Sammelsuria - Peter Birlmeier - E-Book

Sammelsuria E-Book

Peter Birlmeier

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Beschreibung

Sammelsuria, eine artistische Welt im Marmeladenglas. Sammelsuria spielt in einer längst vergangenen Zeit. Der Fabrikant Girg van Zerrschmed löst ein Phänomen aus, das gerade in der heutigen Zeit hoch aktuell ist. Ideengläser ziehen eine ganze Generation in ihren Bann. Aus einer einst farbenprächtigen Stadt entschwindet jegliche Energie und Lebensfreude. Nur der geheimnisvolle Baltasar Sammelsurian kann den Teufelskreis durchbrechen.

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Seitenzahl: 29

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Herzlichen Dank an:

Johanna

„Schürf-Land“ war der Name der Ausstellung von Johanna Gundula Eder, die mich am 15.04.2014 inspirierte, Baltasar Sammelsurian, den Ideensammler, zum Leben zu erwecken.

Manuela

Manuela Götzberger hat mir immer wieder meine Entwürfe vorgelesen, korrigiert und mich motiviert, an der Geschichte dran zu bleiben.

Münchner Sporttheater-Ensemble

Geschrieben habe ich die Geschichte für das Münchner Sporttheater-Ensemble, um daraus im April 2015 eine abendfüllendes Sporttheaterstück zu kreieren. Anregungen, die zur Auflösung der Geschichte führten, wurden bei einer gemeinsamen Präsentation der Show-Idee gefunden.

Verena

Mit Verena Kanoldt, alias Frieda Fiedler, habe ich ein kreatives Gegenüber gefunden, um die Geschichte als Theaterstück umzusetzen.

Nina

Nina Hausner zeichnet sich nicht nur für die Illustration dieses Büchleins verantwortlich, sondern spielt auch auf der Bühne die Rolle der Katze Schleckermaul.

Lektorat

Manuela Götzberger und Julia Scharnagel.

Inhalt

Prolog

Girg van Zerrschmed, der Fabrikant

Der Ideendieb

Baltasar Sammelsurian, der Ideensammler

Ein unerwarteter Besuch

Frieda Fiedler

Der Diebstahl

Erste Warenlieferung

Zweiter Diebstahl

Baltasar in der Stadt

Glück im Unglück

Girgs Erkenntnis

Prolog

„Herzlich Willkommen!

Ich hätte nie gedacht, dass gleich so viele Leute zu meiner ersten Lesung kommen würden.

Ich bin beeindruckt und ehrlich gesagt, ganz schön aufgeregt!

Zur Veranschaulichung habe ich die Bilder der Protagonisten meines Buches aufgehängt. Da sie die Hauptfiguren meiner Geschichte sind, möchte ich über sie ein paar Worte verlieren.

Bei diesem Herrn mit Zylinder habe ich mein ganzes Leben verbracht. Er ist überhaupt der Grund, warum ich heute hier vor so vielen Leuten stehen darf. Und dafür möchte ich <Danke> sagen. Sein Name ist Baltasar Sammelsurian.

Baltasar Sammelsurian, der Ideensammler

Und hier, gleich das Bild daneben, da sehen Sie ein Portrait von Girg van Zerrschmed. Sagen Sie bloß, Sie kennen Girg nicht? Er hatte damals die Einwohner unserer Stadt in eine Art Delirium versetzt. Die Nachwirkungen sind selbst heute noch auf der ganzen Welt zu spüren.

Girg van Zerrschmed, der Fabrikant

Ach ja und dies ist Frieda Fiedler. Stadtbekannte Dame der sogenannten Unterwelt. Mehr möchte ich hier gar nicht sagen, Sie können es sich schon denken.

Frieda Fiedler

Sie fragen sich, warum dieser Rahmen leer ist?

Das ist mein Bilderrahmen. Da sitz´ ich für gewöhnlich drin. Aber heute an diesem Ehrentag wollte ich Sie von hier aus begrüßen. Ach so, mich sieht keiner? Ich bin zu klein? Gut, dann komm´ ich doch mal hoch.

Oh, ich hab´ ja ganz vergessen, mich selbst vorzustellen. Mein Name ist Schleckermaul. Ich bin die Katze, die die Geschichte von dieser <artistischen Welt im Marmeladenglas> aus nächster Nähe miterlebt hat.“

Schleckermaul

„Menschen mit einer neuen Idee

gelten so lange als Spinner,

bis sich die Sache durchgesetzt hat.“

Mark Twain

Girg van Zerrschmed, der Fabrikant

Es war zu einer längst vergangenen Zeit, als die Welt grau und trist schien. Die Stadt wuchs und wuchs und verdrängte bald das letzte Grün aus dem Lebensraum der Menschen.

Man hatte den Eindruck, das ganze Land war nunmehr eine einzige, riesige Stadt geworden.

Das Herzstück dieser Stadt bildete eine weitläufige, aus großen, grauen Hallen bestehende Fabrik. Schornsteine bliesen unablässig den stinkenden Rauch in den trüben Himmel.

Gewaltige Lastwagen transportierten die produzierte Ware in die eigens dafür gebauten Kaufhäuser. Der Umsatz war berauschend. Die Verkaufszahlen konnten jedes Jahr verdoppelt werden. Kam eine Neuerung des Produktes auf den Markt, so standen die Menschen vor den Kaufhäusern stundenlang Schlange.