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Als Laura Nico kennenlernt, scheint dieser eigentlich ein netter Junge zu sein. Doch bald wird sie feststellen müssen, was wirklich hinter Nico steckt... Von Liebe zu Drama, von Drama zu Liebe Von Liebe zum Gericht Vom Gericht zum Neuanfang Vom Neuanfang zur Liebe.. ONCE MORE
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Seitenzahl: 103
Veröffentlichungsjahr: 2023
Cover
Vorwort:
PART 1:
Kapitel 1: 1,2 Polizei…
Kapitel 2: Ein netter Kerl
Kapitel 3: Das Treffen
Kapitel 4: 3,4 beendet hier?!
Kapitel 5: Doch nicht so nett
Kapitel 6: Nicht meine Schwester!
Kapitel 7: Once more!
PART 2:
Kapitel 1: Der Horror hört nicht auf!
Kapitel 2
Kapitel 3 – Vermisst
Kapitel 4 – Neuanfang:
Kapitel 5 - Ein wenig Freude im Leben
Kapitel 6 – S.E.K.
PART 3:
Kapitel 1 – Familie:
Kapitel 2 – Untersuchungshaft:
Kapitel 3 – Prozessbeginn:
Kapitel 4 – Der Besuch:
Kapitel 5 – Urteil:
PART 4
Kapitel 1 – neues Leben:
Kapitel 2 – Justizvollzugsanstalt/Knast:
Kapitel 3 – Alkohol:
Kapitel 4 – Ausbruch:
Kapitel 5 – glücklich:
Nachwort:
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Kapitel 1: 1,2 Polizei…
Kapitel 5 – glücklich:
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ONCE MORE
Vorwort:
Hallo lieber Leser.
Mein Name ist Eric, ich bin Hobby Podcaster und werde dich heute in eine spannende Welt voll Romantik, Verzweiflung und Hoffnung führen. Mit Once more zeige ich dir eine Art Buch, die es in dieser Form bisher noch nicht gegeben hat. Viel Arbeit, Ideen und vor allem Zeit ist in dieses Buch geflossen und ich hoffe, dass es dir gefällt.
Viel Spaß!
PART 1:
Kapitel 1: 1,2 Polizei…
„Notruf Polizeistelle Karlsruhe Hallo“
„Hallo, Meine Tochter ist entführt worden!“
„Können sie mir sagen, wann und wo das Geschehen ist?“
Die Akten klatschen auf den Tisch: „Ruhe!“
Die Polizisten lauschten alle ganz aufmerksam dem Polizeipräsidenten, der sie hierher zu dieser Sitzung eingeladen hatte, da er mit ihnen über einige Ereignisse der letzten paar Wochen sprechen wollte. Zehn Entführungsfälle und kein einziger Hinweis auf den oder die Täter. Wie konnte das nur sein? Momentan ging Die Polizei von organisierten, sorgfältig geplanten Verbrechen aus. Eine Mafia vielleicht. Aber warum sollte eine Mafia, die es, abgesehen davon hier überhaupt gar nicht gab, mehr als zehn junge Mädchen im Alter von etwa 17 Jahren entführen. Oder war es doch er ein Hebephil?
„Entschuldigung, was ist ein Hebephil?“
Hallte es durch den Konferenzraum. Mit genervter Stimme erklärte der Polizeipräsident dem jungen Polizisten, Hebephile seine Pädophile, nur dass sie nicht auf Kinder, sondern auf pubertierende Menschen stehen. „Achso, ja!“
Sollte irgendwer etwas gesehen haben oder über Informationen verfügen würde dies der Person eine Summe von 12.000 Euro einbringen. Doch auch die Wochen danach meldete sich niemand. Die Polizei verzweifelte.
Kapitel 2: Ein netter Kerl
Piep, piep. Piep, piep.
Wer kennt es nicht? Der altbekannte Klingelton des Weckers um 6: 10 Uhr, den wir alle hassen. Obwohl wir den Wecker doch selber gestellt haben. Laura stellte sich die Frage, warum man ihn so hasste, schon seit einiger Zeit. Doch möge die Antwort sein, was sie wolle, jetzt gäbe es erst einmal Frühstück. Andererseits würde sie den Schultag, der schon um 7: 30 Uhr begann nicht überstehen. Brot mit Butter und Wurst, ein bisschen Müsli und eine frische Milch. Noch schnell den Ranzen packen, sich umziehen, Zähneputzen, die restlichen Hausaufgaben erledigen, mit der besten Freundin telefonieren, das Pausenbrot bereitmachen, das Fahrrad vorbereiten, sich die nötigen Dinge anzuziehen, um rauszugehen. Morgens war es ja schließlich noch kalt, und dann pünktlich losfahren. Eigentlich schon ziemlich viel, aber Laura war das gewohnt. Es war ja schließlich ihr ganz normaler Alltag. Und alle sagen die Kindheit wäre so leicht. Von wegen!
Der Weg war eher unspektakulär, doch als sie nach etwa 15 Minuten Fahrt an ihren Fahrradständer fuhr sah sie ihn. Den Jungen, der neu an der Schule und doch schon ziemlich beliebt war. Eigentlich suchte Laura schon eine ganze Weile nach einem Freund, doch sie kannte diesen
Jungen ja noch gar nicht. Naja, außerdem hatte sie heute noch eine Mathe Prüfung. Also eh nichts mit Jungs, nur mit Mathethemen, die man im späteren Leben eh nie gebrauchen würde. Aber Laura wusste, dass sie gut in Mathe war. Sie hatte gelernt und war bereit. Aber doch ging ihr der Gedanke an den Jungen nicht mehr aus dem Kopf. Was Laura aber nicht wusste, war, dass der Junge sie auch gesehen hatte. Nico. Das war sein Name. Er war früher auf einer Gesamtschule, hatte es dort aber gehasst und ist deswegen auf das Gymnasium gewechselt, auf das auch Laura ging.
Große Pause. ENDLICH! Doch nächste Stunde war schon die Mathe Arbeit. Mit einem Mathebuch auf Seite 96 aufgeschlagen setzte sich Laura auf einen Stein im Pausenbereich, die Brotdose und Flasche neben sich auf dem Gras und vertiefte sich in lineare Algebra und analytische Geometrie, der Albtraum eines jeden!
„Hi, du bist Laura, stimmt’s?“ Die Stimme riss Laura aus ihrem Mathemassaker in die Realität zurück. Die Stimme kam ihr nicht bekannt vor, vielleicht ein Lehrer? Sie hob ihren Kopf und sah wer dort war. Der Junge, an den sie warum auch immer des Öfteren denken musste und sich nur durch Mathe von ihren Gedanken an ihn losreißen konnte. „Ja, und du bist Nico, oder?“ „Ja, stimmt. Ich hab gehört du hörst Mord mit Folgen?!“ Das stimmte, sie hörte den True Crime Podcast Mord mit Folgen. Woher wusste er das? Hörte er ihn etwa auch? Wer hatte ihm das erzählt, etwa ihre Freundin?
Aber die hatte ja gesagt, Laura hätte keine Chance. Nach einer Weile ohne Antwort fragte der Junge leise „Laura?“ Und trotzdem lächelte er etwas „Ja… ja tue ich, ich bin nur manchmal etwas neben der Spur, hehe!“ antwortete Laura nach einer für den Jungen gefühlten Ewigkeit. „Ja, ich bin großer Fan, höre immer die neusten Folgen!“ schob sie hinterher. „Ich auch! Ich bin großer True Crime Fan.“
Sagte der Junge und versuchte dabei halb verzweifelt so zu klingen, als wäre er überrascht, doch es war irgendwie klar, dass er das schon gewusst hatte.
Eine unangenehme kurze Stille entstand. „Hey, die Pause ist gleich um und ich will dich nicht vom Lernen abhalten, also können wir uns vielleicht ja morgen mal treffen?“ meinte er endlich. Er wollte sich mit ihr treffen, war das sein Ernst? Laura konnte es kaum fassen und antwortete mit fast schon vor Freude explodierenden Stimme: „Ja, Super gerne!“„Morgen Nachmittag hier?“„Ja, passt“. Der Junge zog ein Lächeln auf, drehte sich um und ging. Was zu Hölle war, da gerade geschehen. War er einfach so zu ihr gekommen und hatte sie nach einem Treffen gefragt? Egal, sie versuchte das, was gerade passiert war zu verdrängen und sich auf Mathe zu konzentrierten. Doch das viel ihr augenscheinlich sehr, sehr schwer. Das würde wohl ihre schlechteste Mathe Arbeit werden. Und das bei einem Thema, welches sie eigentlich gut konnte.
Kapitel 3: Das Treffen
„Du glaubst nicht, was heute passiert ist, Anna! Also, es war so…“ Laura erzählte nach der Schule ihrer besten Freundin auf dem Rückweg die Ereignisse des Schulmorgens. Laura kam nach Hause mit so einem breiten Grinsen, dass ihre etwas größere Schwester Marieke gleich wusste was los war. Nur ihre Mutter hatte keinen Plan und fragte Laura, ob die Mathe Arbeit so gut gewesen war. Laura bestätigte, ging in ihr Zimmer und ihre Schwester brach in Lachen aus. „Was ist, verstehe ich hier irgendetwas nicht?“ Fragte ihre Mutter mit einem verwirrten Gesichtsausdruck. Jetzt musste auch die in ihr Zimmer gehende Laura lachen, typisch. Mütter: Ich war auch mal so wie du, aber verstehe nichts von dem Allen. Das hatte Laura bis heute nicht kapiert, doch das war ihr herzlich egal. Sie ging an ihren Laptop und rief ihre beste Freundin an…
„Wow, das ist unglaublich! Und was machst du jetzt, außer Hausaufgaben?“ reagierte Anna. „Keine Ahnung, vielleicht gehe ich ein bisschen zeichnen, oder schaue Netflix. Hauptsache ich lenke mich ab, ich muss ja schließlich noch bis morgen warten.“„Dann können wir ja zusammen Netflix gucken, was wollen wir denn schauen…“
Piep, piep, piep, piep.
6: 10 Uhr! Dieser Tag war anders!
Laura stand auf, machte ihre eigentlich routinemäßigen Dinge doppelt so schnell wie sonst. Jetzt hatte sie noch Zeit, und setzte sich einfach auf ihr Bett, da sie keine Ahnung hatte, was sie jetzt tun, sollte.
In ihren Gedanken versunken merkte sie nicht, dass sie schon vor fünf Minuten hätte fahren sollen. Scheiße, jetzt aber schnell
Gerade auf ihr Fahrrad geschwungen und um die Kurve gefahren, bemerkte sie, dass sie ihr Handy vergessen hatte. Egal. Sie hatte keine Zeit und sie würde es in der Schule eh nicht brauchen. Und bei ihrem “Date“ später wohl eher auch nicht. Also fuhr sie weiter. Dieses Mal parkte ein Fahrrad neben ihrem Stellplatz, dass dort noch nie geparkt hatte. Normalerweise war der Stellpatz neben ihr leer. Komisch, aber was soll‘s? Mach dir nichts aus einem Fahrrad an einem Stellplatz, der genau dafür gedacht ist! Dachte sie.
Der Schultag lief eher unspektakulär ab, Gemeinschaftskunde, Mathe, Deutsch, Doppelstunde Latein und Chemie. Kein einziges Mal sah sie Nico. „War er heute nicht da? Doch, bitte! Sonst könnten wir uns ja auch nicht treffen.“ Die Schulglocke läutete. Endlich war dieser Schultag auch vorüber. Jetzt würde sie ja sehen, wem das Fahrrad gehörte. Als sie aus dem Gebäude ging sah sie schon wer dort stand. Das Herz rutschte ihr in die Hose. Naja, also gefühlt natürlich. Nico schien das nicht viel anders zu gehen. War das wieder so ein typisches Liebe auf den ersten Blick, aber niemand traut es sich zu sagen? Wie ich es hasse! Aber wenn das wirklich so war, dann würde sie es ihm sagen! Während sie das dachte, hatte sie nicht bemerkt, dass sie stehen geblieben war und sich nicht bewegte, als wäre sie starr. Nico verzog etwas die Miene. Warum zögert sie zu kommen? Ohje. Bei dieser Wortwahl ist ihm wohl die Lateinstunde zu sehr in den Kopf gestiegen. Sowas wird auch nur in Latein so ausgedrückt. [Diesmal dachte Nico, während Laura auf ihn zu ging.] „Hi, ich habe mir gedacht, wir können vielleicht gleich zu mir fahren?“ Begrüßte Nico sie. „Hi. Ja, warum eigentlich nicht?“ beide Gesichter lächelten. „Ich wohne gleich hier um die Ecke, wir können zusammen dahinfahren. Meine Eltern sind momentan nicht zuhause, andersgesagt sie sind nach Spanien abgehauen und haben mich hier sitzen lassen. Aber ich bin drüber hinweg, ist schon eine Weile so.“ Entgegnete Nico mit überraschend fröhlicher Stimme. „Das tut mir leid“ – Laura mit einer etwas traurigeren Stimme. „Gut, dann los!“
Von der Ferne sah das Haus ganz in Ordnung aus, aber als sie vor der Tür standen, merkte Laura, dass dieses Haus schon alt war und großes Chaos herrschte. Doch als sie eintraten war Laura überrascht. „Sieht sehr schön und ordentlich aus, machst du das alles alleine?“
„Ja, ist viel Arbeit, aber es lohnt sich! „Ne Cola?“
„Ja gerne!“ Während Nico die Cola aus dem Kühlschrank holte, guckte sie sich etwas um. Ein sehr großes Haus für eine Person, aber es war ja ursprünglich für vier Personen gedacht. „Hier deine Cola.“ Schon stand er neben ihr und reichte ihr die Cola. „wollen wir uns dort drüben auf die Couch setzen?“ „Ja gerne!“
