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Saskia reist mit ihrer Familie und einem Traum von Brautkleid nach Tunesien, um ihren geliebten Mohamed zu heiraten. Doch dort wartet eine böse Überraschung auf die junge Frau.
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Seitenzahl: 17
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Nichts als Lügen
Eine wahre Geschichte aus Tunesien
Von Saskia R.
Bibliografische Informationen der Deutschen Bibliothek: Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte Dateien sind im Internet über http://www.dnb.ddb.de abrufbar.
Impressum:
© by Saskia R.
(wahrer Name ist der Redaktion bekannt)
Herausgeber: ©red scorpion books
Serie: True Story - Wahre Geschichte Nr.44
© Redaktion: www.evelyne-kern.de
Titelfoto: Privat
ISBN E-Book: 9783959249584
© Die wahren Geschichten sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne Genehmigung weder kopiert noch anderweitig veröffentlich werden. Genehmigungen ausschließlich über das Redaktionsbüro Kern
Cover
Titel
Impressum
Nichts als Lügen
Mohamed war meine große Liebe. Das war er wirklich, denn nie zuvor hatte ich solche Glücksgefühle, wenn ein Mann mich berührte und mir Zärtlichkeiten ins Ohr flüsterte, nachdem er meinen Nacken mit tausend kleinen Küssen bedeckt hatte und mir immer und immer wieder beteuerte, wie sehr er mich liebt.
Den ersten Kuss gab er mir am Strand vor meinem Hotel auf Djerba, das ich für zwei Wochen gebucht hatte. Er war einer der Animateure des Hotelkomplexes und bei allen Leuten sehr beliebt.
Schon einen Tag nach meiner Ankunft kam ich mit ihm ins Gespräch und musste feststellen, dass er privat ganz anders war als in seinem Job. Während er bei seiner Arbeit eher den Clown spielte und immerzu lächelte, war er als wir alleine auf einer Bank im Garten saßen, doch eher sehr zurückhaltend. Er erzählte mir, dass er aus einer Großfamilie stammte, vier jüngere Brüder und zwei Schwestern hatte und dass seine Eltern sehr arm seien. Trotzdem hatten es ihm seine Eltern ermöglicht zu studieren und Sprachen zu lernen. Dass er nun als Animateur arbeiten muss, habe er dem Umstand zu verdanken, dass er einfach keine Arbeit findet, sagte er traurig.
