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Die Augen des alten Freiherrn blicken schon in jene andere Welt, doch noch lastet ein Geheimnis schwer auf ihm, da darf er noch nicht hinübergehen.
Zitternd tasten seine Finger nach der Hand der jungen Frau an seinem Bett.
"Erina, Kind", flüstert er. "Versprich mir, Mark immer zu lieben, egal, was geschieht."
Nur mühsam kann Erina von Hahlenburg die Tränen zurückdrängen. Sie zwingt ein tapferes Lächeln um ihren Mund. Es ist so schwer, Abschied zu nehmen von diesem gütigen Mann, dem sie das Glück ihres Lebens verdankt.
"Ich verspreche es, Vater! Ich liebe Mark, er ist mein Alles! Er wird immer in meinem Herzen sein."
Da leuchtet es noch einmal auf in dem geisterhaft bleichen Gesicht. "Danke", flüstert der alte Freiherr. "Ich muss dir ein Geständnis machen. Mark ist nicht ..."
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Seitenzahl: 113
Veröffentlichungsjahr: 2016
Cover
Impressum
Die Frau, die alles von ihm wusste
Vorschau
BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln
Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: shutterstock/Daria_Cherry
E-Book-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln
ISBN 978-3-7325-3551-4
www.bastei-entertainment.de
www.lesejury.de
www.bastei.de
Die Frau, die alles von ihm wusste
Das erschütternde Schicksal einer jungen Komtess
Iris von Klee
Die Augen des alten Freiherrn blicken schon in jene andere Welt, doch noch lastet ein Geheimnis schwer auf ihm, da darf er noch nicht hinübergehen.
Zitternd tasten seine Finger nach der Hand der jungen Frau an seinem Bett.
„Erina, Kind“, flüstert er. „Versprich mir, Mark immer zu lieben, egal, was geschieht.“
Nur mühsam kann Erina von Hahlenburg die Tränen zurückdrängen. Sie zwingt ein tapferes Lächeln um ihren Mund. Es ist so schwer, Abschied zu nehmen von diesem gütigen Mann, dem sie das Glück ihres Lebens verdankt.
„Ich verspreche es, Vater! Ich liebe Mark, er ist mein Alles! Er wird immer in meinem Herzen sein.“
Da leuchtet es noch einmal auf in dem geisterhaft bleichen Gesicht. „Danke“, flüstert der alte Freiherr. „Ich muss dir ein Geständnis machen. Mark ist nicht …“
„Ist da jemand? – Ist da jemand? – Bitte, antworten Sie mir doch!“
Erina Komtess von Wainhausen hob beunruhigt den Kopf. Deutlich hatte sie Schritte gehört, deutlich hatte sie ein Scharren vernommen. Wer aber sollte in den Garten des riesigen Schlosses eingedrungen sein?
Doch da – da war das Geräusch wieder!
„Bitte, antworten Sie mir doch!“, rief Erina hektisch. Ihre rechte Hand krampfte sich in das Gras. Sie lauschte, aber es kam keine Antwort.
Komtess Erina begann schluchzend zu weinen.
Zwanzig Jahre war sie alt und von außergewöhnlicher Schönheit. Langes blondes Haar fiel bis zu den schmalen Schultern hinab. Sie hatte wunderbare, klare blaue Augen – aber Augen, die die Umwelt nicht mehr erkennen konnten.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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