Ritt über den Regenbogen - Bianca Häußler - E-Book

Ritt über den Regenbogen E-Book

Bianca Häußler

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Beschreibung

In dieser Lyrik werfen Momentaufnahmen des Lebens kleine Steine in stilles Wasser und dirigieren Emotionen wie Wellen hin zu gefühltem Sein. Im Rhythmus der Worte entfliehen wir dem Gestern und Morgen, um uns ganz und gar im Jetzt und Hier wieder zu finden. Eine sprachliche Reise von blumig süßlichen Worten des Mittelalters über die kubistisch fragmentalen Spielereien hinweg bis hin zu kühlen modernen Zeilen der heutigen Zeit.

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Seitenzahl: 68

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Inhaltsverzeichnis

Prolog

Zerstörung

Wunsch und Wirklichkeit

Sehnsucht

Seelenruhe

Schreie in der Nacht

Schatten meiner Selbst

Nähe

Liebe auf Distanz

Morgen

Melancholie

Lebenspfad

Leben

Sonderbare Wesen

Gestalten der Finsternis

Gebrochene Rosen

Ein Freund wird alt

Drei Gedanken – Grau

Der Klagende

Am Tor zur Ewigkeit

Abenddämmerung

Zukunft

zuhause

Wiedergeburt

Die Wahrheit

Verloren

Frei

Sinn

Seelensturz

Seelenflug

Oh Liebe

Narren

Liebeserklärung

Liebende

Liebe

les circles

Leidenschaft

Leben und Tod

la question

Es wird Zeit

Fesseln

Warum

Hoffnung

Freiheit

Erinnerung

Einsamkeit

Die schwarzen Ritter

Die Schlacht

Die Geburt

Das Tor

Das Mutterkorn

Barockgedicht

Arm und Reich

Amnesie

Abend

"1993"

"239"

Zwischenmenschliches

Wir

Wahrheit

Voran

Totenwacht

Stadtleben

Rosen des Sommers

Parforcejagd

Krieg

In der Stadt

Gezeiten der Liebe

Es ist Zeit

Erlösung

Erinnerungen

Der Flug der Taube

Der Elfenbeinturm

Zerbrochenes

Weltansichten

Tod eines geliebten Freundes

Räume

Ode an die Seele

Manchmal

Fragen des Lebens

Eine Träne

Der Schein des Seins

Das Versprechen

bloodless cube 66

Der Wolfsschrei

Wunschtraum

Wissen

Wechselwirkung

Verloren

Vergangenheit

Verbrannt

Sprachlos

Spaziergang

Sommernachtstraum

Schweigen

Reinigung

Ohne Dich

Nähe

Nah und Fern

Morgentau

Meine Liebe

Lebenszeit

Lauf der Zeit

Kartenspiel

Janus

In meinen Träumen

In Gedanken

In der Nacht

Im Frühling

Ich und Ich

Herbst

Hand in Hand

Glaube

Gezeiten

Genesis

Gebet

Frühling

Fernweh

Erwachen

Engel

Ein Jahr

DU

Die Spinne im Netz

Der Blick

Das fehlende Stück

Cube

Animus

Am Ende des Tages

Albtraum

Abendstimmung

Abend

Leben

Vater

Der letzte Tag

Meaning of Life

True Love

Kuss des Herbstes

Schlusswort

Prolog

An manchen Tagen fallen die Blätter besonders leise auf die Erde.

Und an solchen Tagen kann es vorkommen, dass ein Mensch ihnen heimlich zusieht und darauf wartet, dass es einmal sein Gesicht sein wird, auf das sie herabfallen.

„Ob diese Erde auch noch duftet, wenn sie dich meterweise bedeckt" mag dieser Mensch vielleicht denken, und möchte gerne die fragen, von deren Name bereits das Totenbuch kündet.

Irgendwo fährt ein Zug von Hier nach Dort. Und noch bevor die Sonne ihr gelb dem rot-orange opfert, verlässt er die Wartebank, um in die Wirklichkeit zurückzukehren.

Er steht an der Maschine und harrt dem Feierabend entgegen. Bis zu der Stunde, in der das Nichts beginnt, und er sich wieder nach seiner Maschine sehnt.

Zerstörung

Wiederauferstanden aus dem Meer der Tränen, schleicht der Kummer sich in mein Herz.

Verbannt in das Tal der Sorgen, ward er längst tot geglaubt.

Und plötzlich steht er wieder vor mir, mit all seiner Zerstörung, Kälte.

Schnürt die Kehle mir zu, raubt mir den Schlaf.

Schlägt mir eisern ins Gesicht, so wird meine Zuneigung bestraft.

Und wieder schwöre ich, niemals mehr zu lieben, die Seele nie mehr zu verkaufen,

für ein bisschen vermeintliches Glück.

Einsam und verlassen, wieder ganz allein.

Kann es kaum glauben, alles Schöne, das ich gewonnen hatte, durch die Finger ist geronnen.

Bitte um ein bisschen Sonne in meinem Leben, eine Hand, die meine hält, wie ich die ihre,

Wunsch und Wirklichkeit

wir rennen doch den lieben langen tag

ein ganzes leben

unseren träumen hinterher

stets eine ausrede parat

für die feigheit

und für das versagen

warum wir es nie erreicht

was wir so gewünscht

konnten uns nicht trennen

von all der bequemlichkeit.

