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Der Dicke, Ted und er. Sie waren unterwegs. Losgelöst. Wild. Hatten die Menschlichkeit abgelegt. Das anerzogene Gewissen ertränkt. Genossen die Freiheit. Bei jedem vergifteten Schluck. Jedem kristallinen Atemzug. Jedem Junk pumpenden Herzschlag. Sie waren auf der Suche. Nach dem Feuer der Nacht. Diesem Funken. Dem absoluten High. Mit unbeschreiblichem Verlangen. Alles und jeden absorbierend. Bis zum Zerfließen der Realität. Bis ihr Hunger gestillt war. Denn das allein erfüllte. Sie wussten nichts Besseres …
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Seitenzahl: 363
Veröffentlichungsjahr: 2013
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F. Lone
Oder wisst ihr was Besseres ...?
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Erster Akt: Im Park. Qualmender Joint & ungezwungener Sex. Ein Geschenk der Götter.
Geschäftlicher Herointrip. 30 Scheine plus Downer & Partnertausch. Großbestellung für den Run.
Ein guter Tag für Verarsche. Night Tripper gegen Rednecks. Wir testeten unser Balzverhalten.
Der Doktor stieß an seine Grenzen. Er musste die Karten neu zinken & verteilen.
Scheine in der hohlen Hand. Jacks neue Droge brachte Tod & das benutzte Mädchen erwachte.
Abrechnung mit Sloan & Übergabe des gestreckten Stoffs. Der Schamane beherrschte das Treiben.
Eine giftige Pille, die dich zum Tier macht. Öffentliches Rumgevögel & ein verstorbener Zwilling.
Höchste Zeit, die Sünden zu beichten.
Impressum neobooks
„Entweder du liebst mich, oder du hasst mich ...“ Pause. „Dazwischen gibt es nichts ...“ Die Sonne brannte. Schweiß perlte auf meiner Stirn. Fixierend schaute ich sie an. Während mein Geist protestierte. Hart. Hatten meine Lippen das wirklich gerade formuliert? Verdammte scheiße. Jetzt schon? Vor Einbruch der Nacht? Oh Gott. Welch vollgefressenes Ego. Verflucht seist du. Zwei Köpfe größer. Drei Zentimeter länger. Der Schwanz. Jedoch ... Anscheinend war meine Weichenstellung nicht unangebracht. Die notwendige Klarstellung. Der Tatsachen. Sie blickte weiterhin interessiert. Aus großen sanften Augen. Also gar nicht erst versuchen, etwas zu erklären. Einfach weiter blubbern. Immer heftiger. Keinen Zweifel aufkommen lassen. Niemals über Vergangenes grübeln. Bloß den Weg nicht verlassen. Musik lauter drehen. Zigarette kurbeln. Schnell zwei weitere Silberkugeln öffnen. Eine ihr in die Hand drücken. Perfekt.Ich schaute mich um. Der Dicke hatte schon seit einiger Zeit die Schnauze gehalten. Vielleicht war er platt. Oder ergötzte sich an dem goldenen Trip. Der führend über uns schwebte. So oder so. Beides bestens. Würde er sie wahrscheinlich nur verscheuchen. Konnte ich seine Äußerungen von vorhin doch gerade noch abwenden. Fetter Idiot! Bedrohlich knurrte ich. Leise. In seine Richtung. Was hattest du dir bloß eingebildet? Am liebsten hätte ich dein speckiges Gesicht in den nächsten Baum gedrückt. Bis Blutfluss und Zahnsplitter dir die Kehle zuschnüren. Drehte jetzt schon seine achttausend. Dabei hatten wir noch einen langen Weg vor uns. Den es zu Nutzen galt. Doch zuvor ... Er brabbelte irgendwas daher. Unverständliches Zeugs. Von Schwanz lutschen. Ästhetisch pulsierenden Schwellkörpern. Mann, Mann, Mann. Wabbeliger Homo. Warte bloß ab! Diese Muschi gehört mir. Mache sie gerade hörig. Also, pass auf was du sagst. Was du tust. Läuft sie sonst noch davon. Verängstigt. In dunkle Tiefen. Den schützenden Armen eines Anderen. Der bestimmt nicht so geschickt seine Zwänge beherrschen kann. Wie wir. Unsere Kleine nippte an ihrem Bier. Angestrengt versuchte ich mich zu erinnern. An ihren Namen. Doch er blieb verborgen. In den vernebelten Windungen des Hirns. Sie strich sich eine lockige Strähne aus dem Mundwinkel. Hübsches Ding, dachte ich. Ihren Körper aufmerksam studierend. Die ausgeblichenen Jeans. Sie schienen wie gemalt. Auf zarte Schenkel. Sich hebender Brustkorb. Bei jedem Atemzug. Unschuldige Kurven. Jungen Knospen gleich. Erinnerungen an Frühling. Das richtige Alter. Kurz vor der Blüte. Verborgen unter einem gelben Leibchen. Mit Ballonärmeln. Kleine, scheue Brüste. Die noch keinen BH gesehen hatten. Dünne blasse Arme. Filigrane Finger. Die sich an der Dose festhielten. „Baust du noch mal einen“, fragte sie mit zart schwebender Stimme. Ich erwachte aus meinem Rausch. „Sarah ist gerade mit unserem Zeug abgehauen.“ Sie rollte mit den Augen. „Dein Kumpel hat ihr ziemlich Angst gemacht.“ Sie schüttelte sich kurz. „Wie er uns ständig so anglotzte.“ Ich durchbrach ihre rekapitulierende Wiedergeburt.„Hehehe.“ Wusste Bescheid. Das war es nun mal. Seine Jagd. „Du musst ihn entschuldigen“, versuchte ich zu erklären. Sein Verhalten. „Er war lange in der Wüste. Umgeben von Fata Morganas. Das Einzige für ihn zum Bestaunen. Eventuell mal einen verirrten Pillendreher, der ihm die Kimme lang krabbelte. Als einzige Gesellschaft.“ Der Dicken erwachte aus seiner Starre. Knüpfte an. „Ach, der Wolf, ha. Einsam und schüchtern.“ Er dehnte die Glieder. „Leider auch halb blind...“ Es knackte. „Deswegen glotzt er so. Fühlt sich unbeobachtet. Haha. Hahaha.“ Er schmiss den Kopf nach hinten. Stieß ein lautes Lachen aus. Kugelte sich rücklings auf dem Gras. „Ja, Babe “, flüsterte ich. „Wolf hatte zu viel von dem Kaktussaft getrunken. Erst lag er noch mit uns im Schatten. Plötzlich ist er schreiend schnurgerade aus davon gelaufen. Muss irgendetwas Grauenerregendes gesehen haben.“ „Vielleicht das Leben?“ Fragte der Dicke. „Ist immer tiefer hineingeraten“, fuhr ich fort. „In diese gottverdammte staubige Hölle. Als wir uns aus dem Koma aufraffen konnten, war er schon lange am Horizont verschwunden. Splitternackt. Bis auf die Schuhe. Wir fanden nur seine Klamotten...“„He, genau. Wir schoben beinahe Panik.