Beschreibung

Qualen der Lust – Teil 2 Lustvolle Qualen und süßer, angstvoller Schmerz – in diesem Buch dreht sich alles um jene bizarre sexuelle Neigung, die viele von uns gleichzeitig reizt und ängstigt und die so unendliche Befriedigung schenken kann! Willige Sklavinnen berichten von ihrer Unterwerfung, devote Männer lassen uns ihre extremen Gefühle miterleben, und eine Frau beschreibt in allen Einzelheiten ihre Erziehung zur Gummisklavin; diese und die vielen anderen Geschichten zeigen: Sexueller Gehorsam und Disziplinierung werden für die Akteure in unseren Storys zur ungeahnten Lustquelle! Ob gefangen im Käfig oder sich windend unter den heißen Tropfen einer brennenden Kerze, ob sich dem strengen S/M-Ritual ihres Partners ergebend, voll staunender Erregung auf einer Bizarrparty oder lustvoll stöhnend unter den prickelnden Berührungen eines Brennesselzweiges – sie haben die Wahl der Qual getroffen, und sie können nicht genug davon bekommen …

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Seitenzahl: 155

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Das Titelbild steht in keinem Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches.

eBook-Ausgabe 08/2016 © Carl Stephenson Verlag GmbH & Co. KG, Schäferweg 14, 24941 Flensburg Alle Rechte vorbehalten einschließlich der Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Medien E-Mail: [email protected] Internet: www.stephenson.de Besuchen Sie uns auf www.stephenson.de Ein großes erotisches Verlagsprogramm erwartet Sie dort. eISBN 9783798607316

Schmerz und Lust

„Ich gehöre Ihnen“, flüsterte Irene atemlos. Sie stand nackt in der Mitte des Raumes, ihre zusammengebundenen, erhobenen Hände zur Decke gestreckt. Dort war eine dicke Eisenkette an einem Haken befestigt, hing herab und zog ihre gefesselten Arme nach oben. Ihr makelloser Körper präsentierte sich hilflos dem Meister.

„Ich werde dich knebeln, denn ich will dich richtig auspeitschen! Was hältst du davon, mein Baby?“ fragte Franwis.

Irenes Stimme zitterte vor Erregung, und sie bekam nicht mehr als ein „Oh!“ heraus. Durch ihre nach oben gestreckten Arme wurden ihre wundervollen Brüste ebenfalls mit nach oben gezogen und etwas zusammengedrückt. Die Brustwarzen waren erigiert und standen weit hervor.

Franwis berührte mit einer behutsamen Geste ihren Busen, küßte sie, ihren Mund, ihren Hals ...

Als er ihr den Knebel mit einer resoluten Geste in den Mund schob, schmeckte sie trockenes Tuch. Ihre Zunge war wie gelähmt, die beiden Zahnreihen weit auseinandergepreßt, sie fühlte sich unendlich gedemütigt und ausgeliefert.

Irenes Herz raste, ihre Augen waren geweitet. Nackt und geknebelt hing sie dort von der Decke herab, ihre Füße berührten gerade noch den Boden.

„Du bis so schön“, schwärmte ihr Meister leise vor sich hin und strich ihr liebevoll übers Haar. Dann schlug er zum erstenmal zu. Er hatte eine kleine, aber robuste Klatsche in der rechten Hand, mit der er ihr blitzschnell eins über eine ihrer Hinterbacken gezogen hatte. Irene hatte die Klatsche nicht gesehen, und so war sie auf diesen Schlag überhaupt nicht vorbereitet gewesen; er traf sie wie ein Blitz.

Sie zuckte durch dem Schmerz zusammen und spürte kurz darauf das wohlige Brennen und Prickeln auf der Haut. Welch ein Kontrast: Schmerz und Lust vereinten sich hier zu einem grandiosen Spiel!

Meister Frarwois ging langsam einen Schritt um sie herum und sah sich das Ergebnis seiner kleinen Behandlung an. Schließlich wußte er, wie man bei einer Sklavin wie Irene schnell und effektiv etwas mit der Klatsche erreichen konnte.

