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Vom Goldenen Käfig in ihrem Elternhaus ist Opal nun in Darius' Goldenem Käfig gefangen. In den Nächten bringt ihre Leidenschaft sie näher und näher zusammen, doch Opal wünscht sich mehr Freiheit. Wenn Darius ihr doch nur endlich vertrauen würde. Auch scheint er so vieles vor ihr zu verbergen. Darius spürt, wie die Mauern, die er um sein Herz errichtet hat, langsam zu bröckeln beginnen, als Opal und er sich immer näher kommen. Immer weniger kann er sich vorstellen, sie je wieder gehen zu lassen. Doch dann erfährt er etwas, was sein Misstrauen Opal gegenüber erneut entfacht. Hat sie ihn die ganze Zeit hinters Licht geführt? Die Beweise sind erdrückend und lassen sein Herz erneut erkalten.
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Seitenzahl: 127
Veröffentlichungsjahr: 2020
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Titel
Copyright
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Obey Me
Pearl Blakes
Dark Erotic Romance
Obey Me
Pearl Blakes
Deutsche Erstausgabe 2017
Love & Passion Publishing
www.lpbookspublishing.com
copyright © 2017-2019 by Pearl Blakes
© Cover by Addendum Designs
Alle Rechte vorbehalten.
Alle Personen und Gegebenheiten in diesem Buch sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder bereits verstorbenen Personen sind rein zufällig.
Kapitel 1
Darius
Sex mit Opal war eine Offenbarung. Die Art, wie sie auf meine Berührung reagierte war einfach unglaublich. Nachdem sie erst einmal den Widerstand gegen ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse aufgegeben hatte, hielt sie nichts zurück. Doch außerhalb des Schlafzimmers war sie noch immer aufmüpfig. Natürlich versohlte ich ihr für ihr unpassendes Verhalten den Hintern, doch ich hatte den Verdacht, dass sie begann, das Spanking zu genießen. Ich musste zu einer anderen Form der Bestrafung übergehen. Ich würde sie nie wieder vor meinen Männern demütigen, denn ich war zu verdammt eifersüchtig. Ihre wundervollen Formen gehörten nur mir. Ihr Körper war ein Tempel, ein Tempel, der nur für mich allein bestimmt war.
Im Moment hatte ich nicht einmal Interesse, eine andere Frau als Opal anzufassen. Ich erlaubte mir nicht, tiefer über die Gründe dafür nachzugrübeln. Ich redete mir ein, dass es sich ändern würde, wenn ich mich an Opals üppigem Körper gesättigt hatte. Doch im Moment schien ich davon noch meilenweit entfernt zu sein.
Es klopfte an der Tür, und ich schob die Gedanken an Opal beiseite.
„Ja?!“
„Ich bin’s, Boris!“
„Komm rein!“
Die Tür öffnete sich, und Boris betrat das Büro. Er war einer meiner treuesten Männer, hatte schon für meinen Vater gearbeitet. Boris war Ende fünfzig, klein, aber für sein Alter noch gut in Form. Um den Beginn einer Glatze zu vertuschen, trug er sein rotblondes Haar stets kurz geschoren. Zahlreiche Narben bewiesen, dass er oft für meine Familie im Kampf gestanden hatte. Er war ein zäher Bursche. Seine Spezialität war das Auffinden von Leuten. Ich hatte ihn darauf angesetzt, Paul Dakota, Opals Verlobten, ausfindig zu machen.
„Hast du Neuigkeiten für mich?“
„Nicht viel, fürchte ich“, berichtete er grimmig. „Der Kerl muss damit gerechnet haben, dass du ihn auf dem Radar haben würdest. Das Letzte was ich herausfinden konnte war, dass er vor vier Tagen mit dem Hubschrauber seines Vaters irgendwo hingeflogen ist. Doch ich konnte noch nicht rausfinden, wohin.“
„Finde den verdammten Piloten, dann foltern wir die Informationen aus ihm heraus!“, warf ich ein.
