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Projektmanagement hat an Bedeutung gewonnen. Seit Jahrzehnten hat sich dazu international eine Reihe von Zertifizierungen etabliert. Was steckt dahinter? Wo sind die Unterschiede? Was sind Perspektiven für die Projektmanagement Welt von morgen? Diese Fragen werden ebenso beantwortet wie die Darstellung einer kleinen Psychologie hinter den Zertifizierungen
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 43
Veröffentlichungsjahr: 2025
VORWORT
TEIL I: PROJEKTMANAGEMENT-STANDARDS
KAPITEL 1 – EINLEITUNG: WARUM STANDARDS IM PROJEKTMANAGEMENT?
KAPITEL 2 – WARUM SICH MENSCHEN ZERTIFIZIEREN LASSEN
KAPITEL 3 – HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER PROJEKTMANAGEMENT-STANDARDS
KAPITEL 4 – NUTZEN UND GRENZEN VON STANDARDS & ZERTIFIZIERUNGEN
KAPITEL 5 – BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHER NUTZEN VON PROJEKTMANAGEMENT
KAPITEL 6 - DIE PSYCHOLOGIE HINTER DEN ZERTIFIZIERUNGEN
TEIL II – KLASSISCHE STANDARDS UND ZERTIFIZIERUNGEN
KAPITEL 7 – IPMA / GPM (ICB4, LEVEL D–A)
KAPITEL 8 – PMI (PMBOK® GUIDE & PMP®/CAPM®)
KAPITEL 9 – PRINCE2 (AXELOS)
KAPITEL 10 – PM2(EUROPEAN COMMISSION)
KAPITEL 11 - DIN-NORMEN IM PROJEKTMANAGEMENT
TEIL III – AGILE STANDARDS UND ZERTIFIZIERUNGEN
KAPITEL 12 – SCRUM (SCRUM ALLIANCE / SCRUM.ORG)
KAPITEL 13 – SAFE (SCALED AGILE FRAMEWORK)
KAPITEL 14 – DISCIPLINED AGILE (PMI)
KAPITEL 15 – LESS, NEXUS UND WEITERE SKALIERUNGSANSÄTZE
TEIL IV – HYBRIDE UND BRANCHENSPEZIFISCHE STANDARDS
KAPITEL 16 – HYBRIDES PROJEKTMANAGEMENT
KAPITEL 17 – BRANCHENSTANDARDS
TEIL V – VERGLEICH UND BEWERTUNG
KAPITEL 18 – VERGLEICHSMATRIX
KAPITEL 19 – KARRIEREPERSPEKTIVEN
KAPITEL 20 – REGIONALE UNTERSCHIEDE
KAPITEL 21 - REIFEGRADMODELLE IM PROJEKTMANAGEMENT
KAPITEL 22 – TRENDS: AGILISIERUNG, DIGITALISIERUNG, ZERTIFIZIERUNG 4.0
TEIL VI – FAZIT UND AUSBLICK
KAPITEL 23 – HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
KAPITEL 24– AUSBLICK: ZUKUNFTSTRENDS IM PROJEKTMANAGEMENT
KAPITEL 25 – FAZIT
KAPITEL 26 – LITERATURVERZEICHNIS, GLOSSAR, ANHÄNGE
26.1. GLOSSAR PROJEKTMANAGEMENT-STANDARDS & MODELLE
26.2. LITERATURVERZEICHNIS
26.3. ÜBERSICHT RELEVANTER STUDIEN ZUM NUTZEN VON PROJEKTMANAGEMENT
Projektmanagement ist längst mehr als ein Werkzeug für komplexe Vorhaben – es ist ein strategischer Erfolgsfaktor in Unternehmen, öffentlichen Organisationen und Projekten aller Größenordnungen. Ob Produktentwicklung, Bauprojekt oder digitale Transformation: Überall dort, wo Zeit, Budget und Qualität im Gleichgewicht gehalten werden müssen, schafft professionelles Projektmanagement die notwendige Struktur.
In den letzten Jahrzehnten haben sich verschiedene Standards und Zertifizierungen etabliert, die Projektleitenden und Organisationen Orientierung geben. Doch gerade diese Vielfalt kann für Einsteiger wie für erfahrene Praktiker verwirrend wirken: PMI mit dem PMBOK® Guide, IPMA mit der Competence Baseline, PRINCE2® oder die ISO-Normen – alle setzen unterschiedliche Schwerpunkte, verfolgen eigene Konzepte und haben spezifische Stärken.
Dieses Buch möchte Klarheit schaffen. Es stellt die wichtigsten internationalen und europäischen Standards gegenüber, erläutert ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede und zeigt anhand von Studien, welchen konkreten Nutzen Projektmanagement und Zertifizierungen bieten – sowohl für Einzelpersonen als auch für Unternehmen.
Darüber hinaus wird die psychologische Dimension beleuchtet: Führung, Kommunikation und Teamdynamik sind entscheidende Faktoren für den Projekterfolg, ebenso wie agile und hybride Ansätze in einer zunehmend komplexen Welt.
Zum Abschluss richtet das Buch den Blick nach vorn: Welche Rolle spielen Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung? Welche Trends prägen die Zukunft des Projektmanagements?
Dieses Werk versteht sich als Orientierungshilfe für Praktiker, Studierende und Entscheidungsträger, die die richtigen Weichen für ihr Projektmanagement stellen wollen – fundiert, praxisnah und zukunftsorientiert.
Das Buch ist Ende 2025 fertiggestellt. Die Bearbeitungsdauer hat sich über das ganze letzte Jahr erstreckt, so dass ich darauf hinweise, dass bei angegebenen Preisen oder Daten Änderungen ergeben können, die hier nicht berücksichtigt sind. Zudem habe ich die angegebenen Daten überwiegend aus dem Internet recherchiert. Für deren Richtigkeit und Aktualität kann ich nicht einstehen.
Es wird nicht der Anspruch erhoben, alle PM-Zertifizierungssysteme erfasst zu haben. Hier sind die bekanntesten Systeme dargestellt, die ich im Laufe meines beruflichen Umgangs mit diesem Thema kennengelernt habe. So habe ich bewusst nicht das System IAPM erwähnt, dass aus einem Ableger der IPMA entstanden ist und sich sehr nah an diesen Standard anlehnt. Ihr könnt weitere Infos dazu finden unter www.IAPM.net.
Wer sich tiefer in dieses Thema einarbeiten möchte oder mehrere Systeme miteinander vergleichen möchte, kann dieses natürlich durchführen.
Dietmar Prudix
September 2025
Projektmanagement ist längst mehr als ein Werkzeugkasten für Ingenieure oder IT-Spezialisten. In einer Welt, die von zunehmender Komplexität, Digitalisierung und internationaler Vernetzung geprägt ist, wird die Fähigkeit, Projekte erfolgreich zu planen und umzusetzen, zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Unternehmen aller Branchen erkennen: Der Projekterfolg hängt nicht nur von guten Ideen, sondern von professionellem Vorgehen ab.
Hier kommen Standards und Zertifizierungen ins Spiel. Sie bieten eine gemeinsame Sprache, klare Rollen, Prozesse und Werkzeuge, die von Teams und Organisationen verstanden werden. Standards schaffen Vergleichbarkeit, geben Orientierung und ermöglichen es, bewährte Methoden unabhängig von Branche und Projektgröße einzusetzen.
Für Projektmanager:innen bedeuten Zertifizierungen darüber hinaus einen klaren Karriere- und Kompetenznachweis. In vielen Unternehmen ist ein Zertifikat heute keine Kür mehr, sondern Pflicht, um bestimmte Positionen zu erreichen. Ob PMI, PRINCE2, IPMA oder PM2– jedes System verspricht Klarheit, Struktur und bessere Ergebnisse.
Tabelle 1: Nutzen von Projektmanagement-Standards
Nutzen für Einzelpersonen
Nutzen für Organisationen
Karriere- und Gehaltsvorteile
Einheitliche Vorgehensweise
Kompetenznachweis
Höhere Erfolgsquote in Projekten
Internationale Anerkennung
Vergleichbarkeit und Transparenz
Persönliche Sicherheit im Vorgehen
Erfüllung von Kundenanforderungen / Ausschreibungen
Zugang zu Community & Weiterbildung
Nachhaltiges Wissensmanagement
Zertifikate und bestandene Prüfungen haben für Menschen eine tiefere psychologische Bedeutung, die weit über die reine Wissensüberprüfung hinausgeht. Sie sind mehr als nur Dokumente – sie wirken als Symbole, die zentrale Bedürfnisse nach Kompetenz, Anerkennung, Sicherheit und Identität befriedigen. Damit erklären sich auch ihre anhaltende Bedeutung in Bildung, Beruf und persönlicher Entwicklung.
Aus Sicht der Motivationspsychologie spielen Zertifikate eine wichtige Rolle für das Erleben von Selbstwirksamkeit
