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In dieser Lyrik werfen Momentaufnahmen des Lebens kleine Steine in stilles Wasser und dirigieren Emotionen wie Wellen hin zu gefühltem Sein. Im Rhythmus der Worte entfliehen wir dem Gestern und Morgen, um uns ganz und gar im Jetzt und Hier wieder zu finden. Eine sprachliche Reise von blumig süßlichen Worten des Mittelalters über die kubistisch fragmentalen Spielereien hinweg bis hin zu kühlen modernen Zeilen der heutigen Zeit.
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Seitenzahl: 68
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Prolog
Zerstörung
Wunsch und Wirklichkeit
Sehnsucht
Seelenruhe
Schreie in der Nacht
Schatten meiner Selbst
Nähe
Liebe auf Distanz
Morgen
Melancholie
Lebenspfad
Leben
Sonderbare Wesen
Gestalten der Finsternis
Gebrochene Rosen
Ein Freund wird alt
Drei Gedanken – Grau
Der Klagende
Am Tor zur Ewigkeit
Abenddämmerung
Zukunft
zuhause
Wiedergeburt
Die Wahrheit
Verloren
Frei
Sinn
Seelensturz
Seelenflug
Oh Liebe
Narren
Liebeserklärung
Liebende
Liebe
les circles
Leidenschaft
Leben und Tod
la question
Es wird Zeit
Fesseln
Warum
Hoffnung
Freiheit
Erinnerung
Einsamkeit
Die schwarzen Ritter
Die Schlacht
Die Geburt
Das Tor
Das Mutterkorn
Barockgedicht
Arm und Reich
Amnesie
Abend
"1993"
"239"
Zwischenmenschliches
Wir
Wahrheit
Voran
Totenwacht
Stadtleben
Rosen des Sommers
Parforcejagd
Krieg
In der Stadt
Gezeiten der Liebe
Es ist Zeit
Erlösung
Erinnerungen
Der Flug der Taube
Der Elfenbeinturm
Zerbrochenes
Weltansichten
Tod eines geliebten Freundes
Räume
Ode an die Seele
Manchmal
Fragen des Lebens
Eine Träne
Der Schein des Seins
Das Versprechen
bloodless cube 66
Der Wolfsschrei
Wunschtraum
Wissen
Wechselwirkung
Verloren
Vergangenheit
Verbrannt
Sprachlos
Spaziergang
Sommernachtstraum
Schweigen
Reinigung
Ohne Dich
Nähe
Nah und Fern
Morgentau
Meine Liebe
Lebenszeit
Lauf der Zeit
Kartenspiel
Janus
In meinen Träumen
In Gedanken
In der Nacht
Im Frühling
Ich und Ich
Herbst
Hand in Hand
Glaube
Gezeiten
Genesis
Gebet
Frühling
Fernweh
Erwachen
Engel
Ein Jahr
DU
Die Spinne im Netz
Der Blick
Das fehlende Stück
Cube
Animus
Am Ende des Tages
Albtraum
Abendstimmung
Abend
Leben
Vater
Der letzte Tag
Meaning of Life
True Love
Kuss des Herbstes
Schlusswort
An manchen Tagen fallen die Blätter besonders leise auf die Erde.
Und an solchen Tagen kann es vorkommen, dass ein Mensch ihnen heimlich zusieht und darauf wartet, dass es einmal sein Gesicht sein wird, auf das sie herabfallen.
„Ob diese Erde auch noch duftet, wenn sie dich meterweise bedeckt" mag dieser Mensch vielleicht denken, und möchte gerne die fragen, von deren Name bereits das Totenbuch kündet.
Irgendwo fährt ein Zug von Hier nach Dort. Und noch bevor die Sonne ihr gelb dem rot-orange opfert, verlässt er die Wartebank, um in die Wirklichkeit zurückzukehren.
Er steht an der Maschine und harrt dem Feierabend entgegen. Bis zu der Stunde, in der das Nichts beginnt, und er sich wieder nach seiner Maschine sehnt.
Wiederauferstanden aus dem Meer der Tränen, schleicht der Kummer sich in mein Herz.
Verbannt in das Tal der Sorgen, ward er längst tot geglaubt.
Und plötzlich steht er wieder vor mir, mit all seiner Zerstörung, Kälte.
Schnürt die Kehle mir zu, raubt mir den Schlaf.
Schlägt mir eisern ins Gesicht, so wird meine Zuneigung bestraft.
Und wieder schwöre ich, niemals mehr zu lieben, die Seele nie mehr zu verkaufen,
für ein bisschen vermeintliches Glück.
Einsam und verlassen, wieder ganz allein.
Kann es kaum glauben, alles Schöne, das ich gewonnen hatte, durch die Finger ist geronnen.
Bitte um ein bisschen Sonne in meinem Leben, eine Hand, die meine hält, wie ich die ihre,
wir rennen doch den lieben langen tag
ein ganzes leben
unseren träumen hinterher
stets eine ausrede parat
für die feigheit
und für das versagen
warum wir es nie erreicht
was wir so gewünscht
konnten uns nicht trennen
von all der bequemlichkeit.
