Post vom Souverän - Horst Engel - E-Book

Post vom Souverän E-Book

Horst Engel

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Beschreibung

Für das Vorwort zur zweiten Auflage gibt es mindestens drei Gründe. Angela Merkel hat, wie in der ersten Auflage erwähnt, bis heute noch immer nicht geantwortet, beziehungsweise antworten lassen. Null Reaktion auf achtundsechzig Facebook-Postings, keine Antwort auf ebenso viele E-Mails mit gleichem Inhalt. Das Buch habe ich Ihr geschickt, kostenlos natürlich, als kleines Geschenk. Keine Reaktion. Kein Dankeschön, keine Rücksendung. Auch keine Eingangsbestätigung ihrer Poststelle. Nichts. Um den Inhalt des Buches bekannt zu machen, hatte ich mir erlaubt, allen Bundes- und Landtagsabgeordneten in Deutschland per Mail von meinen Briefen zu berichten. Die Mail ging an weit über zweitausend Politikerinnen und Politiker. Ich wollte wissen, wie es um unsere Demokratie bestellt ist. Haben Bundestagsabgeordnete so viel Courage und fragen bei Frau Merkel nach, und wie sieht es in den Landtagen landauf, landab aus. Es gab Reaktionen. Von Wunderbar mit zehn Ausrufezeichen bis zum Satz: Hiermit entziehen wir Ihnen die Erlaubnis, E-Mails an ein MdL des Thüringer Landtags zu schicken. Aus Sachsen wurde angemerkt, dass die Briefe nicht nachvollziehbar seien, zudem die Ebenen durchmischend wären und man mein Buch auch nicht kaufen werde. Außerdem kenne man mich nicht, der Bauch diene dem Verdauen und das Denken solle man dem Kopf überlassen. Offenbar haben sich mehrere Land- und Bundestagsabgeordnete mit dem Fall beschäftigt. Die Antwort war eine echte Klatsche, von der ich mich bis heute nicht erholt habe. Es sei nur ein Brief eingegangen, man sei verwundert über die große Differenz zu den achtundsechzig Briefen und außerdem sei fraglich, ob ich hinterher telefoniert und nachgefragt hätte, ob meine Post angekommen ist. Das war natürlich eine unverzeihbare Nachlässigkeit von mir, nicht nach jedem Brief in Berlin anzurufen, ob er auch wirklich da ist. Hier nun meine offizielle Stellungnahme und Empfehlung: Wenn achtundsechzig Briefe und E-Mails plus ein Buch als Geschenk für Frau Merkel mit dem Titel Post von Souverän Kommunikation mit der Kanzlerin es nicht bis in die Poststelle nach Berlin schaffen, beziehungsweise unter den Tisch fallen, dann rate ich dazu, alle Poststellen die infrage kommen, dringend einer Grundreinigung zu unterziehen. Weil dafür vermutlich einige Planstellen neu eingerichtet werden müssten, reicht es für den Anfang aus, dass mal richtig durchgefegt wird.

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Seitenzahl: 103

Veröffentlichungsjahr: 2019

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für

Leyla und Rayyan

Danke

..für die aufmunternden Worte, E-Mails, „Daumen hoch“ und persönlichen Kommentare auf Facebook:

Peter K Sinan Sigrid Magdalena Ariela Mara Heinz Fabian Ulrich Gerhard Gumbrid Thomas Bernd Sigrun Markus Marita Martin Dani Lu Désirée Ivonne Gaby Sonja Ralf P Bärbel Beate Kuno Ind Ra Christa B Peter B Volker M Uwe André Su Ro Marcus Volker S Hans Martin Christa D Henning Frank K Heinz Werner Roswitha Ralf S

Besonderer Dank

an Dame D, für das unermüdliches Gegenlesen und Ihre kritische, aber wohlwollende Begleitung.

Inhalt

Vorwort zur zweiten Auflage

Einleitung

Im Wahlkampf-Modus

Ich bin der Souverän

Was ist Bildung?

Sanktionen gegen Russland

Ehrlich zählt am längsten

Rededuell mit Martin Schulz

Gehirne auf Abwegen

Das gebildete Volk

Einmal pro Monat im Fernsehen

Richtlinienkompetenz statt Rauten-Diplomatie

Ich lade Sie ein, Frau Merkel

In der Fußgängerzone

Miserables Catering

Wen wählen Sie, Frau Merkel?

Schnittblumen statt Schnittmengen

Faule Fristenlösung

Bundesministerium f. gesunden Menschenverstand

Sondierungen bis der Arzt kommt

Der Tatort fiel aus

Wahl in Niedersachsen abwarten

709 Bankdrücker

Erstens – Zweitens – Drittens

Fortbildung für die Kanzlerin

Mit dem Rollstuhl ins Gelände

Cem on the Beach

Friedensnobelpreis für die Bürger der Ex-DDR

Haustürschlüssel für die Lobbyisten

Russisch als Wahlfach

Liebe Grüße an Emmanuel

Maul-Helden

Pädagogen statt Panzer

Der Überbringer guter Nachrichten

Koalitions-Beschleuniger

Facebook-Post an Andrea Nahles

Nicht aufgepasst

Wo liegt das Ruder?

Mitglieder der Banausen

ZDF Politbüro

Alexander Sebastian Léonce Freiherr von der Wenge Graf Lambsdorff

Verschleppokratie

Kubicki nuschelt

Balkongestöber

Der Soli bleibt

Historischer Scheiß

Das Wunder von Berlin

Bambi für Gabriel

Palavermentarische Gesellschaft

Sondierungen – Klappe, die nächste

Kingston Town, Rum und Usain Bolt

Das ist bitter

Drei Optionen

Rote Karte für Schmidt (CSU)

Pizza für Afrika

Wenn ich Kanzler wäre

156 Krankenkassen – wie krank ist das denn?

Afghanistan und kein Ende in Sicht

Frohes Neues Jahr

Maskenbildnerin

Yello Submarine

Ich taufe dich auf den Namen

Die Rückkehr der Groko-Ritter

Deutschland - ein einziger Tränenpalast

Rücktritt vom Rücktritt

Der letzte Strohhalm

Im Namen der Raute

Wir können noch jünger

Bürgerverunsicherung

Mächtig sabbernde Clique

Fantasy-Sachbuch

Wer keinen Plan A hat, hat auch keinen Plan B

Gewehr bei Fuß

Seite 164 - Bürgerbeteiligung

Der Mantel des Souveräns

Fiktiver Brief

Fiktive Antwort

Als »Souverän« bezeichnet man den unumschränkten Herrscher eines Landes. Früher waren das Kaiser und Könige. In den modernen Demokratien ist es das Volk, von dem alle Macht ausgeht.

Deshalb heißt es bei uns nach Wahlen, wenn eine neue Regierung gewählt wurde: Der Souverän hat entschieden.

Vorwort zur zweiten Auflage

Für die zweite Auflage gibt es mindestens drei Gründe. Angela Merkel hat, wie in der ersten Auflage erwähnt, bis heute noch immer nicht antworten lassen. Null Reaktionen auf achtundsechzig Facebook-Posts, keine Antwort auf ebenso viele E-Mails mit gleichem Inhalt. Das Buch Post vom Souverän hatte ich Ihr als kleines Geschenk zukommen lassen. Kein Dankeschön, keine Rücksendung, keine Eingangsbestätigung ihrer Poststelle. Nichts. Möglich, dass es auf der nach oben offenen Despektierlichkeitsskala einen vorderen Rang einnahm. Vielleicht wurde das Büchlein als extrem gefährlich eingestuft oder auf einem abgelegenen Truppengelände gesprengt..

Um auf meine kleine Lehrstunde in Sachen praktischer Politik mit gesundem Menschenverstand aufmerksam zu machen, hatte ich E-Mails an alle Bundes- und Landtagsabgeordnete sowie an hundert EU-Parlamentarier geschickt. Die Mail erreichte zweitausendzweihundertfünfundfünfzig Politikerinnen und Politiker.

Es gab Reaktionen! Von „Wunderbar“ mit zehn Ausrufezeichen bis zum Satz: „Hiermit entziehen wir Ihnen die Erlaubnis, E-Mails an ein Mitglied des Thüringer Landtages zu schicken.“ Aus Sachsen wurde angemerkt, dass die Briefe nicht nachvollziehbar seien, zudem die Ebenen durchmischend wären und man mein Buch auch nicht kaufen werde. Außerdem kenne man mich nicht, der Bauch diene dem Verdauen und das Denken solle man dem Kopf überlassen.

Aus Hessen wurde ich belehrt, dass ich mich mit meinem Anliegen doch bitteschön an meinen örtlichen Abgeordneten wenden möge, der sei ja schließlich für mich „zuständig“. Die Linke des Bundestages ließ sich nicht lumpen und bestätigte mir wenigstens den Eingang der Mail. Die Grünen in Schleswig-Holstein fanden, dass es sich gehört, zu antworten und teilten meine Auffassung, dass mehr für Bildung und weniger für Rüstung ausgegeben werden solle. Eine Landtagsabgeordnete aus Sachsen wünschte mir, dass ich meinen Humor in Zeiten wie diesen behalten solle und ich mich bitte medial weiter einbringen möge. Außerdem erwähnte Sie, dass ich in dem Buch viel Wahres anspräche, sie an der einen oder anderen Stelle lachen musste, manchmal sei ihr selbiges auch im Halse stecken geblieben. Ein Politikwissenschaftler der Grünen in Berlin versicherte mir, dass der Souverän noch nie so stark wäre wie heute. Er, der Souverän, könne in Nullkommanix einen Shitstorm generieren. Vieles erführe man als Parlamentarier selbst auch erst aus der Presse und endete dann mit der Feststellung, dass die Demokratie schon Probleme hätte, die aber woanders lägen. Wo genau, wollte er nicht verraten.

Absolutes Highlight der Rückmeldungen kam von einem Parlamentarischen Staatssekretär aus Berlin. Er hatte sich in einem Brief an seine sehr geehrte Frau Vorsitzende, Frau Dr. Angela Merkel, mit der Frage gewendet, ob es sein könne, dass ein Herr Horst Engel achtundsechzig Briefe an die Bundeskanzlerin geschickt hätte?! Er fügte hinzu, dass man den Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern als wichtig erachte und diese teilweise die parlamentarische Arbeit bereichern würden.

Offenbar hatten sich mehrere Land- und Bundestagsabgeordnete mit dem Fall beschäftigt. Die Antwort hätte den Kommunikations-Nobelpreis verdient: Es sei nur ein Brief eingegangen, man sei verwundert über die große Differenz zu den achtundsechzig Briefen und außerdem sei fraglich, ob ich hinterher telefoniert hätte um nachzufragen, ob meine Post angekommen sei.

Das war natürlich mit nichts zu entschuldigen und ich mache mir bis heute schwere Vorwürfe, dass ich nicht achtundsechzig Mal in Berlin angerufen habe und mich erkundigt habe, ob der Briefträger schon da war.

Hier nun meine offizielle Stellungnahme und Empfehlung: Wenn achtundsechzig Briefe und E-Mails plus ein Buch als Geschenk für die Bundeskanzlerin mit dem Titel Post vom Souverän - Kommunikation mit der Kanzlerin es nicht bis in die Poststelle nach Berlin schaffen, beziehungsweise unter den Tisch fallen, dann rate ich dazu, alle Poststellen die infrage kommen, dringend einer Grundreinigung zu unterziehen. Weil dafür vermutlich einige Planstellen neu eingerichtet werden müssten, reicht für den Anfang eine grobe Power-Staubsaugung.

Der zweite Grund für die aktualisierte Auflage liegt in den Antworten, die ich erhielt, bzw. nicht erhielt. Deshalb sehe ich für uns alle, auf die die Politik herabtropft, schwarz. Folglich wurde das Buchcover farblich angepasst.

Drittens: Die zweite Auflage schließt mit einem fiktiven Brief der Bundeskanzlerin an mich, ihrem Souverän und meiner frei erfundenen Antwort darauf.

Achtung! Hinweis für alle weltfremden Abgeordneten, Parlamentarier und Staatssekretäre: Der frei erfundene Brief an Frau Merkel wurde nie abgeschickt. Bitte nicht in der Poststelle alles auf den Kopf stellen – nur durchfegen!

Lünen, im August 2019

Einleitung

Im August 2017 läutete die Politik die heiße Phase des Wahlkampfes ein und ich fand, dass dies der beste Zeitpunkt sei, endlich einmal die ewige Kanzlerin persönlich zu beraten. Bis zur Bildung der neuen Regierung wollte ich ihr persönlicher Ratgeber sein. Vermutlich müsste ich bis Ende Oktober 2017 an ihrer Seite stehen. Spätestens dann wäre die neue Regierung im Amt und meine Mission beendet, glaubte ich. Bis dahin hatte ich mir selbst eine Urlaubssperre auferlegt.

Damit sie mich ernst nimmt, hatte ich mir den Mantel des Souveräns übergeworfen. Die Amtstracht des Volkes. Daran kommt niemand vorbei, auch die Kanzlerin nicht, so meine naive Vorstellung.

Taktisch fühlte ich mich gut aufgestellt. Von drei Seiten würde ich sie kommunikativ umzingeln: mit elektronischer Post, via Facebook und der guten alten Briefpost. Drei-Wege -Kommunikation.

Am 15. August 2017 um 14:24 Uhr fiel via Facebook der Startschuss. Mit zwei Ratschlägen empfahl ich mich als Politikberater ihrer Majestät. Erstens: Das Ziel, zwei Prozent für das Militär auszugeben, wird fallengelassen und zweitens: Das Budget für mehr Bildung wird drastisch erhöht. Ich war sicher, dass es für diese Vorschläge in der Bevölkerung eine breite Mehrheit gab.

Fünfundvierzig Sekunden später erhielt sie den Text zusätzlich als E-Mail. Die standardisierte Antwort folgte auf dem Fuße: Vielen Dank! Wir haben ihre Nachricht erhalten. Am gleichen Tag später schickte ich der Bundeskanzlerin die Zeilen auch per Brief.

