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Dieses Werk von Holger Kiefer Mutter Meera und andere Avatare - Über Krishna, Jesus bis Kalki untersucht das Avatar-Konzept als Brücke zwischen göttlicher Transzendenz und menschlicher Existenz. Der Autor beleuchtet dabei sowohl die hinduistischen Wurzeln mit Figuren wie Krishna und dem künftigen Retter Kalki als auch die moderne Interpretation lebender Meister. Ein besonderer Fokus liegt auf der in Deutschland wirkenden Mother Meera, deren stilles Wirken als zeitgenössische Form der göttlichen Herabkunft analysiert wird. Kiefer stellt diese spirituellen Erscheinungen zudem in einen gnostischen und religionsübergreifenden Kontext, um universelle Sehnsüchte nach Heilung und Führung aufzuzeigen. Das Buch fungiert somit als Einladung, das Wirken des Göttlichen jenseits von kirchlichen Dogmen in einer unmittelbaren, menschlichen Präsenz zu erfahren. Dabei wird die Rolle des Avatars als Lichtbringer definiert, der die Menschheit in Krisenzeiten aus der Angst in eine geistige Heimat führt.
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Seitenzahl: 103
Veröffentlichungsjahr: 2026
Holger Kiefer
MUTTER MEERA UND ANDERE AVATARE
Von Krishna, über Jesus bis Kalki – Göttliche Inkarnation in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
ISBN Softcover 978-3-384-82317-5
ISBN Hardcover 978-3-384-82318-2
ISBN E-Book 978-3-384-82319-9
© 2025 Holger Kiefer
Website: autorholgerkiefer.de
Druck und Distribution im Auftrag des Autors:
tredition GmbH, Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Deutschland
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist der Autor verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne seine Zustimmung unzulässig. Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag des Autors, zu erreichen unter:
Holger Kiefer, Kopernikusstr. 14, 90766 Fürth, Germany .
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Vorwort
Avatare gestern und heute
Im religiös-philosophischen Kontext (ursprüngliche Bedeutung)
Der Begriff "Avatar" (Sanskrit: Avatāra, "Herabkunft") stammt ursprünglich aus dem Hinduismus und bezeichnet die bewusste Inkarnation einer Gottheit, meist Vishnus, auf der Erde. Die bekanntesten sind:
Rama und Krishna: Die zentralen Figuren der Epen Ramayana und Mahabharata. Sie sind nicht nur religiöse Ikonen, sondern prägende kulturelle und moralische Vorbilder für Milliarden Menschen.
Buddha: Im Hinduismus, insbesondere in der Vaishnava-Tradition, wird Gautama Buddha oft als Avatar Vishnus angesehen, der gekommen ist, um von tierischen Opfern abzulenken.
Die zehn Hauptavatare Vishnus (Daśāvatāra): Dazu gehören u.a. Matsya (der Fisch), Kurma (die Schildkröte), Varaha (der Eber), Narasimha (der Mann-Löwe) und Kalki (der zukünftige Retter).
In einem erweiterten, metaphorischen Sinne werden manchmal auch charismatische spirituelle Führer wie Jesus Christus (für Christen die Inkarnation Gottes) oder Zentralgestalten anderer Religionen als "avatare" oder gottgesandte Wesen betrachtet, auch wenn der Begriff dort nicht traditionell verwendet wird. Einem zentralen Bereich wird der Avatara Mother Meera gewidmet.
Im modernen, digitalen Kontext (heutige Hauptbedeutung)
Heute wird "Avatar" primär als digitale Stellvertreter-Figur in virtuellen Welten verstanden. Viele erinnern sich an die Filme Avatar. Auch wenn der Hauptfocus in diesem Buch nicht in diesem Bereich liegt, streifen wir sie in einem separaten Kapitel kurz.
DasUnvorstellbare–GottwirdMensch
Was geschieht, wenn Aspekte Gottes Mensch werden? Nicht im Rahmen einer Kirche, nicht gebunden an eine Religion – sondern frei, direkt, unmittelbar? Was, wenn das Göttliche immer wieder in unsere Welt eintritt, um uns zu führen, zu heilen, zu erinnern?
Begleiten Sie mich auf eine Reise, die Ihnen eine bisher unbekannte Welt eröffnen wird. Eine Welt, in der die tiefsten Fragen Ihres Herzens nicht nur gestellt, sondern auch beantwortet werden können. Eine Welt, die Ihnen innere Erkenntnis und einen Frieden schenken mag, der jenseits aller Worte liegt.