“ Schob er ein. „Doch dann wurde uns alles klar ...“ Umständlich zog er die Blättchen aus seiner Hosentasche. Musste ein Bein aus dem Schneidersitz gerade strecken. Nahm ein langes Paper aus der Packung. Nachdenklich. Versuchend den geistigen Nebel zu durchdringen. „Geht es denn nicht genau darum?“ Fuhr er fort. Fragend schaute er unsere Namenlose an. Doch, sie verstand nicht. War nicht auf unserem Level. Doch die gemeinsame Zeit sollte es ermöglichen. Er schaute wieder auf das Blättchen. Benetzte die Fingerspitzen, um die Klebestelle zu finden. „Gib mal das Dope“, bellte er in meine Richtung. Schickte anschließend einen gezuckerten Satz zu unserem Lockenkopf. „Ich baue dir erst mal nen Joint. An dem kannst du tief inhalieren, Süße. Dann fällt das Denken gleich viel leichter. Und meine Wellenlängen sind besser zu verdauen.“ Sie grinste. Er schnauzte erneut. „Komm schon, Mann. Lass mich hier nicht auf dem Trockenen!“ Fordernd hob er das Kinn. Ich rollte mit den Augen. Kramte in meiner abgewetzten Jacke. Suchte unseren Stoff. Fasste in die linke Tasche. Rechte Tasche. In die Innentasche. Nochmals in die Linke. Hosentasche vorne, links und rechts. Hintere Tasche. Nichts. „Shit. Wo ist das Zeug?“ Beide schauten mich glotzend an. „Okay. Nochmal von vorne. Irgendwo muß es ja sein.“ Also, linke Tasche. Rechte. Innentasche. Hose, vorne links. Rechts, hinten. Nichts. Ich wurde langsam nervös. Alles, was ich neben etlichen anderen Sachen zum Vorschein brachte, war ein Loch in der rechten Hosentasche. Ich zog das Inlett heraus, um den Stoffabrieb zu begutachten. Konnte schon fast zwei Finger durchstecken. „Mist!“ Ich stand auf. Etwas stach in den Oberschenkel. Schüttelte mich kurz. Zusammengeknülltes Papier. „Ha. Die Medizin ist wieder da.“ Es löste sich aus der Enge. Fiel Falte um Falte mein Bein entlang. Verschwand schließlich halb in meinem Schuh. „Verfluchtes Loch. Wird auch immer größer.“ Ich zog das Päckchen hervor. Entblätterte vorsichtig den schwarzen Schatz. Schien noch alles da zu sein. Ich packte es wieder ein. Warf es dem Dicken rüber. „Na endlich, Mann“ atmete er auf. Sichtbar wurden alle entspannter. Die Vorfreude der Süchtigen.Ich zog gedanklich Bilanz. Wir hatten den Großteil von unserem Schwarzen bereits missbraucht. Vielleicht waren noch gut vier Gramm übrig. Nicht genug für die nächste Zeit und all die Aasgeier, die ständig bei uns anmarschierten. Verdammt noch mal! Diese bodenlosen Schnorrer. Wir mussten uns langsam beherrschen. Nicht alles freigiebig mit beiden Händen verteilen. Schließlich sind wir nicht die katholische Kirche. Sollen die Junkies zusehen, wo sie sich zudröhnen können. Ohne Cash gibt es nur noch einen Tritt in den Arsch. Gratis. Plus einen schönen Gruß von den Prankstern dazu. Fotzenköpfe, widerliche. Bei den Mädels war es natürlich keine so grobschlächtige Angelegenheit. Nein, gewiss nicht. Sobald einer von uns auf eine ansprang, wurde alles unternommen, sie ins Nirwana zu befördern. Es war unser stillschweigender Deal. Mit jeder Dame, die sich in unseren Kreis begab. Babe, du kannst dich hier und jetzt an unserem Stoff bedienen, wie du willst. Solange du nicht in deinem Bachnabel bunkerst. Versuchst Gewinn daraus zuziehen oder uns verarschst. Wirst sehen. Wir werden die besten Freunde. Vielleicht noch mehr. Als Gegenleistung verlangen wir nur dein rosiges Fleisch. Und seinen wir ehrlich, Honey. Du willst es doch auch. Dein ganzer Körper zuckt bereits danach, penetriert zu werden. Genau ...Neben unserem Rest Schwarzen hatten wir noch etliche Dosen Bier, anderthalb Flaschen Whisky, eine letzte Flasche Rum und trauriges trockenes Selbstgezüchtetes. Ich hatte es Stunden vorher einem Hippie abgenommen. Ich konnte mich jetzt noch darüber amüsieren.Dieser verlauste Typ kam doch tatsächlich auf die Idee, sich bei uns einzuklinken. Er roch unser gutes Zeug. Sah all die Weiber zu Gordon und Gray abgehen. Wollte sich auf unsere Kosten eine gute Zeit machen. Erst schlich er schnuppernd an uns vorbei. Versuchte unauffällig zu wirken. Abschaum! Ich beobachtete ihn hinter meiner dunklen Sonnenbrille. Die grünen Gläser boten mir einen getreuen Blick. Auf sein plump anbiederndes Verhalten. Nach kurzer Pause kam er zum zweiten Akt zurück. Stellte sich etwas abseits. Bewegte sich im Takt. Zu Disorder At The Border. Mit mir verhassten ausschweifend übertriebenen Bewegungen. Als könnte er die Musik massieren. Ging mir sehr gegen den Strich. Das Ganze. Denn ich bin ein ehrlicher Hacker und Stampfer. Lasse meine Hände in den Taschen. Wo sie für einen Kerl hingehören. Manchmal schlage ich mit ihnen jeden noch so komplizierten Beat auf meinen Schenkeln. Die Daumen dabei in den Hosentaschen eingehakt. Ich gehe leicht in die Knie. Drücke meine Hüfte nach hinten. Trample mit den Beinen zum Takt, dass die Schlaghose sich aufbauscht. Der Oberkörper biegt sich dabei nach vorne. Nur bei absoluten musikalischen Höhepunkten bewegen sich meine Arme. Über die Brust. Bis Kopfhöhe. Aber auch nur für einen Sekundenbruchteil. Dem Moment, wo ich ihn wirklich spüren kann. Mein Tanzstil. Wirkt für Außenstehende leicht krankhaft. Für Verstehende allerdings wie reinste Kunst.Unser Frequenzfänger jedoch ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und tanzte sich langsam gen Lautsprecher vor. Wir hatten nur einen. Aus Gewichtsgründen. Dennoch mit ordentlich Power.Am liebsten hätte ich die Schallplatte vom Spieler genommen und ihm wie ein Wurfgeschoss entgegen geschleudert. Mit der Hoffnung ihn ernsthaft zu verletzen, oder wenigstens davon zu scheuchen, wie einen räudigen Hund. Leider hatte er sich aber schon als bohrender Mitesser an die tanzenden Mädels geheftet. Ich sah keine Möglichkeit auf eine freie Schussbahn. Egal aus welchem Winkel. Und mir war nicht