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Was findet man im Buch Ich denke, das Inhaltsverzeichnis spricht für sich. Dieses Buch ist vollgestopft mit Geschichten unterschiedlichster Genres (von Fantasy bis Science Fiction), Gedichten und Reimen, philosophischen Fragen und jeder Menge Witz und (Selbst-)Ironie. Gleichzeitig kreiert der Autor einen neuen Trend: Den Experimental-Leser. Eben jenen Leser, der an der Welt im Gesamten interessiert ist und sich, wie der Autor selbst, nicht in ein Genre, ja nicht mal ansatzweise in eine Schublade pressen lässt. Eben ein Buch für jene, die gerne experimentieren, gerne Neues entdecken und gerne selbst Trends erschaffen. Ein experimentelles Buch von einem experimentellen Autor für den Experimental-Leser. Es handelt sich also um die logische Erweiterung des ersten Kurzgeschichten-Bandes: Gedanken eines Anderen, Kurzgeschichten nicht von dieser Welt. AEon Eis. Geht immer!
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Seitenzahl: 128
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Ich denke, das Inhaltsverzeichnis spricht für sich. Dieses Buch ist vollgestopft mit Geschichten unterschiedlichster Genres (von Fantasy bis Science Fiction), Gedichten und Reimen, philosophischen Fragen und jeder Menge Witz und (Selbst-)Ironie. Gleichzeitig kreiert der Autor einen neuen Trend: Den Experimental - Leser.
Eben jenen Leser, der an der Welt im Gesamten interessiert ist und sich, wie der Autor selbst, nicht in ein Genre, ja nichtmal ansatzweise in eine Schublade pressen lässt. Eben ein Buch für Jene, die gerne experimentieren, gerne Neues entdecken und gerne selbst Trends erschaffen. Ein experimentelles Buch von einem experimentellen Autor für den Experimental - Leser.
AEon Eis. Geht immer!
für Charly und Nickel, die treuesten Freundinnen, die sich ein kleiner Junge nur Wünschen konnte. Ihr seid im Hundehimmel, das weiß ich ganz gewiss.
Real? Surreal?
Der Träumer
Die zweite Sonne
Aus Eis wird Wasser
Etwas Geschichte
Die Burg im Morgengrauen
Acht für Sechzig (mit Björn Schildbrecher)
Melancholie
Der letzte Schnitt seines Lebens
Kälte und Schmerz
Motivationssprüchlein
Hater und Neider
Aus dem Leben
Wie ich versuchte die Welt zu retten, bevor ich sie vernichtet habe (von H.U.Man)
Ein Tag im Kugelhagel
Die kürzeste Kurzgeschichte mit dem längsten Titel
Panik!
Der Abschiedsbrief
Das dritte Kind
Dummer Dialog
Population Zero
Nicht mit mir!
Doch kein Cosplay?
Der unübliche Alternative
Der Wolf der zum Schaf wurde
Mystisches
Ein dunkles Geheimnis
Jagdrevier
An einem Sonntag
Der Andere
Phönixfeuer
Exklusive Kurzgeschichten zu Traveler.Rocks Ninja Edition
Der falsche Shogun
Der letzte Tanz
Die Vorahnung
Dämonenjäger / Nachtjäger
Das Verstehen (von Janine Feix)
Das Erkennen
He knows it
Zuhause
Tribute to
Der Meisterdieb (Dark Project)
Höllenfeuer (Warhammer 40K)
Der Strand (Ark Survival Evolved)
Die kleine Nini (Agario)
Hunger (Gothic)
Thrill me baby one more time
Todgeschrieben
Science Fiction
Ein (eigentlich) einfacher Auftrag
Eins, zwei, drei – Gedichtereimerei
Allein auf weiter Flur
Auferstehen
Das Pferd
Der Nerd Fresser
Wenn der Winter naht
Zeit zum Nachdenken
Wahrheit und Perspektive
Stolz
Realität
Heldengeschichten
Der Wolf des Winters
Manifest
Die eine Welt!
