Schmerz lass nach - Lukas Geiger - E-Book

Schmerz lass nach E-Book

Lukas Geiger

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Beschreibung

Für das namenlose Grauen Worte finden. Für das namenlose Grauen Gefühle finden. Für das namenlose einen Rahmen finden. Einen Rahmen finden, der mich hält, der meinen Schmerz hält, der mich tragen kann, dem ich vertrauen kann, dem ich vertrauen kann, dass er mich hält, dass er mich aushält, auch mit meiner Last und mich gerade deshalb hält weil er die Freude und Liebe sieht hinter dem Schmerz auf der übermalten Leinwand von Gott geschaffen gemalt und geliebt.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 17

Veröffentlichungsjahr: 2019

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SCHMERZ LASS NACH DU BIST GESEHEN!

SCHMERZ LASS NACH DU DARFST JETZT GEHEN!

Inhaltsverzeichnis

UNBEWUSST

BETTLAKEN

BILDER SIEGEN ÜBER MICH

DIE WELTENENTE

HEUL DOCH

DAS VERRÜCKTE LABYRINTH

KNOTEN

DER KLEINE PRINZ

TEE

DIE WEIßE WAND

PINOCCHIO

AUFERSTEHUNG

STERNENSEUFZER

TRÄNEN

unbewusst

Dilettantismus ist der Beginn des Faschismus der Dummen, die nichts können, die nichts glauben, die nur das Glas in der Vitrine sehen, ohne es zu zertrümmern. Was soll es mich kümmern, wenn diese Kümmerlinge, mit dem Hals in der Schlinge, keine Pfifferlinge finden? Sollen sich die Bären eine Fliege aufbinden!

Sollen sie sich schinden, sollen sie sich freuen, sollen sie doch glauben, dass ihre verehrten Psycho-Schrauben, ohne Daumen sind!

Dass sie keinerlei Bodenhaftung zeigen! Lasst und eine Minute für sie schweigen, für die Dummen, für die Kleinen, für die Großen für die Seinen, für die da oben und für uns da unten. Was haben wir uns geschunden? Was haben wir uns angetan? wir waren dabei ganz vorne an! Wir haben sie mitgezeichnet, mit den Kamelen des Scheichs. Von den Tieren getreten. Niemand war betreten! Keiner hatte Zeit, Zeit für unser Leid. Für das Tragen der Sorgen von heute auf morgen.

Man meint, wenn sie nicht getragen sind, dann leben sie nicht heute. Falsch gedacht mutlose Meute. Die Sorgen haben sich vergraben und vergingen sich an unserer Unterwelt, die uns allen gefällt, die wir leugnen, weil wir Lügner sind. Voller Dreck in unserem Kanal, voller Streusel im Streuer, voller Banalitäten in den Varietäten.

Voller Leere in der Fülle, voller Nonne in der Tonne, voller Schoko in der Soße. Müssen wir das alles fühlen? Müssen wir den Müll durchwühlen? Müssen wir das alles sein?

Voller Mut und voller Schreien. Voller Glanz und voller Hass, voll von all dem, dass uns keiner glaubt, von diesem miesem Möchtergerngekacke, diesem holden Abgewracke, diesem unerhörten Sein, dass