„Daran hatte ich auch schon gedacht, doch wie sich herausgestellt hat, ist der Pilot tot. Paul ist gerissen. Er wusste, dass du die Informationen aus dem Mann rausholen würdest.“
Ich fluchte leise. Paul Dakota war wirklich noch abgefuckter als ich. Tötete seinen eigenen Mann, nur damit ich ihn nicht in die Finger bekam. Ich hatte den Hurensohn unterschätzt, doch das würde mir nicht noch einmal passieren.
„FINDE IHN! Finde den verdammten Wichser!“, brüllte ich, die Hände zu Fäusten geballt.
Boris nickte.
„Ja, Boss. Wenn es okay ist, würde ich gern Nadja mit einbeziehen. Sie hat ein verdammt gutes Händchen mit dem Computer. Sie kann ihn vielleicht mit dieser Gesichtserkennungssoftware finden. Solange er irgendwo an einer öffentlichen Kamera vorbei gekommen ist.“
Ich nickte.
„Okay, genehmigt. Tu alles was du für richtig hältst, doch finde mir Paul Dakota!“
Nachdem Boris verschwunden war, erhob ich mich aus meinem Sessel und schlenderte zur Bar um mir einen Drink einzuschenken. Ich brauchte jetzt etwas, um mich zu entspannen. Gedankenverloren stand ich am Fenster und nippte an meinem Wodka. Opal konnte sich wirklich glücklich schätzen dass ich sie entführt, und damit vor Paul bewahrt hatte. Der Hurensohn war ein sadistischer Motherfucker. Ich hatte keine Ahnung, warum Rocco seine einzige Tochter ausgerechnet diesem Hurensohn versprochen hatte. Wusste Rocco denn nicht, was der Mistkerl Frauen anzutun pflegte? Paul war die krasseste Sorte von einem Sadisten. Das perverse Schwein war vollkommen krank im Kopf. Ich hatte einmal gesehen, was von einem Mädchen übrig geblieben war, welches er zu Tode gefoltert und gefickt hatte. Und der Scheißkerl war damals erst fünfzehn gewesen, und ich neun. Ich würde keiner Frau wünschen, den Drecksack heiraten zu müssen und schon gar nicht meiner eigenen Tochter. Entweder war Rocco total verblödet, dass er nicht Bescheid wusste, wen er sich da ins Nest geholt hatte, oder seine Tochter bedeutete ihm einen Scheißdreck. Doch als ich Opal entführt hatte, da schien er sich Sorgen um sie zu machen. Oder war das nur, weil ich seine sauberen Pläne durchkreuzt hatte, als ich ihm Opal wegnahm? Was war drin für ihn, wenn sie Paul Dakota heiratete? So sehr ich auch grübelte, ich konnte keine Antworten auf meine Fragen bekommen. Selbst nach dem vierten Wodka wollte mein Gehirn mit keiner Idee daher kommen. Ich zerschmetterte mein leeres Glas auf dem Fußboden und stürmte aus dem Raum. Ich würde einen kleinen Ausritt machen, um meine Gedanken zu klären. Ich hatte meinen Hengst Satan seit Opals Ankunft ohnehin sträflich vernachlässigt. Er würde sich freuen, aus seiner Box heraus zu kommen, so geräumig diese auch war, und seine Glieder zu strecken.