„Das sieht gut aus, sehr gut. Ich sehe einen roten Fleck — der brennt bestimmt fürchterlich und ist unangenehm, oder?“ fragte er sie.

Ohne zu zögern oder nachzudenken, bejahte Irene, indem sie nickte, denn antworten konnte sie ja aufgrund des Knebels nicht. Sie wußte aber im nächsten Moment, daß dies ein Fehler war.

Voller Genugtuung trat ihr Meister wieder nach vorne vor sie, sah sie streng an und sagte:

„Als Sklavin solltest du doch genau wissen, daß jeglicher Schmerz ein Geschenk ist, das du voller Dankbarkeit von mir entgegenzunehmen hast. Das scheinst du vergessen zu haben. Du hast dich nicht zu beklagen, sondern solltest dich freuen und glücklich sein über die süße Qual, die ich dir zukommen lassen. Nun ja, anscheinend brauchst du dringend eine Lektion, die dich lehrt, eine gute, dankbare Sklavin zu sein. Mal sehen, was ich da für dich habe. Mit Peitschen allein komme ich heute bei dir wohl nicht aus. Aber ich finde bestimmt noch etwas anderes Schönes für dich.“

Irene atmete schwer durch die Nase, als sie Worte des Meisters hörte und ihre Bedeutung realisierte. Was würde er mit ihr tun, was hatte er vor? Schweißperlen bildeten sich auf ihrer Stirn.

Der Meister senkte leicht den Blick und schaute auf ihre Brustwarzen, die erigiert waren und wie reife Beeren aus den Warzenhöfen hervorragten.

„Ahh, was sehe ich denn da?“ sagte er und lächelte. Dann drehte er sich um und ging quer durch den Raum zum Utensilienlager an der Wand. Alle erdenklichen Arten von kleineren S/M-Geräten waren dort zu finden. Sauber geordnet hingen und lagen dort verschiedene Ketten, Knebel, Zangen, Ledermanschetten, Klammern, große und kleine Klatschen, dicke und dünne Peitschen und vieles mehr. Auch eine große, mit dunkelrotem Samt ausgeschlagene Kiste stand dort, in der alle Arten von Dildos gelagert wurden.

Der Meister nahm sich eine silberne Brustklammer-Kette und ließ das kühle, edle Material versonnen durch seine Finger gleiten. In Gedanken versunken, spielte er einen Augenblick mit den Klammern, die an beiden Enden der Kette befestigt waren. Dann lächelte er erneut vor sich hin, drehte sich um und schritt auf seine Sklavin ZU.

Er stand nun vor ihr und ließ die Kette langsam über ihre nackte Haut gleiten, übers Gesicht und den Hals bis zu den Brüsten. Irene spürte das kalte Edelmetall, und sie sah die Klammern an den Enden. Noch niemals hatte sie Brustklammern an sich gespürt, und ihr grauste bei dem Gedanken, daß er diese vielleicht gleich ...

Sie atmete heftig und starrte ihn mit weit aufgerissenen Augen an.

„Ja, sieh mich an, ich will in deinen Augen genau erkennen, was du spürst, wenn ich diese kleinen Helfer zum Einsatz kommen lasse!“ Seine Stimme hörte sich unendlich dominant an, und in Irenes Kopf schwirrte es. Sie versank in diesem Strudel der Gefühle, es gab nichts außer diesem Raum, dieser Situation — und ihrer grenzenlosen Angst und Begierde.

Sie schaute ihn an, versuchte sich an der Kraft und Stärke ihres Meisters festzuhalten, um den Schmerz ertragen zu können. Ganz langsam, nach und nach ließ er die kleinen Zangen zuschnappen, das Gefühl intensivierte sich von Sekunde zu Sekunde, und je fester sich die Klammern um ihre Brustwarzen schlossen, desto stärker wurde ihr Bedürfnis zu schreien. Doch der Knebel ließ sie stumm bleiben, und statt ihrer Schreie sah ihr Meister nur die unbändige, qualvolle Lust in ihren Augen.

