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Viele Menschen wissen, was sie brauchen. Aber sie wissen oft nicht, wie sie es sagen sollen. Dieses Buch zeigt, wie Sie das ändern. Das Buch vermittelt: • wie Sie Arztgespräche strukturiert führen, • wie Sie mit Krankenkassen verständlich kommunizieren, • wie Sie Behördenbescheide richtig einordnen und darauf reagieren, • wie Sie Widersprüche sicher einleiten, • wie Sie Gespräche in der Familie zu Pflege, Geld und Verantwortung führen, • wie Sie Konflikte entschärfen und Grenzen setzen. Ergänzt wird der Inhalt durch Checklisten, Gesprächsprotokolle, konkrete Formulierungen und echte Fälle aus der Beratungspraxis. Keine Theorie. Keine Floskeln. Sondern erprobte Lösungen aus dem Alltag. Die Autorin Kirsten Schade begleitet seit vielen Jahren Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Ihre Erfahrung zeigt: In den meisten Fällen scheitert Hilfe nicht an fehlenden Ansprüchen, sondern an fehlender Sicherheit im Gespräch. Dieses Buch macht Sie handlungsfähig. Es stärkt Ihre Gesprächskompetenz. Und es gibt Ihnen das gute Gefühl, vorbereitet zu sein. Denn aufgeben ist keine Option.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2026
Aufgeben ist keine Option
Kirsten Schade
Schwierige Gesprächeleicht gemacht
So treten Sie sicher aufbei Ärzten, Krankenkassen, Behördenund in der Familie
Mögen Sie meine Bücher?
Als Selfpublisherin habe ich keinen Verlag, der meine Bücher bewirbt. Deshalb freue ich mich über Empfehlungen und sage Ihnen dafürganz herzlich Danke.
Impressum
„Leben leichter machen. Die Kirsten-Schade-Ratgeber.“ Band 2
© 2026 Kirsten Schade
ISBN Softcover: 9783819440069
ISBN Hardcover: 9783819419010
ISBN E-Book: 9783819452901
Verlagslabel: Kirsten Schade, Moers
Coverfoto, Fotos: Sandra Schönwald, Moers
Lektorat, Satz: Heike Thormann, Warendorf
Umschlag, Cover: Renee Rott, Wetterzeube
Alle Rechte vorbehalten.
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist die Autorin verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne ihre Zustimmung unzulässig. Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag der Autorin, zu erreichen unter: Kirsten Schade, Neuer Wall 2, 47441 Moers, Deutschland.
Alle Inhalte wurden von der Autorin sorgfältig erwogen. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Die Autorin kann keine Haftung für eventuelle Nachteile oder Schäden übernehmen, die aus den vorgestellten Inhalten resultieren mögen. Die Fakten sind auf dem Stand von Anfang 2026 und können sich jederzeit ändern.
Damit der Text besser zu lesen ist, verzichtet dieses Buch teilweise auf eine Gender-Schreibweise. Natürlich sind immer alle Leser, gleich welchen Geschlechts, angesprochen.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Einleitung
Kapitel 1Warum Gespräche so schwerfallen
Kapitel 2Gespräche mit Ärzten sicher führen
Kapitel 3Mit der Krankenkasse reden und verstanden werden
Kapitel 4Behördenbescheide verstehen und ansprechen
Kapitel 5Gespräche in der Familie: Pflege, Geld, Verantwortung
Kapitel 6Sicher auftreten in schwierigen Gesprächen
Kapitel 7Konflikte entschärfen, auch in hitzigen Situationen
Kapitel 8Praktische Hilfen für jedes Gespräch
Kapitel 9Fälle aus der Praxis
Kapitel 10Ihre Gesprächskompetenz dauerhaft stärken
Nachwort
Weitere Bücher der Autorin
Über die Autorin
Kontakt
Vorwort
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in meiner Beratungspraxis. Dabei geht es selten nur um Formulare oder Zahlen. In den Gesprächen merke ich immer wieder: Die größten Pro-bleme sind nicht die Anträge selbst, sondern die Unsicherheit im Umgang mit Ärzten, Krankenkassen und Behörden. Viele fühlen sich überfordert, klein gemacht oder gar nicht ernst genommen.
Aus dieser Erfahrung ist die Idee für dieses Buch entstanden. Nach mehreren Ratgebern, in denen ich praktische Hilfe zu finanzieller Unterstützung, Zuzahlungsbefreiung und Vorsorgeordnern gegeben habe, möchte ich hier den Fokus verschieben. Denn in mindestens 60 bis 70 Prozent meiner Beratungen geht es um Psychologie, um Kommunikation, um das Gefühl, nicht allein dazustehen.
