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Wie Buster von einem kleinen Kacknoob zu einem großen Kacknoob wurde.... In diesem epischen werk, beschreibe ich....Buster, meinen Weg als Gamer, durch die Geschichte des Zockens. In gewohnt humoristischer Manier, um male ich mit meinen Worten eine bunte Welt der Pixel und des Frohsinns.... Ach, was soll der Quatsch... Lest es einfach, dann wisst ihr, was Phase ist. In diesem Sinne ......Viel Spaß
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Seitenzahl: 46
Veröffentlichungsjahr: 2023
Rageqiut
Vorhergehende Erklärung über den Schriftsteller und den Inhalt des von diesem verfassten lyrischen Werkes……kurz: Vorwort
Herzlich willkommen, zu „Ragequit“ und danke an all jene, welche für diesen quatsch Geld ausgegeben haben.
In euren Händen haltet ihr gerade eine einzigartige Gamografie (Gamer Biografie), welche die Geschichte des Gamings von seinen Anfängen bis heute beleuchtet, aus der Sicht eines alten, fetten Zockers, der den gesamten Werdegang hautnah miterlebt hat.
Gespickt mit interessanten Infos über die Evolution des Zockens, mit einigen biografischen Facts über meine Person und mit gaaaaanz viel Gaming-Nostalgie, entführe ich euch auf eine Reise durch die Geschichte der Ragequits und zerbrochenen Kontroller.
Alle Angaben in diesem Werk stammen aus meinem ziemlich schlechten Gedächtnis, daher erhebe ich keinerlei Anspruch auf die Richtigkeit meiner verwirrten Aussagen.
Nur dass ihr Bescheid wisst….
Und jetzt.
Viel Spaß.
Kapitel 0:
Ein verhängnisvolles Weihnachten
Hi….
Ich bin Sascha, in meinem direkten sozialen Umfeld aber eher Papa, Drecksack oder Buster genannt.
Letzteres eher als die beiden ersten, was wohl hauptsächlich an meinem primären Hobby liegt.
Wenn ich nicht grade schlafe, arbeite, esse, kacke oder meinen Elefantenfußfetisch befriedige, indem ich in einem Zoo, oder Zirkus meiner Wahl mittels einer ausgeklügelten Konstruktion aus einem Poncho und einem falschen Papmascheearm, heimlich nicht ungeringe Mengen an Eiweiß in der Gegend verteile, es gibt Gerüchte über Nachkommen meinerseits, welche nur dadurch entstanden, dass sich eine Frau auf eine Bank im Berliner Tiergarten setzte, dann zocke ich.
„Waaaaaaaasssssss?“
Wird es jetzt einigen durch die Großhirnrinde schießen, nur um anschließend als akustischer Abfall an die Außenwelt abgegeben zu werden.
„Wie kann man sein Leben in dem Alter denn so verschwenden?“
Also…….
1. Habe ich mein Alter bisher gar nicht erwähnt und
2. Finde ich die meisten anderen Hobbys doof, vor allem wenn ich dabei in direkten Kontakt zu anderen Menschen treten muss, denn ich hasse Menschen.
Also versteht mich jetzt nicht falsch, ich mag Menschen schon irgendwie, sonst wäre ich wohl kaum Kaufmann geworden, aber ich mag sie halt nur, wenn sie zum einen keine nähere persönliche Bindung von mir verlangen, was in Sportvereinen, der Feuerwehr oder diesem komplett hirnrissigen Schützenblödsinn leider meist der Fall ist und zum anderen, wenn ich sie nach Belieben auch wieder abschalten kann.
Verdammt, ich vermisse mein Tamagotchi…….
Es ist ja auch nicht so, dass ich erst vorgestern aufgewacht wäre, mit dem Gedanken „Saschaaaaa…….du bist jetzt 45…….fang endlich an zu Zockeeeeeen……“
Genaugenommen zocke ich bereits mein ganzes Leben.
Geboren und aufgewachsen bin ich 1978 in dem kleinen Örtchen Elspe, berühmt für seine Freilichtbühne, welche außerhalb der Saison, der wohl genialste Spielplatz für die ortsansässigen Kinder war, den man sich wünschen konnte.
Generell habe ich in meiner Jugend sehr viel Zeit in Wäldern, auf Feldern und einfach nur draußen verbracht und habe dort Prop-Hunt und TDM gespielt und gechattet, wir haben einfach ganze Tage lang fast nur gechattet……..gut…..damals nannte man das Verstecken, Fangen und Abhängen, aber ist im Kern dasselbe.
Für alle Leser, die nach 1999 geboren wurden,.......Draußen ist das RL-LvL mit der ganzen frischen Luft, Sonne und vielen anderen offline Charackteren, die so seltsamen Blödsinn machen wie Spazieren gehen, Enten füttern oder Grashalme zählen.
Als in den 80er Jahren bei den Großeltern aufgewachsenes Einzelkind (Synonym für „extrem verhätscheltes Balg“) wurde ich schon früh an allerlei klassische Gesellschaftsspiele, meist in Kartenform herangeführt.
Mein Opa versuchte mir damals sogar Skat beizubringen, aber ich befürchte, ich war eine herbe Enttäuschung……
Dafür spiele ich aber dank meiner Oma, recht gut Rommé und Canasta.
Mau-Mau, war für alle Pflicht und es mag erschreckend klingen, aber UNO gab es zu der Zeit noch nicht in Deutschland, dass kam erst 1986.
Jedenfalls begann ich mich bereits früh auch für die elektronische Form der Kinderbelustigung zu interessieren.
Anfangs in Form dieser nervenaufreibend quietschenden Games, welche man an Autobahnraststätten kaufen kann, um den auf der Rückbank vor sich hin garenden Nachwuchs wärend der Fahrt zu Tante Inge in den Harz oder zum nächsten Zeckenverseuchten Ginsterbusch in die Lüneburger Heide bei Laune zu halten.
Kennt ihr die Dinger noch?
Man hatte genau 2 Knöpfe und eine sich immer und immer und immer wieder wiederholende Aufgabe.
Das kleine Auto, Motorrad oder Männchen vor einem grausamen Tod bewahren, indem man es rechtseitig nach links oder rechts verschob, bis entweder die Batterien leer oder alle anderen Mitfahrer so genervt waren, dass das Spiel seinerseits eine fatale Begegnung mit dem Belag der jeweiligen Autobahn machte.
Da meine Familie in ganz Deutschland verstreut wohnt und meine Oma eine recht auffällige Affinität zu allem hatte, was irgendwie um, an oder in der Mosel lag, besaß ich nach wenigen Jahren einige dieser Geräte und ein recht fundiertes Wissen über den sachgemäßen Anbau von Wein und die Erkenntnis, dass sich Weinbergschnecken nicht 10 Tage lang in einer Frischhaltefolie unter dem Bett halten, bis man wieder abreist.
Witzigerweise fällt mir in diesem Zusammenhang auf, dass es bis heute eine Konstante, zwischen diesen Anfängen der Elektronischen Unterhaltung und heutigen modernen Spielen gibt.
Bei 9 von 10 macht man immer exakt das gleiche, nur die Optik variiert stark, je nach Publisher.
Dann mit 10 Jahren kam es zu einem schicksalhaften Weihnachten.
Es war tatsächlich auch das erste Mal, dass mir meine Omi nicht vier Wochen vor Heiligabend einen Quelle- oder Otto-Katalog vorlegte, wo ich dann alles ankreuzen sollte, was ich denn eventuell haben wollte, aber wohl nie bekommen würde.
Rückwirkend betrachtet geht das schon irgendwie in Richtung Folter….
Diesmal haben meine Großeltern diese Entscheidung komplett eigenständig und ohne meinen Anwalt getroffen....