danach den Kleinen aus Versehen weh zu tun. Wenn sich die pfeifenden Rillen der ölig schwarzen Waffe unausweichlich den Weg durch die Luft schnitten. Die würde ich später mit meiner Nahkampfwaffe schon zurecht stoßen. So ließ ich die Musik laufen. Und Cherokee nahm seinen Anfang ...Wolf war zu dem Zeitpunkt noch zugegen. Erschnupperte, dass in seinem Revier eingedrungen wurde. Er lag seitlich auf dem Boden. Hatte bis zu dieser Rangverletzung den tanzenden Mädels unter die fliegenden Röcke geglotzt. Nun, begossen und unsicher des Herausforderers, stand er plötzlich auf. Ging einige Schritte rückwärts. Es sah aus, als ob er Anlauf nehmen wollte. Zum finalen Showdown. Es fehlte nur noch erdige Kriegsbemalung und dumpfes Getöse. Aus Tierhaut bespannten Trommeln. Gerade als ich dachte, jetzt legt er gleich einen Sprint vorwärts hin, um drei Längen vorm Ziel dem unerwünschten Besucher mit gestreckten Fäusten in fliegender Pose entgegen zu schießen, besann er sich. Ich konnte mahnend an sein Bewusstsein klopfend die behördlichen Auflagen sehen. Unter dessen wachsamen Auge er sich keine weitere Körperverletzung leisten konnte. Oder sonstige Ausfälle. In nächster Zeit. So blieb er abseits stehen. Regungslos. Ein angekettetes Tier. Halb domestiziert. Durch schwere Hände und hölzerne Knüppel.Mein Blick schwenkte zu unserem Neuankömmling. Geschützt durch verlogene höhere Gewalt fähig, weiter unbehelligt sein Unwesen zu treiben. Seine Pupillen waren kurz vorm Auslaufen. Total auf Acid. Der Typ.Ich ging zu Wolf rüber. Wollte ihm was von meinem privaten H. in die Hand drücken. Um ihn runter zu bringen. Sollte sich der Junk um ihn kümmern, dachte ich. Doch er schüttelte ablehnend den Kopf. Ich steckte es wieder ein. „Okay, Wolf. Ich versteh schon. Man sollte diesem Scheißköter mal eine Lektion erteilen. Siehst du, wie er die Musik vergewaltigt? Und das bei diesem unglaublichen Saxophon Gedonner. Diese stinkende Kakerlake. Hat absolut kein Stil. Ist dir aufgefallen, wie die Mädels ihm begegnen? Hehehehe. Wenn du mich fragst, ist er absolut keine Konkurrenz. Ich will ihn noch etwas studieren und dann jagen wir ihn davon. Alles klar?“ Wolf nickte. Dann soll es so sein. Sein linker Mundwinkel bewegte sich für eine Millisekunde nach oben.Ah, na für heute Nacht sollte unser Zeug noch reichen. Jedenfalls für mich. Am Ende werden die Toten gezählt. Und eingetütet. Ich verstaute jedoch schon mal eine volle Flasche Whisky in meiner Jackentasche. Aus Weitsicht. Bevor sie im Eifer der Nacht verloren ging. Denn das würde sie. Dazu steckte ich in die andere Tasche noch zwei Bier. Ein Drittes riss ich sofort auf. Den Rest der Drogen, Downers, Koka, H., etliche bunte Pillen und so weiter und so fort, hatte ich sowieso am Mann. H. Diesen Teufel lässt man nicht einfach frei laufen. Sonst greift er wahnsinnig um sich. Reißt Schwuchteln und experimentierfreudige Spalten in die graue Trostlosigkeit. Des Junks Tiefe ist trüb. Das Gift bleibt bei uns immer eingepackt unter Verschluss. Wir bieten es auch nie an. Seltenst jedenfalls. Nur bei vorheriger Unterschrift. Verzichtserklärung der Selbstständigkeit. Denn diese Abfahrt führt in die entgegengesetzte Richtung, Honey. Glaubst du wirklich, dass du das richtige Ticket für diesen miesen Trip in deiner glänzenden Handtasche hast? Lass mich doch mal schauen. Oh, du hast nicht wirklich deine Überholstiefel an? Okay, okay. Schon gut. Alles klar. Aber Babe, ein Tipp. Du solltest dir lieber die Kleidung an deiner welkenden Haut festnähen. Warum fragst du? Na, weil der Abwärtsspeed dir alles runter reißt. Bis auf die stumpfen gelblichen Knochen. Und wir wollen doch das du dich wenigstens die ersten Meilen in deiner Haut wohlfühlst, oder Engel? Na dann. Schnall dich ab und die Reise geht los! Bis zum nächsten Mal. Dann kostet es allerdings. See you.Inzwischen hatte der Dicke die Tüte gedreht. Zuvor noch übertrieben erotisch mit der Zunge angefeuchtet. Ein Schauspieler vor dem Herrn. Wartet geduldig, bis er die Blicke auf seiner Antenne spürt. Die Spannung seine Arschhaare aufrichtet. „Hier San. Rauch an.“ Er reichte unserer frisch getauften Namenlosen den saftigen Burschen. „Wir sind noch echte Kerle mit Manieren. Jawohl. Bei uns gilt noch das gute alte Ladys First! Und nicht nur, was die Drogen angeht.“ Er schmiss ihr sein Feuer rüber. „Nein, nein. Auch in allen anderen Lebenslagen. Besonders in der Horizontalen. Haha. Da reihe ich mich gerne hinten ein. Anstellen wollte ich nicht sagen. Haha. Ha.“ San wollte sich gerade den Joint anzünden und hatte ihn zärtlich zwischen ihre Lippen gepresst. Sie versuchte sich das Lachen zu verkneifen, aber der Druck in ihrem Zwerchfell überrannte sie. Suchte einen Ausweg. Ihre Gesichtsfarbe wechselte ins blass rot. Ihre Backen bliesen sich auf. Wie bei einem Teekessel pfiff ihr der Atem aus dem Mund. Sie prustete los, so dass ihr die Kiffe aus ihrem Mund schoss und gegen meinen Arm flog. Mir liefen die Tränen. Aufgrund ihrer Reaktion. Wir lachten alle drei wie die Bekloppten. Bekamen bald keine Luft mehr. San freute sich über unsere unkonventionelle Art. Wir uns über ihre. Hatten wir sie kurz zuvor erst kennengelernt. Aber es war von der ersten Minute an sehr vertraut. So lachten wir locker unsere vier Minuten. Schissen auf den Rest der Bande. Die zerstreut irgendwo in der Dunkelheit lauerte.