Avatare sind Wesen, die direkt aus Gott entspringen – einem Gott, wie Sie ihn vielleicht noch nicht kennen. Einer göttlichen Quelle, von der Sie in keiner Kirche gehört haben, die aber in jeder Tradition aufleuchtet, sobald das Dogma schweigt. Sie stiften keinen Streit zwischen Religionen. Sie vermitteln kein Gesetz, keine Angst, keine Verdammnis.
Sie bringen Heil.Sie bringen Liebe.Sie kommen für uns – ihre Menschenkinder – in schweren Zeiten, um uns aus Verwirrung, Angst und Verzweiflung herauszuführen. Sie zeigen uns eine geistige Heimat auf, die von Frieden, Fürsorge und wahrhaftigem Miteinander geprägt ist.
Avatare sind der lange,ausgestreckteArmderallgegenwärtigen, unsichtbare, göttliche Präsenz. Sie sind Gottes Antwort auf unsere menschliche Not – nicht als ferne Stimme, sondern als berührbare Gegenwart. Als Blick. Als Stille. Als Mensch unter Menschen.
In diesem Buch begegnen wir ihnen:Den alten Avataren wie Krishna, der im Kampf die ewige Wahrheit offenbarte.Den verborgenen Boten der Gnosis, die den göttlichen Funken in uns wecken.Der stillen MotherMeera, die heute in Deutschland wirkt – und dem kommenden Kalki, der am Ende der Zeit eine neue Welt gebären wird.
Diese Reise ist eine Einladung. Nicht zum Glauben. Nicht zur Verehrung. Sondern zur Begegnung – mit einer Wirklichkeit, die größer ist als unsere Zweifel und vertrauter als unsere Angst.
Möge sie in Ihnen etwas berühren, das schon immer auf diese Stunde gewartet hat.
In Dankbarkeit und Erwartung,Holger Kiefer
EINLEITUNG
WASISTEINAVATAR?DIEKURZEANTWORT
Ein Avatar ist etwaswieGottinMenschengestalt.Kein Prophet. Kein Heiliger.EinTeilvonGottselbst–inFleischundBlut.Er kommt, wenn die Welt droht, am Abgrund zu stehen.Um zu retten. Um aufzurichten. Um zu lieben.
DIESEHNSUCHTNACHEINEMEINGREIFENDENGOTT
Viele Menschen wünschen sich, dass Gott doch eingreifen möge – in den Geschehnissen der Welt oder im ganz persönlichen Schicksal, wo Tod, Krankheit und Not überhand zu nehmen scheinen. Oder sie fragen sich: WiekannGottdaszulassen?
Es sind berechtigte Fragen. Fragen, die nicht ignoriert werden sollten. Doch die Antworten – die möglichen Hilfestellungen und Lösungen – werden oft nicht erkannt. Weil die Welt voller Verblendungen ist, die das Licht Gottes nicht durchscheinen lässt.
Es gibt Menschen, die helfen.Und es gibt höhere Mächte, die helfen würden, wenn ihnen die Erlaubnis dazu gegeben wird – und das notwendige Vertrauen aufgebracht wird.
AVATARE–BRINGERDESGÖTTLICHENBEISTANDS
Avatare brachten und bringen dengöttlichenBeistandunddieErkenntnis.Nehmen wir als Beispiel Jesus/Yeshua, die Inkarnation des Christus, des Gottessohnes. Seine Wahrheiten und Lehren wurden in vielen Fällen nicht verstanden und angenommen. DieWelthatesnichtbegriffen.(Im Buch „Eins mit dem göttlichen Feld“ gehe ich im Detail darauf ein.)
Wenn wir von Gott sprechen, von Avataren – dann vergessenSiezunächstReligionenundKirchen. Denn wir sprechen hier von einer höherenWirklichkeit, einer nicht von Menschen interpretierten Realität.
DIESESBUCH–UNDEINELEBENDEAVATARIN
Dieses Buch handelt auch von einer lebendenAvatarin,diedurchdieStillewirktundhilft: MotherMeera.Sie sagt nichts. Sie predigt nichts.Sie schaut nur – und in diesem Blick fließt etwas, das Wunden heilt, Dunkelheit lichtet und Herzen öffnet.
Wir werden gemeinsam eine Reise antreten:
Zu den alten Avataren wie Krishna, der versprach, immer wieder zu kommen.
