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Sie befassen sich gerade mit der Aufgabe, die von SAP mitgelieferten Interactive Forms anzupassen? Oder sollen Ihre Mitarbeiter neue Druckformulare mit eigenem Formularlayout erstellen, kennen sich aber nicht so gut mit den aktuellen Werkzeugen aus, um sie passgenau in die Geschäftsprozesse zu integrieren? Greifen Sie in diese Schatzkiste voller wertvoller Praxistipps für den Adobe LiveCycle Designer – heute AEM Forms Designer genannt.
Egal, ob Sie als Einsteiger, Designer oder Manager eines Formularprojekts oder gar als ABAP-Entwickler ein SAP Interactive Form erstellen müssen: Die erfahrenen Autoren führen Sie anhand zahlreicher Beispiele aus dem betrieblichen Alltag durch alle Stationen eines Formularprojekts – von der erstmaligen Einrichtung des LiveCycle Designers über die Darstellung der verschiedenen Formularobjekte und eine Beschreibung, wie man sie zu einem vollständigen Formular zusammensetzt, bis hin zur Checkliste für die Roll-out-Phase.
Diese zweite Auflage beleuchtet zudem die neue Rolle der PDF-Formulare bei zunehmender Smartphone-Nutzung, zeigt Optionen ihrer Generierung und vertieft das Thema Duplexdruck.
Das Buch folgt chronologisch dem Lebenszyklus eines Formularprojekts. So können Sie exakt in die Phase hineinspringen, die gerade zu Ihrer aktuellen Aufgabe passt.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 132
Veröffentlichungsjahr: 2022
Ulrich BährAxel Treusch
Praxisbuch SAP® Interactive Forms und Adobe LiveCycle Designer
2., erweiterte Auflage
Ulrich Bähr & Axel TreuschPraxisbuch SAP® Interactive Forms und Adobe Live Cycle Designer – 2., erweiterte Auflage
ISBN:978-3-96012-172-5 (E-Book)
Lektorat:Anja Achilles
Korrektorat:Christine Weber
Coverdesign:Philip Esch
Coverfoto: iStockphoto.com | Aleksandra Nigmatulina No. 1149462774
Satz & Layout (E-Book):Johann-Christian Hanke
2. Auflage 2022
© Espresso Tutorials GmbH, Gleichen 2022
URL:www.espresso-tutorials.de
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Unser Ziel ist es, SAP-Wissen wie einen Espresso zu servieren: Auf das Wesentliche verdichtete Informationen anstelle langatmiger Kompendien – für ein effektives Lernen an konkreten Fallbeispielen. Viele unserer Bücher enthalten zusätzlich Videos, mit denen Sie Schritt für Schritt die vermittelten Inhalte nachvollziehen können. Besuchen Sie unseren YouTube-Kanal mit einer umfangreichen Auswahl frei zugänglicher Videos: https://www.youtube.com/user/EspressoTutorials.
Kennen Sie schon unser Forum? Hier erhalten Sie stets aktuelle Informationen zu Entwicklungen der SAP-Software, Hilfe zu Ihren Fragen und die Gelegenheit, mit anderen Anwendern zu diskutieren: http://www.fico-forum.de.
Eik Sunke:
Cloud-Entwicklung in SAP HANA
®
Jörg Böke:
Schnelleinstieg in SQLScript für SAP HANA
®
Viktor Laufer, Rüdiger Deppe:
ABAP-Programmierung unter SAP S/4HANA
®
Tobias Steckenborn:
Schnelleinstieg SAP Business Technology Platform (BTP) – Services und Integration
Johannes Gerbershagen:
Praxishandbuch SAP
®
Gateway
Dr. Boris Rubarth:
Schnelleinstieg in SAP ABAP
®
– 2., erweiterte Auflage
Wir geben seit Jahren Kurse zum Thema »LiveCycle Designer«. Dabei haben wir festgestellt, dass Anwendern ein gutes Nachschlagewerk fehlt. Wer erst sechs Wochen nach dem Kurs dazu kommt, sein erstes Formular zu entwickeln, benötigt ein Buch. Zudem finden sich viele Kniffe erst nach langem Googeln.
Diese Neuauflage bringt noch mehr Anleitungen aus der Praxis. Die neue Rolle der PDF-Formulare bei zunehmender Smartphone-Nutzung wird beleuchtet. Erstmalig wurde das Thema Duplexdruck vertieft. Zudem werden Möglichkeiten der Generierung von PDF-Formularen aufgezeigt.
Mit diesem Praxishandbuch wird ein Anfänger zum LiveCycle-Designer-Entwickler. Und wenn doch noch Fragen offen bleiben, dann können Sie ja immer noch einen Kurs besuchen.
Es ist (fast) egal, ob Sie den LiveCycle Designer für die
SAP-Interactive-Forms
nutzen oder für
LiveCycle-ES
(beliebiger Versionsstände) oder für die neue Adobe-Produktlinie
AEM-Forms
:
Die Anleitungen in diesem Buch passen in jedem Fall.
Wer profitiert von diesem Buch?
Teilnehmer eines SAP-Interactive-Forms- bzw. Adobe-LiveCycle-Kurses, die begleitend zum Kurs mehr Informationen wünschen;
Anfänger, die vor einiger Zeit an einem Kurs teilgenommen haben, sich aber nicht mehr an alle Details erinnern können;
Hardcore-ABAP-Entwickler, die man zwingt, ein Interactive Form zu erstellen;
Formularentwickler in Fachbereichen, die aktuell auf Interactive Forms/den LiveCycle Designer wechseln wollen/sollen und sich den LiveCycle Designer selbst anhand der Online-Hilfe und dieses Buches beibringen möchten, um die einzigartigen Möglichkeiten dieses Werkzeugs nutzen zu können;
aufgeschlossene Menschen, die auf den LiveCycle Designer gestoßen sind und nun versuchen, ihn sich im Selbststudium beizubringen, weil sie die Karrierechancen darin erkennen.
Dies ist keins der üblichen Bücher. Lesen Sie es nicht von vorn bis hinten!
Das Buch ist keine gedruckte Online-Hilfe – es ist eine Schatzkiste. Schnappen Sie sich nur das Kapitel, das Sie gerade brauchen. Den übrigen Kram in der Kiste lassen Sie einfach liegen.
Das Buch ist chronologisch nach dem Lebenszyklus eines Formular-Projekts aufgebaut. Denn wir verstehen jede Formularerstellung als Projekt. Es gehört einfach etwas mehr dazu, als Eingabefelder auf einer Formularseite zu platzieren, um ein Formularprojekt erfolgreich abzuschließen.
Wir möchten unseren Kursteilnehmern danken! Ihre Fragen zeigten, wo es oft hakt, wenn man in den LiveCycle Designer einsteigt.
Ein großer Dank gilt Petra Bähr für die Umformatierung und das kritische Korrekturlesen des Manuskripts.
Herr Kanngießer, KWP team HR GmbH, lieferte wertvolle Praxistipps.
Im Text verwenden wir Kästen, um wichtige Informationen besonders hervorzuheben. Jeder Kasten ist zusätzlich mit einem Piktogramm versehen, das diesen genauer klassifiziert:
Hinweis
Hinweise bieten praktische Tipps zum Umgang mit dem jeweiligen Thema.
Beispiel
Beispiele dienen dazu, ein Thema besser zu illustrieren.
Achtung
Warnungen weisen auf mögliche Fehlerquellen oder Stolpersteine im Zusammenhang mit einem Thema hin.
Um den Lesefluss nicht zu beeinträchtigen, verwenden wir im vorliegenden Buch bei personenbezogenen Substantiven und Pronomen zwar nur die gewohnte männliche Sprachform, meinen aber gleichermaßen Personen weiblichen und diversen Geschlechts.
Sämtliche in diesem Buch abgedruckten Screenshots unterliegen dem Copyright der SAP SE. Alle Rechte an den Screenshots hält die SAP SE. Der Einfachheit halber haben wir im Rest des Buches darauf verzichtet, dies unter jedem Screenshot gesondert auszuweisen.
Nicht jeder benötigt alle Informationen dieses Buches. Dieses Kapitel ist in potenzielle Einstiege gegliedert, die zur jeweiligen Ausgangssituation übersichtlich zeigen, wie Sie rasch zu »Ihren« Informationen gelangen. Dazu haben wir jedem Nutzertyp charakteristische Ausgangssituationen und Fragestellungen zugeordnet.
Suchen Sie sich unter den Beispielen auf den nächsten Seiten das zu Ihrem Tätigkeitsbereich passende. So finden Sie schnell heraus, welche Kapitel und Abschnitte des Buches für Sie von besonderem Interesse sein werden.
Ich will mich nicht gleich mit den komplizierteren Themen beschäftigen. Vielmehr möchte ich möglichst schnell ein Erfolgserlebnis sehen und mein erstes Formular erstellen.
So komme ich zu meinen Kapiteln:
Abschnitt 2.2
– Die Adobe-Produkte rund um … (Absatz »LiveCycle Designer«)
Kapitel 4
– Den LiveCycle Designer erstmalig einrichten
Kapitel 5
– LiveCycle Designer: die Bausteine eines Formulars
Kapitel 6
– Ein Formular erstellen
Prüfen Sie kurz, wie weit sie mit Ihrem Formularprojekt schon gekommen sind. Je nach Ausgangssituation finden Sie die dazu passenden Kapitel:
Abschnitt 2.1
– Die unterschiedlichen PDF-Formen
Abschnitt 2.4
– Formular-Schaufenster
Kapitel 3
– Ein Formularprojekt beginnen
Kapitel 4
– Den LiveCycle Designer erstmalig einrichten
Kapitel 5
– LiveCycle Designer: Die Bausteine eines Formulars
Abschnitt 5.4
– Mehrere gleichartige Objekte (einfügen)
Kapitel 6
– Ein Formular erstellen
Kapitel 7
– Ein Formular beim Anwender einsetzen
Kapitel 8
– Mehr Informationen finden
Ich muss entscheiden, ob der LiveCycle Designer überhaupt das richtige Werkzeug für mein Team ist. Und dann muss ich die Mitarbeiter meines Teams nach ihren Fähigkeiten aufteilen. Ich will auch mehrere Personen parallel in einem Formularprojekt einsetzen.
So komme ich zu meinen Kapiteln:
Abschnitt 2.2
– Die Adobe-Produkte rund um das Portable-Document-Format
Kapitel 3
– Ein Formularprojekt beginnen
Kapitel 7
– Ein Formular beim Anwender einsetzen
Kapitel 8
– Mehr Informationen finden
Ich lege mit dem LiveCycle Designer das gesamte äußere Erscheinungsbild fest. Ich kümmere mich aber überhaupt nicht um die Daten, die in das Formular eingegeben oder damit dargestellt werden. Ganz bestimmt werde ich nicht programmieren. Für den gesamten technischen Teil des Formulars gibt es einen eigenen Dienstleister.
So komme ich zu meinen Kapiteln:
Abschnitt 2.2
– Die Adobe-Produkte rund um … (Absatz »LiveCycle Designer«)
Kapitel 4
– Den LiveCycle Designer erstmalig einrichten
Kapitel 5
– LiveCycle Designer: Die Bausteine eines Formulars
Kapitel 6
– Ein Formular erstellen
Abschnitt 6.7
– Formularteile wiederverwenden
Abschnitt 5.4
– Mehrere gleichartige Objekte (einfügen)
Abschnitt 6.2
– Ein XDP-Template erstmalig einrichten
Abschnitt 6.4
– Den Formular-Hintergrund auf der Masterseite gestalten
Abschnitt 6.2
– Ein XDP-Template erstmalig einrichten
Abschnitt 6.4
– Den Formular-Hintergrund auf der Masterseite gestalten
Abschnitt 6.5
– Layout, Schriften und Aussehen von Formularobjekten ändern
Abschnitt 6.5.1
– Alle Schriften auf einmal anpassen
Abschnitt 6.5.2
– Formulare mit Stylesheets vereinheitlichen
Abschnitt 5.3
– Eingabeobjekte (Absatz »Layout-Fenster«)
Abschnitt 6.5.3
– Größen und Positionen von Formularobjekten vereinheitlichen
Abschnitt 6.6
– Formularobjekte ausrichten
Abschnitt 6.5
– Layout, Schriften und Aussehen von Formularobjekten ändern
Abschnitt 6.5.2
– Formulare mit Stylesheets vereinheitlichen (Absatz »Ein Style erstellen«)
Abschnitt 6.7
– Formularteile wiederverwenden
Abschnitt 6.8
– Formularseiten gezielt umbrechen
Wenn das Layout des Formulars von der Fachabteilung oder von einem Grafiker selbst erstellt wurde, dann braucht es noch jemanden wie mich, der das Formular mit Daten befüllt – und zusätzlich evtl. noch jemanden, der das Scripting besorgt sowie einige weitere technische Einstellungen am Formular vornimmt.
So komme ich zu meinen Kapiteln:
Abschnitt 5.3
– Eingabeobjekte
Abschnitt 2.2
– Die Adobe-Produkte rund um … (Absatz »FormServer/ADS«)
Verweis auf weiterführende Literatur
Tatsächlich sind die Themenbereiche XML, Web-Service, Datenquellen etc. ein sehr weites Feld und sprengen den Rahmen dieses Einsteigerbuches. Wir haben daher ein Buch für all diejenigen verfasst, die an weiteren Details interessiert sind: Expertentipps für SAP Interactive Forms und Adobe LiveCycle Designer (Espresso Tutorials, 2018).
Egal ob man im SAP-Umfeld oder unabhängig davon entwickelt, man trifft auf verwirrend viele PDF-Typen und eine Vielzahl von Adobe-Softwareprodukten. Dieses Kapitel erklärt Ihnen, wie alles zusammenhängt: die Besonderheiten der PDF-Typen, wofür man welches Adobe-Produkt verwendet und welche Anwendungen man mit XFA-PDFs schaffen kann.
Grundsätzlich sind folgende Typen von PDFs zu unterscheiden:
1. Flat PDF – ein reines Ausgabeformat, das keine Eingabemöglichkeit bietet.
2. AcroForm – ein binäres Format, wie es z.B. beim Export aus Word erzeugt wird. Mit Acro-PDFs lassen sich Formulare mit Formularfeldern erstellen, die über ein »Bild« gelegt werden. Bis zu einem gewissen Grad können auch Scripte in Acro-PDFs geschrieben werden.Änderungen am Formular-Layout sind aber sehr aufwendig. Sie eignen sich daher eher für kurzlebige Formulare (Feedbackbögen, Einladungen etc.).
3. XFA-Form – diesen PDF-Typ nutzt auch SAP. Es handelt sich um ein XML-Format, das auch dynamische PDFs gestattet: Die Formularlänge wächst dabei mit den Daten, die in das Formular »hineinlaufen« oder durch Benutzerinteraktion (Absätze werden z.B. weggeklickt).Ein XFA-PDF kann ausschließlich mit dem Adobe-LiveCycle Designer erstellt werden. Mit diesem Werkzeug können Formulare sehr leicht geändert werden, daher eignen sich XFA-Forms für langlebige Formulare.
Die drei PDF-Typen bieten unterschiedliche technische Möglichkeiten (Tabelle 2.1).
Tabelle 2.1: Die unterschiedlichen Möglichkeiten der PDF-Typen
Alle PDF-Typen können mit dem Adobe Reader (vgl. Folgeabschnitt) geöffnet werden. Alternative PDF-Viewer haben oft Schwierigkeiten mit XFA-Forms (siehe Abschnitt 7.3).
PDFs werden von diversen Softwareprodukten erzeugt und dargestellt. Abbildung 2.1 gibt Ihnen dazu einen Überblick.
Abbildung 2.1: Software, die PDFs erzeugen oder darstellen kann
Sowohl der kostenlose Adobe Acrobat Reader DC (kurz: Adobe Reader) als auch Acrobat eignen sich für die Darstellung aller PDF-Typen. Acrobat bietet aber darüber hinaus weitere Möglichkeiten, wie z.B. das Abspeichern von Formularen mit Daten, das Kommentieren usw. (Die Pro-Variante des Acrobat bietet zusätzlich den PDF/A-Typ, die Drucküberprüfung Preflight etc., die Abo-Variante enthält die meisten Features. Die Unterschiede finden Sie im Detail unter https://acrobat.adobe.com/de/de/acrobat/pricing/compare-plans.html erklärt.)
Mit Reader-Extensions können Sie ein einzelnes Formular so erweitern, dass es sich mit dem Adobe Reader (fast) so nutzen lässt, als ob es mit Acrobat geöffnet wäre. Acrobat ermöglicht es Ihnen, einem PDF einen Großteil dieser Reader-Extensions ohne zusätzliche Kosten mitzugeben. (Die bisherige Beschränkung, dass das Formular nur an max. 500 Empfänger gehen darf oder nur max. 500 Exemplare Rücklauf erwartet werden dürfen, ist gefallen. Details dazu finden Sie in den AGB des Acrobat). Benötigen Sie spezielle Rechte (z.B. zweidimensionale Barcodes) am Adobe Reader, dann müssen Reader-Extensions pro Formular bei Adobe bezogen werden. Nähere Informationen zu Reader Extensions finden Sie in Abschnitt 7.2.
Der LiveCycle Designer ist sozusagen das »Mal-Werkzeug« für Formulare. Mit ihm erzeugen Sie Templates