„Don`t bogart that joint, my girl“, stimmte ich in Sans Richtung an. Sie zog noch zweimal. Füllte ihre Lungen mit der unglaublichen Schwere des schwarzen Harzes. Unter der sich wankend das Flimmerepithel bog. Sie behielt den Rauch drin, reichte weiter. Ah endlich ... Ein dicker Joint in netter Gesellschaft. Gute Leute an meiner Seite. Rum albern. Einfach den Gang der Dinge zulassen. Sich gegen nichts versperren. Hm, ich stimmte meinen Gedanken nickend zu …Es war kurz vor Mitternacht. Doch welcher Tag? Ich war mir nicht sicher. Die Sonne, der alte Drecksball, versteckte sich jedoch seit zwei Stunden. Hurte irgendwo anders rum. Mit ihrem einlullenden Glanz. Sans Kopf lag auf meinem Schoß und ich streichelte ihre zarte Brust. Wir waren ziemlich angetörnt. Der Dicke hatte uns schon vor Kurzem verlassen und war auf der Suche nach Action, die er hier nicht bekam. Armer Wicht. Vielleicht findet er ja den Rest der Bande. Die hatte ich seit Stunden nicht mehr gesehen. Oder seit gestern? Hm, alle verschollen auf ihrem eigenen Trip gen Wahnsinn. Ich zog mir die Jacke und das Shirt aus. Legte beides auf den Boden. Dann hob ich San zu mir hoch. Knöpfte ihr die Bluse und Jeans auf. Legte sie behutsam auf unsere provisorische Decke. Befreite sie aus ihrer zweiten Haut. Mein Kopf tauchte zwischen ihre Beine. Ich küsste den Stoff auf ihrem Scham. Langsam zog ich ihren Schlüpfer runter. Sie hob leicht den Hintern an. Meine Zunge drang ein. Sie schmeckte einfach wunderbar. Leicht nach Schweiß und Urin. Aber das war schnell weg geleckt. Ihr natürliches Aroma kam zum Vorschein. Herrlich. Ich wollte in sie eindringen. Spielte aber weiter. Bis sie kam. Dann schob ich meinen steifen Schwanz vorsichtig in ihre Höhle. Sie zuckte etwas zusammen. Also bewegte ich ihn wieder etwas zurück. Tastete mich langsam vor. Sie war zu kostbar. Sehr eng. Hatte ich schon lange nicht mehr. Ihre Muschi war wie eine Zeitreise. In vergangene und vergessene Tage. Langsam ging es besser. Wir konnten anfangen zu ficken. Ich legte mich auf den Rücken. Ließ mich von ihr reiten. Mit ihren Händen hielt sie die lockigen Haare im Nacken zusammen. Bewegte sich auf und ab. Der Mond leuchtete matt ihre hüpfenden Rundungen aus. Während ihre kleine Pussy an meinem Schwanz saugte. Bis wir beide zum Höhepunkt kamen. Ich hörte Klatschen und Gejohle. Wusste, dass wir ein paar Zuschauer hatten. Sprang auf.„Kommt nur her, ihr Schweineficker“, rief ich wild. „Hab genug Gift für euch alle.“ Doch es war wieder still. Wahrscheinlich wollte sich niemand mit einem abgefuckten Penner anlegen, der mitten in der Nacht die Dunkelheit anbrüllte. Vor allem dann nicht, wenn ihm dabei noch das Sperma von seinem geschwollenen pulsierenden Schwanz tropfte. Ich war so eins mit mir, dass ich drauf schiss. Doch langsam wurde es kalt ums Genital. Also schüttelte ich den Rest ab. Steckte ihn wieder ein. Meine Eichel war noch ziemlich empfindlich. Ich zuckte etwas zusammen, als sie den Stoff berührte. „Ah, das tat gut, Babe“, bedankte ich mich bei San. Ich drehte eine Zigarette. Wir teilten sie uns. Zischte noch ein Bier. „Weißt du, wo du heute Nacht unterkommst“, plauderte ich weiter. „Ja, ich muss nur noch Sarah finden. Wir können bei einer Freundin von ihr übernachten. Müssen dann nicht den ganzen Weg zurück nach Kingcross. Wie sieht es bei dir aus?“ Ich zuckte mit den Schultern. „Komm schon irgendwo unter. Zur Not schlafe ich unterm Himmel. Ist so eine schöne Nacht. Doch langsam sollte ich auf jeden Fall mal den ganzen Scheiß ins Auto laden. Es sieht hier aus, wie auf ner Müllhalde. Außerdem lockt unser Vorrat nur Schnorrer oder Bullen an, die damit ne Fete schmeißen.“ Ich versuchte aufzustehen. Kippte aber gleich wieder nach hinten und landete auf dem Arsch. San lachte sich kaputt. „Verdammt, lach nicht. Hilf mir lieber. Siehst du nicht, wie ich hier herumeier?“ Sie nahm meine Hand und zog mich hoch. Es dauerte einen Moment, um mich zu sammeln. Mein Kreislauf blieb noch etwas sitzen. „Okay, Schlüssel. Wo seid ihr?“ Die nächtliche Frage. Sie steckten noch im Zündschloss. Glück gehabt, dass erspart Stress und Arbeit. Also Kofferraum auf und alles rein geladen. Bier zuerst. Dann ...„Oh, was haben wir denn hier“, murmelte ich überrascht. Es lag ein typisch zusammengefaltetes Papier auf der Ablage. „Kein so guter Ort um es zu verstecken.“ Höchstens es hat jemand darauf angelegt, es möglichst auffällig zu tun. Unseres war es jedenfalls nicht. San sah mir neugierig über die Schulter. Als ich es öffnete. Langsam, ganz langsam. Bloß nichts verschütten. „Was ist das fürn Zeug“, frage sie mich, als wir den Inhalt betrachteten. „Das ist Koks“, erklärte ich ihr. Wie sich herausstellte, war es das auch. „Mach mal deinen Finger etwas feucht und teste es an. Keine Angst, ist kein Halluzinogen. Macht dich wieder munter.“ Ich steckte meinen Finger in das Pulver. Rieb es mir unter die Zunge. Sie tat das Gleiche. Verzog kurz darauf das Gesicht. „Uahh, schmeckt ziemlich bitter.“ San bewegte ihre Zunge hin und her, um den starken Junk zu verteilen. Verpestete sich dabei die Geschmacksnerven. „Ja, das ist gutes Blow!“ Ich zog noch etwas durch die Nase. Sie lehnte ab. Packte das Zeug also zusammen. Steckte es ein. Räumte alles was herum lag ins Auto. Sortierte nach Promillewert bei den liquiden Sachen. Nach Brennwert bei den Medikamenten. Zuletzt noch die Box und den Plattenspieler und die Kiste mit den Scheiben. Die hatten den heutigen Tag schon etwas gelitten. In der Hitze. Manche hingen traurig durch. Egal, das biegt sich wieder zurecht. Fast hätte ich San noch mit verstaut. So voller Freude und Tatendrang war ich. In dieser wunderbaren Nacht. Gutes K. macht dich fit dafür. Es stärkt deine Sinne. Lässt dich die Welt aus der Vogelperspektive betrachten. Ich glitt dahin, bis alles zu meiner Zufriedenheit arrangiert war. „San, soll ich dich irgendwo hinfahren oder was“, blubberte ich los. „Wir können noch zum Strand runter und etwas die Beine ins Wasser halten. Oder einfach nur schauen, wo wir landen ...“
