischen.

Die bisher Verantwortlichen, haben sich mit der regionalen Situation nicht, oder nur oberflächig auseinandergesetzt.

Was jedoch noch schlimmer war, sie haben über die Köpfe der Clans und deren Führungspersönlichkeiten gearbeitet.

Natürlich haben die wiederum, all mögliche Fallstricke gelegt, Unwissen ausgenützt, der „Kleinkrieg, zwischen den Tälern und Clans, ging weiter, eben im Untergrund.

 

Hier setze ich den Hebel an, such mir die Einflußreichsten und versuch sie an einen Tisch zu bringen - um Frieden zu schaffen.

 

Aus deren Söhnen & Neffen rekrutiere ich den neuen Corp.

 

General hörte geduldig zu - u n d - bestellte 2 Gläser Rotwein - nein - eine Flasche vom sehr Guten wollte er dann doch.

„Franz“ der Wirt ließ sich nicht lumpen und suchte im Keller.

 

Während der Wein dekantiert, wurde: „Nun, der Ansatz ist natürlich sehr gut – aber auch gefahrenanfällig.“

Möchte nur zu bedenken geben, ob Sie diesem neuem Corps dann auch vertrauen können – ob die im Ernstfall hinter ihnen stehen.“

 

„Das ist richtig - es ist mir bewußt, daß es nur gelingen kann, wenn ich einige Clanchefs auf meine Seite -ins Vertrauen - ziehen kann.

Wenn nicht, dann scheitere ich so wie alle jetzigen Bemühungen. Doch ich bin optimistisch - so auch mein Freund: wenn es um die Erhaltung und Sicherheit der Täler geht - sich alle bewußt werden, dann – und nur dann besteht die Aussicht auf Erfolg.“

 

Weiter:“ Doch solang ich über die EU-Polizisten freie Hand hab, kann ich dirigieren und gleichzeitig das „Neue“ entwickeln - das soll heißen – es kann nur besser werden - denn mies ist es jetzt schon allemal.

 

Er ließ Zeit im Raum – Stille & Nachdenken.

 

General ging zum „Du“ über:

 

“Das ist ja der vordergründigste Gedanke, aus diesem Grund, wurdest du ausgewählt. Wir, meine Freunde in diesem Bunker, und ich, werde alles Mögliche in die Wege leiten, um dich zu unterstützen. (was er nicht erwähnte – es gab einen „Wunsch“ sowohl UNO wie EU, Ihn zu rekrutieren. Vielleicht war es auch reine Vorsicht, aus Sorge, die Sache könnte Ihm über den Kopf wachsen)

 

ER weiter: „Mit Verlaub - wir sind ein Lacherfolg in der Region - darum sind die Kabaretts in Montenegro ausgestorben.“

General – zuerst baff - dann lachte er hellauf.

ER lächelte nur, denn, das Thema war zu ernst, schon sein eigener Sarkasmus, überraschte ihn selbst – obwohl, so sagte er zu sich, besser sich mit den Wahrheiten auseinander zu setzen, als zu verleugnen, daß dort - in seinem neuem „Land“ vieles zu ordnen war.

General, wieder in der Sie-Anrede: “Sobald Sie positive Entwicklungen berichten können, werden WIR, auch scheinbar unmögliches möglich machen – mein Wort darauf.“

Doch, um die Stimmung aufrecht zu erhalten, ER zum Wirt:

„Nun Franz - setz dich zu uns - das ist mein General, von dem ich dir erzählt - das ist Franz - mein befreundeter Wirt - seit Jahren.“ Und stellte die beiden Männer einander vor.

Es wurde vieles gescherzt - auch diskutiert, ein angenehmer Abend, den offensichtlich auch der General genoß.

„War schon sehr lang nicht mehr in einer so angenehm entspannten Runde, wie hier - wird mir erst bewußt, wie mir das gefehlt hat. Danke „

Fast kam es dann doch zum Duzen, das unterband er, viel zu früh für seinen Geschmack.

Zum Abschluß ein 4Augengspräch mit dem General: - was mir mein bosnischer Freund geraten hat:“

Alle Requisiten, Zubehör, Technik, sollen wir unbedingt über Direktflüge transportieren – denn alle anderen Wege werden von den Mafia-Clan´s geplündert. Vor allem Serbien, Albanien, und noch andere.“

Was ich damit sagen möchte, wir müssen noch Wege finden, um heikle Technik, und sonst sehr Wichtiges, sicher an den Einsatzort bringen.

Es gelang ihm, noch einige Tage in seinem Erholungsraum – dem Kreuttal zu entfliehen, es zog ihn an

(was er für sich zu verneinen suchte, war der Grund doch ein wenig – oder mehr, natürlich die Freundschaft mit Evelin)

hier war zur Zeit sein Ruhepol.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ankunft

 

ANNO 1998, Ende April – die Bucht von Kotor, Balkan

 

ER schreitet (nicht gehend, nein, so wie man es als Revierpolizist in Wien gewohnt, von jedem etwas Ehrfurcht erwartend, und doch beschützend) , durch die Straßen seiner neuen Betrauten. Frühlinghaft still und doch tierisch lebendig - freche Amseln, neugierige Eichhörnchen. Eine Kleinstadt eben, für Montenegriner DIE Stadt, an der Lagune zum Mittelmeer. Jeder kennt noch jeden – oder fast – die Städter haben noch Beziehungen zu den Provinzlern,

DENN, die bringen ja, Fleisch Milch, Eier……alles was man(n) eben zur seelischen Magenzufriedenheit benötigt.

