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Der kleine Prinz Bongerich ist ein aufgewecktes Kerlchen. Er interessiert sich für alles in seiner Umwelt. Stundenlang kann er den Goldfischen im königlichen Schlossteich zu sehen oder er jagt den bunten Schmetterlingen bis auf den höchsten Schloss Turm hinterher. Diese Neugierde hat auch ihren Preis. Als er nach einem Fest den Glühwürmchen bis in den Dunklen Wald folgte, musste er unbedingt an einer wunderbar leuchtenden Blume riechen. Der Blume des Vergessens. Psi, ein Mädchen aus dem Wald findet den jungen Prinzen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach seinem Namen und Herkunft.
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Seitenzahl: 30
Veröffentlichungsjahr: 2015
Für Josephine und Vanessa. Denn ohne die beiden hätte ich diese Geschichte nie erzählt.
Danke auch an unser Täschchen, das mir immer zur Seite stand.
Danke an meine Petra, die diese Geschichte immer und immer wieder lesen musste.
Danke auch an Basti. Ein wahrer Freund, der sich nicht zu schade ist, auch mal meine Kindergeschichten zu lesen.
Kapitel 1 – Prinz Bongerich
Die Eltern von Prinz Bongerich
Der kleine Prinz Bongerich
Das Fest
Kapitel 2 – Im dunklen Wald
Psi
Aus Bonge wird Te‘am
Über den dunklen Wald
Kapitel 3 – Die schöne Frau
Auf dem Weg zum Regenbogendrachen
Die Harfen-Igel
Wasser, das von oben kommt und kein Regen ist
Kapitel 4 – Arcus, der Regenbogendrache
Der Ritt auf dem Regenbogendrachen
Kapitel 5 – Wieder zu Hause
Prinz Bongerich von Kloeten ist der Kronprinz von Kloeten. Er wird einst der König über alle rechtshändischen und linkshändischen Kloetianer sein.
Dann ist er der König vom Großen Berg und der König vom Tiefen See von Kloeten. Der König vom großen Dunklen Wald und auch vom Hohen Wasserfall. Er ist dann König im Schloss mit den Fünffinger-Türmen, die angeordnet sind wie die fünf Finger einer Hand.
Zurzeit aber ist Prinz Bongerich von Kloeten total ahnungslos, dass er einmal König von Kloeten werden könnte. Denn im Augenblick weiß er nicht einmal genau, wer er selber in Wirklichkeit ist.
Die Mutter Emilia von Stubs und Nase und Vater Carl Victor I. Rosendorn von und zu Kloeten regierten schon lange das Königreich. Es war eine gute Zeit, die allen Kloetianern als die gute alte Zeit in Erinnerung bleiben sollte.
Alle Bürger hatten genug Arbeit und Freizeit, dass sie zufrieden arbeiten konnten und genug Freizeit hatten, um mit ihren Familien und Freunden viel zu unternehmen. Um zum Beispiel an den Tiefen See zu radeln, dort zu grillen oder Spaß zu haben im Wasser.
Im Wörterbuch von Kloeten fehlten die Worte: Raub, Diebstahl, Dieb, Räuber, Mord und Totschlag, weil es dies nicht gab.
Wenn ein Paar sich gefunden hatte, um zu heiraten, halfen alle zusammen, um ein Stück Wald zu roden. Daraufhin wurde dann innerhalb von nur zwei Wochen ein Haus für das junge, glückliche Paar gebaut.
Alle waren glücklich, außer Emilia von Stubs und Nase.
Emilia von Stubs und Nase und Carl Victor waren schon sehr, sehr lange verheiratet. Eigentlich waren sie auch glücklich. Doch zum perfekten Familienglück fehlte Emilia das Entscheidendste: Ein Kind!
So zogen die Jahre ins Land. Emilia wurde immer älter, aber nie schwanger. Langsam kam sie in das Alter, in dem Frauen keine Kinder mehr bekommen können.
Als sie eines Morgens erwachte, verspürte sie solch eine Übelkeit, dass sie sofort auf‘s Klo musste, um sich zu übergeben.
Trotz der Tatsache, dass sie den ganzen Morgen über der Kloschüssel gelegen hatte, war sie an diesem Tag überglücklich, denn sie spürte, dass sie schwanger war. Hurra!!!
So kam Prinz Bongerich der I. pünktlich neun Monate später in der guten alten Zeit auf die Welt.
Der Tag seiner Geburt war ein schöner, sonniger Tag. Vom ersten Augenblick seines Lebens an war Bongerich, oder Bonge, wie er sich in seiner Kindheit selber nannte, ein freundliches, nettes, zufriedenes und neugieriges Kind.
Bonge liebte es mit seiner Mutter zu schmusen oder mit seinem Vater Carl auf große Weltreise im Schloss mit den Fünffinger-Türmen zu gehen.
