Romeo lebt! - Patty van Pelt - E-Book

Romeo lebt! E-Book

Patty van Pelt

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Beschreibung

Was hat die wunderbarste Liebesgeschichte von William Shakespeare mit einem Kater zu tun? Eine ganze Menge, wie Julia in ihrem zweiten Domizil in Thessaloniki entdeckt, als ihr der Streuner Romeo zuläuft. Im Laufe der Zeit wird klar, dass dieses Katzenwesen, dem sie den Namen Romeo gibt, mehr ist. Mehr als eine gewöhnliche Straßenkatze. Allmählich wird Julia klar, dass sich in dieser Zusammenkunft mit Romeo Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft treffen und etwas Unvollendetes zu seiner Bestimmung bringen. Natürlich lernt sie auch viel über diese Wunderwesen auf Samtpfoten, die die Menschen seit Jahrtausenden begleiten. Und sie erfährt, was Karma bedeutet. Besser gesagt, wie Handeln eines Menschen aus früheren Leben sein gegenwärtiges Schicksal beeinflusst. So entspinnt sich eine Geschichte voller Liebe, Dramatik und Erkenntnis.

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Seitenzahl: 113

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Patty van Pelt

Romeo lebt!

Katze, Julia und Karma:

eine einzigartige Liebe

Kapitel 1

Die Menschheitsgeschichte ist voll von unglücklich endenden Liebesgeschichten. Na und. Keinen kümmert’s. Auch mich nicht. Täglich verlieben sie sich neu, obwohl sie wissen, dass das Ende naht. Ich habe mir einmal geschworen: nie mehr. Nach gefühlt 100 Enttäuschungen durch hormongesteuerte Männchen wollte ich nicht mehr. Und weil ich so konsequent wie alle Mädchen bin, habe ich meinen Schwur gebrochen. Wenigstens teilweise.

Glück? Schicksal? Oder nur Zufall? Ja, Zu-Fall. Davon bin ich überzeugt. Und seit ich davon gehört habe, dass der berühmte Psychologe Carl Gustav Jung mit dem Begriff Synchronizität genau dieses Phänomen beschreibt, weiß ich es genau. Nichts ist Zufall. Alles fällt einem zu. Etwa das Treffen eines Menschen, an den man kurz zuvor noch gedacht hatte. Oder Sie sitzen in der Metro und treffen einen Wildfremden, der aus unerklärlichen Gründen wie ein Freund wirkt. Seelen verbinden sich. Innere und äußere Welt fallen in einem Punkt zusammen. Gleichzeitig. Zu kompliziert?

Egal. Eines Tages lief mir jedenfalls ein Mann über den Weg, der Minimum ein halbes Y-Chromosom weniger als die anderen Typen hatte. Es war eigentlich einer dieser Tage, die keiner Erinnerung bedürfen. Ein Einerleitag. Viel zu warm für Oktober. Sonnig. Sogar am Nachmittag. Tage, die kommen und gehen. Aber rückblickend ist es wohl ein Schicksalstag. Da stand er. Arthur. In abgewetzten Jeans. Und diesem blauen Schal. So unscheinbar wie dieser Tag. Keine Frau würde sich nach ihm umdrehen.

„Hallo, Frau Mustaki“, sagte er sachlich.

„Hallo, Herr Hauser“, antworte ich kühl, „schön, dass Sie da sind.“

Das war er also. Der Journalist, der die Speerspitze des bürgerlichen Widerstands interviewen wollte. Schon vor Jahren begann ich den Kampf gegen die Betonburg am Stadtrand. Diesen hässlichen Konsumtempel des Großinvestors ASA. Auch jetzt, nachdem der Klotz in der Landschaft steht, lasse ich nicht locker. Ich nerve. Alle. Die Stadtverwaltung. Die Medien. Jeden. Die Mustaki, heißt es, ist die klassische Wutbürgerin. Etwas abgedreht, aber unermüdlich im Kampf gegen die Globalisierung, Kapitalismus und den ganzen Schrecken. Ehrfurchtsvoll titelte ein Kollege von Arthur im Merkur: „Mustaki - Die Jeanne d’Arc von Schwabing - eine Kämpferin für Gerechtigkeit.“ Und jetzt hatte ich es auf die falsch parkenden Autofahrer abgesehen, die mit ihren SUVs von überall her zum Einkaufen kommen. Und darüber sollte nun Arthur Hauser berichten. Wie sich herausstellt ist er dafür die klassische Fehlbesetzung. Viel zu defensiv. „Ich fechte mit dem Florett, nicht mit dem Säbel“, erklärt er. Und obwohl es meiner Sache nicht gerade dienlich ist, mochte ich diesen soften Kerl von Anfang an.

Nein, Arthur ist kein Weichei. Aber er ist anders, weicher, sensibler und daher passgenau für mich. Er ist einer, der einem das Gefühl gibt: die Welt meint es gut mit dir. Kurz: es entstand eine Seelenverbindung zwischen zwei Kopfmenschen.

Okay, ich weiß. Menschen erfinden Begriffe für irgendwas. Wir brauchen solche Schubladen. ADHS, HSP - High Sensitive People, Burnout oder sapiosexuell. Im Grunde sind es wahrscheinlich nettere Bezeichnungen für individuelle Eigenheiten. Manche können auch nicht mehr ungestört lieben. So ist das bei uns nicht. Aber eine platonische Freundschaft genügt uns. Es ist eine liebevolle Freundschaft, die mit der Zeit immer tiefer wurde. Meiner Freundin Lilly sage ich immer: „Darling, wir sind ziemlich beste Freude. Wir lieben uns. Anders halt, sapiomäßig.“

Lilly wiehert dann immer wie ein Pferd und klatscht sich auf die Schenkel. „Nein, meine Liebe, Frauen und Männer können keine Freunde sein. Entweder Fisch oder Fleisch.“ Danach gibt‘s eine Gratisvorstellung von Lilly. Sie spielt die Szene aus dem Filmklassiker „Harry und Sally" mit Inbrunst.

Harry: Was ich sagen will, und das soll keine Anmache sein, weder versteckt noch offen, Männer und Frauen können nie Freunde sein. Der Sex kommt ihnen immer wieder dazwischen.

Sally: Das ist doch gar nicht wahr. Ich hab‘ eine Menge männlicher Freunde, mit denen sexuell nichts läuft.

Harry: Hast du nicht.

Sally: Hab ich wohl.

Harry: Hast du nicht.

Sally: Wenn ich es dir sage ...

Harry: Das glaubst du doch nur.

Sally: Heißt das, ich hab‘ Sex mit diesen Männern, ohne dass ich es weiß?

Harry: Ich sage nur, dass sie alle gern mit dir schlafen wollen.

Sally: Das woll'n sie nicht!

Harry: Woll'n sie.

Sally: Das woll'n sie nicht!

Harry: Woll'n sie!

Sally: Wie willst du das wissen?

Harry: Weil kein Mann mit einer Frau nur befreundet sein kann, die er attraktiv findet. Er wird immer mit ihr schlafen wollen.

Sally: Du sagst also, ein Mann kann mit einer Frau nur befreundet sein, wenn er sie nicht attraktiv findet?

Harry: Nein, mit der wird er genauso gern schlafen wollen.

Sally: Und was ist, wenn sie nicht mit dir schlafen wollen?

Harry: Das spielt keine Rolle. Sex steht immer im Raum. Und die Freundschaft ist zum Scheitern verurteilt. Damit ist die Geschichte zu Ende.

Sally: Das bedeutet, wir werden nie Freunde sein.

Harry: Scheint so.

Sally: Zu dumm. Du warst der einzige Mensch, den ich in New York kannte.

Wenn sich Lilly dann wieder eingekriegt hat, doziert sie genüsslich: „Das Ende der Geschichte ist bekannt. Das Modell von Harry und Sally scheitert. Und dann merken sie. Ach, wir sind doch normal, und sie landen in der Kiste.“

Damit sie Ruhe gibt, werfe ich ihr einen kleinen Brocken hin: „Ja, eine kleine sexuelle Anziehung gibt es auch zwischen Arthur und mir. Aber viel wichtiger ist uns, dass wir uns in der Gegenwart des anderen wohl fühlen und uns unterstützen.“ Was ich ihr nicht sage, ist meine Meinung über ihre Rückständigkeit. Männlich. Weiblich. Liegen wir nicht alle irgendwo dazwischen. Wer zieht sich schon noch klassisch männlich an? Aber auch unsere Gefühlswelten sind doch längst nicht mehr klar zuzuordnen. Arthur sagt deshalb gerne: „Ich bin ein Mensch, der aus vielen Teilen besteht. Ich verstehe mein eigenes Geschlecht oft selbst nicht.“ Er wünscht sich immer, dass Menschen in Zukunft mehr Raum bekommen, um sich zu finden und auszuprobieren.

Kapitel 2

Aber um Arthur geht es hier eigentlich nicht. Die Liebe zu Arthur ist menschengemacht. Es geht um Romeo. Ja, den Romeo. Diesen Montague, der sich einst in Verona in eine der Capulets verliebt hatte. Leider wissen wir, dass diese Liebe nicht unsterblich war. Oder doch? Inzwischen bin ich mir sicher: Romeo lebt. Oder: Er lebt wieder. Das karmische Gesetz hat ihn wieder zurück auf die Erde befördert. Direkt in meine Arme.

