Schatten hinter den Kulissen - Lukas Vrzal - E-Book

Schatten hinter den Kulissen E-Book

Lukas Vrzal

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Beschreibung

In der Geschichte "Schatten hinter den Kulissen" geht es um den Teenager Leon, welcher sich ein Tagebuch aus einer Buchhandlung holt, und es für ein normales Buch hält. In diesem Buch beschreibt ein Psychopath seine Taten. Wie er Menschen foltert und tötet. Zwischendurch lässt der Psychopath immer wieder hinter die Fassade blicken, was in ihm so vorgeht, wie er zu dem geworden ist, und seine Meinung zu gewissen Persönlichkeitsentwicklungen des Menschen. Abwechselnd zu den Tagebucheinträgen bestreitet Leon seinen Alltag, muss sich gegen seinen Mobber behaupten, und findet seine erste große Liebe. Zwischendurch gibt es immer wieder innere Konflikte und Lebenslektionen.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 99

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Inhalt

Impressum

DANKSAGUNGEN

KAPITEL 1

KAPITEL 2

KAPITEL 3

KAPITEL 4

KAPITEL 5

KAPITEL 6

KAPITEL 7

Seitenliste

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Cover

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie.

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fern­sehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und ­auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

© 2026 novum publishing gmbh

Rathausgasse 73, A-7311 Neckenmarkt

[email protected]

ISBN Printausgabe: 978-3-7116-1335-6

ISBN e-book: 978-3-7116-1336-3

Lektorat: novum Verlag

Umschlagfotos: Robi Pinner, Mkos83, Dmitriy Melnikov | Dreamstime.com

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh

www.novumverlag.com

DANKSAGUNGEN

Menschen in meinem Leben, ohne die ich heute nicht da wäre, wo ich bin, und denen ich zutiefst dankbar bin für alles, was sie für mich getan haben.

Meine Mutter

Mein Vater

Mein Bruder

Valerie

Theresa

Steve

Julia

Mein bester Freund

„You are someone to the world, and you are the world for someone“

KAPITEL 1

Leon Varnez durchforstete gerade die Thriller-Abteilung der örtlichen Buchhandlung in Relin, als er einen interessanten Fund machte. „Tagebuch eines Psychopathen“ war der Name des Buches. Eigenartigerweise gab es keine Beschreibung auf der Rückseite. Sein Interesse durch den Namen geweckt, beschloss er, das Buch zu kaufen. Er ging zur Kasse und wollte bezahlen, doch das Buch hatte auch keinen Barcode. Der Kassierer meinte, dass da wohl jemand sein eigenes Buch ins Regal gestellt hatte. Da das Buch somit kein Buchhandlungseigentum war, durfte Leon es sich, ohne zu bezahlen, mitnehmen.

Bei sich zu Hause angekommen, begann er direkt zu lesen. Es war ein handgeschriebenes Buch.

Werter Leser,

dies ist das Tagebuch eines Psychopathen. Ich wünsche viel Spaß dabei, einen Eindruck meines Lebens zu erhalten. Auf den folgenden Seiten wird beschrieben, wie mein Alltag so aussieht und welche Gedankengänge ich dabei erlebe. Fangen wir doch am besten gleich damit an. Heute sah ich diesen jungen Mann im Park, wie er die Tauben fütterte. Ich dachte mir, wie man diese fliegenden Pestbeulen nur füttern kann, am Ende scheißen die doch nur die Autos voll. Also nahm ich es auf mich, den Herren auf seinen Fehler aufmerksam zu machen. Nicht sehr begeistert davon, was ich ihm zu sagen hatte, zeigte er mir den Mittelfinger und machte unbehindert weiter damit. Nun gut, du wirst der Erste sein, dachte ich mir und ging meiner Wege.

Nachdem ich nun mein Opfer gefunden hatte, machte ich mich auf den Weg in den Baumarkt, um einige Utensilien zu besorgen, die ich brauchen werde.

Nachdem ich also meine Besorgungen erledigt hatte, brachte ich sie nach Hause und machte mich wieder auf in Richtung Park, wo der Herr immer noch auf der Bank saß und den Tauben Futter zuwarf. Warte nur ab, bald wirst du niemandem mehr den Mittelfinger zeigen, dachte ich mir. Um exakt 18:39 Uhr und 28 Sekunden machte sich der junge Mann auf den Weg, vermutlich nach Hause, doch dort kam er nie an.