Zu Jesus, dessen Botschaft oft missverstanden wurde.
Zu Mother Meera, die heute unter uns wirkt – und zu Kalki, der noch kommen soll, um alles neu zu machen.
EINE EINLADUNG ZUM NEUEN BLICK
Dieses Buch ist eine Einladung, die Augen anders zu öffnen – nicht nur für historische Gestalten, sondern für die Möglichkeit, dass das Göttliche hier und jetzt unter uns weilt. Dass Hilfe nicht nur ein frommer Wunsch ist, sondern eine geistige Realität, die auf unsere Bereitschaft wartet.
Meine eigene jahrzehntelange Beschäftigung mit spirituellen Traditionen und energetischen Wahrnehmungen hat mir einen Blick eröffnet, der über das rein Textliche hinausgeht. Wenn ich Mother Meera betrachte, sehe ich nicht nur eine Frau in einem Stuhl – ich sehe einen Kanal, einen Lichtkreis zwischen Himmel und Erde. Aus dieser Perspektive heraus habe ich dieses Buch geschrieben: als Brücke zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt.
Sie müssen nichts glauben.Sie müssen nur bereit sein, eine Tür zu öffnen, die viele längst verschlossen glauben.
Sind Sie bereit?
Dann beginnen wir.
Begegnen Sie ohne kirchliches, religiöses Dogma vier Avataren:
Fangen Sie ganz neu an. Lassen Sie bisheriges Wissen, bisherige Meinungen, welche Sie von Kind an vermittelt bekommen haben und für Sie daher vielleicht die absolute Wahrheit darstellen für die Zeit, in der Sie das Buch lesen außen vor und bilden sich erst dann ihre eigene vorurteilsfreie Meinung. Hier nun ein erster Überblick:
KRISHNA – vor 5000 Jahren. Sagte: „Ich komme wieder, wenn ihr mich braucht.“
JESUS – vor 2000 Jahren. Gott als Mensch – einmal und für immer?
MOTHERMEERA – heute. Sie sagt: „Ich bin die Mutter aller.“
KALKI – morgen. Kommt auf einem weißen Pferd. Seine Aufgabe: DieverdorbeneWeltreinigen.Undneuanfangen.
TEIL I: DAS PHÄNOMEN AVATAR
1: Was ist ein Avatar? – Drei Definitionen aus Quellen
„Gott steigt herab – nicht im Donner, nicht im Feuer, nicht im Gesetz – sondern in einem menschlichen Körper. So beginnt eine der ältesten und zugleich jüngsten spirituellen Erzählungen: die des Avatars.“
1.1 Avatar im Hinduismus
Das Wort Avatar stammt aus dem Sanskrit: Avatāra (अवतार) – wörtlich: „Herabsteiger“, von ava (herab) und tṝ (überschreiten, durchqueren).Gemeint ist: Ein göttliches Wesen steigt in die menschliche Sphäre herab – nicht als Strafe, nicht als Exil, sondern als freiwillige Mission.
Die hinduistische Definition:
Die Lehre der Avatare (Avatāra) ist vor allem mit dem Gott Vishnu verbunden, der als Bewahrer des Kosmos in Zeiten der Not in die Welt hinabsteigt.
Gott in Fleisch – Persönlichkeiten, Zeiten und Wirkung
Die Lehre von den zehn Avataren Vishnus (Daśāvatāra), wie sie vor allem im Bhagavata Purana entfaltet wird, stellt kein bloßes mythologisches Märchen dar, sondern eine tiefe kosmische und theologische Geschichtsdeutung. Jeder Avatar erscheint in einem spezifischen Weltenzeitalter (Yuga), jeweils in einer Epoche, in der die universelle Ordnung (Dharma) in einen kritischen Zustand des Verfalls (Kali-Yuga-Tendenzen) gerät. Ihr Erscheinen ist somit eine gezielte göttliche Intervention, eine „Herabkunft“ (Avatāra), um das Gleichgewicht zwischen Schöpfung und Zerstörung, zwischen Wahrheit und Unwahrheit, wiederherzustellen.
