Night Bound - Sky Deveraux - E-Book

Night Bound E-Book

Sky Deveraux

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Beschreibung

Alexandra Night lebt ein entspanntes Leben, seit ihr Ex sie verlassen hat. Doch durch die Trennung weiß sie nichts mit ihrer freien Zeit anzufangen und hat zudem keinen Zugang mehr zu ihrer Fotografie - was als Künstlerin ein echtes Problem darstellt. Doch dann bekommt sie bei einem Treffen mit ihrer ersten großen Liebe die zündende Idee...

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Seitenzahl: 24

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Night Bound

Desire

Copyright © 2018

Alea Libris Verlag

Waldstr. 9

72149 Neustetten

www.alea-libris.de

Lektorat: Michaela Harich

Satz: Michaela Harich

Layout: Michaela Harich

Bildmaterial: Fotolia

Umschlagdesign: Michaela Harich

ISBN 9783945814178

Alle Rechte vorbehalten

1.

Alex warf sich mit einem genervten Seufzen auf das Sofa. Es war ihr erster freier Abend ohne Verpflichtungen seit langem – und sie wusste absolut nichts mit sich anzufangen. Es war wie jeden Abend, wenn sie frei hatte.

Eigentlich sollte sie sich noch um neue Bilder kümmern, denn immerhin war ihr Agent damit beschäftigt, eine neue Ausstellung zu organisieren, aber Alex hatte einfach keine Lust. Sie war wie ausgebrannt, seit Jan sich von ihr getrennt hatte. Ihre Kreativität war versiegt, sie wusste einfach nicht mehr, wie sie ihre Gefühle bündeln und in Bildern ausdrücken sollte, denn das einzige, was sie spürte, war der Verlust einer Zukunft, die sie sich ausgemalt hatte und ihrer Liebe. Alex schloss die Augen. Immerhin weinte sie nicht mehr um ihn. Dafür hatte er gesorgt.

Ihr Handy vibrierte. Alex hob eine Augenbraue, öffnete ein Auge und streckte den Arm aus, um es vom Couchtisch zu angeln. Aufstehen wollte sie deswegen nicht, wenn sie es nicht mit den Fingern erreichte, würde sie die Nachricht einfach ignorieren.

Gut, wem machte sie etwas vor? Sie würde vor Neugier sterben, wenn sie die Nachricht nicht las. Alex grinste triumphierend, als ihre Fingerspitzen das Display berührten und sie es so zu sich ziehen konnte. Jetzt galt es nur noch zu hoffen, dass sie nicht automatisch irgendetwas Blödes dadurch im Pop-Up-Fenster getippt hatte. Und selbst wenn – irgendeine Entschuldigung würde ihr schon einfallen. Als sie sah, wer ihr geschrieben hatte, setzte sie sich aufrecht hin. Ihr Herz regte sich das erste Mal seit langem wieder, ein feines Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht. Jan meldete sich. Etwas, womit sie nicht gerechnet hatte.

»Was machst du heut Abend?«, las sie. Kurz war sie versucht, ihm eine großartige Geschichte aufzutischen, wie beschäftigt sie war, doch sie log nicht gern, eigentlich nie, und entschied sich, auch dieses Mal die langweilige, unspektakuläre Wahrheit zu sagen.

»Nichts. Ich lieg auf der Couch und langweile mich. Und du?«, tippte sie schnell und schickte es ab, bevor sie es sich anders überlegte.

»Ja, mir auch.« Kurz, knapp, bloß nicht zu viel sagen – das war ihr schon in den zwei Monaten, in denen sie mit ihm zusammen war, furchtbar auf die Nerven gegangen. Alles musste man ihm aus der Nase ziehen oder sehr sorgfältig erzählen, um kein Drama zu verursachen. Es war anstrengend, aber auch schön gewesen. Ein wenig vermisste sie ihn halt doch noch.