Opal
Nachdenklich starrte ich aus dem Fenster. Ich war jetzt beinahe sechs Wochen hier. Eine Gefangene, wenngleich mein Gefängnis ein goldenes war. Eigentlich hatte sich in meinem Leben nicht viel geändert. Nur dass es jetzt Darius war, der mich in einem goldenen Käfig hielt, anstelle meines Vaters. Nun ja, eine Sache hatte sich geändert. Ich war jetzt nicht mehr unberührt. Jeden Abend liebte Darius mich, mal hart mal zart, doch immer dominant. Er war ein Mann, der nie die Kontrolle abgab. Meist fing es mit einem Spanking an für meinen Ungehorsam, den ich noch immer an den Tag legte. Ich fürchtete mich nicht mehr vor den Schlägen, ja, genoss sie sogar auf eine abgefuckte, perverse Weise. Deswegen hatte ich auch keine Angst, frech und aufmüpfig zu sein. Heute hatte ich dazu allerdings noch keine Gelegenheit gehabt, denn ich hatte Darius seit dem Frühstück nicht gesehen. Ehrlich gesagt langweilte ich mich zu Tode. Die Decke fiel mir auf den Kopf, doch Darius hatte mir strengstens untersagt, das Haus zu verlassen, da er mir noch immer nicht traute. Er hatte mich gewarnt, dass die Bestrafung extrem hart ausfallen würde, sollte ich dennoch das Haus verlassen. Ich hatte so eine Ahnung, dass es sich bei der Strafe nicht um Spanking handeln würde. Ich hatte keine Lust, herauszufinden, was genau er für einen solchen Fall geplant hatte. Auch wenn es mich ganz verrückt machte, hier in meinem Zimmer zu sitzen und darauf zu warten dass der Tag vorüber ging. Ich hatte es satt, mir eine Talkshow oder Soap Opera nach der anderen anzusehen. Zum Lesen hatte ich auch nichts mehr. Darius Bibliothek bot kaum etwas, was mich interessierte. Ich war kein Fan von Krimis oder Horror und ansonsten gab es nur alte Schinken oder Sachbücher über so interessante Themen wie Foltermethoden oder Waffenpflege. Wenn ich doch nur mein iPad hätte. Mein SUB war so hoch, dass ich hundert Jahre hier eingesperrt verbringen könnte, um sie alle zu lesen. Das Personal bot mir auch wenig Unterhaltung. Zwar waren die meisten durchaus sehr freundlich, doch sie hatten einfach zu viel zu tun, um sich länger als ein paar Minuten mit mir zu unterhalten. Darius’ Männer behandelten mich entweder wie Luft, oder warfen mir lüsterne Blicke zu. Die Hunde waren im Haus nicht erlaubt, und andere Haustiere gab es hier nicht. Wenn ich doch nur raus könnte. Was würde ich darum geben, wenn ich mir eines der Pferde für einen Ausritt schnappen könnte. Doch davon konnte ich nur träumen. Leider hatte mir Darius nicht mehr angeboten, mit mir zusammen auszureiten. Er war in den letzten Wochen tagsüber immer beschäftigt gewesen, verließ oft den ganzen Tag das Grundstück. Manchmal war er sogar über Nacht weggeblieben. Ich hatte keine Ahnung, wohin er fuhr, oder was er tat. Wahrscheinlich führte er eine Menge illegaler Geschäfte. Eigentlich wollte ich gar nicht wissen, was für Dreck der Mann, mit dem ich meine Nächte verbrachte, am Stecken hatte. Manchmal war Unwissenheit ganz gut.
Eine Bewegung am Rande meines Gesichtsfeldes erregte meine Aufmerksamkeit. Jemand verließ das Stallgebäude. Mein Herz klopfte aufgeregt, als ich Darius erkannte. Er führte ein herrliches schwarzes Pferd bei sich. Selbst aus der Entfernung konnte ich erkennen, dass es sich um einen Friesen handeln musste, und dem massiven Hals und dem temperamentvollem herum tänzeln nach zu schließen musste es sich um einen Hengst handeln. Was würde ich darum geben, dieses Prachtstück reiten zu dürfen. Ich stieß einen leisen Seufzer aus, als Darius sich auf den Rücken des Rappen schwang und vom Hof trabte, bis hohe Hecken und Bäume Pferd und Reiter verschlangen.
Darius
Der Ausritt hatte mir gut getan. Ich fühlte mich nicht mehr als müsse ich jemanden umbringen. Ich versorgte Satan und machte mich auf den Weg ins Haus. In zwei Stunden würde es Abendessen geben. Ich freute mich schon darauf. Seit Opal hier war, war das Abendessen mehr als nur eine Zeit um Nahrung aufzunehmen. Entweder blies sie mir einen unter dem Tisch, oder ich vernaschte sie zum Dessert auf dem Tisch. Ein Grinsen trat auf meine Lippen. Gut gelaunt betrat ich das Haus. Ich durchquerte die Eingangshalle, als Sonja mir entgegen kam. Sie sah aufgeregt aus. Ich fragte mich, was passiert sein mochte. Hatte Opal versucht zu fliehen? Oder hatte sie sich verletzt?
„Was ist los?“, fragte ich ohne Umschweife.
„Ich ... ich hab Miss Opals Zimmer geputzt, als ... als ich ...“
„Als du was?“, fragte ich ungeduldig. „WAS. IST. GESCHEHEN?“
„Ich fand das hier. Es ist ihr Handy, oder nicht? Ich weiß, dass du es ihr abgenommen hast. Sie muss ... es gestohlen und unter ihrem Bett versteckt haben.“
Ich nahm das Handy entgegen. Ja, es war das Handy, welches ich ihr abgenommen hatte. Ich hatte es in einer Kommode in meinem Schlafzimmer aufbewahrt, und hatte das elende Ding ganz vergessen. Ich hätte es an einem sicheren Platz aufbewahren sollen. Opal hatte also in meinem Zimmer herumgeschnüffelt und dann das Telefon an sich genommen. Hatte sie etwa um Hilfe gerufen? Ich spürte, wie Wut in mir aufstieg.
„Danke“, sagte ich, an Sonja gewandt, und verschwand eilig in Richtung Büro.
In meinem Büro angekommen, schloss ich die Tür hinter mir und ging zur Bar. Wenn ich ihr Handy überprüfte, würde ich wahrscheinlich einen Drink gebrauchen können. Ich schenkte mir einen doppelten Wodka ein, nahm einen großen Schluck, und ließ meinen Daumen über das Display des Handys gleiten. Opal hatte keine Sperre in ihrem Telefon, also öffnete sich das Menü sofort. Auf den ersten Blick konnte ich sehen, dass sie mehrere Textnachrichten hatte, sowie einige Anrufe. Ich tippte auf das Symbol für die Textnachrichten. Ein Fluch kam über meine Lippen. Ich kippte den Rest des Wodkas in einem Zug hinab und schenkte das Glas erneut voll.
Opal
Ich betrat das Esszimmer um Punkt sieben. Darius bestand auf Pünktlichkeit. Beinahe hätte ich es nicht rechtzeitig zum Essen geschafft, denn ich hatte unter der Dusche die Zeit vergessen. Ich hatte meinen Körper eingeseift und plötzlich hatte ich dieses Verlangen verspürt, Darius’ Hände anstatt meiner eigenen auf mir zu spüren. Ich war so erregt gewesen, dass ich nicht anders konnte, als mich selbst zu streicheln. Ich hatte den Duschkopf zu Hilfe genommen, hatte meine übersensible Klit mit dem Wasserstrahl massiert, bis ich explodierte. Doch es war nicht genug gewesen, um meinen Hunger zu stillen. Ich hatte es mir insgesamt drei Mal gemacht, ehe ich endlich meine Dusche beendet und mich zum Essen angekleidet hatte. Jetzt konnte ich es kaum erwarten, Darius zu sehen. Ich machte mir nicht länger etwas vor. Ich war diesem Mann vollkommen verfallen. Er war wie eine Droge, nach der es mich verlangte, selbst wenn ich wusste, dass sie gefährlich und zerstörerisch war. Vielleicht würde diese Sucht vergehen, wenn ich meine Freiheit zurück erlangte und ich mich fern von Darius befand. Fern von der Versuchung. Ich malte mir oft aus, wie ich von hier floh, oder wie ich von meinem Vater gerettet wurde. Ich träumte sogar davon. Doch wenn mein Vater Darius in meinem Traum erschoss, dann wachte ich mit einem Schrei auf und der Verlust, der Schmerz, war so real, als wenn ich Darius wirklich verloren hätte. Doch so oder so würde ich ihn eines Tages verlieren. Wenn nicht durch meine Freiheit, dann weil er meiner überdrüssig wurde. Ich wusste nicht, ob er es neben mir noch mit anderen Frauen trieb. Nicht in den Nächten, denn die verbrachten wir zusammen in seinem Bett, doch tagsüber, oder wenn er über Nacht weg blieb. Der Gedanke war so schmerzlich, dass ich ihn lieber beiseite schob.
