Project Actor - Louis Kawalek - E-Book

Project Actor E-Book

Louis Kawalek

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Beschreibung

Ein Mädchen und ihr Traum, eine erfolgreiche Schauspielerin zu werden. Wäre da nicht Herr Plopp. Der Anzugmann mit den gegelten Haaren zieht Sarah aus ihrer Komfortzone und lässt sie zu einer grandiosen Agentin werden. Wird sie sich dem fiesen Professor der E.I.K gegenüberstellen und so tausende Leben retten? Und was wird ihre Mutter von den violetten Strähnen in Ihrem Haar halten? Und welche Rolle spielt Lewis in dieser Geschichte?

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Seitenzahl: 92

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Kurzer Hinweis

DER INHALT DIESES BUCHES SO WIE DIE CHARAKTERE SIND FIKTIV.

REAKTIONEN, SITUATIONEN, DENKWEISEN UND DER UMGANG IN SITUATIONEN BASSIERT AUF UMFRAGEN IN MEINEM BEKANNTENKREIS.

ICH STEHE NICHT IM ZUSAMMENHANG MIT PERSONEN AUS DIESEM BUCH.

DIESES BUCH DIENT NUR ZUR UNTERHALTUNG.

Inhaltsverzeichnis

2. Zeit für was Neues

3. „Der Große…

4. …Auftrag“

5. Mark

6. Die E.I.K

7. Und Action!

8. Halbzeit

9. Wiedersehen

10. Welcome home

11. Los geht’s

12. Der Anfang vom Ende

13. Leben oder Tot

14. Alles Schöne endet irgendwann

Hey :)

Ich glaube es war ein Montag, als ich Lewis traf. Er erzählte mir von seinem Traum. Wenn ich ehrlich sein darf, interessiere ich mich nicht wirklich für die Träume anderer, aber sein Traum war anders.

Kennen Sie diese Actionfilme mit der spannenden Musik und so? Genau so war es bei ihm. Er hat einfach einen kompletten Actionfilm geträumt. Oh man, was würde ich dafür geben, um auch sowas abgefahrenes zu erleben.

An dem Montag hatte ich nicht viel Zeit, also einigten wir uns darauf uns am nächsten Tag zu treffen. Ich verabschiedete mich von ihm und ging nach Hause. Meine Mom war dort und war bereits dran, das Mittagessen zu kochen.

Was mein Dad gerade macht? Ich habe keine Ahnung. Er verließ die Familie als ich gerade fünf geworden war. Er könnte also heute ein guter Politiker, Fitnesstrainer, Verbrecher oder sonst was sein, aber ein guter Vater war er ganz sicherlich nicht.

Er nahm mir und meiner Mutter alles. Das Haus, den Ort, unsere Freunde, einfach alles. Dieser Mann hat Lügen über uns erzählt, damit niemand das Interesse bekommt uns in die Augen zugucken.

Meine Mutter arbeitete hart damit wir uns eine kleine Wohnung leisten konnten, um ein neues Leben aufzubauen. So jemand ist für mich eine Person, die sich um ihre Familie kümmert, aber ganz sicherlich nicht mein Vater.

Oft wurde uns gesagt, dass wir zurück nach Polen sollen, wo auch unsere Verwandten wohnten, doch keiner wusste, wie unser Verhältnis zu ihnen ist. Durch die Sache mit meinem Vater wurde meine Mutter von ihrer Familie verstoßen. Somit sind meine Mom und ich ganz allein in unserem neuen Leben und unserem neuen Haus.

Ich ging mit Lewis seit der siebten in eine Klasse.

Er und seine Familie sind immer nett zu uns gewesen und das sind sie immer noch.

Als das Haus gegenüber von ihnen frei wurde, gaben sie uns direkt Bescheid. Es war nicht groß aber genug von dem, was wir brauchten, und jetzt sind wir hier. Ich ging hoch in mein Zimmer, um meinen Text zu üben.

Wenn es Sie interessiert, ich bin laut Franklyn eine sehr gute Schauspielerin. Wer das ist? Mein Teddybär. Ich bekam ihn vom Scheidungsanwalt. Der Mann, der alles regelte, sagte mir:

„Egal wie es dir geht, Franklyn ist immer für dich da“

Anfangs war ich Misstrauisch, weil ich ja nichts von Fremden annehmen sollte, aber jetzt ist er der, dem ich alles sagen kann.

Falls Sie finden das eine 16-Jährige kein Teddybär haben darf, dann mag ich Sie nicht, das meine ich ernst! Wer hat gesagt das es komisch ist Kuscheltiere zu haben. Mit ihnen hat man geredet, wenn keiner konnte, mit ihnen war man gemeinsam krank und mit ihnen fühlte sich die Familie vollständig an.

Das ist nichts, dass man von jetzt auf gleich in den Mülleimer wirft. Irgendwo da draußen ist vielleicht jemand der das gemacht hat, aber die meisten werden noch irgendwo ihr Lieblingskuscheltier herumliegen haben.

Naja, Lewis hatte keine Zeit also übte ich mit Franklyn. Er war die meiste Zeit still, aber das störte mich nicht.

Lewis nahm sich jeden Satz und sprach ihn aus wie in einer Oper. Das hat mich oft aus dem Konzept gerissen, aber lustig war es.

Ich sollte die Rolle der Marina spielen. Ein russisches Mädchen, welches nach Deutschland kam und dort ihre wahre Liebe findet. Später merkt sie aber, dass der Typ sie nur nutze, um an russische Mafiabosse zu kommen.

Ich weiß, ich weiß Russland und Polen sind nicht unbedingt die besten Freunde aber in meinen Augen kommt das Sprichwort:

„, wenn zwei sich streiten freut sich der dritte,“

da einem zugute. Ich lebe hier in Deutschland und ich finde das Polen hier echt unterschätz werden. Also will ich zeigen, dass auch Menschen aus Polen interessant sein können und nicht, weil es hier Sprichwörter gibt von wegen das wir nur stehlen. Erst dachte ich ja auch, dass die Rolle für ein Theaterstück ist, bis ich auf einmal erfahren habe das es sich um eine Miniserie handelte. Das war also mein größtes Jobangebot, was ich je bekommen habe. Meine Mutter hatte mich, während ich den Text am Auswendiglernen war, zum Essen gerufen und ich habe zu ihr runtergerufen das ich gleichkomme. So wie es wahrscheinlich jeder macht.

Wir redeten über den großen Tag und ich wusste, dass sie kein großer Freund von der Schauspielerei ist. Das nahm ich ihr aber nicht übel, da jeder seine eigenen Interessen Gebiete hat.

Nach dem Essen verschwand ich kurz in mein Zimmer, um Lewis zu schreiben. Er konnte am nächsten Tag nicht pünktlich beim Casting sein, da er seinem Bruder helfen musste. Auch das verstand ich.

Wissen Sie, ich will mich selber nicht in den Mittelpunkt drücken, aber ich finde, dass ich eine sehr soziale Person bin. Ich kenne seinen Bruder und er ist echt ein guter Erfinder und wer weiß vielleicht wird er mal der beste unserer Zeit. Vielleicht wird er sogar eines Tages die Welt verändern.

Lewis hat mir empfohlen an unserem Ort zu proben, da wo wir immer zu zweit üben, wenn es kurz vor einem Casting ist. „Unser Ort“ ist im Wald.

Jetzt denken Sie bitte nicht an einen dieser Horror Wälder, denn dieser Wald war anders. Wissen Sie, dass Haus, in dem ich lebe, ist das letzte in der Straße und dort hinter ist ein Wald. Zumindest denkt man das.

Geht man die ersten vier oder fünf Meter rein kommt man bei einer hohen Wiese wieder raus. Um einen herum sind Bäume im Kreis und in der Mitte ist ein schöner See.

Ich lag also schnell mein Handy weg und griff nach Franklyn. Ich zog in mit an den See und setzte ihn auf einen Stein. Dort nahm ich noch einmal den Text durch der am morgigen Tag abgefragt worden würde.

Natürlich konnte er mir kein Feedback geben, aber es half mir die Anwesenheit andere zu spüren.

Ein Windzug ging durch mein Haar und ich genoss den Moment. Ich drehte mich im Kreis, bis ich ein Klatschen hörte. Meine Mom kam zu mir und war begeistert.

„Du wirst immer besser mein Schatz“

Ich kam ihr entgegen und nahm sie fest in den Arm. Sie ist so eine liebevolle Mutter. Sie hält ihre Bedürfnisse zurück, um die anderer auf sich zu nehmen. Sie hat ein schöneres Leben verdient, doch immer, wenn ich sie frage, wie es ihr geht und ob sie was braucht, sagt sie nur:

„Ich habe dich und das reicht mir“

Gemeinsam haben wir uns ins Gras gelegt und den Sonnenuntergang genossen.

Es wurde später und später bis die Sterne sich über uns am Himmelszelt aufstellten.

Sie holte uns eine Decke damit wir es bequemer hatten doch dann schliefen wir friedlich ein, weil wir wussten, dass der nächste Tag anstrengend werden würde.

Ich wachte auf als die Sonne mich durch die Baumkronen weckte und stand auf. Auf dem Weg zur Küche machte ich mir Gedanken darüber, wie wohl meine Zukunft sein wird.

Werde ich eine berühmte Schauspielerin in Hollywood oder werde ich hierbleiben und ein Landleben führen.

----- Etwas Milch, drei Esslöffel Kakao und ein halber Teelöffel Zimt. -----

Mein bis jetzt Geheimrezept für den perfekten warmen Kakao. Ich goss ihn in 2 Keramik Becher und brachte die Beiden Becher zu Mom.

Mit der Tasse vor ihrem Gesicht und dem Geruch von meinem weltbesten Kakao hat sie wohl nicht gerechnet als ich sie weckte.

Gemeinsam hörten wir den Vögeln beim Zwitschern zu und tranken unsere Becher leer. Ich merkte, dass mein Handy nicht da war und lief schnell ins Haus. Sieben verpasste Anrufe von Lewis. Eigentlich ist er nicht fürs Telefonieren also kann man sich echt wichtig für ihn fühlen, wenn er mal anruft oder gar ans Telefon geht. Aber direkt sieben verpasste Anrufe waren schon echt komisch. Ich habe ihn versucht zu erreichen, doch er ging nicht ran. In mir machten sich Sorgen breit.

Nach einem Blick auf die Uhr wusste ich, warum er angerufen hatte. Wir hatten vor uns in 30 Minuten zu treffen. Ich nahm mein Longboard, sagte meiner Mutter, wann ich da bin, damit wir pünktlich zum Casting fahren können und verabschiedete mich. Auf dem Küchentisch lag noch ein Schokoriegel, den ich auf dem Weg snacken konnte. (Hat gar nicht mal so gut geschmeckt)

Hinter mir war ein Luftzug, der mich nach vorne schupste und in 5 Minuten war ich da.

Auf den Parkplätzen waren nur die Autos der Lehrer also nichts Besonderes. Ich sprang vom Board und suchte nach ihm.

Aus der Ferne konnte ich sehen, wie er aus dem Haus seiner Oma kam. Auch wenn ich nicht sportlich war, bin ich zu ihm gerannt und habe ihn gerufen.

Er drehte sich um und lief mir entgegen. Wir machten unseren Handschlag.

Ich bastelte mir eine Entschuldigung zusammen, aber ich merkte, dass er mir nicht böse sein konnte. Wir suchten nach einem Gesprächs Thema.

Eigentlich wollten wir über das Casting reden, aber da gab es nicht viel zu, zu sagen. Jedoch hatte ich Interesse mehr von seinem Traum zu erfahren.

Das sagte ich ihm so und er redete von so einer Elena. Ein Mädchen aus einer Klasse in Kroatien. Ihre Eltern reisen viel also konnte sie deutsch.

Später stellte sich heraus, dass sie nur deutsch kann, weil sie ein Teil der R.O.P ist. Die R.O.P ist eine Geheime Organisation.

Hört sich komisch an ich weiß, aber ich finde sie glaube ich ganz cool. Also wenn es nach mir geht, darf sie auch gerne in meinen Träumen aufkreuzen.

Es ist kaum zu glauben, dass ich nahezu mit der Schule fertig bin.

Ich werde die streiche an den Lehrer und das Getratsche auf dem Pausenhof vermissen. Jetzt muss ich mir Gedanken machen, was ich für den Rest meines Lebens machen will. Und eins steht fest.

Ich mache keinen langweiligen Büro Job!

Es wurde Zeit zum Gehen und ich verabschiedete mich von Lewis.

Er würde später dazu kommen Auf meinem Longboard bin ich Nachhause gefahren.

Zu mindestens war das mein Ziel. Es war kurz nach eins und die Eltern von den Schülern die Schule hatten wollten ihre Kinder von der Schule abholen. Auf beiden Seiten war ein Stau und ich wusste, dass ich so einiges an Zeit verlieren würde, doch auf einmal hat Lewis zu mir gerufen:

„Sarah machs wie in dem Film von letzter Woche“

In dem Film ist ein Typ so von LKW zu LKW gesprungen. Das Problem ist, dass hier unterschiedlich große Autos im Verkehr sind und mittendrin sind auch noch Schulbusse.