Porno Style Sexgeschichen - Sylvia Schwanz - E-Book

Porno Style Sexgeschichen E-Book

Sylvia Schwanz

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Beschreibung

Porno Style Sexgeschichten. Wenn man mich fragt, kann man Sex und Liebe klar auseinander halten. Die Liebe gibt einem die Geborgenheit und Sicherheit. Natürlich noch vieles mehr. Sex hingegen dient primär der Befriedigung. Und die völlig Befriedigung in der Erotik erreicht man normalerweise kaum mit Kuschelsex. Es geht viel mehr und die Erfüllung tiefster Wünsche und versautester Träume. Ideal, wenn man dafür den richtigen Partner an seiner Seite hat, der mit einem die Lust teilt und auslebt. Andere suchen sich einen (oder mehrere) temporäre Sexpartner um ihre Lust auszuleben. In meinen erotischen Geschichten geht es nicht um Liebe machen. Wer solche Kurzgeschichten sucht ist bei mir eher falsch. Den ich mag es gerne "etwas" härter. Und damit meine ich, das ich als Frau Vorlieben habe, die sich um tiefen Analsex drehen, von ausschweifenden Gruppensex handeln und was es sonst noch alles gibt. Alles Erotikgeschichten sind nur für Leser ab 18 Jahren geeignet.

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Porno Style Sexgeschichen

Porno Style SexgeschichenBegleite mich zum SwingenEine heiße und unvergessliche NachtDer Minipimmel auf dem Weg zum großen GlückEin Fremdschwanz für meine FrauAuf der Suche nach etwas NeuemDas vereinbarte TreffenDas Entflammen der LustEin Dreier unter FreundenKein Strom, kein Radio – nur NaturAm Ende wird nicht immer alles gutImpressum

Porno Style Sexgeschichen

Begleite mich zum Swingen

So schnell und unterhaltsam hatte ich die Bahnfahrt zwischen Leipzig und Köln noch nie absolviert, obwohl sie aller drei Wochen fällig war. Mit einer Entschuldigung für meine Ungeschicklichkeit waren wir schon mitten in einem nicht endenden Gespräch. Zuerst mokierte er sich vorsichtig, mochte keine schlafenden Leute im Zug. Dann machte ich ihm klar, welch anstrengender Arbeitstag mir in Köln bevorstand. Immerhin, seine warme Bassstimme hatte mir das Bedürfnis schon vertrieben, mich in meine Ecke zu kuscheln.

Merkwürdig, wie rasch man mit manchen Menschen über Dinge reden kann, die man eigentlich nicht gern preisgibt. Nach zweihundert Kilometer wusste ich, er war überzeugter Junggeselle. Ich dagegen gab zu verstehen, nur zwei heftige Enttäuschungen hatten mich mit meinen dreißig Lenzen unbeabsichtigt ins Singledasein getrieben. Nach dreihundert Kilometern beneidete ich alle Junggesellen. Von ihm hatte ich freimütig hören müssen von Bordellen, Callgirls, Begleitservice und schließlich von Swinger-Clubs. Das letzte Wort ließ mich aufhorchen. Seit lange hatte ich Gelüstete danach. Neugier stand sicher im Vordergrund, aber auch die Sehnsucht nach einem Sexerlebnis, das vielleicht wieder für Wochen reichte. Wie die Katze um den heißen Brei, schlich ich mich wieder an das Thema heran, als er schon wieder bei einem Fernsehfilm war.

In Köln verabschiedeten wir uns am Bahnhof mit der Verabredung zu einem gemeinsamen Besuch in so einem Club. Er durfte die Gewissheit mitnehmen, dass ich nicht an seinem Junggesellenstatus kratzen wollte, eigentlich von ihm überhaupt nichts wollte, als seine Begleitung, weil es mir allein zu blöd war, selbst an solchen Tagen, an denen auch einzelne Damen oder Herren Zutritt haben. Ganz ehrlich war ich dabei zwar nicht. Leider hatte er im Zug Zuviel davon geredet, wie manche Frauen gleich klammern, wenn man nur ein paar schöne Stunden mit ihnen haben möchte.