Und da sind natürlich auch die Fischer - stinkend zwar wie immer, jedoch ein Mittagsschmaus mit Meeresfrüchten, frisch vom stinkendem Fischer……so manch einer würd die Familie verkaufen, um das zu genießen (können, leisten).

 

DANN eine Frau, ärmlich erscheinend, nicht vermummt, aber doch - das Kopftuch tief gezogen. Ein respektvolles Nicken – für smoll Talk scheint es IHM noch zu früh.

 

VOR allem, aus Vorsicht: bei Frauen, um sie nicht in Misskredit zu bringen. Denn in der Öffentlichkeit war es unausgesprochenes Tabu, sich mit Ihnen zu unterhalten.

 

Man begegnet sich nach wenigen Minuten wieder,

beim Greißler (Lebensmittel).

 

 

*********

 

Das Wiedersehen

 

SIE kauft Fleisch, spricht wenig, wird aber sehr respektvoll empfangen - wie bedient.

DANN – ihre Hände, die Gestik zwar mechanisch, dennoch geordnet, stilvoll, fast zelebrierend, verstaut sie - den kleinen Happen Lamm, wie eine Kostbarkeit:

 

SEINE Gedanken rasen durch die Zeit, unendlich dauernde Sekunden, ihres Wendens….

DANN. der Blick in ihre Augen nahm ihm den Atem.

 

Die Bedienung versucht sekundenlang Ihn zu erreichen. ER hört ihre Worte, doch weit aus der Ferne.

Seine Gedanken, weit weg - in Wien vor langer Zeit.

 

ER, schnell einen Alibikauf, schnell einen Happen.

 

Sofort nach draußen – Gedankenordnen sinnlos, erstmal Luft, und eine Runde um den Marktplatz.

 

Doch sie war verschwunden.

 

AM NÄCHSTEN TAG – nichts – verschwunden – weg

Auch die nächsten 2 Tage – die Ungewissheit ist erdrückend.

 

UND, wenn ER seiner Sache sicher - und das ist er - wie zum Teufel (der arme Hund muß wirklich für alles herhalten) sollte er Kontakt aufnehmen? will sie nicht gefährden, denn - eines war sicher - es mußte einen besonderen Grund, oder ganz eigener Umstände bedürfen, warum SIE, in dieser, zwar idyllischen, aber doch abgeschiedenen Welt anzutreffen war.

 

Was ER nicht wusste, Moja wusste es sehr genau – wie meist - wie er erfahren sollte.

 

 

********************

 

So besann er sich seiner Aufgabe und die Absicht, in Zivil sowohl Tivat wie Kotor zu erkunden

 

Ein Taxi chauffierte ihn in die Küstenstadt. Am Nachmittag durch Kotor, am Abend am Kai von Tivat. So entgingen ihmnicht, die Schmuggler, Jugendbanden, die stahlen, sogar sein Taxi wollten einige plündern.

 

Doch dann in einer Garage abgestellt, begab er sich zu Fuß durch die Innenstadt - eine Seitengasse, nahe dem Felsenberg, ein Restaurant, das hatte einen eigenen Flair, so suchte er Platz, auf der Terraza, mit einem überschaubaren Winkel.

 

Er bestellte Rotwein, Käse und viele Oliven. Und genoß die Abenddämmerung. So hörte er die Gespräche der Einheimischen - die noch immer in Angst und Sorge vor Schmuggler und Räubern lebten. Niemand hatte es bisher geschafft, den Umtrieben Einhalt zu gebieten - auch nicht die vielgerühmte UNO.

 

Es verging einige Zeit.

Doch dann, kam der Wirt - es war kaum zu übersehen, daß er seine Neugier nicht zügeln konnte.

Der lud noch abschließend natürlich, zu einem Glas Anis – und setzte sich zu Ihm.

 

Offensichtlich in der Absicht, Ihn mit Alkohol gesprächiger zu machen, kamen mehrere Runden - letztlich hatte der Wirt das Match mit dem Alkohol verloren, und

konnte fast nicht mehr servieren.

Er jedoch erhob sich, lobte die Küche und verabschiedete sich.

 

Schon hatte er das erste Aufsehen erregt -

ein Ausländer, hatte es geschafft Slavko

niederzutrinken, das gelang noch niemand.

Und doch blieb er vorerst anonym – vorerst!

 

In Kotor zurück, flaniert er noch provozierend

und doch ohne sich zu erkennen gebend, zur Hostina. Dem Brennpunkt der Macht in diesen Tälern.

Treffpunkt der Clans - er nahm kurz Platz, auf der Veranda - einen kurzen Anis – sein Blick rund um das Geschehen, natürlich wurde auch ER taxiert.

Nach wenigen Minuten schlenderte er Richtung Kaserne. ER wußte gesehen worden zu sein.

 

 

Hab dich geholt

 

Am nächsten Tag.

ER wollte das obere Dorf erkunden, vor allem strategisch – wie es sich für Polizisten gehört –auch um Seitenwege und die Hinterhöfe (Lammfleisch), zu kennen.

Im Seitenweg 4, eine Bewegung, im Hinterhof – plötzlich Moja.

 

Sie:“ komm abends, zivil, an diesen Ort, und komm von oben“. Sprach und ward – weg.

 

Gut die Zweifel waren weg, doch ein Wiedersehen könnte auch anders aussehen –

ER grummelte, schritt zurück, und versuchte zu verstehen.

 

In der Frage, sich oder sie, erwischte er sich noch beim Anmarsch zum vereinbarten Treffpunkt.

Seine Leute ließ er diesen Abend vorsichtshalber in der Gegend patrollieren.