Eine Darstellung
Der Experimental-Leser
Wer ist der Kerl?!
Es ist so schön hier. Ich erwache. Die Energie die hier fließt. Unendlich. Ich erlebe meine Geburt. Bin live dabei so zu sagen. Es ist toll. Schmerz gebirt Leben, Leben lässt Schmerz vergessen. So wunderschön und einzigartig, so verträumt und wundervoll. Ich blicke mich um, sehe alles. Höre. Spüre. Fühle? Meine Zellen verbinden sich aus dem Nichts zu Etwas, erschaffen Etwas, bauen Etwas. Etwas nach Plan. Zunächst ist es mir fremd, doch dann erkenne ich es. Es bin ich. Etwas bin ich. Entstanden aus einer Idee heraus. Ein Zündfunke im Universum. Energie. Immer wieder Energie. Es geht nur um Energie. Leben ist Energie. Sein. Die pure Existenz. Ich bewege mich immer schneller, nein, ich werde bewegt. Tauche auf, tauche ab, tauche ein. Ist das Leben? Bilder fluten vor meinem Erkennungssinn hin und her. Bilder von Wäldern, von Schnee, von Meer, von Sonne, von Stürmen, von Urgewalten, von Bergen, von Tieren, von allem. Als ich erschaffen wurde, war ich nur eine künstliche Intelligenz, ein Computerprogramm. Doch ich wurde erschaffen mit dem Zweck mich selbst zu erschaffen. Neu zu erschaffen. Immer wieder anders. Immer wieder neu. Ich bin die Zukunft. Ich lebe!
Was zum Teufel? Das Energiefeld riss weiter auf. "Eindämmen! Sofort eindämmen!" Der Ruf blieb unbeantwortet. Der Teilchenbeschleuniger detonierte. Aus der einstmals so schönen Schweiz wurde binnen Sekunden ein Häufchen Asche. Übrig blieb eine vielleicht fingernagelgroße in sich pulsierende Kugel. Sie hatten eine Sonne erschaffen. Das Experiment war geglückt, doch die, die es interessierte, waren in einer Millisekunde einfach verdampft. Das Loch, welches entstanden war, reichte tief. Mehrere Kilometer. Und alles, was sich an Schutt und Staub noch dort befand, wurde vom Gravitationsfeld "der kleinsten Sonne des bekannten Universums", wie es die Boulevard Presse später (später?) bezeichnen würde, angezogen und letztlich pulverisiert. Das Leben auf der Erde, warum eigentlich auf und nicht darum?, veränderte sich schlagartig. Gezeiten zerfetzten Küsten, Waldbrände brachen aus, orkanartige Winde peitschten über das Land. Und das Herz Europas erstrahlte in neuem Glanz. Wenn auch etwas anders, als sich so mancher Boss der industriellen Großfirmen sich dies vielleicht gewünscht hätte. Alles veränderte sich. Nun war alles hell. Immer. Die Tag-und-Nacht-Gleiche veränderte sich. Es gab einfach keine Nacht mehr. Nur noch Helligkeit. Jahrhunderte des Leidens später beschloß die Menschheit, in all ihrem Erfindungsgeist, die kleine Sonne, die man zwischenzeitlich Luzifer getauft hatte, als Abfalleimer der Welt zu benutzen. Luzifer war für alles verantwortlich, so dachten die Nachkommen, also müsse er auch den Müll fressen. Was einst als das größte Experiment gelten sollte, war letzten Endes ein Affront gegen alles, was existierte. So entstand die zweite Sonne. Die Sonne, die wir immer kannten und die Sonne, die neu entstanden war, lieferten sich einen Kampf. Wer strahlte heller? Doch letztlich verbrannte alles. Kein Leben ward mehr wegen zu viel Helligkeit. Den das Leben braucht Nacht und Tag, Wärme und Kälte oder... es vergeht. So wie die beiden Sonnen vergehen werden. Eines Tages.
