Mondstaub und Ascheregen - Claudia Willmes - E-Book

Mondstaub und Ascheregen E-Book

Claudia Willmes

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Beschreibung

Mondstaub und Ascheregen, ein Gedichtband, der seine Leser mitnimmt auf eine lyrische Reise durch Licht und Schatten. Er ist eine emotionale Begegnung mit Erinnerungen, Erfahrungen, mit Sehnsüchten und Hoffnungen, er überrascht mit seiner Vielseitigkeit und durch die Experimentierfreude der Autorin. Ihre Gedichte sind schonungslos, ehrlich, sie verführen und berühren. Sie folgen keinem bestimmten Muster, was diese Sammlung poetischer Texte in der Form möglicherweise einzigartig macht. Mit diesem Büchlein gewährt Ihnen die Autorin tiefe Einblicke in ihr bewegtes Seelenleben. Vielleicht finden auch Sie sich, liebe Leserin, lieber Leser, in dem ein oder anderen Text wieder und es beschert Ihnen ein Leseerlebnis der besonderen Art.

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EPUB

Seitenzahl: 43

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Wo niemals strahlt

der Sonne Schein,

der Mond nicht lacht

und keine Sterne funkeln,

dort werden wir einst weilen

und selbst das Licht uns sein.

Dieses Buch widme ich allen,

die ich im Herzen trage,

insbesondere

meinem Sohn Philipp

und

meiner Tochter Anna,

die mich zum Schreiben inspiriert hat

Mondstaub und Ascheregen,ein Gedichtband, der den Leser mitnimmt auf eine lyrische Seelenreise durch Licht und Schatten. Er ist eine emotionale Begegnung mit Erinnerungen, Erfahrungen, mit Sehnsüchten und Hoffnungen, er überrascht mit seiner Vielseitigkeit und durch die Experimentierfreude der Autorin. Ihre Gedichte sind schonungslos, ehrlich, sie verführen und berühren. Sie folgen keinem bestimmten Muster, was diese Sammlung poetischer Texte in der Form möglicherweise einzigartig macht. Mit diesem Büchlein gewährt Ihnen die Autorin tiefe Einblicke in ihr bewegtes Seelenleben. Vielleicht finden auch Sie sich, liebe Leserin, lieber Leser in dem ein oder anderen Text wieder und es beschert Ihnen ein Leseerlebnis der besonderen Art.

Inhaltsverzeichnis

Gewagt

Der Dichtwicht

Meine Worte

Bei einer Tasse Kaffee

Chaos leben

Des Herzens Macht

Der Humor

Hallo, Gott!

Karussell

Für Dich

Fernweh

Wehmutstage

Die Tür

Jener Augenblick

Der tränende Baum

Der Ostwind

Das Ahornblatt

Von Löwenzahn und Pusteblume

Vom Geben und Nehmen

Silbern

Memoiren einer Mutter

Hey, mein Clown

Niemals

Oh weh, mein Schatz

Zerbrochen

Plötzlich...

Kleine Traumtänzerin

Sehnsucht

Kleine Meeresmuschel

Emotionen...

Heimat

Abschied

Schwermut

Zwischenwelten

Des Lebens müde

Leere

Erlösung

Unsterblich

Traumes Tod

Seelenpartner

Dornröschenschlaf

Seelenfarben

Verjubelt

Mondstaub und Ascheregen

Klangperlen

Das Rätsel

Liebe geht durch den Magen!?

Hymne

Die Zeit

Schwarz oder Weiß

Befreit

Der Zeiten Melodie

Irgendwo

So manches Mal...

Entfaltung

Nachtgedanken

Apokalypse

Der Krieger

Das Monster

Manchmal...

