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Sanft und anders ist die überraschende Darstellung der Lyrischen Fähigkeiten der Bestsellerautorin Margarete van Marvik. Vielfältig, einfühlsam und erschreckend realistisch sind ihre Gedichte und Gedanken zu unserem Leben und sterben. Ein Buch, wie ein Schwert , schneidend und schlagend .
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Seitenzahl: 28
Veröffentlichungsjahr: 2018
Ein Blatt im Wind
Der letzte Brief
Das Pflänzchen
Vogelfrei
Geburtstagswünsche
Ein weißer Schwan
Als ich dich traf
Der rote Schal
Ein Hauch von Frühling
Der Kontrabass
Eine Lebenssinfonie
In unsere Zeit
Die Geschichte der Martina B
Albtraum
Mutter
Mutter
Muttertag aus Sicht der Enkel
Gedanken einer Mutter an das Kind
Eine Kugel aus Kristall
Gefühle
Mein bester Freund
Brilon, der Fischer aus Irland
Bilder der Nacht
Akne
Verzweiflung
Winter in einem fremden Land
Weihnachtswunsch eines Kindes
Der Winter, Frühling, Sommer ist gegangen,
der goldene Herbst hat angefangen.
Still sitze ich auf einer Bank im Walde,
sehe, wie die bunten Blätter fallen.
Denke, wie schnell geht doch die Zeit dahin.
bald ist das Jahresende mir wieder im Sinn.
Den Blütenzauber der Natur,
teils stürmisch, teils rau,
genieße ich und denke nur,
es ist so schön, dies hier zu sehen
und in mich kehrend
durch den Wald zu gehen.
Freue mich, den Herbst zu fühlen,
egal, ob kühl, feucht oder warm.
Schillernd sich die Blätter zeigen,
wild tanzend und kunterbunt.
Leuchten in allen Farben,
als wollten sie mir sagen,
schau, wie wir fröhlich sind,
auch wenn unser Grün nun schwindet
und wir uns bunt im Kreise winden.
So geh ich getrost meines Weges,
am frühen Morgen durch den gedämpften
Bodennebel.
Vergessen für nur kurze Zeit ist
die Hektik und der Stress unserer Zeit.
Den letzten Brief für lange Zeit
den send ich dir gleich jetzt und heut.
Denn dieser vorerst letzte Brief an dich,
bedeutet neues Glück für mich.
Mit diesem Brief, der dich erreicht,
trag ich zu dir die Fröhlichkeit.
Die Fröhlichkeit ganz tief in mir,
denn bald schon bin ich nur bei dir.
Durch diesen Brief sag ich dir,
wie groß die Freude ist in mir.
Die Freude auf das neue Glück,
bei dir zu sein ein ganzes Stück.
Egal, wie lang das Glück wird halten,
in dieser Zeit werden wir uns entfalten.
Alles Schöne gemeinsam genießen,
wie Blumen wachsen und auch sprießen.
Ist die schöne Zeit zu zweit
dann wirklich irgendwann vorbei,
geben wir uns die Hand in Dankbarkeit
dass wir durften erleben die Zeit zu zweit,
auch wenn sie dann ist wieder vorbei.
Klein und zart ein Pflänzchen steht;
die Neugier treibt es schnell zu wachsen.
Die Welt zu sehen ist sein Ziel,
es weiß nicht, wie es sich entwickelt;
zart und lieblich
oder kalt im Herzen mit Hass erfüllt?
In welche Zeit ist es geboren,
ist diese friedlich oder verdorben?
Das Pflänzchen hört die Bäume flüstern.
Der Mensch missbraucht die Mutter Erde;
die Meere übersäuern, die Bienen sterben,
der Atommüll strahlt, Wälder sind gerodet;
Plastikinseln entstehen;
genmanipuliertes Essen wird gegeben.
Unsere Erde ist längst krank
und vom Fieber umgeben.
Erschrocken hört es diese Worte,
jetzt traurig sich die Blätter senken.
Denn ausgeglichen will es wachsen
und mit frohem Herzen lachen.
Die Sonne, den Mond, den Himmel
und die Sterne betrachten.
Den Frühling, den Sommer,
den Herbst und Winter sehen.
Im Morgennebel den Füchsen begegnen,
erleben, wie sanft der Tag erwacht
von schillernden Tautropfen umgeben.
Ein kleiner Vogel möchte ich sein
frei und unabhängig, das wär fein.
Bunt und schön mein Federkleid