Und genau diese Sicherheit gebe ich in all meinen Beratungen. Dieses Buch soll Ihnen Mut machen. Es soll Ihnen zeigen, wie Sie Ihre Anliegen klar aussprechen, wie Sie schwierige Gespräche vorbereiten und wie Sie in Momenten der Unsicherheit souverän bleiben. Ich teile mit Ihnen Beispiele aus der Praxis, gebe Ihnen konkrete Formulierungen und Tipps an die Hand und helfe Ihnen dabei, typische Stolperfallen zu vermeiden.
Sie müssen kein Profi sein, um gute Gespräche zu führen. Mit etwas Vorbereitung, den richtigen Worten und innerer Klarheit können Sie erreichen, dass Ihr Gegenüber Sie ernst nimmt und zuhört. Genau das wünsche ich mir für Sie: mehr Sicherheit, weniger Stress und das gute Gefühl, Ihre eigenen Rechte zu kennen und einzusetzen.
Ihre
Kirsten Schade
Einleitung
Gespräche mit Ärzten, Krankenkassen oder Behörden gehören zum Alltag vieler Menschen. Oft geht es dabei um wichtige Entscheidungen, die Auswirkungen auf das eigene Leben haben. Trotzdem erlebe ich in meiner Beratung immer wieder, wie unsicher viele sind. Sie wissen nicht, wie sie ihre Anliegen klar formulieren sollen, fühlen sich überfordert oder nicht ernst genommen.
Dieses Buch soll Ihnen helfen, solche Situationen sicher zu meistern. Sie lernen, wie Sie sich vorbereiten, wie Sie im Gespräch die richtigen Worte finden und wie Sie auch bei Ablehnungen ruhig bleiben. Alles, was Sie hier lesen, stammt aus meiner täglichen Arbeit mit Betroffenen und Angehörigen. Es sind erprobte Methoden, die schnell wirken und die Sie sofort umsetzen können.
Jedes Kapitel behandelt ein zentrales Thema; ob Arztgespräch, Antrag bei der Krankenkasse oder Austausch mit der Familie. Sie finden praktische Tipps, Beispiele und konkrete Formulierungen. So können Sie sofort prüfen, was für Ihre Situation passt.
Mein Ziel ist es, dass Sie sich in Zukunft sicher fühlen, wenn ein wichtiges Gespräch ansteht. Denn mit klaren Worten und etwas Vorbereitung lässt sich vieles leichter erreichen.
Kapitel 1
Warum Gespräche so schwerfallen
Typische Stolperfallen bei Arzt, Krankenkasse und Behörde
Die ersten Hürden beginnen oft schon bei der Kontaktaufnahme. Viele meiner Patienten wissen nicht, wer überhaupt der richtige Ansprechpartner ist. Sie suchen nach Telefonnummern, landen in endlosen Warteschleifen oder müssen sich durch Computeransagen kämpfen, bei denen sie Zahlen oder Zeichen drücken sollen, ohne zu verstehen, wofür das gut ist.
Noch belastender sind die vielen Schreiben von Krankenkassen und Behörden. Sie sind angefüllt mit unverständlichen Fachwörtern und Formulierungen. Viele Menschen wissen nicht, was sie ankreuzen oder zurückschicken sollen. Manche haben so große Angst davor, etwas falsch zu machen, dass sie Briefe gar nicht mehr öffnen.
Beim Arzt zeigt sich ein anderes Bild. Viele Patienten fühlen sich nicht ernst genommen, weil Ärzte wenig Zeit haben. Fragen bleiben unbeantwortet, weil das Wartezimmer voll ist. Ältere Menschen betrachten den Arzt oft noch als „Halbgott in Weiß“. Sie trauen sich nicht, nachzufragen oder gar zu widersprechen. Das führt dazu, dass wichtige Informationen verloren gehen oder gar keine Behandlungsmöglichkeiten angesprochen werden.
Wie Unsicherheit, Druck und Fachsprache wirken
Aus diesen Situationen entstehen Gefühle, die sich immer wieder gleichen: Unsicherheit, Hilflosigkeit, Scham. Manche denken, sie seien dumm geworden, weil sie die Briefe nicht verstehen. Andere fühlen sich wie Bittsteller, die ständig stören.
Die Fachsprache verstärkt das Problem. Wer ein Schreiben oder eine Diagnose nicht versteht, verliert schnell den Mut. Dazu kommt der Eindruck, abgewimmelt zu werden, weil keiner Zeit hat. Wer schon mehrfach erlebt hat, dass er nicht verstanden wurde, zieht sich oft ganz zurück.
