Reisegedichte von A bis Z und andere Impressionen - Petra Deckart - E-Book

Reisegedichte von A bis Z und andere Impressionen E-Book

Petra Deckart

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Beschreibung

In dieser Gedichtsammlung präsentiert die Autorin eine bunte Mischung von Reiseerlebnissen aus aller Welt. Die Besonderheit hierbei liegt vor allem in der Kombination von Kulturellem, Pointiertem und Philosophischem – ein Kaleidoskop der ganz besonderen Art.

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Seitenzahl: 34

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Petra Deckart

Reisegedichte von A bis Z

und andere Impressionen

Gedichte und Geschichten

AUGUST VON GOETHE LITERATURVERLAG

FRANKFURT A.M. • LONDON • NEW YORK

Die neue Literatur, die – in Erinnerung an die Zusammenarbeit Heinrich Heines und Annette von Droste-Hülshoffs mit der Herausgeberin Elise von Hohenhausen – ein Wagnis ist, steht im Mittelpunkt der Verlagsarbeit.Das Lektorat nimmt daher Manuskripte an, um deren Einsendung das gebildete Publikum gebeten wird.

©2008 FRANKFURTER LITERATURVERLAG

Ein Unternehmen der

FRANKFURTER VERLAGSGRUPPE GMBH

Mainstraße 143

D-63065 Offenbach

Tel. 069-40-894-0 ▪ Fax 069-40-894-194

E-Mail [email protected]

Medien- und Buchverlage

DR. VON HÄNSEL-HOHENHAUSEN

seit 1987

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet abrufbar über http://dnb.d-nb.de.

Websites der Verlagshäuser der

Frankfurter Verlagsgruppe:

www.frankfurter-verlagsgruppe.de

www.frankfurter-literaturverlag.de

www.frankfurter-taschenbuchverlag.de

www.public-book-media.de

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www.fouque-verlag.de

www.weimarer-schiller-presse.de

www.deutsche-hochschulschriften.de

www.prinz-von-hohenzollern-emden.de

Dieses Werk und alle seine Teile sind urheberrechtlich geschützt.

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Lektorat: Alexandra Eryigit-Klos

ISBN 978-3-8372-5257-6

Meinen Gönnerinnen und Gönnern gewidmet.

Allegorische Betrachtung

Wien – alte Stadt

die sich Jahrhunderte gehalten

aber auch verändert hat

Geschichte – immer da

an verschiedenen Kulturstätten

ist Vergangenheit in der Gegenwart greifbar

Personen – mit Fortschrittsgedanken

kreieren Zukunftsvisionen

ohne destruktive Gewaltschranken

Als der Regen kam

Viel zu früh in diesem Jahr wurde es gleich so unerträglich heiß, dass die Sonne die gerade eben zu knospen beginnende Flora zu verdörren drohte.

Ein Radiosender machte auf die Waldbrandgefahr aufmerksam. Ich genoss die wärmenden Sonnenstrahlen auf meiner Haut.Sie erinnerten mich an die vielen schönen Sommer in meinem Leben. Gerne ließ ich sie Revue passieren und gab mich den erlebten Glücksmomenten noch einmal hin.

Wie auf Abruf lief im Radio die Melodie eines Chansons von Edith Piaf, das mit den Worten: „Le ciel bleu ...“ („Der blaue Himmel“) beginnt. Und auf dieses Stichwort hin versank ich in meinen Erinnerungen an schöne Erlebnisse in der Bretagne, an der Côte d’Azur, in Straßburg, Vichy und Paris.

Unglaublich, dass ich die glücklichsten Momente meines Lebens bisher in Frankreich hatte. Mich auf meiner Terrasse in der Sonne räkelnd, schmunzelte ich über Fauxpas, Verwechslungen und Verwirrungen, die ich besonders in Frankreich genießen konnte und immer noch kann.

Wenn im Leben alles einwandfrei läuft, tritt nämlich auch schnell die Langeweile auf den Plan. Mit meinem Balzac, Camus, Sartre, Zola und anderen Literaten entlehnten Vokabular gewann ich die Herzen der Franzosen im Sturm. Aus intensiven Flirts sollte oftmals mehr werden, was ich geschickt zu verhindern wusste. Verwicklungen mussten „ent-wickelt“ werden und aus klaren Situationen wurden nicht selten völlig konfuse Erlebnisse, die in schallendem Gelächter endeten.

Es ist immer wieder inspirierend, wie aufregend es sein kann, Menschen in einer fremden Sprache und in einem fremden Land zu entdecken. Meine Liebe zu Frankreich und zu allem, was dazu gehört, ist unendlich.

Ich hatte bei all meinen glücklichen Reflexionen gar nicht mitbekommen, dass Wolken aufgezogen waren.  Ein Platzregen riss mich aus den Sommerträumen auf meiner Terrasse.

Die Realität hat mich wieder eingeholt.

Amsterdam

Ich verliere die Sinne, wenn ich Dich Backsteinstadt sehe

Du tolerierst auch Dinge, die ich nicht so ganz verstehe

Es gibt hier viele künstlich angelegte Grachten

Sehr klug, was sich die Planer dabei dachten

Heute – vier Jahrhunderte später – eine Museumsstadt Du hast so viel, was keine andere Stadt hat!

Amsterdam – Du bist eine Stadt für Genießer

Hier ist einfach kein Platz für Spießer

Diese Stadt rollt den roten Teppich aus

Und die ganze Welt fühlt sich zu Haus

Die Toleranz, die hier fast jedermann lebt,

wird mit dem Wind durch die Straßen geweht!

Beijing

Beijing – Stadt in einer fernen Welt

Stillstand und Ruhe

Eine Kombination, die mir hier gefällt

Die Arbeiter per Fahrrad in Mao-Uniform

Einfachheit und Lächeln

Nonchalance wird hier zur Norm

Hier leben vergangene Epochen nebeneinander her

Kaiserzeit und Kommunistische Partei

Ein Hauch von beidem entströmt hier dem alltäglichen Verkehr

Zwischen Verbotener Stadt und Mao-Mausoleum

Chinesen und Touristen