SEHNSUCHT

Unergründliche Weite des Herzens,

Raum ohne Grenze, ohne Halt,

leer und zugleich erfüllt

Wunsch

Traum

Hoffnung

Furcht

niemand vermag dieses Gefühl zu erfassen

niemand es in Worte zu kleiden.

Seelenruhe

wenn die Seelen schreien

deren die getötet

ruft die Verzweiflung

Stund um Stunde

wälzen verweste Körper

sich in den Gräbern

kommen nie zur Ruh´

langen Hände aus

den Särgen

die zu holen

die gemordet

Schreie in der Nacht

Menschen weinen - zerrissene Leiber

ein böser Traum,

aus dem niemand wird erwachen.

Die Wunden werden bleiben-

kein Teddybär wird die

Schatten in den Herzen der Kinder

in ein lächeln wandeln,

der Hass wird bleiben,

stärker denn je

brennt er in der Seele.

Die Augen weit geöffnet-

Bilder des Grauens.

Es gab nie ein Vergessen.

Schatten meiner Selbst

Stets auf meiner Spur

fest an die Fersen geheftet

wie Teer auf meiner Haut

lässt sich nicht betrügen

gar belügen

verfolgt

eilt voraus

kein Entkommen.

Endlich wenn die Nacht hereinbricht

ist die Freiheit nah

wir sind EINS geworden.

Nähe

Meine Gedanken fliegen zu Dir

unbemerkt

ganz sacht

um in deiner Nähe zu sein

wenn der Abend wacht

schicke all meine Liebe zu dir

dein Glück zu stärken

an deiner Seite zu sein

wenn du mich brauchst

all meine Kraft dir senden

wenn du einmal müde bist

wache ich für dich.

Liebe auf Distanz

So weit meine Arme auch langen, sie können deine Hände nicht fassen,

Fingerspitzen tasten nach dir, die deinen bleiben mir verwehrt.

Flüchtige Wangen treffen sich, einen Kuss dem anderen hingehaucht.

Für einen kurzen Augenblick sind wir uns so nah,

warum fliehst du?

Und wenn es Zeit ist Abschied zu nehmen, treffen sich unsere Hände,

dein Arm hält mich auf Distanz, sagt mehr als tausend Worte, verunsichert mich, verletzt.

Ein bohrender Schmerz trennt die zwei Herzen, die sich doch so gern gefunden, mit einem Messerschnitt nur ist mein Gefühl entzwei.

Morgen

Du bist in mein Leben getreten,

leise und sanft und als Deine Seele an die meine rührte,

war es als sei es nie anders gewesen Du hast mich wiedererweckt zum Leben

die Nacht ist unsere Schwester zeigt sich in ihrer mystischen Schönheit

entführt uns in ihre Sphären

langsam heilen die Wunden der Vergangenheit

denn Deine Nähe ist Medizin für mich

Morgen gewinnt wieder an Bedeutung

Melancholie

Melancholie –Teuerste!

verharre an meiner Seite

ein Leben ohne dich ist leer

ganz ohne Freude.

Geliebte schenke Deine Inspiration

in den Kelch einzig durch Dein süßes Leid

erblüht die Liebe.

Deine heißen Tränen gleichen

süßem Wein auf edlem Gaumen

mir lechzt nach einem Tropfen Deines

Zaubertranks.

Deine Fesseln sind Befreiung

Liebste –

die Magie Deiner Stunden darf niemals enden!

Lebenspfad

Die Welt ist weder Freund noch Feind

Sie besteht und vergeht auch ohne Dich

Doch denke nicht, Du seiest gleichgültig!

Der Weg ist Dein Ziel-

Dein Leben Dein Werk-

Was Du jetzt tust,

Tust Du für ein Stückchen Ewigkeit

Der Weg liegt in Dir.

Leben

Dein Leben ist ein langer Weg,

voll Freude und auch Tränen,

so mancher Mensch geleitet Dich,

ein Stückchen nur der Ewigkeit entgegen.

Ist auch noch so kurz die Zeit,

können wir einander soviel geben,

gleich der Sonne Licht,

so behellen deine Taten

der Traurigen Nachtgleichen Wege.

Nur MEIN und DEIN

beengen deiner Seele Weite,

mannigfaltig sind der Gesichter

Farben, Formen - Nun spiele mit,

sei ohne Furcht, auch deines Lebens Baum

wird einmal Früchte tragen.

Sonderbare Wesen

Da rennen sie, wuseln, hüpfen,

geben seltsamste Geräusche von sich,

sitzen in steinernen Gräbern,

und bedecken sich mit Häuten am Tag

und in der Nacht.

Tragen ganz unterschiedlich in der Form

und bunt ihr Fell. Laufen zu Hauf in einem Bau

voller Teile toter Wesen

um es in Mengen in ihre Gruft zu schleifen.

Manchmal finden sich zwei dieser Wesen

und bilden ein Rudel oder auch mehr,

doch andere jagen sich

mit Unerbittlichkeit ,

bis nur einer noch verbleibt.

Gestalten der Finsternis

Gestalten der Finsternis

lautlos und unsichtbar

gehen dahin ins Nirgendwo

Schatten verlieren sich

im Schein des Mondes

und wenn der Tag anbricht