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Scherz mit Herz ist der dritte Band mit lustigen Anekdoten in Reimform
Das E-Book Scherz mit Herz wird angeboten von BoD - Books on Demand und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert:
Witze,Gedichte,Lachen,Humor,Reim
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Seitenzahl: 64
Veröffentlichungsjahr: 2026
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Hans Theede,
geboren 1934, war Meeresbiologe am früheren Institut für Meereskunde in Kiel und an der Universität Bremen
Jutta Eitge,
geboren 1958 in Hannover, seit 1988 in Kiel als Med. Techn. Assistentin tätig, jetzt als Betriebsrätin in einem Krankenhaus.
Einleitung
Unsere lieben Tiere
Ein Papagei
Fuchs und Hase
Beim Schlachter
Fohlengeburt
Im Zoo
Blickwinkel
Bei den Elefanten
Immer wieder Schule
Bildungsaufstieg
Herkunft
Der Schulschlaf
Zu spät
In der Schule
Wenig Lehrer
Mathestunde
Gleitzeit an Schulen
Die schöne Freizeit
Ein Angler
Ein Schachspieler
In der Kneipe
Urlaub
Ein Test
In der Pizzeria
Ein Dilemma
Im Restaurant
Beziehungen stets neu
Beschattung
Verliebter Junge
Eine Tante
Drillinge
Ein Verdacht
Das Meerschweinchen
Letzte Beichte
Ehestreit
Mutter und Kind
Kleines Geheimnis
Der Postbote
Freie Wahl
Ein Geschenk
Beim Scheidungsanwalt
Rache
Eine Schildkröte
Im Unterricht
Gesundheit und Krankheit
Zahnarzttermin
Seltene Krankheit
Der Zahnersatz
Im Krankenhaus
Zur Geburtsstation
Im Hausarzt-Warteraum
Gymnastik
Im Klinikum
Genug
Beim Psychiater
Das Damenkränzchen
Dialog Patient-Arzt
In der Notaufnahme
Zielsetzung
Ordination
Kranker Mann
Unterwegs, da kann man was erleben
In der Bahn
Am Taxi
Wintertag
Zur Autowerkstatt
Heimkehr
Der Zug ist weg
Auf dem Parkplatz
Ein Gruß
Ein Lastwagenfahrer
Lerneffekt
Preisauskunft
Im Park
Zwischen Recht und Unrecht
Vor Gericht
Scheidung
Ein Landarzt
Eine Anstalt
Polizeikontrolle
Verbrecherjagd
Im Vorzimmer
Von Atheisten, Gott und Kirche
Einladung
Pastorenbesuch
Parkplatzsuche
Visitation
Die Trauung
Ein Atheist
Zur Kommunion
Die Gebote
Beichte
Ein Engel
Eine Frage
Selbst schuld
Ein Rätsel
Chaos
Allerlei Überraschungen
Der Apfelbaum
Eine Glatze
Ein Eis
Der Hund
Die Klavierstunde
Ängste
Auf dem Friedhof
Aufklärung
Fallschirmspringer
Ein Gewinn
Gehaltszulage
Fünflinge
Zwei Rentner
Finderlohn
Kleine Unterhaltung und großes Geschäft
Danksagung
Nach den beiden vorigen Bänden „Keine Angst, wir lachen nur”, 2022, sowie „Hallo, lach mal wieder”, 2024, bringt auch dieses Büchlein unter dem Titel „Scherz mit Herz” eine Zusammenstellung von Scherzgedichten, die zum Lachen, Schmunzeln oder Nachdenken führen.
Hierbei handelt es sich jeweils um kurze Anekdoten in Reimform, welche über Gegenwartsfragen und besondere Situationen aus dem täglichen Leben berichten, die einen unerwarteten bzw. witzigen Ausgang nehmen.
Ganz herzlich danke ich Frau Jutta Eitge dafür, dass sie auch diesen Band wieder mit ihren liebevolloriginellen Illustrationen versehen hat.
Den geneigten Leserinnen und Lesern wünsche ich viel Spaß beim Schmökern; wegen der Verschiedenartigkeit der einzelnen Themen, am besten in kleinen Portionen.
Der Autor
Des Papageien Farbenpracht
beim Anblick Vielen Freude macht,
und immer wieder imponiert,
wenn er die Sprache imitiert.
Doch bei bestimmtem Wortgebrauch
kann es dann peinlich werden auch.
Bei solchen Worten ist´s der Fall,
die zwar bekannt sind überall,
doch ihr Gebrauch ist mehr intern,
man hört sie öffentlich nicht gern.
Der Papagei trägt dazu bei,
dass man spricht leichter schimpfwortfrei.
Doch neulich bei einem Besuch
hätt´ man das Tier ganz gern verflucht.
Beim Eintritt hört der Gast sogleich
ein Wort aus dem Fäkalbereich.
Die Mutter denkt an ihren Sohn,
entsetzt spricht sie in harschem Ton:
„Hast du dem Vogel beigebracht,
was solchen schlechten Eindruck macht?”
„Nein, ganz im Gegenteil, wie du
belehrte ich ihn immerzu,
dass er es nie und nimmer wagt,
zu reden, wie das Papa macht.”
Der Hase heut den Fuchs besucht
in seinem Bau, er ist betucht.
Und wie nicht anders zu erwarten,
spielen beide wieder Karten.
Als Dunkelheit bricht dann herein,
da sagt der Fuchs: „ich bring dich heim.
Setz dich auf meinem Schwanz nur hin,
dann siehst du gleich, wie schnell ich bin.