Bis 22h, dann müsste der Korridor rein sein.

 

Die Umarmung

 

In eine Nische des natürlichen Zaunes,

zog IHN energisch - Moja.

 

Eine Laube im Garten war das Ziel – eine Kerze vor seinem Gesicht

UND die Frage „bist du DER, von damals“

 

ER - wie immer in solchen Situationen, hielt seinen Kopf leicht geneigt,

strich das Tuch behutsam aus ihrem Gesicht. Seine Hand an ihrer Wange. Kein Wort, auch nicht Antwort, war nötig.

***********

 

Die Kerze war aus – SIE lehnte und umarmte. Dann wurde ER - wieder gezogen. (er haßte das).

 

Der Rückeingang eines Bürgerhauses. Die Tür wurde sofort geschlossen,

ER wurde abgestellt – „warte“. (was er noch mehr haßte)

Ein Zimmer weiter, der Kamin war angenehm,

und endlich Licht.

 

Moja – streifte die Verkleidung von sich,

als ob Sie sich als Göttin zu erkennen gäbe.

(wie nah er war, erfuhr er viel später)

 

Und, immer noch jene zierliche Schönheit, die den Atem raubt – vor allem IHM.

 

Lange Minuten des gemeinsamen Schweigens, Nähe und Vertrauen aufsaugend.

ER “was machst du hier“ (was besseres viel IHM nicht ein, immer noch in der Unvorstellbarkeit, des Augenblicks gefangen)

 

Lange Pause. „ich hab dich geholt“.

 

Das saß.

 

ER setzte sich, sie holte die Flasche Wein.

ER überlegte, in den Wein sinnend. Lächeln, NEIN,

noch schlimmer - sie belächeln - kam bei Moja überhaupt nicht an.

 

Schon damals in Wien – zwar frech - jedoch empfindlich – wurde jemals ihre Glaubwürdigkeit in Frage gestellt.

ALSO – die männliche Variante: „wie kann ich dir helfen“.

 

Moja: „es wird schwierig – und – gefährlich,

sehr gefährlich“

 

ER: „gut, und welches Problem?“

 

Langer Atem, ihre Augen suchen in Seinen:

„Friede …………… du sollst mir Frieden schaffen“

 

Lange Pause.

 

„Unserem Dorf, vielleicht auch der Region.“

Die Blicke verbleiben – in sich geschlossen – die Welt irgendwo.

 

ER: „Ich denke für deinen Frieden sorgen zu können, eventuell etwas im Dorf, doch ansonsten - es fehlt mir die Autorität, schon allein innerhalb meiner Organisation.“

 

Moja: “Es sind die Clans und deren Rivalität – deinen Chef kann ich beeinflussen.“

 

ER staunt.

 

DANN – um nicht vollkommen nebensächlich im Raum zu stehen - die männliche Strategie: „Du musst mir erzählen - vieles – vor allem rund um die Clan´s – ich komme morgen, dann überlegen wir.“

 

Er begab sich in die Kommandantur.

 

Die Kommandantur

 

Aufgabe als Generalmajor: Sicherung und Befriedung der Kleinregion, Ausbildung einer neuen regionalen Polizeigruppe. Als Generalmajor, unterstand er lediglich dem Gouverneur der Region und konnte somit viele regionalpolitische, infrastrukturelle, wie auch polizeiliche Entscheidungen treffen oder zumindest beeinflussen.

 

Er hatte natürlich recherchiert, bevor er anreiste, wußte also von den Zerstörungen, und Mangel an Vielem. Doch was er hier vorfand, bei seinen Erkundigungsgängen durch Kotor, den Fahrten durch die Peripherie, und einiger Täler, erschütterte ihn.

Vor allem die Kinder und Jugendlichen, zwar nicht verwahrlost, aber allein und ohne Perspektive, die Mütter waren irgendwo arbeiten oder Essen ergattern…Die Männer, entweder im Krieg geblieben oder mußten schwere Arbeit in den Wäldern verrichten. Fabriken gab es keine, der Handel war zusammengebrochen, usw.

 

Lediglich die Waisen wurden von einigen Frauen betreut.

 

 

 

 

 

 

 

Szenenwechsel

„K.u.K.Wien“

 

 

Die Begegnung

 

ANNO 1981 – Wien. Montenegro. - nicht der Staat, oder doch?

 

- nein - ein jugoslawisches Spezialitätenrestaurant, und das war ein Staat in der Stadt. Mit Tanzbühne und Sängern, multikulturell adria-lastig. Erholungsoase für Alle, aus dem Balkan stammenden. Die Begegnungen der verschiedenen Volksgruppen, waren zumindest respektvoll einander gegenüber.

Auch Polizisten, nach Dienstschluß, gern gesehen,

allein schon um den trügerischen Schein des harmonischen Nebeneinanders, aufrecht erhalten zu können. Je mehr Polizei umso wohler fühlte sich der Inhaber. So bekam er derweilen auch Besuch von IHM, und seiner Kollegen.

 

An einem dieser Abende, Verona und Freunde waren mit, wie auch 3 auserwählte Kollegen,

Das Restaurant am Bersten. Wie meist.

 

DANN:

 

2 junge Frauen betreten es, obwohl sehr unsicher. Die Ältere, zwar Würde bewahrend, wirft trotz allem hilfesuchende Blicke.

Der Feinfühligere von beiden Lokalbesitzern, erblickt die Damen, führt sie gezielt an Ihren - auch schon fast vollen Tisch.

Mit der Bitte an IHN, etwas zu achten - die Machos - du weiß´t“.