Die Avatar-Reihe beginnt mit Matsya, dem Fisch, der in der großen Flut die Urweisheiten und den Samen allen Lebens rettet – ein Bild für die Bewahrung des spirituellen Wissens in Zeiten geistiger Sintflut. Es folgt Kurma, die Schildkröte, die den Weltenberg Mandara im Milchozean stabilisiert – Symbol für die göttliche Unterstützung im kosmischen Quirlprozess der Schöpfung. Varaha, der Eber, hebt die Erde aus den Wassern der Auflösung – die Rückgewinnung der materiellen und moralischen Grundlage des Lebens. Narasimha, der Mann-Löwe, erscheint, um seinen gläubigen Verehrer Prahlada zu schützen, als irdische Gesetze und Autoritäten versagen; hier wird das Göttliche zur unberechenbaren, transzendenten Kraft, die sich jeder menschlichen Logik entzieht. Vamana, der Zwerg, entmachtet den übermächtigen König Bali durch List und Demut – ein Sieg der Bescheidenheit und klugen Selbstbeschränkung über die Arroganz der Macht.
Die folgenden Avatare sind zunehmend menschlicher und ihre Geschichten ethischer und gesellschaftlich komplexer. Parashurama, der Brahmane mit der Axt, ist ein zorniger Krieger, der die korrupte Kriegerkaste auslöscht – ein Bild für die notwendige, gewaltsame Reinigung, wenn die sozialen Strukturen völlig verdorben sind. Dann folgen die beiden zentralen und populärsten Gestalten: Rama und Krishna.
Rama, der Held des Epos Ramayana, verkörpert den perfekten König, Ehemann und Sohn – die Personifizierung des Dharma als Pflicht, Rechtschaffenheit und gesellschaftliche Ordnung. Seine Geschichte ist ein Kampf gegen das personifizierte Chaos (Ravana) und eine Lektion in bedingungsloser Pflichterfüllung, selbst unter größtem persönlichem Leid. Er erscheint in einem Treta-Yuga, einem Zeitalter, in dem die Moral bereits zu schwinden beginnt, und stellt das verlorengehende Ideal wieder her.
Krishna, dessen Wirken im Mahabharata und besonders in der Bhagavad Gita geschildert wird, ist eine vielschichtigere, transzendentere Figur. Er ist nicht nur der göttliche Ratgeber des Helden Arjuna, der inmitten eines verheerenden Bruderkrieges die Lehren von Pflicht (Dharma), Hingabe (Bhakti) und Nicht-Anhaften verkündet. Er ist zugleich der kosmische Gott, der im elften Kapitel der Gita seine Allgestalt (Vishvarupa) offenbart – die ganze Schöpfung in sich tragend und wieder in sich zurücknehmend. Krishna erscheint in einem Dvapara-Yuga, an der Schwelle zum dunklen Kali-Yuga. Seine Mission ist nicht mehr nur die Wiederherstellung einer äußeren Ordnung, sondern die direkte spirituelle Unterweisung der Menschheit in einer zerrissenen Zeit. Er bietet mehrere Wege zur Befreiung an: den Weg der selbstlosen Tat (Karma Yoga), der Erkenntnis (Jnana Yoga) und der liebenden Hingabe (Bhakti Yoga). In ihm vereinen sich das Spielerische, das Liebende, das Strategische und das Absolut-Transzendente.
Die letzten beiden Avatare der klassischen Liste sind Buddha und Kalki. Buddha wird im Hinduismus oft als Avatar Vishnus vereinnahmt, der erscheint, um durch die Lehre vom Mitgefühl und der Nicht-Verletzung (Ahimsa) bestimmte schwärmerische oder gewalttätige Aspekte wie Opferriten der damaligen Ritualreligion zu mildern – eine interessante Interpretation, die den Avatar als inneren Reformator der eigenen Tradition deutet. Kalki, der zukünftige Avatar, wird am Ende des gegenwärtigen, degenerierten Kali-Yuga erwartet, um die alte Ordnung gewaltsam zu zerschlagen und einen völligen Neuanfang zu ermöglichen.
1.2 Der zukünftige Avatar Kalki
Kalki:DerzukünftigeAvatar–Richter,ZerstörerundBeginneinesneuengoldenenZeitalters
Die Gestalt Kalki (auch Kalkin) ist der zehnte und letzte in der Reihe der Vishnu-Avatare, wie sie im BhagavataPurana (1.3.25), im VishnuPurana (4.24) und im KalkiPurana beschrieben wird. Sein Erscheinen ist keine historische Erzählung, sondern eine eschatologischeProphezeiung, die auf das Ende des gegenwärtigen Kali-Yuga – des „Eisernen Zeitalters“ oder Zeitalters des Streits und der Unwissenheit – hinweist.
ZeitundUmständeseinesErscheinens:
