Prä-Astronautik rockt! - Simone Guillaumon - E-Book

Prä-Astronautik rockt! E-Book

Simone Guillaumon

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Beschreibung

Eine hübsche Petrischale haben sie sich ausgeguckt, die "Götter", als sie die Erde entdeckten. Der Blaue Planet als Genlabor - perfekt. "Doch wer tappt da durchs Unterholz, jagt und sammelt unkultiviert, ist schlecht rasiert und gibt befremdliche Laute von sich?", haben sich die kosmischen Kolonialherren vielleicht gefragt. "Dem werden wir helfen! Der braucht Bildung, Ackerbau und ein aufgepepptes Genom. Wer macht's?" Vielleicht war es ein riesiges Mutterschiff, das zunächst nur ein paar Untertassen abließ zum Ausspähen. Shiva, Aton, Erzengel Michael und Thor könnten die Namen der Abgesandten gewesen sein. Oder Zeus, Luzifer, Osiris und Athene. ... Mit Bildern von Erich von Däniken Ein wahrlich "göttlicher" Spaß! Kapitelbeispiele: Die Corona-Marszeug-These, Platon - ein straighter Typ, Neo und die verflixte Matrix, Alien mit Burnout und Jetlag nach Wurmlochtrips, Bro'siris und Patchwork, Ein Teppich dreht durch, 52 Erbsen für jeden Erdenbewohner, Prof. Dr. Mustermann auf Exoplaneten, Die Weltraumbrille, Mars macht mobil, Ein Präsentkorb von Herrn Oppenheimer, Meet & Greet mit dem Papst, Bruderherz u.a.

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Seitenzahl: 94

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Simone Guillaumon

veröffentlicht hiermit ihr drittes Buch.

Weitere Werke:

- Die Büronomadin - Die Geschichte einer

Rastlosen, Job-Satire, Pseudonym:

Stephanie König, Schwarzkopf &

Schwarzkopf Verlag, Berlin;

- Phins Lesenacht, Erotikroman,

Pseudonym: Anne Guillaume,

C.M. Brendle Verlag, Albstadt

Schriftstellerische Projekte: Gastbeitrag Themenwege, 2002; Der Punkkönig & seine Prinzessin, 2006; Pan kommt, 2007; Die Frau in Weiß, 2008; Hamsterrad, 2009; Musik & Theater: Hit the Bass for Jam Jar, 2001; Linie 1, 2003, Messrs. Noname & the Chicks, 2005; Tourbegleitung von Georg Ringsgwandl & Band, Jan. 2007 bis Nov. 2019; Fotokunst: Akt-, Architektur- und Landschaftswerke mit Louis Leißl; Ausstellungen: Antagon & Ambrosius, Galerie am Kohlenmarkt, Regensburg; 1997: Elfenwald mit Heinz Feuchtinger; Pregnant & Perfumed, Naked on Ice und Excès dans la Neige mit Olaf Völker, 1998-2012.

Vergebens klopft, wer völlig nüchtern ist, an der Musenpforte an.

(Platon)

Inhalt

PROLOG

1. PUNK!

Shiva, Aton & Manitu auf Exoplanetensuche

Der gelangweilte Inder

Willkommen im Club!

Der Langschädel als Sklavenhalter

It’s Tea Time!

Bro’siris und Patchwork

Dampfschwinger mit Gasmaske & Bulimie

52 Erbsen für jeden Erdenbewohner

Der Stierkopf will nach Mumbai

Alien mit Burnout & Jetlag nach Wurmlochtrips

Ein Teppich dreht durch

Step by Step

2. PROSA!

Prof. Dr. Mustermann auf Exoplaneten

Herr Kleinlich & Frau Schön

Das wird mir jetzt echt zuviel!

Die Weltraumbrille

Platon, ein straighter Typ

Jesus Christ Superstar

Moses wird satt

Ein Präsentkorb von Herrn Oppenheimer

Neo & die verflixte Matrix

Mars macht mobil

Alles Alu oder was?

Obacht …

Ein Ankommen

Engel und Bengel

Cooler Treibstoff

Da hängt was!

Meet & Greet mit dem Papst?

Relax, Unwind, Enjoy …

Im Großen und Ganzen haben wir Alle Grund zu tanzen!

Die Corona-Marszeug-These

Bruderherz

Ein letzter Satz zum Punk

3. POESIE …

Hallo Marsmann, gefällt dir der Mensch?

Leuchtende Erinnerung an vergangene Sterne

Die Reise der Tochterseele

Do you also love the punky style?

Quelle: aus dem Fotoarchiv des Godfather of Paläo-SETI Erich von Däniken

„Der Roboter“ in der Wüste von Tarapacár ist eine von mehreren Tausend Geoglyphen in Südamerika. Allein am Rande der Ebene von Nazca, Peru, befinden sich über 1.500 Scharrbilder. Über das Plateau von El Enladrillado räumt das Regierungsblatt El Arauco die Möglichkeit ein, dass es sich um das Werk von Lebewesen anderer Planeten handelt. Auch die Zeitung „La Mañana“ schrieb: „Könnte dieser Ort ein Landeplatz fürGötter gewesen sein? Ohne Zweifel!“ Südamerikanische Länder behandeln die Vorstellung von Besuchern aus prähistorischer Zeit erfrischend locker. Zu Indien kommen wir später … Seien Sie gespannt!

Viel Freude beim Schmökern vonPrä-Astronautik rockt – Prosa, Poesie & Punk“wünscht Simone Guillaumon!

PROLOG

„Prosa, Poesie und Punk – ohne die drei wär’ alles nix!“

Mitch saß auf seiner alten Filzdecke auf der unteren Stufe des Brunnens auf dem Regensburger Haidplatz, als er diesen Satz aussprach und mir am Vorabend des ersten Advents im Jahre 1999 einen Gedichtband überreichte. „Schau mal hier rein, das rockt!“

Wir kannten uns erst wenige Wochen. Irgendwann kam mir bei einem Einkauf plötzlich die braune Hundeschönheit in den Sinn, die stets zu Füßen des Typen mit der orangefarbenen Irokesenfrisur lag.

Heute traue ich mich, nahm ich mir vor und wählte eine Packung Trockenfutterkringel.

„Labbi“, Mitchs Labrador, freute sich über mein Mitbringsel und leckte die Kringel einzeln aus meiner Hand. Sein Herrchen stellte sich vor und fragte nach meinem Namen. Von da an wechselten wir gelegentlich ein paar Worte, wenn ich die beiden im Zentrum der Altstadt irgendwo zwischen der Steinernen Brücke und dem Alten Kornmarkt sitzen sah.

Selten befand sich etwas Essbares auf ihrer Decke, doch jedes Mal lagen mehrere Bücher darauf. Dass „Punker-Mitch“, wie Einheimische die schillernde Erscheinung nannten, Poesie von Hans Kruppa mochte, überraschte mich. An jenem Abend schlug ich den Sammelband auf, den Mitch mir gerade in die Hand gedrückt hatte:

Wo liegt euer Lächeln begraben? – Gedichte gegen den Frust lautete der Titel. Ich landete auf Seite 31: Ermutigung war das erste Kruppa-Gedicht, das ich las, und über die Jahre folgten mehrere Bände. Die ersten Worte, die ich von Hans Kruppa gelesen habe, verhalfen mir zu Resilienz und Stärkung nach Anfeindungen, die ich hinsichtlich meiner ersten Bücher erhalten hatte. Hier ein Auszug:

Ermutigung

Steh zu dir,

so oft du auch gefallen bist.

Nimm dich wahr,

wie lange du dich auch verleugnet hast.

Bleib dir treu,

so oft du dich auch noch betrügen magst.

Geh mit dir,

und wenn du dich tausendmal in die Irre führst.

Nick dir zu,

selbst wenn die ganze Welt

den Kopf über dich schüttelt.

Es gibt Begegnungen, deren Kraft uns berührt, begleitet, verändert. Die mit Mitch an jenem Abend zeichnete durch die Wucht des Gedichtes über die nachfolgenden Jahre ein Gemälde von unerschütterlichem Vertrauen in meine „innere Galerie“.

Meine geliebten Eltern hatte ich viel zu früh verloren, und nun galt es, den „prosaischen Teil des Lebens“, wie Punker-Mitch das Alltagstreiben nannte, auf eigene Faust zu meistern.

Poesie half mir an Tagen der Ohnmacht über deren Grau hinweg, und das „punky Element“, laut Mitch „die bunte Krone, die das Prosaische lebenswert macht“, erkannte ich von nun an in vielerlei Form: in Kreativität, Ausgelassenheit, Freude, Zuversicht, Erlebnishunger, Reiselust, Entdeckungsgeist, Andersartigkeit, Bewegung, Phantasie, Extase.

Sie geschehen nicht allzu häufig, doch jeder kennt sie: Zusammenkünfte, die den Status der Unvergänglichkeit in unserem Herzen erreichen. Immerwährend behalten wir ihren Zauber inne, und zart, still, kaum merklich wächst die Sammlung der kostbaren Lichtmomente in uns an: Bild für Bild fügen wir sie als poetische Nahrung dem Grund unserer Seele hinzu.

Unumstößliche Fülle jener Augenblicke ist es, die alle Wetter in uns übersteht: jede Flut, jedes Feuer, jeden Sturm. Dieser Reichtum begleitet uns, solange unser Geist Teil des erhabenen Kosmos um uns herum ist.

Auch ich trage sie bei mir, die kostbare Galerie der Erinnerung. Immer wieder durfte ich Momente der Glückseligkeit erleben, und für jeden küsse ich die „Freudenregenausgießer“, wie die 4-jährige Anni von nebenan diejenigen nennt, die „ganz draußen im lila Himmel wohnen“.

Bei der Ausarbeitung des vorliegenden Buches waren es Begegnungen und der Austausch mit Menschen, die mich unterstützten bei der Entstehung und Auslebung bis hin zur Niederschrift von Teilen einer tiefen Leidenschaft: Die Liebe zum All – mit all seinen Möglichkeiten, die daraus resultierenden Fragen und Ideen zu deren Beantwortung, die Kraft seiner Inspiration und seinem ewig währenden Zauber.

Mein inniger Dank geht an Erich von Däniken, für den ich seit vielen Jahren tiefe Bewunderung empfinde. Aus seinem überwältigenden Archiv von über 200.000 Bildern, das bei seinen unzähligen Forschungsreisen entstanden ist und bis heute anwächst, durfte ich eine Auswahl zur Verwendung treffen. Ramon Zürcher, Mitarbeiter der A.A.S. – Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI und Sekretär von EvD, hatte nicht nur jederzeit ein offenes Ohr für mich, sondern überdies wahrlich eine Engels-Geduld.

Ein ganz herzlicher Dank geht ebenso an Gisela Ermel, Chefredakteurin der Sagenhaften Zeiten, das Magazin der A.A.S., für ihren wertvollen Rat und den herzerfrischenden Zuspruch, der mich mit großer Freude erfüllt.

Meinem Freund Dr. Georg Ringsgwandl, selbst Schriftsteller und künstlerischer Tausendsassa, danke ich für den Beistand, den er mir seit Oktober 2005 bei jedem meiner Projekte leistet.

In Phasen der Dehydrierung und Kalorienabstinenz aufgrund von Schreib-, Lese- und Recherchebesessenheit umsorgte mich mein lieber Sohn, der von Reinhard Habeck den Beinamen „Sternenboy“ erhielt. Tim, ich danke dir für dein alles heilende Strahlen und deinen Ansporn „Work on your Purpose!“. Du bist die Wucht!

Von dem Menschen, der die vorliegende Geschichte ins Rollen brachte, als ich sechs Jahre alt war, wird im Epilog erzählt.

Und nun:

Auf zu den Sternen!

1. PUNK!

Shiva, Aton & Manitu auf Exoplanetensuche

Der Alien ist unter uns. Er bildet die führende Elite und Geheimallianz, hat uns versklavt, liest unsere Gedanken, steuert unseren Konsum und spricht unsere Sprachen: Englisch, Russisch, Mandarin, Arabisch, Spanisch (ja, auch katalonisch, ja doch!), Deutsch, Bayrisch, Sächsisch, Flämisch und so fort.

Er hüllt sich in Menschengewand, lauert uns auf, ist Meister der Verführung und paart sich mit uns. Wenn es schneller gehen soll, entführt er uns im Schlaf, doktert an uns herum zur Stammzellenentnahme und züchtet Hybriden. Der Mensch ist sein „Babe“, Versuchstier und Gegenstand eines biotechnischen Projekts.

Eine hübsche Petrischale hat er sich ausgeguckt, der Extraterrestrische, kurz E.T., als er die Erde vor einer halben Ewigkeit entdeckte. Der Blaue Planet als Genlabor – perfekt.

„Doch wer tappt da durchs Unterholz, jagt und sammelt unkultiviert, ist schlecht rasiert und gibt befremdliche Laute von sich?“, haben sich die kosmischen Kolonialherren vielleicht gefragt. „Dem werden wir helfen! Der braucht Bildung, Ackerbau und ein aufgepepptes Genom. Wer macht’s?“

Vielleicht war es ein riesiges Mutterschiff, das zunächst nur ein paar Untertassen abließ zum Ausspähen. Osiris, Shiva, Manitu, Erzengel Michael und Thor könnten die Namen der Abgesandten gewesen sein. Oder Zeus, Luzifer, Isis und Athene.

Die Außerweltlichen landen, essen noch eine Happen aus der Manna-Maschine, bevor es losgeht und zwängen sich ungelenk in ihre Astronautenanzüge. Vielleicht stoßen sie bei einem Stamperl Chlorellaschnaps auf die geglückte Landung an und sprechen sich Mut zu. Oder sie bilden einen Kreis und reden noch mal drüber.

„Du, ich find des echt voll gut, dass wir jetzt mal was Sinnvolles machen dürfen nach der ewigen Exoplanetensuche.“

„Ja, du, das find ich auch, da bin ich total bei dir, Osiris!“ Ein letzter Schluck, Helm auf, Atemgerät nicht vergessen, Luke auf.

Draußen stehen Homo erectus, Homo heidelbergensis und ein paar weitere Hominide und kratzen sich am Kopf. Jetzt sind sie also da, die Götter. Reiten auf feuerspeienden Vögeln über den Himmel, steigen unter Himmelsgebrüll herab und verscheuchen unser Abendessen (im Hintergrund macht sich gerade ein Mammut aus dem Staub).

Die Götter haben’s drauf und werden schnell verehrt. Telepathisch machen sie den Wilden klar: Wir machen euch klüger, schöner und satter. Ihr müsst nur hübsch aufpassen und die Felder bestellen. Außerdem brauchen wir den Intelligentesten unter euch, der wird dann König und ist euer Chef. Ein paar von uns schauen immer mal wieder vorbei. Das da oben ist unsere Base, da forschen wir ein bisschen und gucken euch zu. Aus euch soll ja schließlich auch mal was werden.

Der Urmensch ist begeistert. Zwischen Tieren und Pflanzen, die er in seine Höhle malt, findet er noch Raum für die Götter und ihre fliegende Schildkröte, in der sie unterwegs sind und die sie gebiert, sobald sie aufgesetzt hat und ihren Bauch öffnet.

An den Anthropologen, der sich Jahrtausende später das Hirn darüber zermartert, welcher Kult hinter diesen Phantastereien wohl gesteckt haben könnte, denken sie nicht, und an Erich von Däniken, der die fliegende Schildkröte als Raumschiff und die Wesen mit Antennen und Helmen als Kosmonauten erkennt und dafür ausgelacht wird, denken sie auch nicht. Hätte es ihnen jemand erzählt, wäre es ihnen – so meine Vermutung – ziemlich schnurz gewesen. „Nach mir die Sintflut!“, dachten sie vielleicht.

Wie Recht sie doch hatten.

Der gelangweilte Inder

Die Theorie der Prä-Astronautik besagt, dass unsere Erde in prähistorischer Zeit von außerirdischen Zivilisationen entdeckt, erforscht, bewohnt, zum Teil bepflanzt, bevölkert wurde.