Auf ihre Reaktion war ich sehr gespannt. Wenigstens eine Eingangsbestätigung hatte ich erwartet. Es kam anders. Es kam nichts. Ich erhöhte die Schlagzahl meiner kostenlosen Nachhilfe, tadelte, schimpfte, und lud sie, samt ihrer Entourage, sogar zu mir nach Hause ein, legte ihr den Rücktritt nahe, wünschte ein frohes neues Jahr, schlug Entlassungen von Ministern vor – nichts!

Nach achtundsechzig Briefen, Posts und E-Mails habe ich die weiße Flagge gehisst. Die Kapitulation des Souveräns. Am 16. März 2018 um 12:45 Uhr war es vorbei. Der letzte Postausgang.

Kein Sterbenswörtchen an mich, ihrem Souverän. Dabei waren alle meine Ratschläge ernst gemeint. Bis heute habe ich keine Antwort erhalten. Immer wieder wird von der Politik gefordert, dass man sich einbringen solle. Tut man es dann, wird man nicht nur nicht ernst genommen, man wird noch nicht einmal wahrgenommen. Tolle Aussichten für unsere Demokratie.

Ich bin zu dem Schluss gelangt, dass es mit ihrer DDR-Herkunft zu tun haben muss. Wenn man in der Rush Hour des Lebens den Wechsel von der Diktatur zur Demokratie erlebt und gestalten muss, ist das mehr als ein Paradigmenwechsel. Das blieb nicht ohne Folgen.

Lünen, im April 2018

Im Wahlkampf-Modus

15. August 2017 14:24 Uhr

Ich bin der Souverän

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

wie zu hören ist, sind Sie jetzt im Wahlkampf angekommen. Ich mache mit, Frau Bundeskanzlerin. Von mir als Souverän erhalten Sie wertvolle Ratschläge. Gewissermaßen en passant. Mehr Kompetenz, als ich sie verkörpere, bekommen sie nicht.

Damit Sie wissen, mit wem Sie es an der Außenlinie zu tun haben: Ich bin der Souverän und verfüge über ein hohes Maß am basisdemokratischen Grundverständnis. Ich bin das Volk. Ist Ihnen das etwa fremd, Frau Merkel? Sie waren doch auch mal das Volk. Meine Befürchtung ist, dass Ihnen dasselbe ein wenig abhanden gekommen ist. Deshalb gebe ich Ihnen heute zwei Ratschläge mit auf den Weg, die Sie, stellvertretend für mich, dem Souverän, auf Ihren nächsten Veranstaltungen den Menschen vortragen. Ich garantiere Ihnen schon heute ein hohes Maß an Zustimmung.

Erstens: Das Ziel, zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für Militärausgaben zu verwenden, wird fallen gelassen. Die 20, 30 oder 50 Milliarden, die das zusätzlich kostet, setzen Sie für sinnvollere Vorhaben ein. Sie begründen das bitte wie folgt: "Wir nutzen das Geld dafür, den armen Ländern in der Welt zu helfen und stocken den Etat für unsere Bildungsaufgaben erheblich auf." Wenn das als Argumentation nicht reicht, sagen Sie einfach: "Wenn dieses politische Trumpeltier aus den USA einfach so mir nichts, dir nichts aus dem Pariser Klimaschutzabkommen aussteigt, fühle ich mich als Bundeskanzlerin auch nicht mehr an NATO-Absprachen gebunden." Wenn das immer noch nicht reicht, schieben Sie ein Zitat eines Ihrer Vorgänger nach, der meinte: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern."

Zweitens: Bildungsausgaben. Bei der Recherche bin ich auf ca. 5,3 Prozent des BIP gekommen, weit unter dem OECD-Schnitt. „Liegt nicht in der Bildung der Schlüssel für die Zukunft, oder etwa bei noch mehr Panzern, Frau Merkel?“

Ich habe einen kleinen Blick auf die föderierten Staaten von Mikronesien geworfen. Ein demokratischer Bundesstaat. Die haben schon vor 15 Jahren 7,3 Prozent des Staatshaushaltes für Bildung ausgegeben. Und fürs Militär? Null Dollar. Militär haben die gar nicht. Ich weiß, das kann man kann nicht vergleichen, sagen Sie sicherlich. Vielleicht sprechen Sie aber doch noch einmal mit der Verteidigungsministerin. Ein Prozent vom BIP reichen doch aus. Uns will doch kein Staat der Welt angreifen, oder kennen Sie auch nur ein Land, das uns überfallen will, Frau Merkel? Sehen Sie – ich auch nicht.

Diese zwei Ratschläge bringen Sie bitte unters Volk. Vielen Dank. Es ist durchaus möglich, dass ich mich in der Wahlkampfphase nochmals einschalte, falls erforderlich.