 

Die Ältere, es waren Schwestern, beginnt mit Bedankung und smoll Talk, in gebrochenem Deutsch - ca. 25, schätzt ER. Die Jüngere, fast zu jung wirkende Schwester, schweigt. Als das Tanzen wieder losgelassen, sieht man die ersten „Machos“ (ER nennt Diese, der Einfachheit wegen, YUGO´s - also die primitiven Ausgaben der Südländer, alle anderen werden dem Volksstamm zugehörig erwähnt) auf die äußerst attraktive (vergaß ER, ihrer Jugend wegen, zu erwähnen) Jüngere stoischem Blickes, die Beute im Visier, zusteuern.

Die Ältere, sieht IHN flehend an, die Worte: „hilf ihr, geht tanzen…“

 

Also tanzte er. Die YUGO´s sahen sich chancenlos, angesichts der drohenden Staatsmacht, denn Alle kannten IHN. (ER galt als gerecht, aber beinhart und doch nett, für einen Polizisten halt, ja eben.)

 

Es wurde auch ein äußerst netter und informativer Abend, faszinierend, daß man sich bei diesem Höllenlärm slawischer Dialekte und deren Musik, auch noch verstehen konnte fand ER. Man verabschiedete sich herzlich, aber distanziert.

 

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Die Tage vergehen – es folgt die Einladung

 

Man sieht sich auf der Straße, im Geschäft, beide oder alleine,

 

es kommt die Einladung - von Beiden – zum Essen in die Wohnung Ihrer beider Tante.

 

Es folgten mehrere, immer sehr herzliche Treffen, jedoch mit Respekt, es wurde Freundschaft daraus.

 

Einige Monate später, der erste Brief der Tante.

 

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17 Jahre später

 

ANNO 1998 – Kotor, Land der schwarzen Berge

 

Anm.: Nach Feuer und Krieg, senden Uno, wie auch Brüssel endlich Polizisten in die traumatisierten Regionen und Dörfer, um Erfahrung, Sicherheit und Frieden in die Region einzubringen.

Die Region rund um Kotor, landschaftlich wie im Voralpenland, jeweils 10-20 km von den karstigen Küsten, der Adria, südlich und östlich, liegt es inmitten eines schwerzugänglichen Kleingebirges, mit riesigen Urwäldern und gesundem Wildbestand.

 

Auch etwas Weinbau, und Gemüse, an den Südhängen sind möglich, ansonsten herrscht Schmuggelwirtschaft, mit allem was sich handeln läßt – aufgeteilt unter regionalen Familienclans. Von Küste zu Küste, und auch ins nördliche Hinterland, Lebensmittel und Alltagsbenötigtes, banaler Treibstoff / Öl, aber auch Zigaretten, Drogen und Waffen.

 

Das Problem: der Handel soweit es ihn gab, wurde zerstört, unmöglich gemacht, sodaß selbst einfache Alltagswaren nur auf Umwegen, aus Griechenland, Italien, Österreich…zu Erschmuggeln waren. Letztlich sogar zu günstigen Preisen. Der Konzernvirus, Zwischenhandel, war ja noch ausgeschalten.

 

Moja´s Haus

 

Nächste Nacht - in Moja´s Haus.

 

„Wer bist du?“ seine erste Frage.

 

Denn eines war glasklar, Sie war etwas Höheres. Allein schon ihre Ausdruckweise - und die Art ihres Agierens.

 

Moja, wischte sie weg, und begann auszuführen“ Unsere Familien stammen aus uralten Geschlechtern, vermutlich Etrusker, sicher auch keltischer Einfluß.

Selbst die Römer mußten sich mit uns arrangieren, die Wege auf dem Meer waren zu unsicher, wegen der Winde meist zu langsam, viele Wege des Handelns führen seit Jahrtausenden durch unser Gebiet.

 

Die Familien, die Schmuggelwege, die Abhängigkeit

 

Heutzutage ist es noch langsamer, die Sklaven fehlen, die Zwangsarbeiter sind tot.

Also wird wieder über die alten Routen gehandelt, allerdings verbotener Weise, da die NEUEN, ebenso wie die Alten Herrscher erst lernen müssen, wie „der Hase“ ab nun läuft.

 

Durch die kriegsbedingten Unruhen, sind auch einige der alten Vereinbarungen ins Schlittern gekommen. Neuen, meist jungen Clanchef´s, fehlt es an Weitblick und vermutlich auch, der alten Hierarchien.

 

Der Handel aber, ist unsere Lebensgrundlage, Wald, Wild, Wein und Gemüse sind zuwenig, und die Einbußen machen uns Abhängig, von überregionalen Clan´s.

Meine Familie, ist seit Jahrhunderten, der führende Clan, mit fürstlich-königlichem Recht zur Regentschaft., ….“

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ER unterbricht „wer bist du Moja…“ Moja ausweichend:

 

Anna ist meine Ziehtante, meine Zofe: wurde beauftragt, meine Entwicklung zu sichern und zu fördern, notfalls mit ihrem Leben. Sie ist die Tochter meiner Tante, die leider zu früh verstorben an Anna den Auftrag übergeben mußte.

 

Aber Anna, sie ist einige Jahre jünger als ich, hat viel gelernt und ist sehr schlau. Sie lebte schon als Kind in Wien, lange bevor ich zu Ihnen kam.“

ER, erst staunend, dann fragend: … und der Erste Brief ?

