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Dieses Buch enthält 68 Gedichte und Texte und vorwiegend eigene Fotos des Autors über die Schönheit der Ostsee, die Liebe zur Natur und die Innenwelt eines nach Weisheit suchenden Poeten.
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Seitenzahl: 48
Veröffentlichungsjahr: 2026
Gewidmet meiner lieben alten
Mutter Christa Maria Felizitas.
Morgenröte über der Ostsee
Zaubererherz
Treue
Verzaubertes Herz
Der Flieder vor dem Paradies
Sturmnacht an der Ostsee
Morgens am Strand
Vom Karmaol
Hinter dem Meer
Mitternacht am Meer
Einsam im Winter
Nachts am Strand
Sterne und Juwelen
Der einsame Baum
Das Lied von der weißen Feder
Der Wind in den Baumwipfeln
Der Geburtstag des Mondes
Vor dem Frühling
Die Pappel vor unserem Haus
Lovesong
Lichtgefährten
Indianerblut
Andacht
Das Geschenk der Morgenröte
Frühlingsregen
Der Park neben der Kirche
Geheimnisse der Nacht
Wildgänse in der Abenddämmerung
Wenn das Tageslicht verblasst
Der Kater
Rex
Die kleine Schwalbe
Die Lachmöwe
Freundschaft mit einem Kater
Bitte an einen Hausgenossen
Die Kiefer
November
Vor der Dämmerung
Neubeginn
Erster Schnee
Der Geliebte der Schneeprinzessin
Winter-Wunder!
Zurück zu den Anfängen
Weihnacht
Mit jedem neuen Flügelschlag
Werde wieder jung
Signale
Antwort aus der Dunkelheit
Irgendwo hinter der Milchstraße
Morgentau
Der Zauberer
Weg durch die Einsamkeit
Dankbarkeit
Zuneigung
Mein Freund, der Wind
Du bist Liebe
Das Wasser der Unsterblichkeit
Kleiner Punkt im Blau
Aufbruch
Frei wie der Wind
Die höchsten Gaben – Demut und Dankbarkeit
Die Verzauberung
September
Verwandlungen des Geistes
Auf dem Weg zur Erkenntnis
Wunderbares Vertrauen
Im Regen
Vernarbte Wunden
Manchmal
Ende
Große Zaubervögel fliegen durch goldene Himmel.
Schneeweiße Möwen mit kohlrabenschwarzen Köpfen
halten Ausschau nach schimmernden Juwelen.
Das Meer der Ewigkeit schlägt Leerheitswellen
an die Gestade der Zeit.
Die Sonne wird wiedergeboren
als blutroter Zauberrubin
und verkündet erneut den Sieg
des Lichtes über die Dunkelheit.
Mein Herz ist der Eiszapfen,
der an deinem Fenster schmilzt.
Mein Herz ist ein Maulwurf,
der durch dunkle Gänge kriecht,
um irgendwann das Licht des Himmels zu sehen.
Mein Herz ist der blühende, duftende Fliederstrauch,
unter dem ein Junge und ein Mädchen
Hand in Hand sitzen.
Mein Herz ist ein großer Schäferhund,
der zusammen mit einem kleinen Jungen
über eine wogende Blumenwiese läuft.
Mein Herz ist der Zauberer,
der die Zeit rückwärts dreht,
um alle Fehler der Vergangenheit wiedergutzumachen.
Mein Herz ist der Himmel,
der ohne die Erde einsam
und ohne Liebe wäre.
Mein Herz ist ein Kind,
das irgendwann geschworen hat,
nie so wie die Erwachsenen zu werden.
Mein Herz ist ein gefrorener Wasserfall,
der auf den Frühling wartet …
Ich liebe dich so wie ein gelbes Weizenfeld
den azurblauen Himmel liebt.
Ich liebe dich so wie ein schneebedeckter Bergriese
den türkisblauen heiligen See liebt, der unterhalb
seiner unzugänglichen schroffen Gipfel versteckt ist.
Ich liebe dich so wie ein Albatros,
der nach einer langen Zeit der Trennung
seine so schmerzlich vermisste Gefährtin wiederfindet.
Ich liebe dich wie ein weißer Schneefuchs
die Schneewehe liebt,
die ihn sicher vor den Jägern verbirgt.
Ich liebe dich wie ein Elefant,
der in der endlosen ausgedörrten Savanne
die letzte rettende Wasserstelle findet.
Ich liebe dich wie der Zugvogel,
der in den rubinroten Strahlen der Morgensonne
endlich das Ziel seiner weiten, weiten Reise erblickt.
Und wärst du eine Blume am Wegesrand,
ich würde dich bemerken.
Und wärst du eine Wildgans im Vogelzug,
ich würde dich an deinem Flügelschlag erkennen.
Und wärst du ein versteckter Stern am Himmel,
ich würde dich durch dein heiliges Leuchten finden.
Und wärst du eine Gefangene,
ich würde den Schlüssel suchen,
der dich aus deinem Gefängnis befreit.
Und wäre ich die einzige Tür, die zum Paradies führt,
so würdest du als Erste eintreten dürfen!
Wie schwarze starke Schlangen
reckst du deine dunklen Äste
dem Himmel entgegen.
Kalter Nebel umfängt wie zartes Gespinst
deine Zweige.
Der Atem des allzulangen Winters
haucht kalt feuchten Brodem
durch die eisige Nacht.
Du harrest und wartest.
Der Frühling ist dein Retter.
Er zaubert, und du vergisst
wie alt du schon bist.
Er lächelt, und grünes Blattwerk
kommt aus längst verdorrt geglaubten
alten Ästen und Zweigen.
Er fängt an zu singen, und schwere lila Blüten
verströmen einen beglückenden Duft.
Deine herzförmigen Blätter,
die im Mai am schönsten aussehen, sagen mir,
dass du ein Sinnbild der Liebe bist.
Weisst du noch damals,
als ich eine deiner Blüten brach,
um sie der Liebe meines Lebens
zu bringen?
Die Wellen tanzen Cancan
und rennen miteinander um die Wette.
Die Windsbraut aus Nordost heult und jammert,
als ob sie dem Klabautermann selbst Angst einjagen will.
Der abnehmende Halbmond schaut zornig
und herausfordernd
aus einem kleinen Fenster im Himmel,
dessen Gardinen aus dahinjagenden
dunkelgrauen Wolken bestehen.
Die Lindenbäume an der Promenade
schütteln ihre Blätter wie kleine Kinderhände hin und her.
Das Meer, gleich einem grossen Drachen,
brüllt in grenzenloser Orgie vor Lust und Schmerz.
Der Sturm peitscht die Wogen und schmettert sie
mit einem Krachen an die Pfeiler der Seebrücke.
Ein Buddha hebt im Unsichtbaren seine Hand.
Der Wind, der schon seit Stunden tobt, gehorcht und legt sich.
Morgen früh ist die See vielleicht wieder still und schön
wie ein goldener Zauberspiegel.
Flieg zu mir herüber, kleine Möwe,
ändere deine Bahn.
Lass dich nieder in meiner Nähe,
und wir beginnen eine Freundschaft.
Erzähl mir von der Majestät des Himmels
und des Meeres.
Ich erzähle dir von der Schönheit
und dem Kampf der Menschen.
Wie gut sie deine Flügel gebrauchen könnten,
um manchmal von all ihren Problemen davonzufliegen.
Jetzt geht die Sonne auf.
Für dich und mich und alle deine Gefährten