Viel war passiert.Ich schreckte hoch aus einem Traum, als wir über eine Bodenwelle segelten und die Stoßdämpfer bedrohlich quietschten. „Lieber Gott“, dachte ich. „Fahre ich etwa?“ Ich vergewisserte mich. Konnte aber kein Lenkrad vor mir entdecken. Schaute zur Seite. Sah einen unbekannten Kerl in schwarzer Kleidung und Jeans Weste. Auf der Rückbank saßen der Dicke und San. Arm in Arm. Ted hatte sich auch wieder angefunden. Er schlug mit dem Kopf gegen die Scheibe. Starrte in den Himmel. Nur der Wolf fehlte immer noch ... Ich durchforstete meine Taschen. Fand ein Bier, riss es auf. Sortierte die Erinnerungen.Okay, das war definitiv unser Wagen. Doch wohin fuhren wir? Wer war der Typ am Steuer? San lachte auf dem Rücksitz. Riss mich raus. Der Dicke hatte ihr etwas Schmutziges ins Ohr geflüstert.„Bist du auch wieder unter den Lebenden“, fragte er mich. Schlug mir auf die Schulter. Ich verschluckte mich und nickte. „Wo hast du das verfickte Bier her“, schnaubte er. „Vom Boden“, log ich. Goss es schnell die Kehle runter. „Willst n Schluck?“ Er nickte. Ich schmiss die leere Dose nach hinten und erwischte Ted an der Schläfe. Benommen hob er sie auf und versuchte den letzten Tropfen raus zu holen. „Scheiße, ist ja leer“, lallte er. Warf sie wieder nach vorne und traf unseren Fahrer. Doch der zuckte mit keiner Pore. Fuhr konzentriert weiter in die Dunkelheit hinein. Ich drehte mich, um meine Unwissenheit zu befriedigen. Schaute fragend in die Gesichter. Meinen Daumen auf den Freak gerichtet.„Das ist Joel“, erklärte San. Als sie merkte, dass ich immer noch Verständnislosigkeit in den Augen hatte, fuhr sie fort. „Ein Freund von mir. Wir haben ihn unterwegs aufgegabelt. Hab ihn ewig nicht gesehen.“ Der Dicke mischte sich ein. „Alter, du bist so fertig“, spöttelte er. „Was hast du dir schon wieder alles reingefahren?“ Ich hob abwehrend die Hände. Musste aber zugeben, dass ich mich an die letzten Stunden nicht erinnern konnte. Unwichtig.„Hi Joel“, sprach ich ihn an. „Glaubst du wir können gleich mal an nem Store halten und n bisschen Sprit organisieren?“ Er reagierte nicht. Also schnippte ich ihm gegen die Weste. Versuchte es erneut. „Hey Joel ...“, fuhr ich fort. Stoppte plötzlich, als ich bemerkte, wie er die Stelle, die ich berührt hatte, mit aufgerissenen Augen fixierte. Dann fiel es mir auf.Ich hatte sein Heiligtum angefasst! Scheiße! Ärmellose Jeans Weste! Er stieg in die Eisen. Ließ qualmendes schwarzes Gummi auf der Fahrbahn zurück. Der Wagen drehte sich bedrohlich. Kam schlitternd auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Ich hatte mich an dem Armaturenbrett festgekrallt. Die anderen hatte es gegen die vorderen Sitze gedrückt. Ich hörte eine leise Stimme. Glaubte, dass es San war, konnte aber die Worte nicht sortieren. Joel starrte mich mit seinem verseuchten Blick an. Mir war, als ob er eine Reaktion erwartete. Darum nutzte ich die Gelegenheit. Stieg aus, um zu pissen. Schlug die Tür als Barriere zu. Mir kam dabei nicht einmal in den Sinn, dass er ohne mich weiterfahren könnte. Jedoch, mein insektenhafter Instinkt brachten ihn in Rage. Ich hatte meinen Schwanz schon in der Hand, mit dem Rücken zum Auto gewandt. Steckte ihn schnell wieder ein, als ich Schritte hinter mir hörte. Drehte mich um. Etwas ging in die Hose, lief mir warm das Bein runter. Ich versuchte, den Lauf mit meiner Hand zu unterbrechen. Als ich einen harten Schlag auf den Brustkorb einsteckte.Durch die unerwartete dynamische Kraft taumelte ich leicht rückwärts. Musste keuchen.San schrie im Auto. Wollte aussteigen, kam aber an dem Dicken und Ted nicht vorbei. „Joel, verdammte Scheiße! Was soll das? Lass ihn in Ruhe!“ Er schenkte ihr kein Gehör. „Ja Joel“, wiederholte ich. „Was sollte das?“ Drohend hob er den Finger. Deutete schließlich auf seine Weste. „Fass sie bloß nicht wieder so respektlos an. Sonst zieh ich dir die Zähne einzeln raus. Hast du mich verstanden?“ Es war nicht unbedingt eine Frage. Ich merkte, dass ich immer noch meinen Schwanz hielt. „Okay, Mann. Jedem seinen Spleen“, gab ich zurück. Griff in meine Jackentasche. Umklammerte die Whiskey Flasche. Bereit ihm damit den Schädel zu Brei zu schlagen. Doch er drehte sich langsam um. Ging zurück zum Wagen. Lone Riders stand auf seinem Patch. Ich nahm einen kräftigen Schluck aus meiner primitiven Waffe. Pisste zu Ende. Doch das meiste war schon in den Schuh gelaufen.Wir schossen weiter durch die Nacht. Durch den Schreck war ich wieder halbwegs nüchtern. Kramte in meinen Sachen nach ein paar bunten Pillen. Nahm drei raus. Reichte den Beutel weiter. Jeder bediente sich. Joel schmiss sich fünf Blaue ein.„Wohin fahren wir“, fragte ich ihn, als wir alle mit Schnaps nach gespült hatten. „Zu einer meiner Verflossenen“, antwortete er. „Ich muss noch ne Kleinigkeit erledigen.“ Na, wenigstens ein Ziel.Ted hatte in der Zwischenzeit die Abdeckung vom Kofferraum raus gerissen. Wühlte in dem Chaos. „Scheiße, da muss ja noch Alk sein“, fiel es mir ein. „Schau mal unter die Platten.“ Schrie ich. „Glaube, da hab ich vorhin das Bier verstaut.“ Es knackte. Irgendetwas zerbrach. Doch er fand die Dosen. Reichte eine für jeden raus. „Hehe, hat sich erledigt mit dem Store, Joel.“ Ich ließ es zischen. Grinste in seine Richtung. Er öffnete seine und schaute etwas entspannter. Dank! Euch blauen Pillen!„Prost“, brüllte er und wir stießen an, dass es nur so spritzte. Ich hatte noch ein Ass im Ärmel. Drehte dafür den Recorder voll auf. Afrikanischer Psych Funk. Fuzz, wilde Bongos, Congas, improvisierende Bläser, tiefe Vocals, harte Drums, pfeifende Orgel, durchdringender Bass. Ein wilder Mix, der einen in der richtigen drogenverseuchten Stimmung dermaßen antreibt. Eine pure Energiespritze. Die sofort wirkt. Wir stiegen alle drauf ein. Rissen zuckend und klatschend die Meilen ab. Ich schlug den Beat auf dem Armaturenbrett. Joel schob seinen Arm mit geballter Faust vor und zurück. Im Rückspiegel sah ich San. Die Augen zu. Die vibrierende Frequenz hatte ihren Körper komplett geflutet. Alle Sinne auf die Musik konzentriert.Der Dicke legte mir seine Hand auf die Schulter. Wollte etwas. Ich drehte mich um. Sah seinen Mund bewegen. Konnte aber nichts verstehen. Die Musik war zu laut. Also machte er eine Geste mit den Fingern. Wobei er beide Hände vor sich hielt. Daumen und Zeigefinger bewegte er hin und her. „Ah, du willst die Kiffe“, schrie ich in seine Richtung. „Kein Thema.