Es war still in dem Raum bis auf Irenes heftiges Atmen und das leise gehauchte „Jaaaaaa!“ des Meisters, als er die durch die silberne Kette verbundenen Klammern endgültig an ihrem vorgesehenen Platz angebracht hatte.

Auch als er nun ein wenig zurücktrat, ließ er den Blick nicht von den Augen seiner Sklavin, denn er konnte sich nicht sattsehen an ihrer Lust. Und vor allem wollte er den entscheidenden Moment nicht verpassen, nämlich wenn er langsam an der Kette ziehen würde.

Er streckte seine Hand aus, hakte einen Finger von unten unter die Kette und ...

In Irenes Kopf zersprangen grelle Sonnen zu Millionen kleinster Punkte, Sterne explodierten, sie bebte und zuckte, ihr Kopf schlug hin und her und ihre Beine versagten. Sie ließ sich einfach fallen und hing kraftlos von der Decke herab.

Irene mußte im Augenblick höchster Lustqualen die Augen schließen, denn sie schien einer Ohnmacht nahe, so gewaltig war dieses Gefühl höchster Ekstase. Es durchströmte sie mit solcher Macht, daß sie sich nicht dagegen wehren konnte und einfach mitgerissen wurde.

Alles in ihr, jede Faser ihres Körpers, jeder Gedanke war grenzenlose Leidenschaft, und in ihrem Kopf hämmerte immer und immer wieder ein Satz:

„Ich gehöre ihm ...“

Folgsam

Langsam öffne ich die schweren Türen meines grossen Spiegelschrankes. Jetzt kann ich die Stücke, die ich so gerne auf meiner Haut trage, endlich wieder anfassen. Dieses raffinierte Bustier mit den schlanken, feingliedrigen Ketten, das schwarze, dünne Leder des knappen Strings, der vorne ebenfalls Ketten hat und hinten diesen schmalen, verflixt scharfen Lederstreifen, der jedesmal, wenn ich vor Gerd damit auf und ab gehen muß, tief zwischen meinen Pobacken verschwindet. Oh, wie herrlich das in meine weiche, weiße Haut schneidet, und er sieht mir dabei zu, sieht, wie die kalten Eisenringe um meine rosaroten Brustwarzen liegen und diese sofort steif und fest werden lassen. Rund um diese Ringe sind feste Lederriemen, die in einem schwarzen Band um meinen Hals enden.

Gestern hat er an diesem Halsband eine Lederleine angebracht und mich aufgefordert, vor ihm auf den Boden zu gleiten ... Weil ich nicht schnell genug seinem Befehl gefolgt bin, hat er einmal kurz an der Leine gezerrt, und ich bin sofort auf den Boden geglitten.

Wenn ich jetzt daran denke, spüre ich die Erregung, die sich zwischen meinen Schenkeln sammelt, fahre leicht mit meinen Fingern darüber und muß schon wieder mit den Augen über das ganze Sortiment blicken, das ich da in meinem Schrank angehäuft habe: Die hell glitzernden Handschellen, die er mir mit festem Griff um meine Handgelenke geschlossen hat. Willenlos war ich ihm ausgeliefert, doch das war ihm noch lange nicht genug, nein, das ist bei Gerd immer erst der Anfang, also muß ich meine Hände hinter meinen Rücken strecken, mich nach vorne beugen und dann spüren, wie er die Handschellen verschließt.

Jetzt fährt mein Blick über die schlanke Rute, die von einem Haken herabhängt. Vorsichtig nehme ich die Rute in die Hand, lasse sie ein paarmal durch die Luft gehen und fahre bei diesem Geräusch lustvoll zusammen. Ja, wenn er mich auffordert, ihm meine prallen Hinterbacken entgegenzustrecken und ich nicht schnell genug reagiere, höre ich die Rute durch die Luft fahren, und dann klatscht sie auch schon auf mein weißes Fleisch.

Dieser Schmerz durchrieselt mich, macht mich fast wahnsinnig, wenn die Rute auf meinen Pobacken ihre Spuren hinterläßt und kurz nach dem Schlag dieses wärmende Gefühl durch mich hindurchströmt. Wie gut Gerd das bloß macht, nicht zu viel, nicht zu wenig, immer findet er den richtigen Weg zwischen Bestrafung und Belohnung.

Ich weiß noch, anfangs war er entsetzt und erschüttert, als ich ihm von meinen geheimsten Wünschen erzählt habe.

„Nein, Simone, das kommt überhaupt nicht in Frage, ich bin doch nicht pervers, nein, so etwas mache ich nicht!“ Aber ich habe ihn schließlich doch dazu gebracht, mir manchmal diesen Wunsch zu erfüllen. Ich liebe es, ihm ausgeliefert zu sein, ich liebe es, all seinen Befehlen gehorchen zu müssen, und er hat schnell gelernt, mein Gerd, kennt all die herrlichen kleinen Tricks, die mich zur Raserei bringen.

Bald kommt er! Ich muß mich vorbereiten ...

Langsam gehe ich ins Badezimmer, lasse etwas heißes Wasser in die Wanne rinnen, greife in die Schublade und hole die Rasierklinge und den Schaum hervor; dann setze mich in die Wanne.

Vorsichtig creme ich mich zwischen meinen Schenkeln ein, bis auch jedes noch so kleine Härchen mit Schaum bedeckt ist. Die scharfe Klinge fährt über den Schaum und nimmt jedes Haar mit. Sorgfältig lasse ich den Brausekopf dann über meine glattrasierte Scham fahren.

Ja, das wird ihm gefallen, so will er es haben, hat er gesagt, und während ich mit musternden Augen zwischen meine Schenkel blicke, durchströmt mich wieder dieses Gefühl der Vorfreude und bringt mich dazu, meine Finger sanft über die glattrasierte Fläche gleiten zu lassen. Flinker und flinker verrichten die Finger ihre lustbringende Arbeit, bald strecke ich meinen heißen Körper im schnell erreichten Orgasmus, sehe das Wasser hin und herwogen, bis ich mich schließlich ermattet zurücklehne und neues Wasser über meinen Körper fließen lasse.

Bald kommt er!

Ich mache rasch, daß ich wieder ins Schlafzimmer komme, greife in den Schrank und hole das Lederbustier heraus — wie herrlich dieses Gefühl ist, als ich mich jetzt für ihn verpacke in dieses schwarze, mit Ketten und Leder gefertigte Stück.

Neugierig drehe ich mich vor dem Spiegel, betrachte kritisch meinen Körper, tätschle zärtlich meine Pobacken, fahre mit den Fingernägeln langsam über die Brustwarzen, die von Eisenringen umgeben und vor Erregung schon fest geworden sind. Auf meinen Wangen kann ich schon die typische Röte erkennen, die mich immer erfaßt, wenn ich mir vorstelle, was Gerd wohl gleich mit mir anstellen wird.

Die Peitsche und die Handschellen lege ich neben das Bett, wie er es immer fordert. Die kleine Augenmaske werde ich erst anlegen, wenn er es befiehlt, noch nicht jetzt.

Endlich läutet er.

Rasch öffne ich die Tür und falle ihm um den Hals. Wir küssen uns lange — oh, wie ich ihn liebe!

Gerd schiebt mich ins Schlafzimmer.

„Hast du alles so gemacht, wie ich es von dir verlangt habe?“

„Ja, Meister!“ hauche ich und blicke dabei züchtig zu Boden.

„Setz die Maske auf, wird‘s bald!“ fordert er mit strengem Ton.

Schon habe ich die Maske über meinen Augen und kann nichts mehr sehen, vorsichtig bewege ich mich auf ihn zu.

„Bleib stehen!“ herrscht er mich an. „Los, die Hände hinter den Rücken, schneller!“

Da ist er schon bei mir und nimmt die Handschellen; ich kann den eiskalten Stahl spüren, als er die Fesseln streng um meine Handgelenke schließt.

„Hast du mir etwas zu sagen?“ forscht er.

„Nichts, Meister!“ entgegne ich ihm.

Zitternd und bebend stehe ich vor ihm, höre seine Stimme, bin bereit, ihm jeden Wunsch zu erfüllen. Schon beim Klang seiner herrischen Stimme, die er nur für mich verstellt, prickelt es sehr stark in meinem Unterleib, und ich wage gar nicht daran zu denken, was er mit mir alles anstellen wird,

Ich sehe, wie er sich die Hose abstreift, sein Hemd aufknöpft, die Schuhe achtlos in eine Ecke wirft und wieder auf mich zugeht.

„Auf die Knie, Sklavin!“ befiehlt er.

Langsam gleite ich zu Boden.

„Öffne deinen Mund, Sklavin!“

Bereitwillig öffne ich für ihn meine Lippen und spüre ihn sogleich ...

Gehorsam lasse ich meine Zunge spielen, vor und zurück, bis ich sein Stöhnen hören kann.

Mit einem Ruck tritt er plötzlich wieder zurück.

„Du hast das nicht zu meiner Zufriedenheit erledigt, komm her!“

Folgsam gehe ich zu ihm.

„Aufs Bett mit dir, auf den Bauch!“

So knie ich jetzt auf dem Seidenbettzeug, auf allen vieren, und muß ihm meinen prallen Po entgegenstrecken. Ich versuche, so aufreizend wie möglich mit meinem Becken zu kreisen, als ich schon den ersten Schlag spüre.

Ich winde mich, spüre das Klatschen und diese aufsteigende Wärme, die mich immer wieder bis zur Raserei verrückt macht.

„Wirst du das nächste Mai gefälligst folgen?“ fragt er.

Als ich nicht schnell genug antworte, trifft mich wieder diese Peitsche, fest und doch zart, nie brutal. Gerd weiß genau, wie ich es haben will, ganz genau.

„Ja, ich werde dir folgen, Meister, was immer du verlangst!“ hauche ich. Ich höre, wie er aus dem Zimmer geht und kurz daraufhin wiederkommt. Ich höre ein Feuerzeug und kann alsbald Wachsgeruch wahrnehmen.

Da trifft der erste Tropfen heißen Wachses auf meinen Po, ich stöhne auf; dieser Schmerz, und wenn dann das Wachs wieder erkaltet, strömen Wogen der Lust durch meinen gefesselten Körper.

Wie gut er das macht, immer nur ein Tropfen fällt auf meine Haut. Dieses Spiel treibt mich zum Orgasmus.

„Mehr, schneller, Meister, bitte!“ wimmere ich und spüre dankbar, daß er mehr und mehr heißes Wachs über meine zuckenden Pobacken tropft.

Noch ein Orgasmus durchströmt mich, als ich einen Tropfen genau auf meine Mitte bekomme. Wie das juckt und strömt und mich vollends aufwühlt!

Alles verschwimmt um mich herum, ich treibe in dieser unnachahmlichen Lust, schreie und stöhne.

Schließlich ist Gerd hinter mich getreten. Ich spüre seine Hände, die so zärtlich sein können, auf meinem Po. Ich weiß, was er jetzt verlangt, und strecke ihm gehorsam meinen Hintern entgegen.

„So ist es gut!“ höre ich ihn sagen, aber seine Stimme ist auch schon ziemlich heiser, denn er ist genauso erregt wie ich. Schneller und schneller bewegt er sich ...

Mein Stöhnen wird immer lauter, bis ich meine Lust hinausschreie. Jetzt, jetzt wird er kommen, denke ich, da läßt er von mir ab.

„Auf die Knie, komm her!“

Schnell bin ich vom Bett und knie vor ihm. Vor meinem Mund kann ich seine zitternde Lust spüren. Gehorsam schließen sich meine Lippen darum.

Lange kann sich Gerd nicht mehr zurückhalten, das spüre ich. Genüßlich knabbere ich an ihm, lasse meine Zunge zum Einsatz kommen, bis ich diese typischen Zeichen spüre, daß er gleich soweit sein wird.

„Hat mein Meister noch einen Wunsch?“ frage ich hinterlistig.

„Mach schon, mach!“ ist das einzige, das er noch sagen kann, bevor er ...

Schließlich liegen wir mit keuchenden Körpern nebeneinander. Ich spüre seine sanften Hände, die über meinen Körper wandern, höre ihn zärtliche Worte in mein Ohr flüstern, bis wir noch einmal miteinander schlafen.

Der Käfig

Der Käfig bestand aus mehreren dünnen Stäben, die im Halbkreis aneinandergesetzt waren. Dabei hatte man beide Seiten des Halbkreises an der Wand befestigt, die in dieser Weise den hinteren Abschluß des kleinen Gefängnisses bildete.

Die Eisenstäbe reichten nicht bis zum Boden, sondern brachen auf halbem Wege ab, so daß die ganze Konstruktion unten offen war. Der Sinn für diese Besonderheit wurde klar, wenn man sich vorstellte, wie jemand nackt oder spärlich bekleidet in diesem Käfig stand. Oben wurde ihm dabei der gesamte Bewegungsspielraum geraubt, während er unten angreifbar und der Verfügung einer außen stehenden Person frei zugänglich blieb, ohne daß er sich dieser Zudringlichkeit erwehren konnte.

Daß diese Metallstäbe wirklich als Gefängnis gedacht waren, wußte man nur, wenn man eingeweiht war oder selbst Phantasien besaß, die in diese spezielle Richtung zielten. Traf keines von beidem zu, so hielt man dies alles für einen ganz normalen Garderobenständer. Wenn erst einmal ein paar Jacken daran hingen, kam ohnehin niemand mehr auf die Idee, daß man mit Hilfe dieses Möbelstücks ungewöhnliche Sexpraktiken exerzieren konnte.

Diese Doppeldeutigkeit war durchaus beabsichtigt. Schließlich war das Möbelstück in einer ganz normalen Wohnung an der Wand befestigt und sollte keineswegs anstößige Gedanken provozieren, wenn etwa die Eltern oder sonstige normale Besucher anwesend waren.

Wenn man aber allein war oder mit jemandem zusammen, der auf diese versteckte Seite der Phantasie ansprach, dann ließ sich diese Raffinesse auch in ausgefallener Weise gebrauchen. Dabei war es keineswegs das einzige Möbelstück, das in dieser Wohnung eine solche Doppeldeutigkeit besaß — diese Schuld, die sich hinter einer Unschuld versteckte.

Normale Tische konnten sich in Streckbänke verwandelten, ein Sessel wurde zum Gynäkologen-Stuhl und Hocker zu Sitzgelegenheiten, die eine peinliche Befragung raffiniert unterstützten.

Anica mochte die Parität der Situation. Parität nannte sie es deshalb, weil sie beide Seiten des Käfigs kannte: Die Überführung von der einen zur anderen Seite, von der Domina zur Sklavin und umgekehrt. Beides verschaffte ihr Lust. Und die Dornina unterwarf sich ihrer Rolle und Phantasie ebenso wie die Sklavin. Daher war die Angelegenheit für Anica so paritär wie die zwei Seiten eines Spiegels und nur abhängig von ihrer augenblicklichen Lust und Laune.

Als man Anica dieses Garderobenstück montiert hatte, besaß sie leider gerade keinen festen Partner. Dennoch konnte sie der Anwesenheit dieses neuen Phantasiegebildes nicht widerstehen. Sich auf den Abend vorbereitend, zog sie sich ihren schwarzen Tanga über die Schenkel nach oben und plazierte ihn genußvoll in ihrem Schoß. Dabei spürte sie deutlich seinen sich unten anschmiegenden Schlitz, der ihr das Gefühl einer allgegenwärtigen Verletzlichkeit vermittelte.

Wenn Anica den Tanga trug, fühlte sie sich lasziv. Durch ihn wurde sie mit fast obszönen Untertönen bloßgelegt, so daß sie automatisch für die Lust des Mannes angreifbar wurde.