3,99 €
Warum nur sehnen wir uns so nach dem Meer? Weil alles Leben aus dem Wasser kam? Oder weil es in uns das Fernweh weckt?
Weil es uns Ruhe schenkt? Uns gelassen macht?
Was lässt uns stundenlang auf das Wasser blicken, den Möwen nachschauen, den Schiffen am Horizont? Warum können wir unentwegt dem Plätschern der Wellen am Strand lauschen oder dem Heulen des Sturmwinds, der den Sand raschelnd über die Strände fegt. Die Gründe liegen in den 44 Gedichten, die der Autor über sein Lieblingsmeer geschrieben hat. Vielleicht finden Sie aber auch eine ganz eigene Antwort.
Portrait
Claus Beese wurde 1955 in Bennigsen am Deister in Niedersachsen geboren und lebt seit Langem in der Freien Hansestadt Bremen. Der Autor ist mit Leib und Seele dem Meer verbunden, dessen Schönheit er in seinen Büchern zu schildern weiß. Beese erzählt von den kleinen Katastrophen des Lebens, die er spannend und unterhaltsam an den Leser zu bringen weiß.
Lyrische Texte und poetische Verse gehören ebenso in das Repertoire seiner Bücher wie amüsante Abenteuer an Bord seines Bootes auf der Ostsee. Der Bremer kann inzwischen auf eine Reihe von Veröffentlichungen als Autor in diversen Anthologien, 15 eigenen Verlags-Buchveröffentlichungen als Autor und 3 Anthologien als Herausgeber blicken.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2017
Poesie der Meere
Gedichte aus dem Ostseeland
Ostsee II
Gedichte und Lyrik
von Claus Beese
ELVEA VERLAG
Noch träumt der Morgen, verharrt im Schlaf,
da weckt ihn die Sonne, die alleine das darf.
Sie kitzelt ihn wach mit ihren Strahlen,
kein Maler könnte das auf die Leinwand malen.
Goldener Schimmer liegt auf dem Meer,
um das zu sehen, komm ich her.
Ein neuer Morgen am Meeresstrand,
ein schöner Tag im Ostseeland.
Ein gelbes Blütenmeer, soweit das Auge reicht,
schwerer süßer Duft, der übers Land hin streicht.
Sein warmes Gelb bis in die Seele strahlt,
als ob ein Maler sein kunstvolles Gemälde malt.
Das Blau des Meeres und des Himmels,
auf grüner Wiese das Weiß eines Schimmels,
weiße Tupfer von Segeln und Wolken im Wind,
nur dort will ich sein, wo diese sind.
Das Dunkel der Wälder, das Weiße der Sände,
wo die Wellen rauschen leis auf die Strände.
Nur weg von hier, nur einfach schnell fort,
Ich fand eine Bank am Ostseestrand,
sie stand alleine ganz am Rand,
ich setzte mich und schaute aufs Meer,
seitdem komme ich immer wieder her.
So blau der Himmel, so weit die See,
Wolken und Segel, so weiß wie Schnee.
Von der Bank aus sehe ich Schiffe ziehen
und möcht in Gedanken mit ihnen fliehen.
Nicht eine Welle der anderen gleicht,
die hier am Strand das Ufer erreicht.
nicht ein Plätschern wie das andere klingt,
wenn das Meer mir seine Lieder singt.
Ich sitz auf der Bank am Ostseestrand,
bin glücklich, dass ich sie hier fand.
Keine andere Bank lockt mich so sehr,