Unergründliche Weite des Herzens,
Raum ohne Grenze, ohne Halt,
leer und zugleich erfüllt
Wunsch
Traum
Hoffnung
Furcht
niemand vermag dieses Gefühl zu erfassen
niemand es in Worte zu kleiden.
wenn die Seelen schreien
deren die getötet
ruft die Verzweiflung
Stund um Stunde
wälzen verweste Körper
sich in den Gräbern
kommen nie zur Ruh´
langen Hände aus
den Särgen
die zu holen
die gemordet
Menschen weinen - zerrissene Leiber
ein böser Traum,
aus dem niemand wird erwachen.
Die Wunden werden bleiben-
kein Teddybär wird die
Schatten in den Herzen der Kinder
in ein lächeln wandeln,
der Hass wird bleiben,
stärker denn je
brennt er in der Seele.
Die Augen weit geöffnet-
Bilder des Grauens.
Es gab nie ein Vergessen.
Stets auf meiner Spur
fest an die Fersen geheftet
wie Teer auf meiner Haut
lässt sich nicht betrügen
gar belügen
verfolgt
eilt voraus
kein Entkommen.
Endlich wenn die Nacht hereinbricht
ist die Freiheit nah
wir sind EINS geworden.
Meine Gedanken fliegen zu Dir
unbemerkt
ganz sacht
um in deiner Nähe zu sein
wenn der Abend wacht
schicke all meine Liebe zu dir
dein Glück zu stärken
an deiner Seite zu sein
wenn du mich brauchst
all meine Kraft dir senden
wenn du einmal müde bist
wache ich für dich.
So weit meine Arme auch langen, sie können deine Hände nicht fassen,
Fingerspitzen tasten nach dir, die deinen bleiben mir verwehrt.
Flüchtige Wangen treffen sich, einen Kuss dem anderen hingehaucht.
Für einen kurzen Augenblick sind wir uns so nah,
warum fliehst du?
Und wenn es Zeit ist Abschied zu nehmen, treffen sich unsere Hände,
dein Arm hält mich auf Distanz, sagt mehr als tausend Worte, verunsichert mich, verletzt.
Ein bohrender Schmerz trennt die zwei Herzen, die sich doch so gern gefunden, mit einem Messerschnitt nur ist mein Gefühl entzwei.
Du bist in mein Leben getreten,
leise und sanft und als Deine Seele an die meine rührte,
war es als sei es nie anders gewesen Du hast mich wiedererweckt zum Leben
die Nacht ist unsere Schwester zeigt sich in ihrer mystischen Schönheit
entführt uns in ihre Sphären
langsam heilen die Wunden der Vergangenheit
denn Deine Nähe ist Medizin für mich
Morgen gewinnt wieder an Bedeutung
Melancholie –Teuerste!
verharre an meiner Seite
ein Leben ohne dich ist leer
ganz ohne Freude.
Geliebte schenke Deine Inspiration
in den Kelch einzig durch Dein süßes Leid
erblüht die Liebe.
Deine heißen Tränen gleichen
süßem Wein auf edlem Gaumen
mir lechzt nach einem Tropfen Deines
Zaubertranks.
Deine Fesseln sind Befreiung
Liebste –
die Magie Deiner Stunden darf niemals enden!
Die Welt ist weder Freund noch Feind
Sie besteht und vergeht auch ohne Dich
Doch denke nicht, Du seiest gleichgültig!
Der Weg ist Dein Ziel-
Dein Leben Dein Werk-
Was Du jetzt tust,
Tust Du für ein Stückchen Ewigkeit
Der Weg liegt in Dir.
Dein Leben ist ein langer Weg,
voll Freude und auch Tränen,
so mancher Mensch geleitet Dich,
ein Stückchen nur der Ewigkeit entgegen.
Ist auch noch so kurz die Zeit,
können wir einander soviel geben,
gleich der Sonne Licht,
so behellen deine Taten
der Traurigen Nachtgleichen Wege.
Nur MEIN und DEIN
beengen deiner Seele Weite,
mannigfaltig sind der Gesichter
Farben, Formen - Nun spiele mit,
sei ohne Furcht, auch deines Lebens Baum
wird einmal Früchte tragen.
Da rennen sie, wuseln, hüpfen,
geben seltsamste Geräusche von sich,
sitzen in steinernen Gräbern,
und bedecken sich mit Häuten am Tag
und in der Nacht.
Tragen ganz unterschiedlich in der Form
und bunt ihr Fell. Laufen zu Hauf in einem Bau
voller Teile toter Wesen
um es in Mengen in ihre Gruft zu schleifen.
Manchmal finden sich zwei dieser Wesen
und bilden ein Rudel oder auch mehr,
doch andere jagen sich
mit Unerbittlichkeit ,
bis nur einer noch verbleibt.
Gestalten der Finsternis
lautlos und unsichtbar
gehen dahin ins Nirgendwo
Schatten verlieren sich
im Schein des Mondes
und wenn der Tag anbricht
