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Robert Tendyke ist in der Hölle gefangen und wird langsam zum, Dämon - und hat keine Möglichkeit, sich aus Liliths Klauen zu befreien, die nichts lieber will, als diese Entwicklung zu beschleunigen.
Wirklich keine?
Rob ist bereits drauf und dran, alle Hoffnung fahren zu lassen und dem immer stärker werdenden Drang, seinem schwarzen Blut zu gehorchen, nachzugeben, da zeigt sich unverhofft ein Silberstreif am Horizont ...
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Seitenzahl: 149
Veröffentlichungsjahr: 2014
Cover
Impressum
Bündnis der Hölle
Vorschau
BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln
Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: Arndt Drechsler
Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam
ISBN 978-3-8387-5504-5
www.bastei-entertainment.de
Bündnis der Hölle
von Susanne Picard
Château Montagne
Etwaskam, und sein stumpfer Glanz trieb die Dunkelheit, die über dem Gewölbe gelegen hatte, in die Flucht. Das Gespinst schwebte zwei Meter über dem Boden, und über die Fäden, aus denen es sich zusammensetzte, geisterte eine abseitige, nie gesehene Elektrizität, die die Luft zum Knistern brachte, nie gekannte Gerüche entstehen ließ und dabei aus dem Unsichtbaren heraus von Minute zu Minute mehr Substanz zu gewinnen schien.
Dieser Prozess setzte sich über die kommenden Tage fort und war noch lange nicht abgeschlossen.
Etwas hattebegonnen. Etwas, von dem sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sicher sagen ließ, worin es einmal enden würde.
In Erlösung – oder vollkommener Verdammnis …
Prolog
Es war, als sei es festgehalten worden; in einem Käfig, in den man es gesperrt hatte. Es hatte nicht frei entstehen dürfen, sondern man hatte es aus seinem Ursprung hinausgezerrt, hinaus in eine Umgebung, aus der es nicht entkommen konnte.
Das Bewusstsein spürte, dass diese Welt, in die man es gezwungen hatte, nur aus Grenzen bestand. Es stieß sich an ihnen, sie verursachten Schmerz. Doch seine Natur war Freiheit. Eine Freiheit ohne Grenzen.
Dann war da ein Sog, in den es hineingezerrt wurde. Ebenso unfreiwillig, wie man es ins Leben (war es Leben?) gezerrt hatte– hier war es noch begrenzter, noch schmerzhafter…
Zorn machte sich breit. Zorn, der mächtiger war als die Grenzen und sie zu sprengen drohte.
Und ganz plötzlich waren die Grenzen fort.
Es war frei.
Doch der Zorn war noch da.
***
»Aaah!«
Asmodis, einstiger Fürst der Finsternis und jetziger Diener des Wächters der Schicksalswaage, wie er selbst sich immer wieder erinnerte, krümmte sich vor Schmerz.
Gerade eben noch hatte er seine Hände in das fließende Wasser des Flusses Bargusin gehalten. Es war ein angenehmes Gefühl gewesen, klares, kühles Wasser, das wie glatte Seide um seine Arme hinüber und um sie herum floss. Für einen Augenblick hatte Asmodis daran gedacht, in seiner menschlichen Gestalt in die Fluten zu hüpfen und eine Zeit lang das Wasser zu genießen, bevor er wieder seiner Arbeit nachging.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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