Picknick in Sodom - Janek Heinrich - E-Book

Picknick in Sodom E-Book

Janek Heinrich

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Beschreibung

Janek Heinrich, der in einem Leuchtturm an der Nordseeküste lebt, schreibt nicht nur von der Waterkant. Seine Geschichten berühren unterschiedlichste Themen und sind voller Humor und Witz. Es geht um die Sucht moderner Teenager up to date zu sein, das Setzen eines Stents, Kinderspiele am Ostseestrand, Dienst bei der Bundeswehr, Spatzen, ein Picknick mit liebestoller Einlage in Köln, eine grässliche Geschichte mit einem Hai, einem geretteten, potentiellen Selbstmörder, Probleme mit einer Schweinezucht, eine Kartoffel, die eine wundersame Verwandlung auf dem Markt in Nürnberg erlebt, Erinnerungen an die Nachkriegszeit und Bella Italia, Demenz, Postkartenschreiben aus den Ferien und zuletzt auch um Sex.

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Seitenzahl: 110

Veröffentlichungsjahr: 2011

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Janek Heinrich

Picknick

in

Sodom

Short Stories

Universal Frame

All rights reserved.

Alle Rechte vorbehalten

Copyright © 2011

Titelbild © fotolia/philipus

Verlag Universal Frame GmbH, Zofingen

ISBN 9783905960297

Dieses Buch ist für Katrin, Elisa und Carlotta.(Und für alle anderen, von denen meine Frau ja nicht unbedingt was wissen muss.)

Wer bei uns in Boddelskoog über die Deichkrone kommt, sieht zuerst unseren Hafen. Da liegen fünf Krabbenkutter vor Anker – so viele haben die nicht mal in Hamburg. Davor steht die Fischbude von Dirk Dirksen, wo der Kaffee noch achtzig Cent kostet und richtig schön heiss ist. Dann sieht man meinen blau-weißen Leuchtturm, den einzigen zwischen Holland und Kiel. Die anderen sind nämlich Weiß mit Rot. Und dann? Dann kommt die Nordsee. Da könnt Ihr so weit geradeaus gucken, wie das Eure Sehschwäche zulässt. Bis zum Horizont und noch ein Stückchen weiter. Und, was es da zu sehen gibt? Da kommen doch all die feinen Geschichten her – Ihr Landratten. Das glaubt Ihr nicht?Na, denn passt mal auf ...

Pale Sister

Ich steckte das Photo in meine Jackentasche zurück. Nur ein Junge, der im Sonnenschein einen Apfel aß, war darauf zu sehen, mehr nicht. Meine Güte, dachte ich, wie lange war das jetzt her, dass ich selbst einen echten Apfel gegessen hatte – dreißig Jahre oder mehr?

Ich schloss das Gartentor hinter mir und ging den Kiesweg entlang – der Rasen könnte auch mal wieder geschnitten werden, dachte ich.

„Guten Tag Commander Smith“. Die Haustür hatte mich identifiziert und schwang lautlos nach innen.

Ich begab mich, an der Küche vorbei, direkt zum Wohnzimmer. „Hallo Mädels, ich habe da was für euch“, sagte ich in den abgedunkelten Raum hinein, aber sie hörten mich nicht.

Meine drei Grazien lagen vor dem Bildschirm.

Sie trugen diese dicken Plastikbrillen, die für den 3D – Effekt sorgten und Kopfhörer für den Ton in Surround.

Sie waren bleich wie chinesische Gräfinnen – bleich genug, um zu gefallen; kein Sonnenstrahl durfte sie treffen. Man wollte sich auf dem Schulhof schließlich nicht blamieren.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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