 

„War von meiner Tante, der 2. von Anna verfaßt.“

 

ER starrte in die Flammen, die Erinnerungen wurden wieder greifbar, die Jahre in Wien, seine (Freundes-)Vaterrolle

(hmm, er blieb sich ehrlich, gut, auch Liebhaberrolle – aber wider Willen)

 

ER, sie zu fragen, wie alt sie wirklich sei verbat die Höflichkeit,

wandte sich ihr zu, um: „du bist zeitlos faszinierend und doch unerreichbar – so hat ich die Gedanken, dich nochmals wieder zusehen, bereits begraben. Und dann dies, nach so vielen unendlichen Jahren !?“

Die Innigkeit aus seinen Augen lesend, senkte sich ihr Blick. Stille.

 

MOJA: „ich habe zwar meine Aufgabe, und doch auch eine Seele Guiseppe“.

 

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vordem – in Wien

 

Frühjahr 1981 - Der Erste Brief

 

Sie, die Tante sei erkrankt, die Nichten im „YUGO-reifem“ Alter, ohne Schutz………….

Ob ER nicht doch einmal die Woche, ganz offiziell oder auch privat besuchen könnte.

Es würde sich rumsprechen, das Bedrängnis durch YUGO`s, wäre geringer. (auch die Tante nannte sie so, die slaw. Macho´s)

 

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Autokratie: Gemisch aus Aristokratie dem Herrschen der geborenen & der Meritokratie – Herrschen darf nur der, der es sich verdient gemacht

 

Der folgende Brief

 

Ein Monat hernach – April 1981.

 

Sie, die Tante, wird vermutlich nicht mehr nach Wien kommen können, die Jüngere – Moja,

- stammend vom arabisch/jüdisch Maria, im slawischen lautend –

braucht noch etwas Hilfe, das Studium fast fertig,

 

ER soll für einige Zeit den Liebhaber mimen.

Die Ältere – Anna – wäre selbstständig genug (was sie nicht in Worten faste: bei weiten nicht die Ausstrahlung der jüngeren Moja hatte) – aber eben Moja, sei ihre größte Sorge, und unzählige flehende Worte folgten. Es soll sein Schaden nicht sein.

 

Anna´s Verlobung

 

Es folgten Tage der Absprache, Besuche, mit liebevollem Umarmungsritual, ER spielte den Liebhaber. SIE studierte und Anna arbeitete meist bis spät abends. Die Tante zahle zwar die Miete, den Unterhalt jedoch, müsse sie, Anna, herbeischaffen, denn Moja´s Stipendium wird durch Studienkosten und Zusatzstudium aufgefressen.

 

In Wirklichkeit, alles Schein, um das Inkognito von Moja abzusichern,

denn Geldmangel gab es nicht wirklich. Wie er später erfahren durfte.

 

 

Dann muß Anna nach Montenegro, ihr Jugendfreund,

die Verlobung,

 

ER muß, so fleht sie, öfters bei IHR übernachten

seine Alarmglocken schrillen.

 

Obwohl beide Schwestern wissen,ER hat Kinder und Frau, diese Bitte?

 

Die 2 Frauen beruhigen. Fast erscheint es ihm, flüchtiges Schmunzeln bei Moja entdeckt zu haben. Jedenfalls - ER fixiert sein Sehen und Fühlen auf

Tochter/Vater-Ebene und erträgt die Wochen, SIE bleibt dezent auf Distanz, fast, als ob sie seine Schutzwallinstallierung erahnt hätte.

 

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„Nah, alles was recht ist“, DAS GEHT NICHT, und niemals.

Jaja, so in seiner panischen Erstreaktion - die ‚Damen hatten bereits beschlossen.

 

 

 

 

Tantes Wohnung - Wien

 

Inniges& Unbeschwertes – vor Annas Verlobung

 

Anno 1981 - Juli.

Aus diesen Treffen wurde, liebevolle, respektvolle Freundschaft, mit väterlichen Zügen.

 

Genießend, sogen sie die unbeschwerten harmonischen Abende in sich.

Inniges, sehr nahes Beisammen, ohne den Hauch einer Erotik, aber die körperliche Nähe suchend, unbeschwert und doch voller Philosophie,

das intel. Niveau, Beider entsprachen seiner Sehnsucht nach Weibl-/ Männlicher Harmonie.

y

Unbedarftes Umhertollen, gemeinsames Träumen, schlummern, Augenblicke später: in der tiefsten Lebens-Sinnfrage.

 

ER, oft tagelang unabkömmlich spürte die schmerzvolle Sehnsucht, nach dieser Gemeinsamkeit.

Umso schwungvoller waren die Begrüßungsrituale - teils akrobatisch fielen A. &M. über ihn, telefonieren war ja tabu.

 

Der Schutzwall

 

Nach etlichen schweißgebadeten Nächten auf dem Sofa –

nachts angeschlichen, verursachten die 2 Frauenkörper vulkanische Temperaturen,

einigte man sich auf gemeinsames Nächten, im Großbett.

ER, väterlich bestimmend, folgte den Frauen erst lange nach deren Bettgang.

 

Was sich als sinnloses Unterfangen erwies.

Spätestens nach ersten Schlafversuchen, sah ER sich von Füßen, Händen, Haaren und Körpern umzingelt.

Erst, als selbst das Badezimmer, nicht mehr von unbekümmert umherschwirrendem Weiblichem sicher war:

 

GENUG IST GENUG – bot ER Einhalt und verlangte Respekt, vor der „Privatsphäre“ (was damals schon lächerlich klang)

 

Ein Nachlaufspiel mit Nackedeis, und deren spöttischem Gelächter waren die Folge - sie genossen ihre Übermacht.