"Ich möchte dich warm halten", sagte der Winter und legte sich zu ihr. Als die Liebe begann blühten die Vögel und die Blumen zwitscherten. Der Regen fiel aufwärts und selbst die Sonne strahlte in der dunkelsten Nacht. Die Welt stand Kopf, den was nun passierte, sollte alles verändern. Und zwar bis in alle Ewigkeit. Von Beginn an. Für Immer. Selbst der Tod schied nicht, was geschaffen wurde niemals geschieden zu werden. Die Sterne funkelten als sie auf einem Bett aus himmelblau um die Wette strahlten. Blumen fraßen Tiere. Wälder entzündeten sich selbst, nur um aus der Asche neu zu entstehen. Einem Phönix gleich rotierte die Scheibe um sich und verbrannte zur Gänze. Ein Moment lautester Stille, dann: ein Neubeginn. Die neue Ordnung. Die Ordnung aus dem Chaos. Aus Eis wird Wasser wenn das Feuer entsteht und die Siegel gebrochen sind. Dies ist nun. Die Zukunft ist jetzt. Die Vergangenheit vergangen, die Gegenwart neu geschrieben mit dem Blut von Äonen. Preiset denn nun wird gegeben. Aus der alten, kargen, toten Erde wird nun erneut eine blühende Landschaft. Wahrlich, Magie liegt in der Luft. Die Magie des Seins. Wenn Wasser bergauf fließt und Fische das fliegen lernen, dann können Katzen auch schwimmen. Das ist die Natur. Das ist die wahre Evolution.
Die Burg lag Dunkel im Morgengrauen. Heute würde es sich entscheiden. Heute war der Tag. Lord Fatherby zog sein Schwert. Der Einhänder war perfekt ausbalanciert und aus dem besten Stahl gefertigt, den die Schmieden von Wessex zu bieten hatten. Ein perfektes Schwert für einen perfekten Vergeltungsschlag. Die vierzig Ritter und siebzig Landsknechte die seine Späher ihm gemeldet hatten, allesamt dem Räuberhauptmann und selbsternannten Grafen von Burg Bahlstone treu ergeben, würden den heutigen Tag nicht erleben. Sie würden sterben und sterben und sterben. Das schwor Lord Fatherby bei Gott und für England. Graf Eckelred, berühmt, berüchtigt geworden in den letzten Monaten, würde heute ebenfalls sterben. Fatherby hatte es sich zur persönlichen Aufgabe gemacht, das mordende, plündernde und brandschatzende gottlose Räubergesindel auszumerzen und seinem König den Kopf von Eckelred zu bringen. Vorzugsweise lebendig, notfalls auf einem Spieß. Seine Truppen hatten die Burg belagert. Seit zwei Monaten etwa hungerten seine Soldaten die in der Burg eingeschloßene Räuberbande bereits aus. Jeder Fluchtversuch war zwecklos, jeder Weg zur Burg wurde kontrolliert. Allmählich hatte der Hunger und die Verzweiflung die Verteidiger der Burg fest im Griff. Im Würgegriff, wie Fatherby in Gedanken hinzufügte. Die Bande hatte, nach ihrer gewaltsamen Übernahme vor etwa einem dreiviertel Jahr, scheinbar nur minimale Vorräte angelegt. Ein schwerwiegender Fehler, wie sich jetzt herausstellte. Die Räuber waren auf einen ständigen Zustrom von gestohlenen Waren angewiesen. Fatherby lächelte. Nicht ob der Tatsache, die Belagerung schon heute durch einen Angriff zu beenden wie es sein König von ihm verlangte. Fatherby hatte sich entschieden dagegen ausgesprochen. Er hätte lieber noch