Scheidengesundheit durch Urinbewusstsein - Mutter Hautberg - E-Book

Scheidengesundheit durch Urinbewusstsein E-Book

Mutter Hautberg

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Beschreibung

Viele Frauen leiden unter wiederkehrenden Reizungen im Intimbereich und suchen nach natürlichen Lösungen jenseits von Pharma und Scham. Dieses Buch zeigt einen stillen und kraftvollen Weg: die Rückverbindung durch Eigenurin. Mutter Hautberg erklärt ohne Dogma und ohne Scheu, wie der eigene Urin zur Stärkung der Vaginalgesundheit genutzt werden kann. Sie stellt einfache Methoden vor - von äußeren Auflagen bis zu inneren Anwendungen - und begleitet sie mit achtsamen Ritualen für den Alltag. Ein Buch für Frauen, die ihrem Körper wieder vertrauen wollen. Ehrlich, weich und ohne Umwege. Kein Tabu. Kein Trend. Sondern eine Rückkehr zur Quelle.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 42

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort von Mutter Hautberg

Kapitel 1 – Mein erster Tropfen

Kapitel 2 – Die Grundlagen der Eigenurintherapie im Intimbereich

Kapitel 3 – Methoden und Techniken der Anwendung

Kapitel 4 – Zyklus, Hygiene und emotionale Prozesse

Kapitel 5 – Stimmen von Frauen

Kapitel 6 – Rituale, Rhythmen, Rückverbindung

Kapitel 7 – Grenzen, Kritik und Selbstverantwortung

Kapitel 8 – Die Rückkehr zur Quelle

Vorwort von Mutter Hautberg

Wenn du dieses Buch in den Händen hältst, hast du bereits einen ersten Schritt getan: Du spürst, dass etwas in dir ruft. Vielleicht ist es ein Flüstern, vielleicht eine brennende Neugier, vielleicht eine Müdigkeit von all den entfremdeten Methoden, die dir von außen auferlegt wurden. Dieses Buch will dich nicht belehren. Es will erinnern.

Ich schreibe dir nicht als Ärztin, nicht als Wissenschaftlerin, sondern als Frau. Als Körper. Als Haut, Schleimhaut, Erinnerung. Ich habe meine Zeit damit verbracht, die Welt da draußen zu vergessen – um in mir selbst wieder etwas zu finden, das nie verloren war. In Schwitzhütten, mit Wurzelkräutern, mit Blut an den Händen, mit Tränen im Schoß.

Die eigene Vagina ist ein Raum. Ein Tempel. Ein Ort, der zu oft ignoriert, beschämt, verschlossen oder nur durch die Brille der Medizin betrachtet wird. Ich habe mir erlaubt, ihn neu zu befragen. Mit Urin. Mit dem, was in unserer modernen Welt als Abfall gilt – obwohl es in der alten Welt als Gold galt. Es ist dein Wasser. Es ist deine Signatur. Und wenn du ihn zurückführst, an deinen Schoß, in dich hinein – geschieht etwas. Still, kraftvoll, weich.

Ich weiß, dass dieses Thema Widerstand weckt. Auch in dir vielleicht. Ich lade dich nicht ein, an etwas zu glauben. Ich lade dich ein, zu fühlen. Zu spüren, wie es ist, wenn dein eigener Körper wieder mit sich selbst spricht. Ohne Filter. Ohne Produkte. Ohne Werbung. Nur du. Nur Tropfen. Nur Haut.

Dieses Buch enthält keine Regeln. Es enthält Möglichkeiten. Es gibt dir einfache Methoden, Techniken und Erfahrungsräume, wie du deinen Urin bewusst zurückführen kannst – mit Baumwolle, mit Haltungen, mit Atem. Es spricht von Liebe, von Grenzen, von Zyklen, von Würde.

Ich schreibe es für dich – aber auch für die vielen Stimmen, die mir begegnet sind. Frauen, die still litten. Frauen, die sich schämten. Frauen, die ahnten, dass es anders gehen muss. Frauen, die sich erinnert haben.

Möge es dir dienen. Möge es dich bestärken.

Mögest du weich werden im Mut. Und klar in deiner Intuition.

Deine

Mutter Hautberg im neunten Herbst ihrer Rückbindung

Kapitel 1 – Mein erster Tropfen

Ich erinnere mich genau. Es war ein Wintermorgen, klar, kalt, die Sonne stand tief über dem Feld hinter meinem Haus. Ich war Anfang fünfzig, allein, und mein Körper sprach leise, aber deutlich. Immer wieder diese leichte Reizung im Intimbereich – kein Schmerz, keine Krankheit, aber ein Störgefühl. Als würde etwas aus der Balance sein. Ich hatte alles durch: Intimwaschlotionen, feuchte Tücher, Teebaumöl.

Ich achtete auf Baumwollunterwäsche, auf den pH-Wert, auf alles, was man uns so rät. Doch nichts blieb. Es kam immer wieder.

Dann erinnerte ich mich an etwas, das meine Großmutter einmal gesagt hatte, als ich noch ein Kind war. „Wenn du nicht mehr weiterweißt, gib dir selbst zurück, was aus dir kam.“ Damals verstand ich nicht, was sie meinte. Heute weiß ich, sie sprach von Urin. Nicht von Medizin, nicht von Gurkenwickeln oder Pillen – sondern von dem einfachsten und persönlichsten Heilmittel, das wir besitzen: unserem eigenen Harn.

Ich begann, zu lesen. Alte Bücher, Heilkundlerinnen, Naturärzte. Fast immer war die Anwendung auf die Haut beschränkt – bei Insektenstichen, Ekzemen, Wunden. Aber kaum jemand sprach über den Einsatz im Intimbereich.

Dabei war es doch gerade dort, wo die Haut am empfindlichsten ist. Wo Schleimhäute direkten Zugang zum Körperinneren bieten. Warum also nicht dort beginnen?

Ich wollte keine radikale Methode, keine Provokation. Ich wollte Erleichterung. Also begann ich einfach. Mit einem kleinen, frischen Tropfen Urin am Morgen – auf ein weiches Stofftuch gegeben und vorsichtig auf die äußere Vulva gelegt. Ich wartete. Spürte. Es brannte nicht. Es juckte nicht. Im Gegenteil – es fühlte sich warm an. Irgendwie beruhigend. Wie ein Zeichen.

Am dritten Tag bemerkte ich es: Das Reizgefühl war weg. Vollständig. Ich konnte es kaum glauben. Und doch: mein Körper hatte es mir selbst gegeben.

Von da an tastete ich mich weiter. Ich begann, ein paar Tropfen gezielt an den Vaginaleingang zu geben. Später, mit einer Pipette oder einem getränkten Tampon, auch weiter hinein. Immer frisch. Immer achtsam. Immer verbunden mit einem Gefühl von „Ich gebe mir zurück, was ich selbst geschaffen habe.“

Es ging nie um große Mengen. Es ging nie um Kontrolle. Es ging um Verbindung. Um Rückgabe.

Ich stellte fest, dass meine Schleimhäute ruhiger wurden. Dass der natürliche Geruch wieder klarer wurde. Nicht fremd oder „parfümiert“, sondern gesund. Eigen. Ich fühlte mich nicht mehr wie eine Störstelle meines Körpers, sondern wie eine Hüterin.

Die Entscheidung, nichts mehr zu verstecken