Ich vergewisserte mich, dass keine Überwachungskameras und keine Passanten in der Nähe waren, bevor ich mein Opfer überwältigte. Ich schleppte ihn zu meinem Wagen, welchen ich direkt vor der Seitengasse geparkt hatte, und warf ihn in den Kofferraum. Bevor ich den Kofferraum schloss, drückte ich ihm noch ein Tuch mit Betäubungsmittel ins Gesicht, damit er auch keinen Lärm macht. Daraufhin fuhr ich mit ihm zu mir nach Hause und stellte mein Auto in der Garage ab. Um exakt 21:38 Uhr und 24 Sekunden holte ich ihn aus dem Kofferraum heraus und zerrte ihn in mein Wohnzimmer, welches ich mit Plastikfolie ausgelegt hatte, damit ich die Spuren leichter beseitigen kann.

Um exakt 22:48 Uhr und 35 Sekunden wachte mein Opfer auf. Ich begrüßte ihn mit einem spöttischen „Guten Morgen Sonnenschein“. Mir meiner Überlegenheit bewusst, fragte ich ihn, ob er mir nicht nochmal den Mittelfinger zeigen möchte. Er zappelte wild herum, in einem kläglichen Versuch, die Fesseln zu lösen. „Binde mich los du krankes Schwein“, fuhr er mich an. Daraufhin versetzte ich ihm erst mal einen Tritt in den Magen. Diese jungen Leute von heute und ihre ungehobelte Art. Denen sollte man mal ordentliche Manieren beibringen. Nun ja, ich zückte mein Messer, rammte es ihm mehrere Male in den Bauch und ließ ihn ausbluten.

Während er qualvoll dahinschied, holte ich mir meine Schaufel und einen großen Müllsack. Nachdem ich ihn in den Müllbeutel gepackt hatte, säuberte ich die Plastikfolie und entsorgte sie im Anschluss. Danach verfrachtete ich mein Opfer wieder in den Kofferraum meines Wagens und fuhr mit ihm in den Wald, wo ich ihn vergraben habe. Die gesamte Heimfahrt über musste ich grinsen. In heimischen Gefilden angekommen, ging ich mich ausgiebig duschen und anschließend schlafen.

Damit waren die ersten paar Seiten des Buches zu Ende. Leon war schon gespannt, wie es weitergehen wird, doch jetzt tat er es erst mal dem Psychopathen gleich und ging duschen und schlafen.

KAPITEL 2

Leon Varnez war schon immer ein ruhiger junger Mann. Wenn er sich mit jemandem gut verstanden hatte, taute er allerdings schnell auf und verließ auch mal seine Komfortzone. Bei Zeiten konnte er jedoch sehr stur und temperamentvoll sein. Er war recht groß, so ca. 1,85 m, hatte helles Haar und Heterochromia iridis. Er hatte ein grünes und ein braunes Auge. Seine Augen hatten einen geheimnisvollen Ausdruck und einen leicht verschmitzten Glanz. Er machte regelmäßig Sport und hatte daher einen recht guten Körperbau. Lügen mochte er nicht und war dementsprechend schlecht darin.

Er las nicht sehr oft, aber wenn er es tat, verschlang er Bücher. Am liebsten las er Fantasy-Bücher.

Er vertrat strenge moralische Ansichten. Hilf denen, die sich nicht selbst helfen konnten. Jeder Mensch ist ein Individuum und hat auch so behandelt zu werden. Jeder Mensch macht mal Fehler. Gehe mit jedem respektvoll um, der dies auch verdient hat. Verzeihe Fehler. Triff keine Entscheidungen, wenn du wütend oder verletzt bist, du wirst es sonst womöglich bitter bereuen. Hilfe annehmen ist keine Schwäche. Zerbrich dir nicht unnötig den Kopf über Dinge, welche du nicht ändern kannst. Zu viel Wahrheit ist nicht notwendig und kann Schaden anrichten. Verrate niemals alles über dich. Sei ehrlich zu dir selbst. Er war nicht leicht für Sachen zu begeistern, wenn ihn das Interesse allerdings einmal gepackt hat, war er nicht mehr zu bremsen. Er würde gerne Arzt werden und den Menschen helfen. Bis es so weit ist, versucht er hier und da mal eine gute Tat zu vollbringen. Seine Freunde und seine Familie waren ihm sehr wichtig, und dies versuchte er ihnen auch zu zeigen. Er hatte ein Faible für alte Autos und hoffte, mal einen alten Ford Mustang zu besitzen, für den er bereits jetzt Geld zur Seite legte. Sein größtes Hobby war Musik. Er liebte Musik, egal welcher Art, und spielte Klavier. Er trug immer einen kleinen Glücksbringer bei sich. Eine kleine Münze aus Silber, in die er seine Initialen eingeritzt hatte. Er gab schnell mal Ratschläge, befolgte sie aber oft selber nicht. Jedoch wusste er über diese Schwäche Bescheid und versuchte, daran zu arbeiten. Das Weltall faszinierte ihn sehr, weshalb er sich in jungen Jahren von seinem Taschengeld ein Teleskop kaufte, mit dem er den Nachthimmel erkundete. Er war ein eher mittelmäßiger Schüler, außer in Sport und Englisch. Er war ein Sprachtalent und bekam von seiner Lehrerin immer wieder Komplimente für seinen Wortschatz. Sein Lieblingsessen war ganz einfallslos Pizza, außerdem könnte er den ganzen Tag Süßigkeiten in sich hineinstopfen. Er war handwerklich sehr begabt und half seinem Vater immer wieder bei Reparaturen im Haus oder am Auto. Er war ein Adrenalinjunkie und wollte unbedingt mal Fallschirmspringen und Motorradrennen fahren, sobald er alt genug war. Er war sehr tierlieb. Seine Eltern hatten einen stattlichen Pyrenäenberghund, mit dem er gerne spazieren ging und kuschelte. Sie hörte auf den Namen „Nara“ und war sehr zutraulich und sanftmütig. Oft schon hat sie es geschafft, ihn an traurigen Tagen aufzumuntern. Er wollte sich gar nicht vorstellen, wie es ist, wenn sie einmal nicht mehr da ist oder er seine Eltern verlieren würde. Er wüsste nicht, was er ohne sie oder seine Eltern tun würde. Jedes Mal, wenn ihm der Gedanke kam, verdrängte er ihn gleich wieder. Alles in allem war Leon mit sich selbst zufrieden.

KAPITEL 3

Es war Montag. Der Beginn einer neuen, langen Woche. Leon hasste Montage wie die Pest. Wer mochte sie schon. Seiner Ansicht nach waren Leute, die Montage mögen, nicht ganz richtig im Kopf. Damit die Woche nicht ganz so schlecht beginnt, las er noch ein Kapitel des Buches.

Am nächsten Morgen erwachte ich, ausgeschlafen und zufrieden über die getane Arbeit. Nachdem ich mein Frühstück eingenommen hatte, flanierte ich ein wenig durch die Straßen und entdeckte dabei einen Künstler, welcher gerade ein Porträt anfertigte. Ich fragte ihn, ob er nicht auch ein Gemälde von mir anfertigen könne, was dieser allerdings ablehnte. Somit hatte ich mein zweites Opfer gefunden.

Schon das nächste Opfer. Wie wird er wohl vorgehen, fragte sich Leon.

Ich schlenderte also weiterhin durch die Straßen, in Gedanken versunken, wie ich dieses Mal wohl vorgehen werde, als sich mir die perfekte Idee offenbarte. Ich werde den Künstler in ein Kunstwerk verwandeln. Genau, das mache ich. Ich machte mich also wieder auf den Weg in den Baumarkt, um die benötigten Materialien zu besorgen. Nachdem ich alles beisammenhatte, was ich brauchen werde, eilte ich wieder in die Stadt, um den Künstler zu beobachten. Welch ein Glück. Ich erwischte ihn gerade, als er seine Staffelei abbaute. Ich fragte ihn, ob ich ihm dabei vielleicht helfen solle, was er dankend annahm. Wir trugen seine Sachen zu seinem Auto. Er hatte ein wirklich tolles Gemälde von der Szenerie hier im Stadtpark angefertigt. Leider eben keines von mir. Sein Auto hatte er in einer Seitengasse geparkt. Heute scheint mir das Schicksal wohlgesonnen zu sein. Wir luden seine Utensilien in den Kofferraum. Ich vergewisserte mich, dass keine Zeugen anwesend waren, ehe ich ihm ein mit Betäubungsmittel präpariertes Tuch ins Gesicht drückte und ihn zu seinen Sachen in den Kofferraum legte. Danach nahm ich ihm seinen Autoschlüssel ab und fuhr mit ihm zu mir nach Hause.

Um exakt 22:24 Uhr und 32 Sekunden erwachte mein nächstes Opfer inmitten meines Wohnzimmers, gefesselt und auf Plastikfolie gelegt. Nun zum lustigen Teil, das Einbetonieren. Ich hatte mir schon alles hergerichtet. Ich begann bei seinen Füßen und arbeitete mich langsam den Weg zu seinem Kopf vor. Er wehrte sich dagegen, doch die Fesseln leisteten ganze Arbeit. Als er voll und ganz in Beton eingeschlossen war und nur noch sein Kopf herausschaute, fragte ich ihn, ob er noch ein paar letzte Worte verlieren möchte. Er spuckte mir ins Gesicht. Nun gut, du hast es wohl eilig zu sterben. Ich schüttete ihm den Eimer mit dem übrigen Beton übers Gesicht und wartete, bis sein Herumgezappel erstickt war, buchstäblich. Im Anschluss habe ich den Beton noch an seine Gesichtskonturen angepasst. Voila, fertig war die Statue.