Deshalb nenne ich diese Geschichte, damit sie ihrer tragischen Konstellation gerecht wird: Romeo lebt! Ansonsten ist diese Story, die der verehrte Freund William Shakespeare nicht besser erfinden könnte, so wahr wie komisch. Fast eine Komödie. Oder eine Satire. Das soll jeder für sich entscheiden. Denn die Grenzen verschwimmen hier. Aus Mensch wird eine Katze. Und aus Kater ein Mensch. Was? Sie beginnen zu zweifeln? Dann ist es Zeit, das Büchlein zuzuschlagen. Nicht böse sein: Aber ein Ungläubiger genügt. Der von Eifersucht getränkte Spott, den Arthur über mich gießt, reicht mir allemal. Wer aber an die Liebe glaubt, daran, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir sehen, der sollte weiterlesen. Nein, er muss weiterlesen.

Kapitel 3

Es war einer dieser Tage, die Thessaloniki so schön, manchmal aber auch sehr anstrengend machen. Gleißende Hitze, stehende Luft, dehnbare Zeit. Zeit zum Nichtstun. Schattenzeit, in der nichts passieren sollte. Außer einem Wunder. Aber wie so oft, erkennt man Wunder nicht, wenn sie um die Ecke biegen. Daher ist es auch schwer, den Beginn dieser eigenartigen Liebe zu datieren. Sie hat einfach begonnen, zwischen zwei Vollwaschprogrammen an der Wäscheleine. Ich blickte vom Flachdach nach unten - und da standen sie: drei Streuner, drei hungrige Mäuler. Mavri, die Schwarze, die ihren Namen ihrem dunklen, dichten Hundefell verdankte, und zwei Katzen.

„Alle Tiere gefüttert, bin plötzlich Mama von Hundi und zwei Katzen“, schreibe ich Arthur in einer Mischung von Glück und Müdigkeit: „Die eine Katze wirkt wie ein Streuner, hat tagelang gefaucht und hatte Angst, obwohl ich ihr Essen gab. Die andere ist zutraulich.“

Arme Tiere, denke ich beim Anblick des ängstlichen Tigers, was sie hier wohl Grausames durch Menschen erleben. Bei Miezi ist es klar. Menschen quälten sie. Sie wirkt schwerst traumatisiert. Sie hatte zunächst Angst ins Haus zu kommen. Man muss sie misshandelt haben. Sie hat eine Wunde, als ob jemand eine Zigarette auf ihr ausgedrückt hat. Die große Seele Indiens, Mahatma Gandhi hat dazu Passendes gesagt. Die Größe einer Nation kann man daran ermessen, wie sie Tiere behandelt. Meine Griechen behandeln Tiere meistens wie Dreck. Als wertlose Nutzobjekte, nicht wie Mitgeschöpfe. Aber das sind sie. Man kann es spüren. Oder nachlesen. „Gott hilft Menschen und Tieren“, steht in Psalm 36.

Und doch können diese Wesen etwas, was Menschen nur schwer schaffen: verzeihen. Sie geben uns offenbar immer wieder neue Chancen. Was ist das? Was haben sie Menschen da voraus? Wir hassen ewig. Verlieren uns in Rache und alten Rechnungen. Ob es eine Art von Weisheit ist? Oder ein siebter Sinn, der sie in die Herzen der Menschen blicken lässt? Vielleicht beides. Katerchen hat jedenfalls schnell gelernt. Aus seiner Deckung beobachtet er, wie die geschundene Miezi ihre Streicheleinheiten genießt. Und jeden Tag kommt er nun auch ein Stückchen näher - und wird zutraulicher.

„Arthur“, jubele ich am Telefon, „heute kam er liebeshungrig her und fordert fast aggressiv Streicheleinheiten. Zum Glück streiten die beiden nicht, und teilen friedlich das Futter und die Liebkosungen.“

„Schön, Liebe!“, meint er etwas desinteressiert und ergänzt etwas verächtlich: „Du bist halt eine echte Hunde- und Katzenflüsterin.“

Ach, wenn er wüsste. Ja, ich glaube, ich kann diese Wesen verstehen. So wie Charles Schulz seinen Hund verstand und ihn als Snoopy der ganzen Welt schenkte. In seinen Geschichten, in denen ein Beagle zum Freund, zum Held, zum Abenteurer wird, schimmert genau das durch, was ich erlebe. Ein besonderes Verständnis und Gefühl.

