Noch dazu im Winterschlaf - Atanasios Wedon - E-Book

Noch dazu im Winterschlaf E-Book

Atanasios Wedon

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Beschreibung

Atanasios Wedon, *1962 in Stuttgart, lebt bei Melk in Österreich. Der Autor mit amerikanisch-griechischen Wurzeln studierte Philosophie, Theologie und Amerikanistik in Mainz und Toronto, wo er eine Ausbildung in voice acting machte. Er lebte in Kanada, Frankreich und USA. Wedon schreibt Lyrik und Prosa und ist u. a. als Übersetzer tätig.

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EPUB

Seitenzahl: 19

Veröffentlichungsjahr: 2016

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für paul eßer

Inhalt

Vorwort

erlebtes

schönheitserben

traumbegleitung

beziehungslos

2 m

2

haut

schneckenkönigin

kapaun

erbe der menschheit

psyche

gehasster herrscher

windspiel

aus einer gartenbibel

ditdah(.-) hose kurz lang anton

brille

gitarre

kerzenschatten

neuland

la cathédrale

burlo klostervenn

schloss artstetten

ellwangen

Zu Ellwangen

reisen

schein

auf ein wort

»dankendst«

ganz oder alle

sich einander

fähig oder bar

füllfeder

miniaturen I

miniaturen II

gedichtreifung

austragung von versen

stiller meister

cato bontjes van beek*

1944/45

sommerzeit

familiengrab

volksschule

salto mortale

richterspruch

vergebung

zweite naivität

einmal nur

freundschaft

kierkegaards einsamkeit

michelangelos sklave

unsere band löst sich auf

möwe jonathan

jugend

heidnische bruderschaft

Vorwort

Während es eine Vielfalt an erzählender Literatur gibt – Romane, Biographien, Essays –, bleibt die Lyrik auf einen kleineren Leserkreis beschränkt, trotz der erstaunlichen Aufmerksamkeit, die Lyrikfestivals immer wieder erfahren. »Die älteste aller Künste« hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert. Der lyrische Schreibstil ist vielfältiger geworden, alte Formen werden gepflegt und neue entwickelt – bis hin zu abstrakten Sprachexperimenten. Lyrische Stimmen ertönen, »die aus ganz unterschiedlichen Traditionen zu kommen scheinen. Aus der sprachkritischen, sprachzerlegenden die eine (Thomas Kling), aus der Tradition der klassischen Moderne mit genauer Kenntnis der vormodernen Lyrik die andere (Durs Grünbein). Gedichte, die auf den ersten Blick so leichthändig verfasst erscheinen, sind hoch komplizierte sprachliche Gebilde und bedürfen größter Präzision« (Thomas Geiger, Laute Verse, S. 348).

In der Gegenwartslyrik dominiert der freie Vers als Versgattung. Dabei wird auf metrische, gereimte und klangliche Bindung weitgehend verzichtet, um der Sprache in all ihren Formen größte Freiheit zu lassen. Dennoch sind die Anforderungen an den freien Vers hoch und beileibe nicht der Beliebigkeit überlassen.

Die Metapher ist in der Lyrik eines der häufigsten Stilmittel. Metaphern sind nicht so einfach zu interpretieren und verlangen vom Leser einiges ab. Sprachlich werden dabei Begriffe miteinander gleichgesetzt, die sonst unverbunden sind. Dadurch entsteht ein Sprachbild mit einer Doppeldeutigkeit.