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Rosa, eine kleine, knuffige Elefantendame, nimmt euch mit auf die Abenteuer mit ihren Freunden. Gemeinsam mit ihnen genießt sie die Tage voller Sonnenschein, Gelächter und dem Gefühl, dass Freundschaft einfach das Allergrößte ist. Passend zu den Abenteuern gibt es Malvorlagen, die zum Ausmalen beliebig oft heruntergeladen werden können. Ein interaktives Kinderbuch, mit ganz viel Liebe zum Detail und einem großen Herz für Tiere.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2026
Autor: Martina Kast
Cover-Motive und Bilder: Isabella Buhr
Cover designed by Michael Frädrich
Lektorat: Manuela Klumpjan
©Edition Paashaas Verlag, Hattingen,
www.verlag-epv.de
Printausgabe: ISBN: 978-3-96174-286-8
März 2026
Kontaktdaten gemäß der Verordnung 2023/988 zur allgemeinen Produktsicherheit (General Product Safety Regulation-GPSR):
Edition Paashaas Verlag, M. Klumpjan, Im Lichtenbruch 52, 45527 Hattingen, [email protected]
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://dnb.d-nb.de abrufbar.
Rosa
Wusstet ihr eigentlich, dass es rosafarbene Elefanten wirklich gibt?
Sie sind selten und daher etwas ganz Besonderes. Jetzt wisst ihr, woher Rosa ihren Namen hat. Welcher Name hätte besser zu einem rosanen Elefantenmädchen gepasst?
Natürlich hat Rosa auch einige Freunde – und bevor ihr die Geschichten lest, stelle ich sie euch kurz vor.
Da sind zum Beispiel:
Frieda: die kleine Spinne, die so gar keine Angst vor großen Tieren hat.
Glubsch: das Chamäleon, das seine Farbe wechseln kann und super gut im Versteck-Spiel ist.
Pieps: ist ein Vogelweibchen mit wunderschönen bunten Federn und Rosas beste Freundin.
Drops: gehört zur gleichen Elefantenherde wie Rosa. Er ist sehr schüchtern.
Glitzerfunkel: ist eine Wasser-Feen-Königin, die dringend Hilfe braucht.
Und jetzt, wo ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt, können die Abenteuer beginnen!
Liebe Kinder,
bevor ihr mit Rosa und ihren Freunden auf Abenteuer geht, druckt euch doch ihre Bilder aus.
Im Download-Bereich auf www.verlag-epv.de findet ihr alle Bilder in größer, damit ihr sie immer wieder anders ausmalen könnt.
Email-Adresse: [email protected] Passwort: martina2026 Ganz viel Spaß dabei!
Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, wenn ihr eine Spinne seht. Mir stehen dann jedenfalls alle Haare zu Berge. Ich bin zwar ein Elefant – und eine Spinne ist wirklich winzig im Gegensatz zu mir, aber wenn ich die acht Beine sehe – brrr, dann schüttelt es mich. Geht es euch auch so? Wahrscheinlich lacht ihr alle, wenn ihr hört, dass ich Angst vor Spinnen habe. Genauso wie meine Herde übrigens. Die lachen auch darüber. Sie sagen, dass die Spinnen viel mehr Angst vor mir haben müssen, da ich viel größer bin. Sogar Mama findet das komisch, aber sie lacht mich nicht aus. Warum sich die Spinnen aber immer in meiner Nähe aufhalten, kann sie mir auch nicht erklären. Wenn ich so klein wäre und Angst vor großen Tieren hätte, dann würde ich doch nicht extra dahin gehen, oder? Das wäre ja so, als würde ich extra zu den Spinnen laufen, damit ich dann weglaufen kann.
Doch dann passierte etwas.
Meine lieben Freunde Glubsch und Pieps holten mich zum Spielen ab. Mama hatte mir erlaubt, mit meinen Freunden verstecken zu spielen. Dafür wollten wir in den etwas dichter bewachsenen Teil des Waldes. Dort konnte man sich viel besser verstecken.
Als Elefant reicht einem kein Bäumchen. Glubsch und Pieps waren da natürlich im Vorteil. Durch ihre besonderen Fähigkeiten fiel es ihnen leicht, sich “unsichtbar“ zu machen.
Pieps konnte sich in den Blättern der Bäume verstecken, und Glubsch setzte sich einfach irgendwo hin und passte sein Aussehen der Umgebung an. Da musste ich schon ganz genau hingucken, um die beiden zu finden. Weil ich selbst in einem Wald nicht zu übersehen bin, bin ich meistens der Sucher.
An diesem Tag hatte ich jedoch im Wald eine sehr dicht bewachsene Stelle gefunden und wollte mich dort verstecken. Ich war mir sicher, dass Glubsch und Pieps mich dieses Mal nicht so schnell finden würden – und so war es auch. Vorsichtig und so leise wie möglich kroch ich unter das Blätterdach eines Strauches. Von da aus konnte ich meine Freunde sehen – sie mich aber nicht. Zugegeben, es war nicht gerade bequem, aber dass Glubsch und Pieps mich richtig suchen mussten, machte mir so viel Freude, dass ich das gerne in Kauf nahm. Irgendwann wurde es langweilig, denn die beiden suchten schon richtig lange nach mir. Na ja, da dachte ich mir, dass ein kleiner Snack nicht schaden konnte und zupfte mit meinem Rüssel ein paar Blätter vom Strauch und fing an zu essen. Erst die Blätter um mich herum, aber dann sah ich die Blätter weiter oben.
Also schob ich meinen Rüssel so hoch hinauf wie möglich und zupfte einige der saftig grünen Blätter. Doch bevor ich sie mir in den Mund stopfen konnte, sah ich, wie sich eine ziemlich große Spinne an meinem Rüssel abseilte. Vor lauter Schreck ließ ich die Blätter fallen und gab ein ziemlich lautes Tröööt von mir und sprang auf. Ich verließ mein Versteck so schnell es eben ging. Aber die Spinne hing weiter, an ihrem seidenen Faden schwingend, an meinem Rüssel. Sie wollte einfach nicht abfallen.
Ich schüttelte meinen Kopf und ließ meinen Rüssel kreisen, aber die Spinne blieb und drehte sich wie ein Propeller.
Doch dann kam das Schlimmste, denn ihr klebriger Spinnfaden drehte sich um meine Rüsselspitze, so dass die Spinne auf einmal auf meinem Rüssel saß.
Pieps und Glubsch waren schnell zu mir gekommen, weil sie dachten mir sei etwas passiert.
Na ja, so ganz verkehrt lagen sie damit ja nicht – schließlich kämpfte ich verzweifelt gegen eine Spinne. Ich trampelte wie wild geworden herum. Aber die Spinne blieb.
Pieps setzte sich schließlich auf meinen Kopf und versuchte, mich zu beruhigen. „Hör doch mal auf, so herumzutrampeln. Was ist überhaupt los? Beruhige dich mal.“
Ich konnte nur „Spiiinne!!!“ rufen.
„Wo, wo?“, rief Pieps aufgeregt.
Ich hob meinen Rüssel und hielt ihn über meinen Kopf. „Daaa!!! Kannst du sie sehen? Mach sie weg, mach sie weg.“
Pieps sagte, ich solle mich nicht aufregen, die Spinne wäre bereits vom Rüssel runter. Ich könnte mich beruhigen.
