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Monika Jürgensen ist trotz ihrer Jugend Direktrice in einem vornehmen Modehaus. Sie ist beliebt wegen ihrer Freundlichkeit und Frische. Niemand weiß, dass abends, wenn sie Feierabend hat, das Lächeln in ihrem Gesicht verschwindet, denn zu Hause erwartet sie stets viel Arbeit. Monika ernährt und umsorgt ihren Vater, der vorgibt krank zu sein, und ihre Geschwister, die auf der faulen Haut liegen.
Da lernt Monika eines Tages den jungen Fabrikbesitzer Wilm Windeck kennen und lieben. Glücklich teilt sie ihrer Familie mit, dass sie bald heiraten wird.
Natürlich sind die Jürgensens entzückt von dem vermögenden Schwiegersohn, der ihnen all ihre Wünsche erfüllen kann. Endlich können sie ein Leben in Saus und Braus führen! Doch Windeck denkt gar nicht daran, ihnen auch nur einen Pfennig zu geben. Im Gegenteil, er verlangt von Monika, ihre Familie sich selbst zu überlassen ...
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Seitenzahl: 166
Veröffentlichungsjahr: 2016
Cover
Impressum
Leg all dein Leid in meine Hände
Vorschau
BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln
Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: Bastei Verlag/von Sarosdy
E-Book-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln
ISBN 978-3-7325-3583-5
www.bastei-entertainment.de
www.lesejury.de
www.bastei.de
Leg all dein Leid in meine Hände
Gegen alle Widerstände kämpfen sie um ihre Liebe
Von Konstanze Blumenthal
Monika Jürgensen ist trotz ihrer Jugend Direktrice in einem vornehmen Modehaus. Sie ist beliebt wegen ihrer Freundlichkeit und Frische. Niemand weiß, dass abends, wenn sie Feierabend hat, das Lächeln in ihrem Gesicht verschwindet, denn zu Hause erwartet sie stets viel Arbeit. Monika ernährt und umsorgt ihren Vater, der vorgibt krank zu sein, und ihre Geschwister, die auf der faulen Haut liegen.
Da lernt Monika eines Tages den jungen Fabrikbesitzer Wilm Windeck kennen und lieben. Glücklich teilt sie ihrer Familie mit, dass sie bald heiraten wird.
Natürlich sind die Jürgensens entzückt von dem vermögenden Schwiegersohn, der ihnen all ihre Wünsche erfüllen kann. Endlich können sie ein Leben in Saus und Braus führen! Doch Windeck denkt gar nicht daran, ihnen auch nur einen Pfennig zu geben. Im Gegenteil, er verlangt von Monika, ihre Familie sich selbst zu überlassen …
Wie immer war Monika die Erste im Geschäft. Die Reinmachefrauen hatten wieder einmal getrödelt. Monika nahm sich vor, morgen ein ernstes Wort mit ihnen zu sprechen. Ist denn auf keinen Menschen mehr Verlass?, dachte sie.
Sie trug zu viel Verantwortung, und das zerrte allmählich an ihren Nerven. Sie wünschte sich Urlaub, um einmal weit fort zu fahren und nichts von ihrer Familie zu sehen und zu hören. Aber dafür reichte ihr Gehalt nicht, obwohl sie ausgezeichnet verdiente.
Die Verkäuferinnen kamen nach und nach und begrüßten Monika, je nach Temperament, mehr oder weniger freundlich. Sie waren gerade damit fertig, die Schutzhüllen von den Kleiderständern zu entfernen, als die ersten Kunden kamen. Ein junger, blendend aussehender Mann mit seiner hübschen Frau.
Monika setzte ihr berufsmäßiges Lächeln auf, als sie ihnen ein paar Schritte entgegenging und sie freundlich begrüßte.
„Ich möchte mir ein paar Kleider ansehen“, sagte die junge Dame von oben herab. „Zeigen Sie mir aber nur ausgefallene Modelle – wenn Sie so etwas überhaupt führen. Sonst gehen wir gleich wieder. Wir möchten unsere Zeit nicht verschwenden.“
Hochnäsiges Ding!, dachte Monika, aber ihr Gesicht verriet nichts von ihrem Urteil.
„Wir bemühen uns immer, auch den Ansprüchen unserer verwöhntesten Kundinnen gerecht zu werden. Wenn Sie mir bitte folgen wollen?“
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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