Zurück zu meiner augenblicklichen Situation, in die ich hinein platzte. Darius stand wie immer mit einem Drink in der Hand am Fenster als ich das Esszimmer betrat. Er wandte sich nicht zu mir um, doch daran war ich schon gewöhnt. Ich wartete, wie er es mir beigebracht hatte, bis er sich mir zuwenden würde. Obwohl ich dieses Spiel langsam in- und auswendig kannte, spürte ich, dass es heute irgendwie anders war. Die Körperhaltung von Darius war angespannt. Etwas schien ihm im Kopf herum zu gehen. Ich fragte mich, ob es etwas mit seinen Geschäften zu tun hatte, oder ob etwas was ich getan oder nicht getan hatte ihn in solche Stimmung versetzt hatte. Ich konnte mir jedoch nicht vorstellen, was ich angestellt haben sollte, schließlich hatte ich fast den ganzen Tag in meinem Zimmer verbracht, und hatte Darius seit dem Morgen nicht mehr zu Gesicht bekommen. Es musste also etwas anderes sein. Ein geplatzter Business Deal vielleicht. Ich wünschte, er würde sich endlich umdrehen und mir sagen, dass ich mich setzen konnte. Mein Herz hämmerte aufgeregt in meiner Brust, als ich darauf wartete, dass Darius irgendetwas sagen würde. Würde er seine Wut an mir auslassen? Ich schüttelte innerlich den Kopf. Nein, wenn ich etwas in den letzten Wochen über Darius gelernt hatte, dann, dass er Gewalt gegenüber Frauen verabscheute, es sei denn er hatte einen gewichtigen Grund dafür. Wenn ihn jemand geärgert hatte, dann würde derjenige den Preis zahlen, nicht jemand Unbeteiligter wie ich. Ich sollte mich also beruhigen und mir keine unnötigen Gedanken machen. Doch das war leichter gesagt denn getan. Ich konnte einfach das ungute Gefühl nicht abschütteln, dass mir Ärger bevorstand. Nach einer Weile, die mir wie eine Ewigkeit vorkam, wandte sich Darius endlich vom Fenster ab und mir zu. Seine Miene verhieß nichts Gutes. Seine scharfen Züge erschienen wie in Stein gemeißelt, in seinen grauen Augen lag die Ankündigung eines Sturmes. Mein Herz setzte für einen Moment aus, und meine Knie wurden mir weich. Ich schluckte unwillkürlich. Ich zermarterte mir das Hirn, was seine Laune ausgelöst haben könnte, doch mir fiel einfach nichts ein. Wir hatten letzte Nacht grandiosen Sex gehabt, waren Arm in Arm eingeschlafen und beim Frühstück war Darius gewesen wie immer. Höflich, teilweise in Gedanken versunken. Doch das war nichts Ungewöhnliches. Ich wusste, dass er morgens gedanklich durchging, was er zu tun hatte. Er hatte sich mit einem Kuss verabschiedet und mir in den Po gekniffen. Alles wie gewohnt. Warum dann jetzt diese Gewitterstimmung?
„Setz dich!“, schnitt seine Stimme durch den Raum.
