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Regalservicer - viele denken, der Job als Regalservice-Mitarbeiter sei öde. Ja, die Arbeit an sich ist auch relativ eintönig. ABER: Man macht dort Erfahrungen, wozu an anderen Arbeitsplätzen einfach die "richtigen" Leute fehlen. Das Büchlein bietet einen Einblick in das Leben eines Regalservicers - dabei werden nicht nur die Lichtseiten ("Lockere Unterhaltung") gezeigt, sondern ebenso die Schattenseiten ("harte Fakten") beleuchtet. Hier packt ein Insider aus, wie es in der Jobpraxis von Regalservice-Unternehmen zugehen kann. Natürlich gibt es immer gewisse Unterschiede. Jedoch sollte sich der wesentliche Charakter der einzelnen Arbeitsplätze nicht allzu sehr unterscheiden.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 21
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Bevor der Spaß beginnen kann, ist zunächst einmal folgende Frage zu klären: Was ist ein Regalservicer? Ein Mitarbeiter in einem Regalservice-Unternehmen. Diese Sorte von Zeitarbeitsunternehmen werden von Supermarktketten angeheuert, um Regale zu befüllen sowie einige dazu gehörige Arbeiten zu verrichten. Dazu gehört zum Beispiel auch das Spiegeln, d.h. das Vorziehen von Waren, sodass alles immer schön griffbereit für den Kunden im Regal serviert wird.
In einem solchen Zeitarbeitsunternehmen war ich auch zwecks Überbrückung einer beruflich schweren Phase.
Eigentlich denkt man, die Arbeit eines Regalservicers sei relativ eintönig. Das trifft auch auf die Arbeit ansich zu und es ist mit Sicherheit kein Job für die Ewigkeit. Dennoch konnte ich dort einige Erfahrungen sammeln, die hier geschildert werden sollen. Die Namen der Protagonisten müssen zu deren Schutz geändert werden.
Die Handlungen haben sich jedoch genau so abgespielt.
Vorerst noch ein kurzes Glossar, um der Leserlichkeit im Text willen:
Unser erster Protagonist heißt Kevin-Jean Müller. Ein Schüler, der gerade in der Überbrückungsphase zu einem Bundeswehrdienst ist. Im Prinzip ist er nicht durch übermäßige Schnelligkeit aus dem Rahmen gefallen - sowie es getroffene Porträts bei bewaffneten Museumsüberfällen tun.
Eine etwas langsamere Gangart ist jedoch relativ üblich in einem Job, der im Prinzip niemandem außer den Überfliegern einen weiterreichenden Nutzen bietet (z. B. in Form einer Aufstiegschance zum Teamleiter, Übernahme als VerkäuferIn oder KassiererIn direkt in Marktanstellung).
Als Regalservicer führt die Haupt-Laufroute im Markt durch das Eingangstor zum Lager und zurück. Dieses Eingangstor ist aber meistens nicht auf "dauerhaft offen" gestellt, sodass es nach ein paar Sekunden wieder schließt.