ER verlor den Schutzwall, besänftigte aber sein vatergewissen, mit erlangen inniger Freundschaft.

Hinzu kam - SIE kicherten, über den nicht zu übersehenden Erregungsfaktor, was ihm schließlich auch ein Schelmiges entlockte.

Danach – Das Abendessen mit eventuellem Flanieren in der Einkaufsstraße, wurde mit fröhlicher Vorfreude besprochen.

 

ER trat seinen Dienst an.

 

Zwei Tage später war Anna abgereist. Ins Heimatland.

 

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Moja´s Beschützer

 

Annas Idee.

 

Naja, die hatte gut lachen im Heimatdorf, Familie, Feiern, Verlobung ……… alles gut, und wer würd es ihr nicht vergönnen - wie unwissend man doch manchmal Gedanken spinnt. Jahre später wird ER eines Besseren, sehr Schmerzvollem belehrt.

 

Manchesmal verflucht er, den in sich eingepflanzten Beschützerinstinkt. Sein Vaterhaftes, den Freund, der keine Erotik erkennen darf………

Dann wieder, ihr fröhliches, immer freches, neckendes Wesen, keinerlei Respekt vorm älteren Freund, immer alle Sinne offenhaltend, um Ansprünge ihrerseits (raubtiermäßig, von hinten, die Fangzähne in den Nacken, prrrr) nicht in verletzendes Fallen gleiten zu lassen.

PO-Klatsche hat er sich sofort abgewöhnt - ist doch etwas unangebracht (? Frage? für Sie oder IHN…hmm) - also hat ER sich auf Kitzeln verlegt.

Die Stunden philosophierend, Sie an Ihn, Freund/Vater, geschmiegt, all ihre, für sie wichtigen Argumente feuerspeiend verteidigend - dann nachdenklich, seine Gedanken „überdenkend“.

Dann, die versöhnlichen streichenden Hände über seine Brust, mehr weiblich als das einer Tochter.

 

- ein ständig abfolgender Gefühlszwiespalt.

 

Dennoch genießt er in ungeahnter Weise. Alles sich erwünschte zwischen Tochter/Frau und Mann, dieses selbstverständliche Innige, verstehend und im gleichem Atemzug kontrahierend, doch letztendlich liebevoll, auf den Anderen achtend.

 

 

 

 

 

Mai 1998 - Strategiepläne

 

Das Domizil in Kotor

 

ER unterbricht „wir brauchen Zeit, und ich noch mehr Wissen, jedes kleinste Detail,

(der Polizeistratege in ihm war nicht zu überhören)

um zu Befrieden, muß ich alles wissen…“

 

ER, denkend durch den Raum, sehr lange, und DANN:

„Einige Maßnahmen können wir sofort einleiten, Abriß der baufälligen Häuser – bei vorherigem Sichern des noch Verwendbaren,“ Nun später dazu.

 

„Dann, wem gehört das Haus neben dir, kann man es mieten?

Moja: Ja, mir gehört es, aber wie – besser, warum?

 

ERging nicht auf ihre Frage ein: „Du gehst zur Kommandantur und bietest das Haus zu Miete, aber auch im Dorfladen. Deine Tante will es nicht leerstehenlassen………etc. Jedenfalls soll niemand wissen, daß es deines ist das wird dein/unser geheimer Rückzugsort. Vor allem nicht mein Chef, er muß nicht alles wissen. Er kennt dich hoffentlich nicht persönlich?“

 

Moja: „Nein, er hat einen – meinen - telef. Internationalen Berater in Basel, Prof. für Balkanhistorie, der ihn über Clans und wichtige Schritte informiert, berät, bzw. beeinflußt.“

 

ER: „Gut, ich miete das Haus, als mein Privatdomizil, keine Besuche, keine Polizisten, aber Empfänge der Clanchefs.

Wir installieren einen Zugang zu deinem Haus, gleichfalls ein Schutzkorridor für dich.

Ich brauche eventuell Kontakte zur Waffenmafia, bestens über Yusuf, sollte ich von Wien nicht erhalten, was wir benötigen. UND es wird Geld kosten.“

 

ER -hast du Geld oder müssen wir es erpressen.“(wie schnell ein überzeugter Polizist Werte über den Haufen wirft, wenn es sich um die Sicherheit von Freunden dreht !!)

 

Moja: „Geld hat keine Wichtigkeit, der Frieden ist alles Wert, wir werden es in Kleinsummen aus der Schweiz holen“.

 

ER „Gut, jetzt zu den Clan´s. Du weißt schon: wieviele, welche Verbindungen, Abhängigkeiten, Feindhaftigkeiten, zwischen wem, und …..

 

(er ließ seinen kriminalistisch-strategischen Joseph aus sich raus – seine Augen glühten)

 

Moja energisch unterbrechend: „Es reicht, wenn ich ungeduldig bin, hör zwischendurch zu!“

 

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Anm.: Es sind mehrere in der Region und dann, noch die Fürstentümer

in den Nachbarregionen,

wir beginnen direkt hier:

 

Irina – der Clan, Verheiratung und das Kind

 

Moja: „Irinas Familie ist der 3.Höchste Clan unserer Region, neben ihrem Zukünftigem,

      deren Ältesten Sohn sie zur Sicherung der

Balance heiraten wird - muß.

 

Nachdenkpause – oder Durchatmen - ER hatte schon Sorge um Ihre Atemtätigkeit.

Es war als wollte SIE in wenigen Stunden das Wissen von hunderten Jahren weitergeben.

 

„Guiseppe – hörst du mir eigentlich zu? - sie riß ihn aus seinen, eigenen Gedankengängen,

 

doch ohne abzuwarten, fuhr SIE fort:

 

„Irinas Familie war schon immer tief mit Unserer verbunden, jedoch im Stillen,

Die Balance, rosima?“ seine Antwort nicht abwartend:

 

Ihr Bruder und der Meine, waren schon als 8jährige, Geheimboten, zwischen unseren Vätern, als Spielkameraden, ständig in beiden Häusern, mußten sie kurze Nachrichten auswendig lernen und an den Vater des anderen mündlich überbringen.

 

 

Seine staunend unausgesprochene Frage ignorierend:

„Irina wird zum Erntefest verheiratet – es wird ein Kind – ein Clanfolger - von ihr erwartet.

Sie muß heiraten, will das Kind aber keinesfalls von ihm – niemals.

 

ER:

diesmal die Atempause nutzend, und sich endlich aus der Statistenrolle befreiend,

„Dann gibt es erst Konflikt, ohne „Thronfolger“.

 

Ein ziemlich herablassender Blick straft SEINE Unwissenheit.

 

Um seiner soeben erlangten Nebenrolle bangend, dreht er sich aus ihrem Blick, um rasch einzuwerfen: „Eine EHE ohne Kind, ist selbst bei unseren Clan´s ein Sakrileg.“

 

Noch ein Blick - diesmal eher mitleidig auszulegen:

 

„Männer!

So von Eurem Ego überzeugt, daß ihr Wesentliches überseht. Es gab und gibt mehr „eheliche“ Kinder als eheliche Zeugungsakte.“

 

Auf Seinen Staunenden, folgt entwaffnend sein charmantes Lächeln, sein Haupt wieder geneigt.

Auch MOJA, lächelt und muß dann Lachen, ein sehr herzlich/befreiendes.

 

Endlich etwas Pause zum Denken, ein gutes gemeinsames Glas Wein.

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Die Senatoren

 

Anm.: Jeder Clan hat das Recht auf einen Sitz im Senat, acht an der Zahl,

wobei, drei Fürsten und ein König, das Mehrheitsrecht haben. Die Fürsten, die Clans, vom Paten, Irinas, uns Sergio (Irinas zukünftiger), Das Königshaus der Clan rund um Moja, Anna, Bosco… mehrere kleine , aber kooperierende Familien)

 

 

 

 

 

Sein erstes Werk - Die Abbruchhäuser

 

Eines ging im ständig durch den Kopf, als er die zerstörten Häuser betrachtete, die bewohnten waren notdürftig repariert, doch die meisten, nur mehr Abbruchware.

Also ließ er alle Häuser auf Besitzer und Wiederaufbaufähigkeit prüfen - denn eines war klar, Ziegel, Dachschindel, Holz

 

….also gesamtes Baumaterial war absolute Mangelware, und alles was aus der EU kam, wurde meist in Kroatien und Serbien abgefangen.

Würde man, das Altmaterial bergen und anderes Restaurieren…hätten viele Arbeit und es würde lebenswürdiger im verbleibendem Rest der löchrigen Straßen.

 

Somit wurde demontiert, wie auch restauriert. Sein erstes Werk.

 

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Annas Geheimnis – SEIN Sohn

 

Moja drängte IHN, Anna zu besuchen: über den Hinterhof, in die andere Gasse, der Zugang zu Bosco´s und Anna´s Haus. Bosco, frustig. phlegmatischer Alkoholiker, und doch liebender Ehemann, Clanchef……

Anm: Beide versuchen mit einfachen Mitteln, Kinderauffangstätte und Bildungshaus, zu geben und zu erhalten. Mehr als ein Drittel der Kinder haben nur mehr Großeltern, von Schule und Essen ganz zu schweigen……Ihr beider Clan, Anna & Bosco, versucht etwas zu mildern.

 

„Über unseren Hinterhof, die Holztüre, drei Meter rechts, dann gegü. Ebenfalls eine Holztüre,

Öffne – sie quietscht - Anna hört und kommt. Warte in ihrem Hinterhof.

Nah herrlich, er ist ja Navigator, vor allem mitten im Balkan, und überhaupt, zweimal links, dreimal rechts, er hat genug vom Gezerre Seinereins.

 

Aber, allein der Gedanke, Anna nach all den Jahren…………

- zu wissen, wie es ihr ergangen.

 

Manchmal, in nachdenklichen Nachtstunden, Jahre später, ertappt er sich beim Gedanken - ob nicht doch besser, er hätte diesen Besuch nicht - andererseits: er ahnte, es ist sein Blut im Spiel – ihre gemeinsame Seelenwanderung. Jedenfalls:

 

ER hört Anna kommen, dennoch sicherheitswegen, in den Knien abwartend.

 

SIE: „Seit wann fürchten sich Polizisten vor harmlosen Frauen - ich habe kein Gewehr …“ – Hmm………die feine Klinge der frechen slawischen Zunge war nicht zu überhören.“

„Willst du mich hier eingraben oder gibt es auch umholzte Räume mit Licht in diesem unfreundlichem Land“… dann lächelt er friedvoll, ihre Stimme weckt viel, viel aus wunderbaren Zeiten. Wie könnt er ihr bös sein- seine Gedanken schweiften in Erinnerungen an 1981.

 

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Anna´s Verlobung – 1981 Wien

Nach 20 Tagen. Anna kam zurück aus Kotor –

ihr Jugendfreund / die Verlobung.

 

Das Fehlen des dreirädrig Gemeinsamen war nicht zu leugnen. Allein, des spürbar Unvollkommenen, brachte die Rhythmik aus der Balance.

 

Der Wiedersehensabend harmonisch, neckend wie immer

– und doch!

Anna war verwandelt, die frauenhafte Leichtigkeit, das Unbekümmerte – verblasst.

An diesem Abend. Anna rückte näher zu IHM.

 

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Später, in der Küche, ein kühlendes Glas Wein, der Nebel der Körper verflüchtigte sich, wie die Unschuld im Raum (seine Gedanken kreisen – um Schuld, Hinterfragung von Schuld, Ängste um den so liebgewonnenem Geschmack der Harmonie)

 

Doch ANNA lächelt.

 

Es ist ein besonderes Lächeln (ER wird sich dessen erst Jahre später bewusst sein) In seinem Anflug – doch etwas Macho – männlichen Übermut´s, weist er das dem Erlebtem zu.

 

Doch der Blick in ihre Augen belehrt in Besseres. Zu Vielfach, um zu beschreiben, doch etwas schuldvoll traurig, gleichzeitig glückvoll, und:

 

Dann ihre Worte: verzeih bitte.

Pffft – und was bitte!? Zuviel auf eines für IHN.

 

ER, rettet sich mit einer Umarmung, lässt, in einem Moment universeller Weisheit, jegliche Worte.

 

Schon gedacht „aus dem Schneider zu sein“,

umarmt plötzlich Moja beide.

 

Nimmt sie beide an der Hand und führt in die Kemenate.

Dort führt Anna - - - und Moja genießt

– die Jüngere wie ER meinte.

 

Kotor – Tränen ohne Worte

 

Annas Geständnis - Mai 1998.

 

Natürlich wird ER wieder abgeschleppt, Garten her, Laube hin.

Keine Kerze, nur zufälliger Mondschein – doch ihre Augen, ihr warmherziger Blick, zu erahnend.

Gartentisch – zwei Bänke, Anna nimmt gegenüber,

seine Hände in die Ihren.

Kerzenlicht war nicht nötig – ihre Traurigkeit

traf tief in seine Augen.

 

Endlose Sekunden, als Stunden fühlend - Schweigen.

Alles Leidvolle, unvorstellbar Schmerzende….

ER hatte das Gefühl - Nein – er spürte es real,

kostete Tränen ohne Worte.

 

Endlich:“ Verzeih

…ich konnte ihn nicht beschützen, unseren Sohn.“

 

Das Schweigen war nicht wahrnehmbar, tausende Gedanken, Gefühle, Ahnungen und letztendlich, die Antwort der Fragen vor langer Zeit – ohne Worte zu hören.

 

Sie weinte, ohne Tränen, Worte, Gesten

………einfach in sich hinein.

 

ER wußte jetzt.

Er fragte nicht warum das Geheimnis, warum kein Erkennen lassen, warum, warum, warum.

Wozu wäre das jetzt noch von Wichtigkeit.

„Wie, Anna, Wie?“

 

„Er hat ihn geliebt mein Bosco, mehr als seinen, denn als meinen Sohn. Du mußt verstehen, er liebt mich über alles, und alles von mir noch viel mehr. Für Ihn war hernach das Leben nicht mehr verstehbar. Nur seine Liebe zu mir, und mein weniges Hiersein, hat ihn vor dem Abgrund bewahrt. Verstehst Du!

„Wie?“………. „das Wie, wissen wir nicht, das warum schon garnicht. Es war einfach, diese verfluchte Kriegsmaschinerie, dieses alles Zerstörende, keine Rücksicht auf Familien, Kinder, Alte, gar nicht verantwortliche…………

 

„WIR WAREN NIEMALS KRIEGSGEBIET - NIEMALS.“

Irgendein…. er sei verdammt der nächsten Millionen Jahre seines Lebens……….hat den Befehl gegeben. – Einschüchterungskonzept hat es geheißen.

Dann kamen Lastwagen mit Soldaten, Schaufeln, Ladeflächen …. keiner unserer Clanchefs hatte gewußt, geschweige konnte verhindern.

Wir fanden die Grube, Wochen später, dein/unserer Guiseppe war auch dabei.“

 

*************

 

Das Weinen wurde zu Tränen, irgendwann die Erschöpfung ………sie wurden wach, als die Nacht klammer wurde. ER nahm Anna in sein Domizil.

 

Morgengrauen - Moja weckte beide, Anna mußte nach Haus. Er drückte Sie, Anna strich seine Wange, er küsste ihre Stirn. Sie verließ das Haus.

Moja, lehnte sich an seinen Rücken: „verstehst du nun, warum ich Frieden von dir will!“

 

ER: „wer ist dieses Ungetüm, wo finde ich ihn.?“

 

„HÖR AUF - - - - HÖR AUF……….

 

Schrie sie aus erschrockenem Innersten: „du sollst nicht diesen Wahnsinn weitertreiben, mit deinem primitiven Männerstolz.

Oder willst du auch noch deinen Enkel opfern – „für“ - sie spuckte: „Eure Männerehre.?“

ER rang nach Atem, zweifelnd, fragend, unverstehend……alle Gedanken seines Hier- und Daseins, rasten in Lichtgeschwindigkeit – seinen Enkel!?

 

„Die Zeiten waren damals anders…………eines der Kinder, ist vermutlich dein/unser Enkel,

wir wissen es nicht genau… aber seine Erwählte hat ein Kind geboren, sie starb auch.“

 

ER hyperventilierte……… verlor die Kontrolle Seiner …………

und spie Anisbrand, in ihren Armen, den Sie ihm eingeflößt.

---ENDE DER LESEPROBE---