Hältst du dich an ihm auch gut fest,
erledige ich gern den Rest.”
Es folgt ein Transport erster Klasse,
der Hase kommt in seine Sasse.
Am nächsten Spielenachmittag
der Hase den Transport ansagt.
„Setz dich auf meinen Schwanz nur hin,
dann zeig ich dir, wie gut ich bin.”
Jedoch Manöver aussichtslos.
Der Hase denkt: „Was mach´ ich bloß?”
Der Hasenschwanz den Fuchs nicht hält,
so dass er immer runterfällt.
Da holt der Has´ den Daimler raus
und bringt damit den Fuchs nach Haus.-
Was lernt man nun aus der Geschicht´?
Ganz ohne Größe geht es nicht.
Ein jeder muss es heut bedenken,
der Sicherheit Beachtung schenken.
Ein Schlachter stellte deshalb klar,
sein Laden zu bewachen war.
So wunde es nun abgemacht,
der Laden wird vom Hund bewacht.
Wenn nun ein Kunde ihn betritt,
denkt gleich ein Bernhardiner mit,
der geht jetzt in dem Raum herum,
sieht sich nach jedem Menschen um.
Ein Kunde fragt nun überrascht,
ob dieser Hund nicht Fleisch wegnascht?
„Sie können ganz beruhigt sein,
der liebe Hund frisst nicht vom Schwein.
Ich hab´ das sehr genau erwogen,
nein, nein, das Tier ist gut erzogen.
Der Cäsar hier ist herzensgut,
er keinem was zuleide tut;
´ne zarte Seele von Natur,
wenn keiner hinsieht, leckt er nur.”
Man sitzt in der Familienrunde
und lauscht des Vaters neuester Kunde.
Er möcht´ vorsichtig und beizeiten
die Fohlengeburt vorbereiten.
Der Jüngste fragt nun aufgeregt,
wie die Geburt denn vor sich geht.
Darauf der Vater ihm erklärt,
was er gesehen hat beim Pferd.
Zuerst die Vorderbeine kommen,
dann wird der Kopf herausgenommen.
Wenn jeder Abschnitt bleibt schön heil,
dann ist der Rumpf das nächste Teil.
Die Hinterbeine hinterher,
denn so ist die Geburt nicht schwer.
Der Junge fragt danach zum Schluss,
wie man´s zusammensetzen muss.
„ Macht ihr das Fohlen auch noch ganz,
von seinem Kopf bis hin zum Schwanz?”
Die Aufregung im Zoo ist groß,
was ist im Tiergehege los?
Ein Känguru hüpft frei umher,
sein Käfig ist nun völlig leer.
Es einzufangen kompliziert,
denn wichtig ist, dass nichts passiert.
Drum fasst die Leitung den Beschluss,
dass man den Zaun erhöhen muss.
Am nächsten Tag dasselbe Spiel.
Erhöhung brachte nicht so viel.
So unwahrscheinlich es auch klingt,
das Känguru wohl sehr hoch springt.
Die Folgerung ist deshalb klar,
der Zaun nicht hoch genug wohl war.
Er wird noch weiter aufgestockt,
das Tier ganz brav dahinter hockt.
Dann macht es weiter wie bisher
und wundert sich darüber sehr,
wie lange merkt die Leitung nicht,
die Käfigtür ist doch nicht dicht.
Ein Nachbar hat es mir erzählt,
wie sich das Folgende verhält.
Vielleicht aus jugendlichem Frust
trieb ihn einst Abenteuerlust.
Es war in einem fernen Land,
natürlich vorher unbekannt,
nach langer Wanderung passiert,
dass seine Füße sind lädiert,
ganz voller Blasen, welche Pein,
er weiß nun nicht mehr aus und ein.
In seiner Not bleibt er da stehn
und klagt, wie soll es weitergehn.
Eine Giraffe kommt vorbei,
ihr Leben eine Hölle sei.
Der Halsschmerz sei ihr eine Qual,
sie brauche einen langen Schal,
den zu bekommen und zu binden,
da kann sie keine Lösung finden.
Es sei doch alles schrecklich schwer,
seit Tagen fresse sie nicht mehr.
Da sei des Menschen Fußproblem
als Petitesse anzusehn.
Des Weges kommt nun interessiert
ein Tausendfüßler anmarschiert.
Und sein Problem ist in der Tat,
dass er doch einen Fußpilz hat.
Mit einer Bürste geht er ran,
er säubert jede Lücke dann.
Die ganze Zeit ist er aktiv,
schon lange er deshalb nicht schlief.
Er sagt: „Für Unsereins ist´s schwer,
denn man beachtet uns nicht sehr.
Zu euren Leiden fällt mir ein,
die sind doch alle beide klein.
Seid doch ein bisschen hinterher,
dann habt ihr sie auch bald nicht mehr.”
So hat hier jeder seine Sicht,
die andere Meinung zählt da nicht.
Im Tiergehege eines Zoos,
da ist heut´ was Besonderes los.
Ein Elefant, der hustet schwer,
der Wärter sorgt sich darum sehr.
Der Tierarzt, ein erfahrener Mann,
der rät ihm, was da helfen kann:
Der Elefant erhält zum Wohl
´nen guten Schuss von Alkohol.
Ein Glas pro Liter Flüssigkeit
als Elefantentrunk-Neuheit.-
Am nächsten Tag, der Tierarzt fragt,
ob denn der Saft geholfen hat.
Die Resonanz ist positiv,
beim Tier es ganz nach Wunsch verlief,
und auch der Wärter ist beglückt,
doch seine Herde spielt verrückt:
