Pflegemutter - Sehr gerne oder nie wieder? - Wilma Georg - E-Book

Pflegemutter - Sehr gerne oder nie wieder? E-Book

Wilma Georg

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Beschreibung

Dieses Werk soll als Hilfe für Familien dienen, die ein Pflegekind aufnehmen möchten. Es werden nicht nur konkrete Ratschläge gegeben, sondern eigene Erfahrungen weitergegeben. So ist es dem Leser möglich, selbst ein Urteil zu fällen und sich ein eigenes Bild zu machen, welche Vorteile und Nachteile sich hinter der Aufnahme eines Pflegekindes verbergen.

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Seitenzahl: 37

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Wilma Georg

Pflegemutter - Sehr gerne oder nie wieder?

Positive und negative Erfahrungen einer Pflegemutter

 

 

 

Dieses eBook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Vorwort

Einleitung

Hintergründe bzw. Motivationen für die Aufnahme eines Pflegekindes

Meine Geschichte

Aufnahme von Marie

Die Aufnahme von Jamal

Quintessenz

Impressum

Vorwort

Dieses Buch ist ein sehr persönlicher Bericht

von einer Pflegemutter

die 2 Pflegekinder aufgenommen hat

Ein Pflegekind hat uns bereichert und glücklich gemacht

und ein Pflegekind hat unserem Leben

viel Leid zugefügt.

Die Geschichte beruht auf Tatsachen, nur die

Namen wurden zum Schutz der Personen

geändert.

Einleitung

Herzlich willkommen liebe Leser.

Es erfreut mich, dass wir uns in diesem Buch begegnen.

Ich erhebe in diesem Buch keinen Anspruch auf eine

literarische Leistung, sondern möchte nur meine

ganz persönliche Erfahrung mit der Aufnahme

von Pflegekindern weitergeben.

Vielleicht kann meine Erfahrung Ihnen helfen,

die für Sie richtige Entscheidung zu treffen.

Mir hat das Schreiben dieses Buches geholfen das Eine oder

Andere besser zu verarbeiten.

Die richtige Entscheidung kann ihr Leben sehr bereichern,

die falsche Entscheidung kann ihr Leben sehr durcheinanderbringen.

Wir haben sowohl eine richtige, als auch eine falsche Entscheidung getroffen.

Beide Entscheidungen haben unser Leben geprägt bzw. nachhaltig

verändert.

Ich würde jederzeit wieder Pflegemutter werden, allerdings würde ich

Hintergründe bzw. Motivationen für die Aufnahme eines Pflegekindes

Es gibt verschiedene Gründe um sich für die Aufnahme eines Pflegekindes zu entscheiden. Die häufigsten Gründe sind:

1.  Die eigenen Kinder sind bereits erwachsen und man sucht eine neue Aufgabe mit sozialem Hintergrund. Oder das Haus ist zu leer ohne die Kinder, die mittlerweile ihre eigenen Wege gehen.

2.  Die eigenen Kinder sind noch klein und man möchte gerne ein Pflegekind hinzunehmen, oft auch aus finanzielle Gründen.

3.  Ein Einzelkind soll nicht alleine aufwachsen und man möchte daher gerne ein Pflegekind hinzunehmen.

4.  Eigene Kinder sind nicht vorhanden und das Pflegekind wird als Ersatz aufgenommen. Auch weil für Adoptionen nicht genügend Kinder vorhanden sind

So unterschiedlich wie die Motivationen sind, so unterschiedlich sind auch die Resultate. Die 1. Gruppe hat die beste Ausgangsposition. Idealerweise ist die Erziehung der eigenen Kinder abgeschlossen und zwar erfolgreich. Die Pflegeeltern sind schon etwas reifer und Misserfolge lassen sich leichter verarbeiten. In der Regel verlässt das Pflegekind mit Erreichen der Volljährigkeit die Pflegefamilie.Alle Beteiligten wissen von Anfang an, dass es sich um eine Begleitung für eine absehbare Zeit handelt. Das heißt nicht unbedingt, dass hier keine enge Bindung entstehen kann. Jedoch wird die Bindung nie so stark sein wie zu den leiblichen Kindern und der emotionale Abstand hilft Niederlagen in der Erziehung leichter zu verarbeiten. Problematische Zeiten lassen sich so leichter verarbeiten, wenn eine zeitliche Begrenzung besteht. Kommt es in einer solchen Familie zu einem vorzeitigen Abbruch und das Pflegekind muss die Familie vorzeitig verlassen, hat das Umfeld Verständnis und die Schuld wird i.d.R. nur bei dem Pflegekind gesucht.

Die 2. Gruppe hat es schon etwas schwerer. Das Pflegekind sollte altersmäßig zu den leiblichen Kindern passen, bzw. möglichst etwas jünger sein. Die eigenen Kinder werden in den meisten Familien bevorzugt da man ihnen emotional näher steht. Es gibt eine große Zahl von Pflegekindern die ein regelrechtes Aschenputtel-Dasein leben. Rivalitäten zwischen den leiblichen Kindern und den Pflegekindern sind häufig der Fall. Es gibt etliche Pflegekinder, die durch die permanente Herabstufung „ nur das Pflegekind“ zu sein, irreparable Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein bekommen.                                                                                                                      

Folgen sind dann oft aggressives Verhalten und das Zusammenleben in der Familie ist nicht mehr gewährleistet nicht mehr. Diese Kinder wechseln häufig von Pflegefamilie zu Pflegefamilie. Daher sollte man in dieser Konstellation genau prüfen ob das anzunehmende Kind wirklich in die Familie passt und ob man selbst in der Lage sein wird, keine Unterschiede in der Erziehung und der Verteilung der Liebe zu machen. Nur dann hat die gegenseitige Beziehung eine Chance.