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Sehnsucht & Hoffnung ist eine poetische Reise voller innerer Zerrissenheit zwischen Wollen, Können und Dürfen, zwischen Nähe und Ferne, befeuert und angetrieben von der Sehnsucht nach dem Anderen. Im Laufe der Reise wächst der Zwiespalt zusammen. Eine Wandlung findet statt. Beziehungen und Gemeinschaften bilden sich heraus. Die Spannung löst sich, getragen von der Hoffnung auf das Kommende und der Gewissheit des Gegenwärtigen.
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Seitenzahl: 23
Veröffentlichungsjahr: 2016
Den Vielen, die dieses Buch ermöglichten.
Selbst
Stummer Drang
Licht im Herzen
Wohin
Ferne Freunde
Klage
Rückkehr der Zeit
Ein Lied zu hören
Stiller Gruß
Der Aufbruch
Abschied
Lücken
Wut
Welt am Rande
Reparatur
Befreit
Sehen und Erkennen
Blume der Zeit
Übergang
Neu zu alt
Kraftfluss
Zum Feld voll Rosen
Schmerzende Ungewissheit
Ein Stern
Hoffnung und Sehnsucht
Wilder Tiger
Dem Ziel nahe
Gipfelsturm
Gespenster
Weltenwanderer
Freier Weg zum Feld voll Rosen
Ziele
Ein Bild
Leere Leere
Restauration
Neue Wege
Licht in der Ferne
Der Spiegel
Feuersglut
Gemeinsam
Neuer Strom
Glücksmomente
Der letzte Schritt
Verrückt sein, entrückt sein, der Realität,
den geltenden Werten entzogen zu sein.
Möglichkeiten, zu sagen, zu sein, wie man ist,
wie man vielleicht auch gerne wäre.
All das bietet sich da!
Lockt und verführt.
Aber selbst zu sein,
ohne die Anderen,
ohne Anerkennung dessen,
mit dem Vorwurf, nicht das zu sein, was sein soll,
macht die Verführung nicht mehr wirklich
verführerisch.
Meine Zeit war gekommen.
Schon wieder war sie gekommen.
Sie rief mich mit lauter Stimme:
„Geh, es ist wieder so weit!“
Sie zog – mit starker, feuriger Sehnsucht:
„Geh, dort ist es besser!
Es ist ein Abenteuer.“
Diesmal kam sie mit ihrer schlimmsten
und schönsten Waffe: der Möglichkeit.
„Komm“, rief sie, „Deine Zeit ist gekommen!“
Ja, es war wieder Zeit,
Zeit für einen Aufbruch.
Doch sie ist kein Monster, sie ist eine Alternative.
Weg! Zurücklassen.
Verändern.
Verbessern?
Wiederholen?
An einem anderen Ort?
Mit anderen Darstellern?
Sie war wieder da: die Zeit zu gehen.
Wieder nicht allein; die Sehnsucht reiste wieder mit.
Die Zeit ging, aber die Sehnsucht blieb.
Die Zeit war gegangen und mit ihr die Möglichkeit.
Doch die Sehnsucht blieb, zerrte und zog.
„Oh, Sehnsucht, geh auch Du!
Die Zeit wird wiederkommen –
und mit ihr auch Du.
Geh nun!
Und richte dem Frieden aus, er möge wieder
zurückkehren und einkehren in meine Seele!“
Der Lauf der Sonne neigt sich für heute dem Ende zu.
Einen schönen Tag hat sie uns beschert;
ihre warmen, hellen Strahlen hinuntergeschickt –
zu uns, unsere Herzen zu erhellen und zu erwärmen.
Eine Meisterin ist sie darin
und doch vermag sie nicht, alles Dunkel zu
beleuchten und jede Kälte zu verdrängen.
Im Spiel des Universums mit all seiner Pracht
und Perfektion sind wir Menschen es doch selbst,
diesen letzten Rest beseitigen zu können,
uns zu den Höhen des Glücks zu führen.
Aber was selbst dem strahlendsten
all unserer Sterne nicht gelingen mag,
ist auch für uns Menschen nicht einfach.