“ Ich kramte mal wieder in meinen Taschen. Fand den Schwarzen schließlich beim Heroin.Er baute einen für unsere temporäre Kleinfamilie. Ted fing an, auf dem Rücksitz auf und ab zu hüpfen. Kreischte wie ein Affe. „Hu hu u ha a ha haaa!“ Wir mussten lachen.„Scheiße, Mann. Wir lassen dich im nächsten Regenwald raus“, schrie Joel. „In was für einen Zoo bin ich hier nur hineingeraten?“ Er arrangierte den Rückspiegel neu. „Auf jeden Fall kein Streichelzoo“, rief San bissig und stimmte in Teds Balzgeschrei ein. Der Dicke hatte fertig gekurbelt. Rauchte an und überreichte ihn Joel.Wir bogen ab und kamen vor einem heruntergekommenen Haus im Bungalow Stil zum Stehen. Viele Motorräder waren auf dem Grün geparkt. Er ließ den Motor laufen. „Bleibt kurz sitzen. Es dauert nicht lange.“ Er gab mir die Tüte. Für weitere Fragen war keine Zeit. Er war schon auf die Terrasse gesprungen. Trat gegen die Tür. Im Inneren schien eine Party auf vollen Touren zu sein. Wir waren neugierig. Hatten schon zu lange gesessen. Also stiegen wir nacheinander aus. Lehnten uns gegen den Wagen. Ich nahm San in die Arme. Rutschte runter. Gab ihr einen dicken Kuss auf den Intimbereich. Sie streichelte meinen Kopf. Nahm mir den Joint ab. Wer fickt hier eigentlich wen? Mit Schwung kam ich wieder auf die Beine. Zog den Schlüssel aus dem Zündschloss und torkelte zur Haustür. Die anderen blieben beim Wagen. Zischten noch ein Bier. Ted hatte die Dosen nun komplett freigelegt. Schmiss sich ungehalten lüstern an meinen letzten Fick ran. Scheiß drauf! Da soll noch jemand sagen, ich sei ein typisch besitzergreifendes Einzelkind.Langsam öffnete ich den Fliegenschutz und die Haustür, die nur angelehnt war. Ein unbeschreiblicher Dunst aus Alkohol und Kiffe schoss mir in die Nase. Hier halfen keine Räucherstäbchen mehr. Höchstens eine Komplettsanierung. Der Geruchssinn eines erfahrenen Drogenhundes wäre total überfordert. Wahrscheinlich im roten Bereich laufend. Womöglich würde er sich so lange im Kreis drehen, bis er sich selber einholte. Um dann stoned alle Pfoten von sich zu strecken. Mir gefiel es.Ich trat ein. Ließ die Menschlichkeit zur Abwechslung an der Garderobe zurück. Meine Schuhe klebten auf dem Holzboden fest. Überall lagen Dosen und kaputte Flaschen herum. Hier und da klebte der braune Schleim eines Inhalierers. Biete jemanden eine Sauerstoffdusche an und er erstickt von der Reinheit an Gebrochenem.Im Flur standen vier oder fünf Babes und unterhielten sich lautstark. Sie alle waren in etwa gleich gekleidet. Knapper Rock, schwere lederne Stiefel. Ein einfaches Unterhemd. Allerdings in verschiedenen Farben. Zwei von ihnen trugen noch ein grobmaschig gehäkeltes Jäckchen, wie es angesagt war. Ich verlor mich für einen Augenblick in den ungeschützten wippenden Brüsten. Den nackten Schenkeln, bevor ich weiter schreiten konnte. Sie nahmen mich zuerst nicht wahr. Als ich mich an ihnen vorbei schob. Jedoch musste ich zwei von ihnen leicht mit meinem Genital streifen. Oder wollte es. Im Nachhinein eventuell auch sollte es.„Hey, was ist das denn für ein geiler Drifter“, fragte ein schwarzhaariges Mädchen. Sie hatte mich bei meinem persönlichen Kennenlernen ihrer Freundinnen beobachtet. Alle Aufmerksamkeit der Babes war nun auf mich gerichtet. Ich machte eine angedeutete Verbeugung. „Meine Damen“, entschuldigte ich mich. „Lasst euch nicht stören. Ich bin nur auf der Durchreise.“ Es schien sie anzumachen. „Auf der Durchreise“, wiederholten sie. „Soll das heißen, dass wir nicht mehr von dir erwarten können, als einen Fick?“ Ah, grandioser Anfang für eine Konversation. Dennoch ...„Ich befürchte, dass ich nicht einmal das bieten kann. Jedenfalls nicht im Moment. Ich benötige dringend eine Toilette. Danach stehe ich gerne wieder zur Verfügung. Ich möchte euch ja nicht unnötig feucht machen.“ Sie lachten. Und die Schwarzhaarige geleitete mich zur Toilette. Es war ein zusammen gewürfeltes Bad. Die ehemals lieblich geklebten Fliesen waren abgeplatzt und schmutzig. Das Klo ziemlich vollgepisst. Ebenso die gusseiserne Badewanne. Einige Flaschen standen herum. Darunter ein dreißigjähriger irischer Whisky. Direkt auf dem Spülkasten. Ich drückte meinen Schwanz aus. Ließ mir nebenbei die restlichen Tropfen des harten Stoffs auf der Zunge zergehen. Danach füllte ich die Flasche mit kaltem Wasser aus dem Hahn. Schüttete es die Kehle runter. Es war wie ein lang ersehnter Regenschauer in Mesquite. Göttlich stillend. Dann klopfte es. „Alles Okay bei dir?“ Die Stimme klang dumpf durch die Tür. „Klar“, antwortete ich. Stellte die Flasche ab. Öffnete dem Eindringling. Sie kam rein und schloss hinter sich. „Hab mir schon Sorgen um deinen kleinen Arsch gemacht. Ich dachte, du musstest nur pissen? Hast du gekackt?“ Neckend hielt sie sich die Nase zu. „Ne, hab nur Luft und Sprit im Magen“, erwiderte ich ihr grinsend. Sie ging zum Waschbecken. Schaute sich im Spiegel an. Ich stand hinter ihr. Nahm mir ein halb angetrunkenes Bier aus einem wackeligen Redwood-Regal, das ich zwischen Seife, Rasierern und Handtüchern entdeckt hatte. Sie fuhr fort. „Weißt du kleiner Knackarsch überhaupt, wo du hier gelandet bist“, fragte sie. Schaute sich dabei selbst tief in die dunklen Augen.„Ich glaube schon“, antwortete ich und nahm einen Schluck. Es schmeckte schal. „Bei den Kutten und deren Mädels.