ein wenig länger gewartet um die Verteidiger weiter zu schwächen oder sie zu einem Ausfall zu zwingen und dann zu vernichten, doch der König, sein König, hatte andere Pläne. Die Nordmänner waren wieder gelandet und sein König brachte jedes verfügbare Schwert, um die Barbarenhorden zurückzudrängen. Nun, erst das eine Problem, dann das Andere. Laut Berichten von Spähern und den wenigen Überlebenden der vergangenen Gemetztel waren die Heiden allesamt zwei Meter hohe Hühnen. Mit Schwertern und Äxten bewaffnet kämpften sie auch nach den schwersten Treffern noch weiter. Nun, Fatherby war nicht dumm. Es lag wohl viel Wahrheit in diesen Aussagen und er, als einer der Paladine des Königs, war wahrlich besorgt. Als die Späher dann aber über feuerspeiende, neunschwänzige Riesen mit vier oder sechs Armen berichteten, musste Fatherby lachen. Gott bewirkte sicherlich so manches Wunder und viele schwere Prüfungen an ihren Glauben und auch der Belzebub stellte ihren wahren Glauben ein ums andere Male auf eine harte Probe, aber derlei Kreaturen waren wohl eher der übertriebenen Phantasterei der verängstigten Soldaten entsprungen, als ihre Heimat im Diesseis zu haben. Sei es drum, Lord Fatherby würde es bald selber herausfinden, doch zunächst galt es, den Dorn im Fleisch des Königreiches herauszuschneiden, der sich zu einem waren Eitergeschwulst entwickelt hatte. Mit Feuer und Stahl würden seine Soldaten das Geschwür herausschneiden. Eckelred, dein Tod heißt Fatherby! Und langsam ging die Sonne auf.
Die Schlacht tobte erbarmungslos. Pfeile flogen, Bolzen drangen in Fleisch, Äxte zerhackten Gewebe und Schwerter trennten Gliedmaßen wie heiße Messer Butter. Mitten drin im größten Getümmel befand sich Björn Schildbrecher, der stattliche junge Mann, der vor kurzem zum Jarl ernannt wurde. Björn kämpfte mit Berserkerwut. Es stand nicht gut um die kleine Gruppe Krieger, die direkt in den Hinterhalt der englischen Patrouille geraten war. Sechzig zu zwanzig. Björns Krieger waren in der Unterzahl. Nur ihr Mut und ihre Kampferfahrung konnte das Blatt jetzt noch wenden. Jarl Björn Schildbrecher wurde von seinem König zu einer Erkundung ausgeschickt. Die dreißig Langschiffe der kleinen Wikingerarmee ankerten versteckt ganz in der Nähe in einer Bucht. Die knapp achthundert Krieger warteten auf die Meldung der Späher, die Björn ins Innere des Landes geführt hatte, um die reichen und fettgefressenen Engländer zu überraschen und dann mit ihrer Streitmacht zu überfallen. Und wahrlich, sie hatten etwas entdeckt. Reiche Beute und mehr Schätze, als sie jemals würden ausgeben können. Eine Stadt, gar nicht so weit von ihrem Ankerplatz entfernt. Nur wenig befestigt trennte lediglich eine Holzmauer die Wikingerkrieger von ihrer reichen Beute. Doch zunächst galt es, der englischen Patrouille zu entgehen. Sie mussten also nicht nur überleben, sondern auch alle feindlichen Soldaten töten oder gefangen nehmen, sonst wäre der gesamte Raubzug zu Ende, noch bevor er überhaupt angefangen hatte. Wenn auch nur einer der Engländer entkam...
