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Gedichte über Einsichten, Sehnsüchte und Wehmut im Laufe des Lebens.
Das E-Book Schuld und Vergebung wird angeboten von BoD - Books on Demand und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert:
Lyrik,Schuld und Vergebung,Erfahrungen und Erkenntnisse,Sehnsüchte und Wehmut,Einsichten
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 28
Veröffentlichungsjahr: 2025
Immer noch hier
Warum
Im Leben
Abschied im Herbst
Am Ende des Weges
Sehnsucht nach Liebe
Tränen der Einsamkeit
Verklärung und Wahrheit
Abendrot
Kerzenschein
Sonett
Vergebung
Wenn Liebe nicht reicht
Erbarmungslos
Scham und Schande
Enttäuschung
Vertrauensseligkeit
Eiseskälte
Verzweiflung
Verdammnis
Sehnsucht Leben
Der Vulkan
Lebenslügen
Morgengrauen
Licht der Freiheit
Die Erde
Barabenteuer
Alleinerziehend
Das Leben genießen
Einfach leben
Mensch– Maschine (Ein Dialog)
Zwangsgedanken
Der Anglerfisch
Im Bann der Farben
Das Leben
Gott gebe Glück
Die letzte Rose (Für meine Mutter)
In der neuen Zeit
Schicksalstage
Gebet III
Schuld und Vergebung
Abseitsstehen – bleischwer sind die Gefühle, Vernommene Stimmen, sie klingen samt an Dir vorbei Verharrst im Stummen, doch mahlt sie diese Mühle, Was hartgesotten war, wird Brei.
Georg Gumpp, aus: Abseits, in: Einkehr ins Ich
Am Ende eines jeden Weges Scheint für jeden doch ein Licht. Warst Du verzagt, hast aufgegeben, Siegt letztlich doch die Zuversicht.
Georg Gumpp, aus: Zuversicht, in: So viele Jahre
Immer noch hier Im Leben verloren Zum Sterben geboren Einsam im Wir
Immer noch hier Mit so vielen Fragen Euch anzutragen Leidend im Wir
Immer noch hier Verletzt und geschunden Manches überwunden Bleib ich im Wir
Warum seid Ihr gegangen Aus meinem Lebensraum, In dem wir war‘n verfangen, Wie in einem Traum?
Warum habt Ihr mich verlassen Nach all der schönen Zeit? Ließt‘ mich allein in dunklen Gassen, War‘s für das Ende schon so weit?
Warum ließet Ihr mich stehen, Im Regen ganz allein? Wolltet nicht mehr mit mir gehen, Kredenztet mir den sau‘ren Wein.
Warum musste es so enden, Nach allem, was geschah? Keine Zeichen mehr mir senden, Das Ende ging mir nah.
In Dein Leben einzutauchen, Zu wissen, wie Du bist. Mir mein Herz erweichen, Es ist halt, wie es ist.
An Grenzen oft getroffen, Mal Einigkeit, mal Streit. Ließ das Leben mich stets hoffen, Nichts ist für die Ewigkeit.
Wenn Du sagst, Du willst gehen werde ich traurig sein. Muss es akzeptieren, blutenden Herzens um Dich wein‘. Ich habe vielleicht zu viele Fehler gemacht Und - mag sein - zu wenige Opfer gebracht.
Warum ist das alles so geschehen, Was habe ich in all der Zeit übersehen? Hab‘ ich Dir zu wenig geboten? Bin dabei, meine Schuld auszuloten.
Es tut mir leid, all mein Versagen. Jetzt hilft es wenig, darüber zu klagen. Ich hoffe, ich konnte Dir so viel doch geben, dass Du am Ende nicht bereutest, mit mir zu leben. .
Still schweigen die Gedanken, Die Lebenslust fängt an zu wanken. Gefühltes Leid, Du bist allein. Was früher war, wird nicht mehr sein.
Den Rausch der Jugend in Gesellschaft verbracht, Durchzecht so manche fröhliche Nacht. Wie selten warst Du in Dich gekehrt, Hast keinem Abenteuer Dich je verwehrt.
So gingen die Jahre, die Freunde schwanden. Auch manche Liebschaft ging abhanden. Du weißt nicht mehr, wann war’s geschehen, Als Du den letzten Freund gesehen.
Alle von damals sind verstreut, Lange schon hast Du bereut, Dass Du keinen konntest an Dich binden, Keinen Menschen für Dich finden.
Nun brennt Dein Herz, es schmerzt die Seele, Dies Bewusstsein schnürt Dir zu die Kehle. Die Aussichtslosigkeit wird Dir gewahr, Du fühlst Dein Leben in Gefahr.
Die Einsamkeit nimmt sich den Raum. Er ist vorbei, manch schöner Traum. Deine Zeit, sie ist weit fortgeschritten,