„Hundi ist echt wie Snoopy“, tippe ich in meinen Laptop, „der hört auch, wenn ich die Keksdose leise und vorsichtig aufmache. Und in seinen Augen lese ich das Wort Cookies.“ Arthur antwortet nicht. Dabei liebt er Snoopy und dessen treuen Freund Woodstock fast mehr als mich. Oft zitiert er daher Peanuts-Erfinder Charles M. Schulz: „Peanuts sind die großartigsten Menschen auf der Welt. Alle Kinder sind Peanuts. Sie sind herrlich, lustig, unwiderstehlich und auf wunderbare Weise unberechenbar. Ich hasse es wirklich, zu sehen, wie sie dem Peanuts-Status entwachsen.“ Arthur will sich genau diesen Status bewahren. Diese kindliche Reinheit der Seele. Ihre Treue. „Wenn er manchmal nur etwas erwachsener wäre“, denke ich. Tja, was soll’s. Irgendwie hat er ja auch Recht, murmle ich vor mich hin und klappe den Laptop zu. Ja, Tiere sind treuer als Menschen. Und sie sind pünktlich. Sie stehen jeden Morgen um sieben auf meiner Veranda, natürlich um zu fressen – aber auch um zu lieben. Beide Katzen, inzwischen im eifersüchtigen Wettkampf um Schmuseeinheiten und Futter. Und natürlich Mavri, mit forderndem Blick an der Gartentür. Wir sollten unseren Kindern wirklich beibringen, freundlicher und achtsamer mit diesen Wesen umzugehen. Darin liegt vielleicht die Wurzel für eine liebevollere Welt von morgen.

„Wenn sich das in der Katzen- und Hunde-Community von Thessaloniki herumspricht, habe ich bald ein kleines Tierheim“, schreibe ich Arthur und erzähle ihm vom klugen Tiger, von dessen charmanten Frechheit. Anders kann ich seine zarten Bisse zunächst nicht erklären. Ob Arthur, der mit Katzen aufgewachsen ist, dieses Knabbern kennt? „Duu, Schatz“, frage ich: „Beißt deine verschmuste Katze auch so zärtlich, oder auch mal etwas stärker vor lauter Liebe? Also der Kater hier ist wie ein Löwe und beißt mich ständig.“

„Jaja, ganz normal“, lasse ich mir vom Katzenexperten sagen, „ja, jetzt wo du es sagst. Kater machen das. Die Weibsbilder weniger.“ Blödsinn, denke ich und spüre eine ganz andere Wahrheit. Mir dämmert in diesem Moment das erste Mal: Dieses getigerte Kerlchen könnte ein reinkarnierter Mensch sein. Oder: Er wird es im nächsten Leben. Wie ich darauf komme? Es sind seine Augen, die es verraten. Durch sie kann ich in seine Seele blicken. Er lässt mich so wissen: „Die Kätzin von nebenan interessiert mich nicht. Ich bin in dich verliebt.“ Ich weiß, es hört sich verrückt an, aber Liebes-Poesie hin oder her, genauso mysteriös und leicht bedrohlich ist es.

„Wir müssen jetzt halt alle den Keuschheitsgürtel etwas enger schnallen.“ So oder so ähnlich würde Arthur wohl meine Ahnungen humorvoll kommentieren, wäre er jetzt bei mir. Also schnappe ich mein Smartphone und rufe ihn an. Ich will wissen, was er von meiner Katzen-Karma-Theorie hält. Davon, dass dieser Kater einen bestimmten Menschen mehr liebt, als seine Artgenossinnen.

„Ach, Karma“, meint Arthur, „vielleicht ist er kastriert ;-) und kann nicht mit Miezi. Oder die Nachbarin ist eine echte Zimtzicke.“ Schließlich hat er noch eine nettere Variante parat: „Es könnte aber auch sein, dass der Kater wie Snoopy auf die garstige Lucy steht. Das versteht auch kein Mensch. Man nennt es wohl liebeskrank.“

„Da ist mir aber der anhängliche Beagle lieber“, scherze ich zurück, „der schlabbert, schmust, ist aber ansonsten ganz lieb. Beißen ist nicht so meins, und ich wurde daher schon streng und rabiat.“

Echt jetzt, einen liebestollen Kater könnte ich nicht dauernd um mich herumhaben. Von wegen Samtpfoten. Der Tiger jagt seine Krallen in meinen Oberschenkel, damit er ja bei mir bleiben kann. Woher soll er wissen, wie man mit einem Menschenfrauchen umgeht? Er geht mit mir um, wie mit anderen Katzen.

„Ein ruhiges Schmusen wie bei deinen Katzen wird wohl mit diesem Exemplar nie möglich sein“, jammere ich mich bei Arthur aus. Und ja, ich hätte es wissen müssen. Er nimmt mich wieder mal nicht ernst: „Meine Prinzessin, auch Katzen schlagen sanft ihre Krallen in einen.“

Immerhin, dann kommt doch noch etwas Seriöses von Arthur. „Dieses Verhalten ist ein Relikt aus Babyjahren. Da trampeln sie auf Mutters Bauch und krallen, um den Milchfluss zu verbessern. Später bleibt es als gute Erinnerung. Gute-Nacht-Bussi!“

Kapitel 4