“Jeder kannte die Kutten. Es waren Aussteiger und abgefuckte Rumtreiber. „Deren Mädels“, wiederholte sie. Fixierte mein Gesicht durch den Spiegel. „Hör mal, Süßer“, fuhr sie fort. „Ich bin keine von deren Mädels. Alles, was mich hier hält, ist ne coole Party. Ficken lass ich mich von keinem von denen!“ Sie war sehr hübsch dabei. Der Stolz stand ihr gut. „Sorry, Babe. Ich bin hier unbekannt und hab die Zusammenhänge nicht richtig erfasst.“ „So sieht es wohl aus“, erwiderte sie und entspannte sich. Den einengenden Mantel der Vorurteile abgelegt. Sie fasste sich unters Shirt. Kramte in ihrem BH. Zauberte schließlich zerknülltes Alupapier hervor. „Hast du Bock?“ Sie richtete die Körbchen aus. „Klar“, ich überlegte nicht lange. War neugierig. Auf den Inhalt. Doch sie sprach von den Drogen. Ich blinzelte kurz. „Was hast du?“„Zirka zwanzig gemahlene Tabletten mit etwas MDMA und anderem versetzt. Keine Sorge. Ist rein. Hab es selber gemischt.“ Sie schüttete sich etwas in die hohle Hand.„Ja, ist auch die beste Methode. Heutzutage wird die ganze Scheiße, die man auf der Straße kriegt, nur noch mit Müll gestreckt.“ Ich hielt meine Hand hin. „Kannte mal einen Typen, der einen schlechten Ball erwischt hat. Er hat drei Tage lang aus den Ohren geblutet. Sein Kopf ist zu einer Wassermelone angeschwollen. Haben den Dreck wohl zu viel bestäubt. Er brauchte Wochen, um sich von dem Trip zu erholen. Seitdem ist er auf dem rechten Ohr fast taub. Aber er verdient auch kein Mitleid. Er hat den Stoff verflüssigt und sich direkt in die Hauptschlagader spritzen lassen. Und das von seiner Freundin. Hat ihm wohl zwei Drittel der Tinktur eingepumpt, und sich dann selbst den Rest zwischen die Zehen gespritzt. Seitdem ist ihr Fuß schlecht durchblutet und kribbelt die ganze Zeit.“ Sie nickte abwesend. Ich ließ mich nicht stören. „Früher hab ich mir die Scheiße auch gespritzt, aber nur selbst Gemixtes. Aber nach dem Vorfall fress ich es nur noch.“„Ja, ist zwischendurch ganz hilfreich. Bringt einen wieder etwas runter vom Saufen und anderen Sachen. Ein kleiner Muntermacher für zwischendurch.“ Sie kicherte. Durch die Tür drang der Lärm voll aufgerissener Lautsprecher. Irgendjemand versuchte, seinen Sound mit voller Wucht in die Köpfe der übrigen Penner zu brennen. Mir war, als ob mein Alter Ego handelte. Ein Musikdiktator vor dem Herrn. Man musste nur überzeugt sein von seiner Sache ... Der Sound war sehr psychedelisch. Das gefiel. Wir schütteten uns etwas Pulver in den Rachen. Gossen es mit dem schalen Bier runter.„Komm lass uns wieder raus!“ Ich war sehr erregt. Lag es an dem Cocktail? Wirkte er schon? Verdrängte er die toten vergangenen Stunden des Konsums? „Wie heißt du eigentlich“, fragte ich. Zog sie an der Hand aus dem Bad. „Liz“, brüllte sie mir ins Ohr. „Und du?“ Lärm umgab uns, ich wollte nicht Antworten. Die Musik riss mich auf ihrer peitschenden Welle davon. Mein Körper zuckte zum Takt der sphärischen Klänge. Scheiße noch mal, schoss es mir durch den Kopf. Ich kannte dieses Lied. Dying Butterfly, dying Butterfly. Dying, dying Butterfly begin to fly.Mein Gott das ist Can! Diese beschissenen Krauts haben es drauf. Der Break kam zum Höhepunkt und die Leute brachten die Party zum Kochen. All die Rocker und Poser sprangen rum. Schrien mit. Schnappten sich ihre Mädels und zerrten an ihnen. Schmissen ihre fettigen Haare durch die Luft. Bekamen halbe Anfälle. Losgelöst sprang ich mit Liz durch die Gegend. Rempelte den ein oder anderen an. Aber in diesem besonderen Moment waren wir alle von unserem Stolz, unseren Masken befreit. Niemanden störten die Eigenarten des anderen. Seit langem fühlte ich mich mal wieder auf dem Peak. Ich blickte in die sonst so hartgesottenen Gesichter. Verstand. War nicht allein. Waren es die Drogen, der Alkohol? Der Sommer? Die Leute oder die Musik? Vollkommen unwichtig. Wahrscheinlich genau die richtige Dosierung aus allem, das den Funken zur Explosion erzog.Die Schönheit des Lebens spürt man nicht oft. Diese blendende Freiheit. Zu häufig sperren wir sie ein. Oder sträuben uns dagegen. Aus Angst, dass uns der Spiegel vorgehalten wird. Wir verachtend erkennen, wo uns das Leben hingetrieben hat. Da wir zu faul waren Schwimmen zu lernen. „Liz“, schrie ich. Nahm sie mit in eine ruhigere Ecke während Delay sich aufbaute. „Lllliiiiizzzzz!“„Was ist denn.“ Sie lachte über meinen Enthusiasmus. „Ich sag dir, was ist! Herrgott noch mal. Hast du die Energie gespürt?“ Sie nickte heftig. Mir fiel auf, dass ich sie an den Schultern festhielt. Vor Freude beinahe geschüttelt hätte. „Geile scheiße. Das letzte Mal habe ich diesen Song gehört, als ich in Good Old war. Bei einem Konzert. Die Krauts sind vielleicht abgegangen. Hahaha. So wunderbare Leute waren an dem Abend da.“ Sie stieg darauf ein. „Ja, scheiß auf die Vergangenheit. Hitler ist tot!“ Ich wurde ernst. „Das stimmt. Hab gehört, dass man seiner Leiche das Rückgrat raus gerissen hat.“ Sie boxte mir auf den Arm. „Hehe, du hast Ideen.