Winter, weiche meinem Sehnen

Mit allen Sinnen

Herbstbetrachtungen

Der Baum des Lebens

Der Fluss des Lebens

Ein Stück des Weges

Wenn der Vorhang fällt

Gewagt

Aus des Schreibers spitzer Feder

Ergießt sich der Gedanke

Auf ein weißes Blatt Papier

Nun ruht er dort

In schwarzen Lettern

Den auszusprechen

Er nie wagte

Brennt auf der Seel' ihm

Nimmermehr

Der Dichtwicht

Du setzt dich hernieder,

zu schreiben ein Gedicht,

doch findest den Schlüssel nicht

zu den gewichtigen Worten,

kannst sie gerade nicht orten.

Du möchtest deine düsteren Gedanken beschreiben,

diese gar mit Worten aus deinem Kopf vertreiben.

Sie haben sich dort so festgesetzt,

sich mit deiner wunden Seele vernetzt.

Doch wie soll sie je gesunden?

Du hast die Blockade noch nicht überwunden.

Was, wenn der Zustand nun so bliebe?

Nichts diese Gefühle jemals vertriebe?

Plötzlich spricht der Dichtwicht zu dir:

„Törichtes Menschenkind,

was tust du bloß hier?

Du bist vom Leid ja so besessen,

hast mich darüber ganz vergessen!

Belohnen solltest du deine Sinne

wieder mit den schönen Dingen,

nur Liebe kann den Schmerz bezwingen.

Das Leben ist so lebenswert,

wenn man nicht stets

mit Angst und Groll es nährt.“

Auf einmal wird dir klar,

was er da sagt, das ist so wahr.

„All das Schöne und Gute

verankert an Herzens Orte,

dies zu beschreiben, lieber Dichtwicht,

dafür schenke mir heute die Worte!“

Meine Worte

Meine Worte

Abgeprallt an dir

Gleichwie die Brandung an rauem Fels

Unzensiert

Im Spiel der Gewalten

Schwingen sie sich empor

Wie das Sandkorn

Getragen von Winden

Noch bevor die Wellen es

Reißen

Spalten

Entschwinden

Dich nicht mehr erreichen

Meine Worte

Verhallt

In Raum und Zeit

Verbünden sich

Mit der Unendlichkeit

Doch du bist endlich

Deine Seele verfängt sich

In den Stricken deines Ego

Gleichsam meine Worte

Stilles Begreifen

Um den Schimmer Hoffnung

Den ich horte

Wie ein Buch ohne Seiten

Ein Orchester ohne Geigen

Ein Gemälde ohne Farben

Stummes Ertragen

Weicht der Erkenntnis

Wahrhaft' Gestalt

Letztendlich verglüht

In flücht'gem Bedauern

Meine Worte

Einst gesprochen

So schmerzlich

An dir abgeprallt

Aufgebrochen

Zu den Sternen

Unumkehrbar

Ihr sanftes Echo widerhallt

Unsterblich

Im Chorus der

Abermilliarden Seelen

Bei einer Tasse Kaffee

So sitze ich in meiner Stube

bei einer Tasse heißen Kaffee

und gaff' vor mich hin.

Das Kinn gestützt in eine Hand,

verdrossen starre ich

gegen weißgetünchte Wand,

vergieße ein paar Tränen.

Mag nicht erwähnen,

dass allen Mut ich verlor,

als ich dich erkor,

für mein Glück verantwortlich zu sein.

Doch beschämt hock' ich nun hier,

denn du sagtest mir,

dass du mich nicht lieben kannst.

Drum verschanz' ich mich

in meinen vier Wänden,

umklammere fest mit beiden Händen

die warme Tasse Kaffee,

denn mein Halt braucht Gestalt,

höre dem Regen zu,

sein rhythmisches Prasseln

schenkt mir die innere Ruh.

So weiß ich doch, ich bin bereit,

dir zu verzeih'n, ganz sonderbar,

denn eine Sache wird mir klar,

das Glück liegt nur in mir allein!

Drum verlach' ich den Regen,

nehme an ihn als Segen,

genieße einen Schluck vom heißen Kaffee.

Chaos leben

Besonnenheit

Sinnlos' Bestreben

Chaos leben

Meisterlich

Herz wütet

Hütet schmerzliches Verlangen

Gefangen in lodernden Flammen