Ganz Gentleman, holte er mich von meinem Hotel ab. Von unserer Freizügigkeit aus dem Zug war binnen sechsunddreißig Stunden ein gutes Stück abgebröckelt. Nun wussten wir, in einer halben Stunde würden wir uns halbnackt gegenübersitzen. Das war dann tatsächlich ein wenig belastend. Zwar nicht gegenüber, aber nebeneinander hockten wir an der Bar. Ich lediglich in einem hübschen, knappen Höschen, er in Badehose. Seinen bewundernden Blick für meinen bloßen Busen hatte ich bereits registriert. Wie er mein Schmunzeln über die ansehnliche Ausbuchtung seiner Hose aufnahm, blieb mir verborgen. Ein Wunder war es schließlich nicht, denn wir kamen zu einer Zeit, zu der sich schon einige Paare auf der großen Spielwiese tummelten. Ich konnte meine Gefühle zum Glück noch fest zwischen meine Schenkel verschließen, obwohl ich auch bald um verdächtige Spuren fürchten musste.

So weit kam es nicht. Mit dem Rücken zur Bar und freiem Blick zu dem Geschehen im Raum, hatte ich schon mehrere besondere Blicke von einem Herrn aufgefangen, der sich von einem Rotfuchs gerade alles mit beiden Händen abwägen ließ, was er zu bieten hatte. Die Kleine tat es mit einer Hingabe, als hätte sie zum ersten Mal einen nackten Mann vor Augen. Im Blickkontakt schlenderte ich ganz einfach auf das Paar zu und setzte mich zu ihnen. Die Kleine strich bewundernd über meinen Busen, vielleicht so etwas wie eine Zustimmung zu meinem Auftauchen.

Der junge Mann streichelte mir ganz einfach das Höschen ab. Über seine Bemerkung nach seinem ersten Tasten: „War ja höchste Zeit!“ konnten wir drei lachen. Es war ganz sicher ein Mann mit Vorliebe für zwei Frauen, und die andere musste es wissen. Sie wand sich sofort auf der weichen Unterlage, als er nach unseren beiden Schmuckstücken griff und zweiseitig ein gekonntes Fingerspiel begann. Der Rotfuchs gab den Steuerknüppel nicht aus der Hand. Mir war es recht. Ich ließ mich einfach streicheln und behutsam stoßen. Die fremde Hand tat so gut nach den eigenen, über Wochen hinweg. Sie mussten meine Verfassung, meine Wünsche ahnen. In mir brodelte bereits ein heißer Sturm, da stießen ihre Köpfe an meinen Brüsten zusammen. Das war der Auslöser zum ersten Wohlfühlen an diesem Abend. Möglich, dass andere im Raum sich daran ergötzten. Ich tat mir keinen Zwang an, brummte und knurrte meine Befriedigung heraus. Als ich sah, dass die Kleine aufgeregt in den Sattel ging, wollte ich nicht länger stören, hatte allerdings auch die finstere Miene meines Begleiters gesehen, die gar nicht in ein solches Etablissement passte. Mir war es zu blöd, das Höschen wieder anzuziehen. Schließlich hatten mir viele von der Bar aus zugesehen. Ganz nackt schritt ich auf meine Zugbekanntschaft zu.

„Jetzt einen Drink!“ überspielte ich eine kleine Verlegenheit. Für mich fragte ich: wieso beteiligt sich der Kerl nicht am fröhlichen Treiben, wenn er doch sagte, gern Gast in einem solchen Club zu sein? Hatte er gar aufgeschnitten, war nun zu feige, sich irgendwo ein oder anzuhängen? In mir tummelten schon wieder viele kleine Kobolde. Kein Wunder, schließlich war mir noch nicht mehr zuteil geworden, als ein gekonntes Vorspiel. Genau mir gegenüber übte ein recht junges Paar die Schubkarre.

Ganz nackt war das Mädchen rasiert und er mit einem ziemlichen, nachdunklen Instrument ausgestattet. Es schien eine Showeinlage zu sein. Der Junge stieß das süße Ding in verhaltenen, langen Zügen. Ich spürte beinahe jeden Stoß körperlich mit. Ein Augenschmaus, wie der kräftige Bursche sich zwischen den zarten Lippen versenkte, gebadet und gesalbt wieder herauskam, um abermals mit seinem Stoß einen Jauchzer aus ihrem Hals zu treiben. Lange konnte die Stellung nicht so gehen. Sie war wohl auch schon zu wild für so eine Kraftrunde. Sie machte eine tiefe Verbeugung und stieß dem Hörnchen ungeduldig ihren Po entgegen. Die Leiber klatschten auf Hochtouren aneinander. Hin und wieder bekam das Mädchen einen Klatsch auf dem Po, nach dem sie sich noch wilder entgegenwarf. Ihr Kreischen ging durch den ganzen Raum. Jeder wusste, dass es den beiden gerade unheimlich gut ging. Ihr nicht zum ersten Mal.

Das Knurren neben mir irritierte mich: „Willst du hier an der Bar hängen bleiben?“ Ich wollte tatsächlich, wollte die Augen weiden, obwohl mir nach ganz anderen Genüssen war. „Soll ich dir die anderen Räume zeigen?“, hörte ich und war verwundert, dass es noch andere gab, aber überhörte seinen Besitzanspruch nicht. Wir standen in eines der kleinen Zimmer, die offensichtlich dafür da waren, wenn sich ein Pärchen zurückziehen wollte. Dass er einfach die Tür von innen zuschob, damit rechnete ich nicht, aber in mir jubelte es.

Wie ein Ertrinkender griff er zu meinem Brüsten und sagte das, was ich selbst wusste: Sie sind wunderschön. Bei seinem Kuss ließ ich mein Höschen fallen und schlängelte mich unter den Gummizug seiner Hose. ER zuckte mir seine Lust und Freude in die Faust und saugte sich abwechselnd an beiden Brustwarzen fest. Wir standen noch immer. Geschickt fing ich mit den Schenkeln sein Patengeschenk ein und freute mich über sein Verständnis. Er rieb mir ihn als zweites Vorspiel herrlich über den Kitzler und durch den saftigen Grund.

„Warum sind in den Club gegangen, wenn du nur mich willst?“, wollte ich wissen. „Margitta, ich mag dich...schon im Zug. Es stimmt auch, ich war schon öfter hier. Aber als ich dich nackt auf der Matte sah, wusste ich, wie sehr ich auch deinen Körper begehre. Und die Zärtlichkeit des anderen Mannes hatten mir fast den Verstand geraubt.“ „Das klingt ja fast nach Eifersucht“, spöttelte ich und hob ein Bein bis an seine Hüfte. Er stieß sich die erste Lust aus dem Leib, mir die zweite. Er wollte dann, dass wir gingen. Nach einer halben Stunde war ich untenherum schon wieder halbnackt und die blanken Brüste glänzten im Mondlicht, mitten im Park.

„Und dein Junggesellendasein?“, fragte ich, als ich mich entzog und sein Penis ins dichte Gras spritzen ließ. „Reine Schutzbehauptung für Leute, die noch keine abbekommen haben!“

Eine heiße und unvergessliche Nacht

Ich heiße Rolf, bin 49 Jahre alt und seit einem halben Jahr nach langjähriger Ehe, aus der 2 inzwischen erwachsene Kinder hervorgingen, geschieden.

Die letzten Monate hatten mich arg gebeutelt, Trennung, Umzug, berufliche Umorientierung, ich war mit den Nerven ziemlich am Ende und musste dringend raus. So hatte ich mich ganz entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten last Minute in einer Ferienanlage an Nordküste der griechischen Insel Kos eingemietet. Zehn Tage all inclusive, so etwas hatte ich noch nie gemacht. Wir hatten unsere Urlaube bisher immer individuell geplant und durchgeführt, aber diesmal wollte ich meine Gedanken einzig und allein darauf konzentrieren, wie ich jetzt weitermache, wollte mein Leben neu sortieren oder zumindest den Anfang dazu machen. Einfach sich mal um nichts kümmern müssen, so hatte ich es mir zumindest vorgestellt.

Ich saß gerade beim Abendessen, an die Gepflogenheiten des all inclusive konnte ich mich schwerlich gewöhnen. Dem Personal der Gastronomie hatte man scheinbar die strikte Anweisung erteilt, herrenlose Teller sofort abzuräumen, egal ob sie leer waren oder nicht. Das hatte anfangs zur Folge, dass mein Platz leer geräumt war, obwohl ich mir eigentlich nur etwas zu trinken holen wollte. So hatte ich das Abräumpersonal immer im Blick und wenn ich sie weit genug weg wähnte, ging ich los. So hatte ich auch an diesem Abend immer die genaue Übersicht, wo die Damen in den weißen Kitteln sich im Moment gerade befanden. Ich musste mich über mich selbst und meine Situation schon sehr wundern. In der Steinzeit erlegten die Menschen ein Mammut oder sonstiges Getier und mussten das dann gegen wilde Tiere und bequeme Artgenossen verteidigen. Im Moment hatte ich gerade den Eindruck, dass sich seit dieser Zeit nicht allzu viel geändert hatte.

„Hi Rolf, dürfen wir uns wieder zu Dir setzen?"

Ich schreckte aus meinen Gedanken hoch. Aber diese Störung war eine der erfreulichen Art. Es waren die beiden Schönheiten vom gestrigen Abend, Emilie und Regine, beide so Anfang 20. Regine, ein groß gewachsenes schlankes Mädchen mit langen, buschigen, rotblonden Haaren, die heute zu einem dicken Zopf zusammengebunden waren, der ihr fast bis zum Po reichte. Und Emilie, kleiner und zierlich mit schulterlangen blonden Haaren und hellblauen Augen, vielleicht sogar etwas jünger als Regine. So weit dies zu erfragen, hatte es während des gestrigen Abends noch nicht gereicht.

„Klar, gern doch, ehe es jemand anderes tut." Ich war über diese erneute Gesellschaft ehrlich erfreut.

Auch gestern begann es auf diese Weise, die beiden setzten sich zu mir, wir hielten Konversation über das heiße Wetter, über die Qualität des Essens und über die Unsitten mancher Gäste.

Ich war dann fertig mit Essen und verabschiedete mich von den beiden, weil ich noch eine Abendrunde den Strand entlang laufen wollte. Ich fragte mich natürlich gestern schon, was diese beiden quirligen Geschöpfe dazu veranlasste, sich ausgerechnet meine Gesellschaft zu suchen, ein Mann in den mittleren Jahren, der locker der Vater der beiden hätte sein können. Ich gebe zu, dass es die Natur und die Gene gut mit mir meinten, ich habe mich ganz gut gehalten für mein Alter. Aber letztlich ist, gerade auch wegen der Geschehnisse der letzten Monate, die Zeit nicht ganz spurlos an mir vorüber gegangen, und jeder, der mich mit halbwegs wachen Augen ansieht, erkennt das auch. Und die beiden hatten sehr wache Augen.

Die Frage, ob mit denen „was laufen" könnte, stellte ich mir gar nicht erst. Das war völlig absurd, dazu bin ich Realist genug. Notgeile Männer, die von der Midlife-Crisis geplagt sich an junge Mädels ranmachen. Nein, zu dieser Kategorie wollte ich nicht gehören.

Und so begann der Abend mit den beiden auch genau wie der gestrige. Ich hatte mir tagsüber einen Motorroller gemietet und hatte damit eine heiße Quelle auf der anderen Seite der Insel besucht, Regine und Emilie waren ebenfalls mit einem Roller in den Bergen unterwegs gewesen. So tauschten wir uns aus und ich war froh, mir in aller Ruhe Getränkenachschub holen zu können, die Mädels passten derweil auf meinen Teller auf.

Im Gegensatz zu gestern beendeten wir das Abendessen gleichzeitig und gingen dann noch an die Bar, tranken etwas, klönten weiter, beobachteten die Menschen um uns herum, lachten und redeten.

Die beiden taten mir gut.

So gegen 10 verkündete ich dann, dass ich jetzt wieder meine abendliche Runde über den Strand antreten wollte. Ich war der festen Überzeugung, dass die beiden sich nun von mir verabschieden würden, um sich in der Disco zu amüsieren oder was auch immer. Zu meiner großen Überraschung fragten sie mich aber, ob sie mich begleiten dürften. Die Nacht sei warm und am Strand geht bestimmt ein angenehmer Wind, dass würde ihnen jetzt Spaß machen. Das schmeichelte mir ungeheuer, wenngleich ich auch etwas irritiert war, denn - wie gesagt - eine altersgemäße Begleitung für die beiden war ich nun wirklich nicht.

Ich konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen, dass dies der Beginn einer für mich unvergesslichen Nacht sein sollte.

Auf dem Weg zum Strand kamen uns mehrere Gruppen von jungen Männern entgegen, die meine Begleitung mit Begeisterung taxierten und entsprechende Kommentare machten. Allerdings wagten sie es nicht, die Mädchen direkt anzusprechen. Da begann ich zu ahnen, warum die beiden mit mir losgezogen waren. Die wollten einfach nur mal unbehelligt über den Strand gehen, ohne von irgendwelchen Typen angemacht zu werden, Schönheit hat eben seinen Preis. So eine väterliche Autoritätsperson als Anhang hat da einen gewissen Abschreckungseffekt, das empfand ich jetzt als weniger schmeichelhaft. Als wieder 4 junge Kerle mit eindeutiger Gestik an uns vorbeizogen, konnte ich mir eine entsprechende Bemerkung nicht verkneifen:

„Wisst Ihr eigentlich, was Ihr an mir habt? Ohne mich würdet Ihr doch jetzt schon mindestens 5-mal angequatscht und angemacht worden sein." sagte ich mit leichter Ironie.

„Ja" Regine grinste frech. „Stimmt, die denken bestimmt, Du wärst unser Papa." „Na toll..." stöhnte ich leise in mich hinein und sah meine Vermutung bestätigt, Schade eigentlich. Emilie begann zu lachen. „Wie alt bist Du denn überhaupt?" „49" antwortete ich wahrheitsgemäß mit leiser gedrückter Stimme. Die beiden sahen sich kurz an und fingen an zu lachen. Ich sollte gleich noch erfahren, welches der Grund für diesen Heiterkeitsausbruch war.

„Aber nicht, dass Du glaubst, wir würden nur deshalb mit Dir durch die Gegend ziehen, da haben wir ganz andere Methoden der Abwehr entwickelt." Ich sah Emilie fragend an. „Wenn es uns zu bunt wird, machen wir ganz betont einen auf lesbisch." dozierte sie. „Da geht auch keiner an uns ran." Jetzt war es mir zu lachen. „Ok, das ist nachvollziehbar, da würde ich auch einen Bogen um Euch machen." Emilie stieß mir ihren Ellbogen in die Rippen. „Was soll das heißen, hast Du was gegen Schwule und Lesben?" „Nein, um Himmels Willen, jeder soll und darf mit dem Partner glücklich werden, den er sich dazu ausgesucht hat. Ich gestehe, dass ich es mir nicht vorstellen kann, etwas mit einem Mann zu haben, keine Ahnung, was die miteinander anstellen. Aber wenn 2 Männer es so wollen und schön finden, finde ich es absolut ok."

„Sehr diplomatische Antwort." stellte Emilie fest. „Glaubst Du denn, dass wir lesbisch sind?" Regine sah mich auffordernd von der Seite an. Diese Frage erwischte mich auf dem falschen Fuß, in diese Richtung wollte ich unser Gespräch nicht geführt haben. Ich bin da sicherlich etwas konservativ und fand es ausgesprochen befremdlich, dass ich mich als in die Jahre gekommener Mann mit zwei jungen, mir unbekannten Frauen über deren sexuelle Präferenzen unterhalten soll. So stammelte ich verlegen vor mich hin: „Also ...das geht mich ja nun wirklich nichts an, das hat mich absolut nicht zu interessieren." Regine ließ nicht locker: „Ich frag ja nur..., wenn Du Dir nicht vorstellen kannst, etwas mit einem Mann im Bett zu treiben, kannst Du es Dir bei zwei Frauen untereinander auch nicht vorstellen?" Ich wand mich wie ein Aal: „Du liebe Zeit, was fragt Ihr mich da .... Doch, natürlich kann ich das. Ich selbst bin hetero, war viele Jahre lang mit einer Frau zusammen und weiß, was gegenseitig Lust und Spaß macht, das kann ich mir natürlich bei 2 Frauen untereinander auch vorstellen. Mit einem Mann zu schlafen ist für mich irgendwie unvorstellbar, da fehlt für mich jegliche Erotik, wenn Ihr versteht. Ich könnte das nicht, aber das liegt nun mal an mir. Wer es kann ...ist doch völlig in Ordnung."

Nach dieser nüchternen Erklärung hoffte ich, die Sache sei erledigt, aber Emilie setzte nach: „Was glaubst Du denn nun, was wir sind?"

Wir waren zwischenzeitlich an einer abgelegenen Stelle des Strands angekommen, hier waren nur noch wenige Menschen unterwegs und wir schlenderten durch eine Reihe von Strandkörben und Liegen, Emilie ging rückwärts vor mir her, schaute mir auffordernd in die Augen und verlangte partout eine Antwort auf ihre Frage.

In einem Anflug von Ärgerlichkeit angesichts dieser Penetranz ging ich zum Gegenangriff über: „Mädels, ich habe den Eindruck, Ihr wollt es mir unbedingt sagen, ob ich es nun wissen will oder nicht .... also los.... lasst es raus: Seid Ihr lesbisch?" sagte ich mit einem leicht aggressiven Unterton.

Oha, da hatte ich jetzt aber was angestellt, die beiden sahen sich und mich verlegen an, so als hätte ich sie bei irgendetwas ertappt, und ich bereute sofort meinen Vorstoß. „Sorry, war nicht so gemeint, wie gesagt, es geht mich absolut nichts…" „Nein..." Regine unterbrach mich. „Du hast ja recht, ich will auch nicht, dass Du glaubst, wir würden hier irgendein Spiel mit Dir treiben." Sie stand vor mir, ich sah im Licht der Dämmerung die kleinen Sommersprossen auf ihrem Gesicht, sie trug ein weißes luftiges Kleid, das ihre schlanke Gestalt wunderschön zur Geltung brachte. Emilie stand neben ihr, zwischen ihrer kurzen Jeans und dem engen Top sah ich ihren gebräunten flachen Bauch, den beiden würden die Jungs scharenweise zu Füßen liegen.

Aber da stand jetzt nur ich und war etwas ratlos, keine Ahnung, was sie meinten. Was passierte hier gerade? Neben uns standen zwei gegenüberstehende Strandkörbe. Regine setzte sich wortlos in den einen, ich nahm im anderen Platz, Emilie neben mir.

„Du fragst Dich sicher, was wir von Dir wollen..." Was sollte ich antworten? .... Nichts .... Regine sortierte ihren Zopf, Emilie und ich sahen ihr schweigend zu.

„Verdammt" brach es aus Regine heraus. „jetzt habe ich ein halbes Jahr lang überlegt, was ich sage, wenn es mal so weit kommt, und jetzt ist mein Kopf leer..." Ich hatte nicht den Hauch einer Ahnung von dem, was das ganze sollte und ich hielt es eigentlich für besser aufzustehen und zu gehen, wenn da nicht die verdammte Neugier gewesen wäre.

Emilie begann dann doch langsam zu reden: „Regine und ich sind ein Paar. Regine ist 20, ich bin 18. Wir leben in einer lesbischen Beziehung."

Na und? Warum zierten die beiden sich so, ist doch völlig ok.

Ich setzte an, ihnen zum wiederholten Male klarzumachen, dass es mich nichts anginge und sie mir das alles nicht zu sagen brauchen, aber Emilie legte ihre Hand auf mein Bein und erstickte so meinen Einwand. „Lass uns einfach reden und es Dir erklären." Jetzt hatte Regine auch wieder zu sich gefunden. „Bevor ich Emilie kennenlernte hatte ich bereits 2 Männer gehabt." begann sie langsam und leise zu erzählen. „Mit dem ersten war es toll, mit dem zweiten weniger, dann lernte ich Emilie kennen und lieben, seit zwei Jahren sind wir jetzt zusammen und es ist wunderschön mit ihr, auch im Bett. Emilie war damals noch sehr jung und sie hatte bis dahin noch keine sexuellen Erfahrungen, für sie ist lesbischer Sex der einzige, den sie bisher hatte."

Pause.

Mir brach der Schweiß aus. Warum um alles in der Welt erzählen die mir solche Intimitäten, fragte ich mich. Ich konnte nichts sagen, die Situation war zu grotesk und vor allem -- ich muss es gestehen -- hochgradig erregend.

„Vor einem halben Jahr" fuhr Emilie fort „machte Isa mal so eine Bemerkung, dass sie eigentlich mal wieder Lust auf einen Mann hätte." Regine unterbrach sie, weil sie wohl glaubte, sich rechtfertigen zu müssen: „Ja, du liebe Zeit, das war so eine flapsige Bemerkung, das war gar nicht richtig ernst gemeint. Ich hatte plötzlich einen Anflug von Sehnsucht nach etwas Lebendiges zwischen den Beinen." Emilie grinste: „Einen richtigen Schwanz aus Fleisch und Blut, sagtest Du damals." „Ja, ich weiß... sinnierte Regine „... ist schon was anderes als Plastik und Silikon"

Wieder Pause.

Jetzt war es mein Kopf, der völlig leer war. Nach längerer Pause fuhr Regine langsam fort: „Ich wollte aber wegen solcher Gelüste unsere Beziehung nicht aufs Spiel setzen, niemals hätte ich das getan." Emilie beugte sich zu ihr hinüber und sie küssten sich.

Ich sah mit leerem Kopf zu.

Als sie sich wieder trennten, fuhr Regine leise und zögerlich fort: „Emilie kam denn der Gedanke, dass wir vielleicht ja mal einen Mann treffen könnten, der uns beiden sympathisch ist und mit dem wir es uns beide vorstellen könnten, ihn mit in unser Bett zu nehmen..."

Wieder Pause. DAS IST JETZT NICHT WAHR .... Kneif mich jemand ....

„Wir haben jetzt nicht ständig händeringend nach ihm gesucht" fuhr Regine fort. „soo nötig habe ich es nun auch nicht ...... aber jetzt ist er uns einfach so begegnet …" Emilie sah mir plötzlich in die Augen: „Du."

Jetzt war es raus.