“ Woher wusste sie das? Wer hatte geplaudert ...?Ich ließ sie kurz alleine. Bahnte meinen Weg nach draußen. Mir schien, als ob ich etwas vergessen hatte. Im Auto fand ich die Vermissten. Der Dicke und San machten gerade rum. Neugierig schaute ich durchs Fenster. Sah, dass sie ihm einen blies. Er fummelte an ihrer verwelkenden Unschuld rum. Ted lehnte am Kofferraum. War eingepennt. Im Stehen. Nutzte die Wogen des Wagens für seine betäubenden und blumigen Träume. Was für ein Kerl.Hmm, sollte ich an die Scheibe klopfen? Noch vor einigen Stunden wollte ich diesem Mädel mein Herz schenken. Hatte ich mir in irgendeinem Rausch eingeredet, sie zu lieben? Wahrscheinlich. Vielleicht hatte ich sie ja auch geliebt. Nur es war schon wieder verflogen. Du unstetes Gefühl von Geborgenheit und Nähe. Bald nähe ich dich fest an meine Seele, damit du mich nicht immer aufs Neue täuschen kannst. Ah, fickt euch. Lass dem Schweinepriester seinen Spaß. Scheiß auf die Schlampe. Sie ist austauschbar. Nur wollte ich Ted da nicht so hängen lassen. Ich überlegte kurz, ließ ihn aber doch pennen. Wollte die anderen in ihrer Zweisamkeit nicht stören. Noch nicht.Spuckend ging ich über den Rasen. Zurück zum Haus. Wurde mit meinem Körper einig, dass mittlerweile so viele Drogen mein Verhalten beeinflussten, dass sie sich gegenseitig blockierten. Break on through, hallte es von drinnen heraus.Durchbrechen. Okay, warum nicht. Doch, entweder bin ich zweimal durchgebrochen und wieder an der gleichen Stelle angekommen, an der ich startete, oder ich bin so high, dass der Instinkt das Handeln übernommen hat. Und nicht das anerzogene Denken. Beides bestens.So trottete ich dahin und dachte mir, dass jede Passage eine Langatmigkeit braucht, um das Tempo zu definieren. „Wie auch immer du meinst“, sprach ich zu mir selbst. Um die weitere Diskussion im Keim zu ersticken.Ich blieb vor dem Haus stehen und betrachtete die Maschinen des MCs. Gütiger Gott. Nur leichte, gechoppte Bikes. Mit viel Chrom und Sissybars. Nett anzuschauen, aber scheiße zu reiten. Keine Bikes für lange Runs. Außer, man hat Adolfs Rückgrat als Ersatz dabei. Langgezogene Gabeln, Wendekreis wie ein Truck. Nieten und Eiserne Kreuze. Kleinere Tanks im Vergleich zur Serie. Die meisten Harleys. Einige wenige Japaner. Trotz, oder gerade wegen, meiner Herkunft war ich absolut der Norton, BSA, Triumph Typ. Café Racer halt. Ace Café, Ace of spades. Dafür takte ich.Ich wollte ein paar Benzinleitungen kappen. Konnte mein Messer aber nicht finden. So spuckte ich stattdessen auf eine Sitzbank. Ging wieder rein. Kein Anzeichen von Joel so weit. Was hatte er bloß zu erledigen? Im Prinzip egal. Ein weiterer Zwischenstopp auf dem Weg zur Hölle. Ich hatte die Schlüssel.„Liz.“ Brüllte ich. Sie stand etwas abseits. Lächelte mich an, als sie mich sah. Wartete anscheinend auf mich. Lehnte an einer Anrichte und wippte im Blues. Ich schubste eine betrunkene Alte weg, die mich mit ihrem ausladenden Tanzstil anrempelte. Drehte mir zur Tarnung schnell eine Kippe. Dann spitzte ich Messers Schneide. „Liz. Lass uns etwas H. kochen.“ Sie sah mir in die Augen. Böse. „Scheiße. Was? H.?“ Ihr Lächeln fror ein. „Ja“, erwiderte ich. „Das böse H.“ Wobei ich es als Buchstaben aussprach. H ... „Hörst du nicht die Musik?“ Meine Finger wirbelten durch die Luft. „Denk doch an Pam. Sie macht bestimmt das Gleiche, wenn Jim tourt.“ Sie fanden Ruhe auf ihrer Hüfte. „Einsam und stumpf. Das ist unser Schicksal. Für heute Nacht. Lass uns zu zweit sein.“ Ich wollte sie zurück zur Toilette führen. War meiner Sache sicher. Doch sie ließ sich nicht ermuntern. Wandte sich wie ein zerteilter Wurm.„Vergiss es! Ich drücke nicht.“ Lautstarker Ausdruck ihrer Selbst. Ich lächelte müde. Nickte nachgiebig. „Ich auch nicht. Wollte dich nur testen.“ Das war zu viel für sie. Hatte anscheinend eine alte Wunde aufgekratzt. „Du bist echt ein Freak!“ Sie brüllte mich plötzlich an. Die Frequenzen breiteten sich im Raum aus. Ein paar von den umstehenden Kutten wurden aufmerksam. „Was laberst du die ganze Zeit für eine Scheiße? Ich komme gerade echt nicht klar auf dein Verhalten.“ Was sollte das? Was ist Los? Der Mix, den wir uns gegeben hatten, schob er bei ihr einen anderen Film? Warum werden Frauen nur immer so verdammt emotional? Am liebsten hätte ich ihr in die Schnauze gehauen. Nur um ihr die Fresse zu stopfen. Jesus, war ich wieder gut drauf.„Scheiße, was ist los mit uns? Wo ist das Verständnis hin“, brüllte ich zurück. Das war das Signal. Für die Meute.Zwei Rocker kamen näher. Stellten sich links und rechts neben mich. Reihten sich auf. Einer war offensichtlich der Sprecher. Der andere zum Züchtigen. Mit tiefer Stimme fing das Verhör an. „Liz, ist hier alles klar?“ Es war eigentlich keine Frage. Es lag auf der Hand, dass hier etwas im Unreinen war. „Ja, hier ist alles klar“, antwortete ich anstelle. „Was soll das überhaupt? Sie ist doch keine von euren Old Ladies, also was kümmert es euch überhaupt.“ Gab ich leichtsinnig zurück, ohne gefragt worden zu sein.Der Stille holte aus zum Schlag. Langsam. Ich zählte gedanklich meine Zähne mit der Zunge. Damit ich sie später besser zuordnen konnte. Doch Liz hielt ihn zurück. Knapp vor dem wuchtigen Einschlag. Erklärte, dass ich in Ordnung sei. Nur zu viel vom selbstgebrauten Cocktail drin hatte. Dann schob sie beide weg. Mit leicht angedeuteter Geste. Unglaublicherweise folgten sie dem Befehl. Verzogen sich. Zurück in den Schatten. Schauten dabei grimmig. Und behielten stetig ein Auge auf mich gerichtet.Es schüttelte mich. Kurz aber heftig. „Danke“, fing ich an. „Und entschuldige.“ Ich reumütiger Hund, ich. Widerlich. Wie tief kann ich mich noch bücken? Doch sie nahm es gelassen. „Schon gut. Bin ja auch nicht mehr ganz klar.“ Ich brauchte einen Drink. Gegen das Zittern. Ging kurz los. Holte aus der Küche zwei Dosen Flüssigbrot. Das schale Bier hatte ich weggeschüttet. Wir stießen versöhnend an. Und kippten die Hälfte in unseren Schlund.„Sag mal.“ Ich musste rülpsen. „Wenn du keine von deren Ladys bist ... Was machen sich die Kerle so einen Kopf um dein Befinden, hmm?“ Sie schaute mich mitleidig an. Denn es lag auf der Hand. Dann kam es über mich. Wie ein Orgasmus. Nur nicht so schön. Gott, ich stumpfer Idiot. Hab doch sonst nie Schwierigkeiten, Zusammenhänge zu erkennen. Sie war wichtig. Ihre Erklärung hallte nach. „Ich bin die Schwester von Terry.“ Terry, terry, tery, try, ty.„Terry“, wiederholte ich halbherzig fragend. Kannte die Antwort aber. War ja nicht gänzlich weltfremd.