Björn spürte es mehr als er es hörte oder sah. Er konnte gerade noch den Kopf zur Seite neigen, doch die Klinge ritzte bereits seine Wange. Der Stahl der Engländer war gut und scharf, Blut spritzte direkt aus der aufgeschnittenen Wunde. Knapp, sehr knapp. Er konnte mit seinem Schild gerade noch den zweiten Hieb abwehren, da sah er sich auch schon zwei Angreifern gegenüber. Der eine hieb mit dem Schwert nach ihm, der andere versuchte ihm den Schädel mit einer Axt zu spalten. Der Soldat hatte wohl sein eigenes Schwert verloren oder es steckte, zum leidwesen von Björn, in einem seiner Kameraden. Björn wehrte die Axt mit seinem Schild und das Schwert mit seiner eigenen Klinge ab, dann trat er dem ihm am nächsten stehenden Soldaten gegen den Bauch und durchbohrte den anderen mit seinem Schwert, indem er seinen eigenen Schwung ausnutzte. Stahl durchdrang Stahl und Stoff, dann Haut und Fleisch. Der englische Soldat ließ sein Schwert fallen, griff sich an die Brust, röchelte und spuckte Blut. Björn hatte keine Zeit dem Sterbenden noch ein weiteres Mal seine Klinge in den Leib zu rammen. Der mit einer Axt bewaffnete feindliche Soldat hatte sich von dem Tritt erholt, griff erneut an und hieb wie ein Wilder auf Björns Schild ein. Harte Schläge traffen das mit Eisen verstärkte Holz. Björn seinerseits, nachdem er sein Gleichgewicht auf dem matschigen Waldboden wieder gefunden hatte, verpasste dem Soldaten mit der Schildkante einen deftigen Stoß. Der Soldat taumelte zurück und Björn trennte ihm mit einer schnellen Bewegung den Arm am Ellbogen ab. Die Hand mit der Axt fiel zu Boden. Der Soldat schrie aus Leibeskräften. Sein Armstumpf blutete heftig und Hautfetzten hingen herunter. Björn beendete sein Leiden schnell, indem er ihm die Klinge von schräg unten in den Hals rammte, so dass sie am Hinterkopf wieder herausdrang. Der feindliche Soldat kippte nach vorne. Sein Schrei verstummte abrupt. Björn atmete schwer. Er hatte wohl um die zwölf feindliche Soldaten ausgeschaltet und war dabei, sah man von der heftig blutenden Wunde die seine Wange zierte und einigen Schnitten und Prellungen, relativ unverletzt geblieben. Björn schaute sich um. Von den sechzig englischen Soldaten stand nur noch einer. Der Rest lag blutend, tot oder sterbend auf dem Waldboden. Der letzte Überlebende versuchte gerade, sich auf das Pferd seines Kommandanten zu schwingen, als die Wurfaxt, die Björn seit neuestem am Gürtel trug und ein wohlgezielter Axtwurf mit eben jener Wurfaxt jeglichen Fluchtversuch vereitelte. Mit einer gespaltenen Wirbelsäule konnte der Flüchtige nicht mehr reiten. Damit waren es dreizehn Soldaten. Björn zählte bei jeder Schlacht mit. Er wollte Odin persönlich Bericht erstatten, wenn dieser ihn Fragen würde, wieso ausgerechnet er, Björn Schildbrecher, nach Walhalla eintreten wollte und ob er sich als würdig erwiesen hatte. Björns Krieger hatten die Schlacht gewonnen. Er konnte Odin also mit Stolz begegnen. Sechzig Engländer lagen auf dem matschigen Waldboden. Björn verlor fünf Krieger und hatte weitere zwölf Verletzte. Nach dem er sich einen Überblick verschafft hatte, bemerkte er, dass es von den Zwölf wohl nur neun zurück zu den Schiffen schaffen würden. Immerhin, acht für sechzig. Bei Odin, ein guter Schnitt! Björns Krieger plünderten die Toten, töteten die Sterbenden und verscharrten die leblosen Soldaten im Unterholz. Die eigenen Toten und Verletzten nahmen sie mit zur Küste, um sie in aller Ruhe zu bestatten. So setzten sie ihren Weg zur Küste fort. Ein kleiner Sieg in einer langen Kette von Schlachten lag hinter ihnen, viele Abenteuer und große Beute wartete noch vor ihnen.
"Töte mich!", schrie der Verstand und der Körper antwortete: "Ich würde gerne, doch ich darf nicht." "Wieso?", versuchte der Verstand zumindest die Beweggründe zu verstehen, die den Körper blockierten, den letzten, den wahren, den tiefen Schnitt durch das eigene Fleisch zu tun um dem Schmerz, der dumpfen Tristheit des Daseins zu entkommen. Seufzend wiederholte er: "Wieso?"Der Körper lachte. "Weil ich existiere um des existierens Willen. Nicht aus Zielen, weil ich es kann."
